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Einzigartig in Deutschland und darüber hinaus ...
Bild zum Eintrag (67906-160)
Türme für die thüringische Turmschwalbe

30.06.2014

Einzigartiges Projekt stellt sich nach baulichem Abschluss der breiten Öffentlichkeit vor.

Suhl/Freistaat Thüringen.
Gleich zwei Minister gaben einem einzigartigen Vorzeigeprojekt in der Bundesrepublik Deutschland den passenden Rahmen.

Es war für das Gemeinschaftsprojekt eine ganz besondere Ehre das sich Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz, Thüringens Finanzminister Dr. Wolfgang Voß, Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel und MDL Christina Tasch es sich nehmen ließen der Feierstunde im Neuen Rathaus beizuwohnen.

Der Anlass war die offizielle Projektvorstellung des Artenschutz-Umweltbildungsprojektes "Türme für die thüringische Turmschwalbe" im Neuen Rathaus der Stadt Suhl, am 30.06.2014.


Die Aufnahme wurde von Jutta Rapp erstellt


Projekt mit Thüringer Umweltpreis ausgezeichnet 2013
Bild zum Eintrag (62494-160)
Am 05.11.2013 wurde das Gemeinschaftsprojekt durch Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz auf der Wartburg in Eisenach mit einem 2.Platz des Thüringer Umweltpreises ausgezeichnet.

Mehr zum Thema

- www.mdr.de/thueringen-journal/umweltpreis_thueringen100_zc-b06a3d37_zs-ae6d99c0.html

- www.mdr.de/thueringen/umweltpreis_thueringen100.html

- www.focus.de/regional/thueringen/auszeichnungen-thueringer-umweltpreis-an-heiligenstaedter-firma_aid_1149452.html

- www.eichsfelder-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=137253

- http://www.mdr.de/thueringen/umweltpreis_thueringen100.html

- http://www.focus.de/regional/thueringen/auszeichnungen-thueringer-umweltpreis-an-heiligenstaedter-firma_aid_1149452.html

- http://www.eichsfelder-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=137253

-
http://www.dtoday.de/regionen/lokal-panorama_artikel,-Ausgezeichnetes-Suhl-_arid,297304.html

- http://www.dtoday.de/regionen/lokal-panorama_artikel,-Thueringer-Umweltpreis-2013-_arid,297329.html

- http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Thueringer-Umweltpreis-an-Heiligenstaedter-Firma-961244127

- http://eichsfeld.tlz.de/web/lokal/wirtschaft/detail/-/specific/Heiligenstaedter-Unternehmen-erhielt-Thueringer-Umweltpreis-1743936582

- http://m.ardmediathek.de/Umweltpreis-fuer-Naturschuetzer-Klaus-Fink?docId=17978280&pageId=13932928

-
http://suhltrifft.de/content/view/4096/1401/

- http://www.dtoday.de/regionen/lokal-panorama_artikel,-Gemeinschaftsprojekt-landesweit-geehrt-_arid,297878.html

- http://www.wartburgkreisonline.de/news/last/2013.11.06-31060
Über den Dächern von Suhl ... 2013 - 2020
Bild zum Eintrag (58348-160)
                               
                                      „Türme für die Thüringische Turmschwalbe 2013 – 2020“

                                                                  03.06.2013

Suhl/Freistaat Thüringen. Die heutige „Kick off“-Veranstaltung eröffnet ein Projekt ganz besonderer Art, das Projekt „Türme für die Thüringische Turmschwalbe“.

„Türme für die thüringische Turmschwalbe“
ist ein Projekt, welches bundesweit als ein innovatives Leuchtturmprojekt mit einem objektiven Alleinstellungsmerkmal bezeichnet werden kann.

Die Stadt Suhl ist Austragungsort eines nicht alltäglichen Pilotprojektes mit überregionaler Bedeutung.

                                               Das Sterben der Arten nimmt weiter zu.

Von den einheimischen Tierarten sind fast 40 Prozent gefährdet, von den Pflanzenarten rund 30 Prozent.

Tendenz steigend!


In den Augen der Organisation Artenschutz in Franken macht sich der Artenschwund auch in unserer Heimat verstärkt am Niedergang so genannter Allerweltsarten fest.

An Tier- und Pflanzenarten also die wir über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg als unsere selbstverständlichen, menschlichen Wegbegleiter erkennen durften. Schreitet der Biodiversitätsverlust weiterhin mit dieser zerstörerischen Geschwindigkeit voran wird absehbar, das in wenigen Generationen der Mensch selbst als gefährdete Art angesehen werden muss.

Denn mit dem Niedergang der Umwelt verliert auch die Spezies Mensch mittelfristig ihre eigene Überlebensperspektive.

Das hoch innovative Gemeinschaftsprojekt „Türme für die thüringische Turmschwalbe“ welches Artenschutz in Franken gemeinsam mit der Stadt Suhl, der evangelischen Kirchgemeinde Suhl, der Veolia Stiftung, der Audi Stiftung für Umwelt, der Naturstiftung David, der Europamöbel Umweltstiftung, der Vattenfall Europe Umweltstiftung und der HIT – Umweltstiftung aktuell umsetzt, möchte ein sichtbares Zeichen setzen wie moderner Arten- und Denkmalschutz, Baukörpersicherung und lebendige Umweltbildung funktionieren, ohne das es dabei „Verlierer“ gibt.

Alle Seiten, und letztendlich unsere komplexe Gesellschaft – also wir alle gemeinsam – profitieren davon.

Der spektakuläre Mauersegler, der Global Player im Spektrum der Vogelarten, steht dabei im Fokus des gemeinschaftlichen Engagements. Doch warum wurde gerade diese Art auserkoren,um als Leitart des Projektes fungieren zu dürfen?

Mauersegler verbringen nahe zu ihr ganzes Leben im Flug.

Die Evolution gab dieser Art, welche Kontinente miteinander verbindet und damit ein Zeichen der globalen Vernetzung verinnerlicht, die Fähigkeit diese Meisterleistung umsetzen zu können. Lediglich die Reproduktion muss auf festen Untergrund stattfinden. Mit dem Auftreten des Menschen gelang es dem Mauersegler sich kulturfolgend an die Veränderungen seines Lebensumfelds anzupassen und diese Modifikationen gar zu seinem Vorteil zu nutzen.

In Koexistenz konnten so Mensch und Mauersegler über viele Jahrhunderte hinweg ein gemeinsames Auskommen finden. Eine so genannte „Win-Win“ Situation.


Dieses „Bündnis fürs Leben“ erfuhr jedoch gerade in den vergangenen Jahrzehnten einen elementaren Bruch, unter dem der Mauersegler zunehmend zu leiden hat. Zwischenzeitlich hat die „Kluft des Miteinanders“ an zahlreichen Standorten der Republik höchst bedenkliche Grundzüge angenommen hat.

Nach seiner Rückkunft aus seinen Winterquartieren, die sich bevorzugt im südlichen Afrika befin-den, steht der Mauersegler immer häufiger vor versiegelten Mauern. Seine bevorzugt traditionell genutzten Fortpflanzungsstätten wurden meist im Zuge undurchdacht geführter Bauwerksanierungen eliminiert.

So wertvoll sich energetische Gebäudemodernesierungen für den Menschen auch darstellen, für zahllose, sogenannte Gebäudebrüter, zu welchen neben dem Mauersegler unter anderem auch Doh-len, einige Falken- und verschiedene Fledermausarten zu rechenden sind, stellen diese eine höchst akute Bedrohung ihrer Art dar.

Denn mit jedem Gebäude das biodiversitästfremd saniert wird, verliert unser urbanes Artenspekt-rum ein Stück hochwertigen Lebensraum und wir damit ein Stück unserer Lebensqualität.


Städte als hochwertiger Lebensraum auch im Bestand gefährdeter Arten? - Wie geht denn das zusammen?

Mit  zunehmender Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt, wird kaum mehr bewusst wahrgenommen welche Artenfülle sich auch in den Städten und Dörfern der Republik vorfindet, oder wohl besser formuliert bislang vorfand.

Die Bezeichnung „ das stille Sterben der Arten“ weist darauf hin das es einem großen Teil der Be-völkerung kaum mehr bewusst ist das auch in unserem und nicht nur in fernen Ländern Tierarten vom Aussterben bedroht sind. Denn sie kennen diese Arten einfach nicht mehr.

Nur mit dem entsprechenden Wissen ausgestattet erkennen wir und besonders die uns nachfolgen-de Generation welche Lebensformen mit uns gemeinsam in urbanen Bereichen leben, und welche Anforderungen diese Arten an ihren und unseren Lebensraum stellen.

Türme für die thüringische Turmschwalbe -  so der Titel eines in dieser Form in der Bundesrepublik Deutschland wohl einzigartigen Leuchtturmprojektes, bei dem ganz bewusst die Stadt Suhl ausgewählt wurde.
Beherbergt sie doch erfreulicher Weise noch eine nennenswert hohe Mauerseglerdichte. Doch auch hier ist die Zeit nicht stehen geblieben und so wird auch hier langsam aber sicher eine Reduktion der Mauerseglerbestände erkennbar.

Zeit sich dieser Herausforderung gemeinsam zu stellen und multiplikatorisch aufzuzeigen wie hier gegenzusteuern ist. Ein zukünftig am Neuen Rathaus installiertes, kolonieprägendes Mauersegler-reproduktions-Sekundärhabitat, welches sich demnächst auf 16 Metern Länge an der Attika zeigen wird, stellt ein Novum auf dem Gebiet des professionellen Artenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland dar.

Gleichartiges hat es in dieser Form noch nicht gegeben.


Diesem Habitat, welches nach seiner Montage in der Lage ist rund 50 Mauerseglerbrutpaaren einen wertvollen Überlebensraum anzubieten, wird es zukünftig auch zukommen für einen modernen Ar-tenschutz zu werben.

Als Leitprojekt der Republik stellt es die Stadt Suhl in dieser Hinsicht ganz bewusst in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Wort Nachhaltigkeit ist nahezu tagtäglich in aller Munde – doch findet Nachhaltigkeit bei weitem nicht überall statt.

Das Projekt „Türme für die Turmschwalbe“ wird auch hier voranschreiten.

Gemeinsamt mit dem Umweltamt und der evangelischen Kirchengemeinde der Stadt Suhl, und ganz besonders unter Einbindung der Jugend soll die Projektentwicklung über mindestens 7 Jahre hinweg in einem Monitoring erfasst werden. Damit sollen substantielle Erkenntnisse des Annahmespektrums dokumentiert werden um das Prin-zip auch an anderer Stelle unterstützen zu können.

Projektinhaltlich wird sich daneben ein spezieller multimedialer Baustein integrieren, der gezielt die Jungend, jedoch auch alle anderen Personengruppen ansprechen möchte. Dabei kommt der Smartphone und Internettechnologie ein besonderer Stellenwert zu.

Mitte / Ende September dieses Jahres so ist angedacht, soll nach Installation der modularen Einheiten ein weiterer Projekttermin angedacht werden, bei dem die Entwicklung und das Prinzip nochmals detailliert vorgestellt werden wird.

So sehen wir der Rückkunft der Mauersegler im Mai 2014 mit großer Spannung entgegen. Einmal angenommen wird das auf einen Lebenszyklus von mindestens 30 Jahren ausgelegte, nahezu war-tungsfreie Nistmodul tatsächlich in der Lage sein die Biodiversität nachhaltig zu sichern.

Teilnehmer an der heutigen Eröffnungsveranstaltung:

Herr Dr. Michael Strube von der Ostthüringer Wasser und Abwasser GmbH als Vertreter der Veolia Stiftung und als Projektpate, Herr König vom Möbelhaus König Steinbach Hallenberg als Vertreter der Europa Möbel Umweltstiftung,Herr Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David
Herr Dr. Jens Triebel, Oberbürgermeister der Stadt Suhl
, Herr Pfarrer Hauke Meinhold, evangelische Kirchgemeinde Suhl ,Frau Schwanholt, Verantwortliche für Jugendarbeit der evangelischen Kirche
Mitarbeiter der Stadtverwaltung Suhl
,Thomas Köhler für den Artenschutz in Franken. Nicht im Bild Christoph Heider von der HIT - Umweltstiftung.

Ein Stream vom Rennsteig TV der von der Veranstaltung berichtet finden Sie unter

- http://www.ustream.tv/recorded/34032111  



Ein Gemeinschaftsprojekt das neue Wege beschreitet ...
Bild zum Eintrag (61254-160)
Über den Dächern von Suhl ... 2013 - 2020
Bild zum Eintrag (58347-160)
                        Wir geben einem gemeinschaftlichen Leuchtturmprojekt einen Namen:

                                          - Türme für die thüringische Turmschwalbe 2013-2020 -



Engagement für Artenschutz

- http://www.dtoday.de/regionen/lokal-panorama_artikel,-Engagement-fuer-Artenschutz-_arid,256834.html

- http://suhltrifft.de/content/view/3912/2047/  

- http://www.insuedthueringen.de/lokal/suhl_zellamehlis/suhl/Vogelschuetzer-steigen-dem-Rathaus-aufs-Dach;art83456,2612440

Über den Dächern von Suhl ... 2013 - 2020
Bild zum Eintrag (58350-160)
Wunderschön gelegen - inmitten des Thüringer Waldes, die Stadt Suhl
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