Angenommen:Turmfalke – vom Gebäudebrüter zum Baumbrüter
Turmfalke – vom Gebäudebrüter zum Baumbrüter
Der Turmfalke zählt zu den bekanntesten Greifvögeln unserer Kulturlandschaft. Traditionell nutzt er vor allem Nischen und Nistmöglichkeiten an Gebäuden als Brutplätze. Veränderungen an Bauwerken, insbesondere Sanierungen und Rückbauten, führen jedoch zunehmend dazu, dass solche Brutplätze verloren gehen.
Im Rahmen unseres Monitorings beschäftigen wir uns daher mit der Frage, inwieweit der Turmfalke auf alternative Niststandorte ausweichen kann. Ausgangspunkt des Projekts war die Entnahme von Nisthilfen an bestehenden Gebäuden. Um den Verlust dieser Brutplätze auszugleichen, wurden in unmittelbarer Nähe geeignete, hohe Bäume ausgewählt und mit neuen Nisthilfen ausgestattet.
Dabei kamen zwei unterschiedliche Ansätze zum Einsatz: Einerseits wurden Nistkästen verwendet, die in Bauweise und Form den zuvor an den Gebäuden genutzten Modellen entsprechen. Andererseits wurden alternative Nisthilfen mit abweichender Konstruktion in den Bäumen angebracht.
Die bisherigen Beobachtungen zeigen ein klares Bild: Die Nisthilfen, die dem ursprünglich an Gebäuden verwendeten Typ entsprechen, werden von den Turmfalken gut angenommen – auch in der neuen Umgebung im Baum. Die alternativen Bauformen hingegen bleiben bislang unbesetzt.
Diese Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für zukünftige Ausgleichsmaßnahmen im Artenschutz. Sie verdeutlichen, dass nicht nur der Standort, sondern auch die konkrete Gestaltung der Nisthilfe eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz durch die Tiere spielt. Unser Monitoring wird fortgesetzt, um die langfristige Entwicklung und mögliche Veränderungen im Nutzungsverhalten der Turmfalken weiter zu dokumentieren.
In der Aufnahme
Der Turmfalke zählt zu den bekanntesten Greifvögeln unserer Kulturlandschaft. Traditionell nutzt er vor allem Nischen und Nistmöglichkeiten an Gebäuden als Brutplätze. Veränderungen an Bauwerken, insbesondere Sanierungen und Rückbauten, führen jedoch zunehmend dazu, dass solche Brutplätze verloren gehen.
Im Rahmen unseres Monitorings beschäftigen wir uns daher mit der Frage, inwieweit der Turmfalke auf alternative Niststandorte ausweichen kann. Ausgangspunkt des Projekts war die Entnahme von Nisthilfen an bestehenden Gebäuden. Um den Verlust dieser Brutplätze auszugleichen, wurden in unmittelbarer Nähe geeignete, hohe Bäume ausgewählt und mit neuen Nisthilfen ausgestattet.
Dabei kamen zwei unterschiedliche Ansätze zum Einsatz: Einerseits wurden Nistkästen verwendet, die in Bauweise und Form den zuvor an den Gebäuden genutzten Modellen entsprechen. Andererseits wurden alternative Nisthilfen mit abweichender Konstruktion in den Bäumen angebracht.
Die bisherigen Beobachtungen zeigen ein klares Bild: Die Nisthilfen, die dem ursprünglich an Gebäuden verwendeten Typ entsprechen, werden von den Turmfalken gut angenommen – auch in der neuen Umgebung im Baum. Die alternativen Bauformen hingegen bleiben bislang unbesetzt.
Diese Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für zukünftige Ausgleichsmaßnahmen im Artenschutz. Sie verdeutlichen, dass nicht nur der Standort, sondern auch die konkrete Gestaltung der Nisthilfe eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz durch die Tiere spielt. Unser Monitoring wird fortgesetzt, um die langfristige Entwicklung und mögliche Veränderungen im Nutzungsverhalten der Turmfalken weiter zu dokumentieren.
In der Aufnahme
- Turmfalkenweibchen an der im Januar 2026 neu installierten Nisthilfe
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