Rettung für die Großen Hufeisennase

Deutschlands letzte Kolonie gerettet!
Große Hufeisennase - Nomen est Omen (Bild: A. Zahn)Fledermaus Große Hufeisennase nur noch in der Oberpfalz
28. Juli 11: Deutschlands letzte Fledermauskolonie der "Großen Hufeisennase" ist gerettet. Denn das Fledermaushaus in Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach) wurde für für 1,1 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II saniert. Außerdem wurde eine Videoanlage installiert.
Damit können die Fledermäuse und ihre Jungtiere künftig von jedermann beobachtet werden.
Das Artenschutzprojekt verbindet nachhaltigen Artenschutz und besondere Naturerlebnisse für die Menschen in der Region.
Der Schutz der Großen Hufeisennase
Einweihung des Fledermaushauses im Juli 2011 mit Staatssekretärin Huml (Bild: M. Hammer)Sanierung war der erste Schritt
Die Fledermauskolonie der Großen Hufeisennase in Hohenburg wurde im Jahr 1992 entdeckt. Die nächsten Vorkommen sind in Luxemburg/Lothringen, der Schweiz sowie in den österreichischen Alpen.
Projektpartner: Neben dem LBV das Bayerische Umweltministerium, die Regierung der Oberpfalz und die Gemeinde Hohenburg.
Bestand: Die Große Hufeisennase hat ihren Namen von einem hufeisenförmigen Hautaufsatz auf der Nase, der die Ultraschall-Rufe bündelt. Zurzeit leben in der Kolonie mindestens 40 Weibchen mit 30 Jungtieren, etwa 30 Männchen leben in der Umgebung.
Folgeprojekt: Aktuell beantragt der LBV bei der EU ein sog. LIFE-Projekt. LIFE ist das von der EU extra für FFH-relevante Lebensräume und Arten vorgesehene Förderprogramm. Damit sollen Im 5-jährigen Projektzeitraum von 2012 bis 2017 sollen folgende Ziele erreicht werden:
• Stärkung der bestehenden Population bzw. Schaffung von Potentialen zur Neugründung weiterer Wochenstuben
• Optimierung der Nahrungshabitate
• Intensive Öffentlichkeitsarbeit
Wie sollen diese Ziele erreicht werden?
• Konkrete Umsetzungsmaßnahmen im Gelände:
- Initiierung eines Rinderbeweidungssystems
- Entbuschung und Freistellung ehemals beweideter und nun verbuschter bzw. verwaldeter Flächen bzw. dichter Waldbestände
- Pflanzung von Obstbäumen
• Öffentlichkeitsarbeit:
- Einrichtung eines Infozentrums
- Errichtung von 2 Fledermaustürmen mit Zwischenquartieren und Informationsmöglichkeiten für Besucher
• Projektmanagement und Monitoring/Erfolgskontrolle
- Durchgehende Erfassung der Großen Hufeisennase in Sommer- und Winterquartieren
- Erfassung der Nahrungstiere auf den Projektflächen
- Analyse der Fledermaus-Kotpellets
- Genetische Vergleichsuntersuchungen mit anderen mitteleuropäischen Populationen
Besonderheiten des Projektes:
Es sich handelt um das erste LIFE+-Projekt in Europa für die Große-Hufeisennase als Hauptzielart überhaupt. Zudem ist es das erste LIFE+-Vorhaben mit Beteiligung eines aktiven Truppenübungsplatzes unter amerikanischer Verwaltung. Für den Assoziierten Partner, die Bundesforstverwaltung, ist es erst das zweite derartige Vorhaben.
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.
Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.
Artenschutz im Steigerwald
Quellenangabe: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. www.lbv.de
Große Hufeisennase - Nomen est Omen (Bild: A. Zahn)Fledermaus Große Hufeisennase nur noch in der Oberpfalz
28. Juli 11: Deutschlands letzte Fledermauskolonie der "Großen Hufeisennase" ist gerettet. Denn das Fledermaushaus in Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach) wurde für für 1,1 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II saniert. Außerdem wurde eine Videoanlage installiert.
Damit können die Fledermäuse und ihre Jungtiere künftig von jedermann beobachtet werden.
Das Artenschutzprojekt verbindet nachhaltigen Artenschutz und besondere Naturerlebnisse für die Menschen in der Region.
Der Schutz der Großen Hufeisennase
Einweihung des Fledermaushauses im Juli 2011 mit Staatssekretärin Huml (Bild: M. Hammer)Sanierung war der erste Schritt
Die Fledermauskolonie der Großen Hufeisennase in Hohenburg wurde im Jahr 1992 entdeckt. Die nächsten Vorkommen sind in Luxemburg/Lothringen, der Schweiz sowie in den österreichischen Alpen.
Projektpartner: Neben dem LBV das Bayerische Umweltministerium, die Regierung der Oberpfalz und die Gemeinde Hohenburg.
Bestand: Die Große Hufeisennase hat ihren Namen von einem hufeisenförmigen Hautaufsatz auf der Nase, der die Ultraschall-Rufe bündelt. Zurzeit leben in der Kolonie mindestens 40 Weibchen mit 30 Jungtieren, etwa 30 Männchen leben in der Umgebung.
Folgeprojekt: Aktuell beantragt der LBV bei der EU ein sog. LIFE-Projekt. LIFE ist das von der EU extra für FFH-relevante Lebensräume und Arten vorgesehene Förderprogramm. Damit sollen Im 5-jährigen Projektzeitraum von 2012 bis 2017 sollen folgende Ziele erreicht werden:
• Stärkung der bestehenden Population bzw. Schaffung von Potentialen zur Neugründung weiterer Wochenstuben
• Optimierung der Nahrungshabitate
• Intensive Öffentlichkeitsarbeit
Wie sollen diese Ziele erreicht werden?
• Konkrete Umsetzungsmaßnahmen im Gelände:
- Initiierung eines Rinderbeweidungssystems
- Entbuschung und Freistellung ehemals beweideter und nun verbuschter bzw. verwaldeter Flächen bzw. dichter Waldbestände
- Pflanzung von Obstbäumen
• Öffentlichkeitsarbeit:
- Einrichtung eines Infozentrums
- Errichtung von 2 Fledermaustürmen mit Zwischenquartieren und Informationsmöglichkeiten für Besucher
• Projektmanagement und Monitoring/Erfolgskontrolle
- Durchgehende Erfassung der Großen Hufeisennase in Sommer- und Winterquartieren
- Erfassung der Nahrungstiere auf den Projektflächen
- Analyse der Fledermaus-Kotpellets
- Genetische Vergleichsuntersuchungen mit anderen mitteleuropäischen Populationen
Besonderheiten des Projektes:
Es sich handelt um das erste LIFE+-Projekt in Europa für die Große-Hufeisennase als Hauptzielart überhaupt. Zudem ist es das erste LIFE+-Vorhaben mit Beteiligung eines aktiven Truppenübungsplatzes unter amerikanischer Verwaltung. Für den Assoziierten Partner, die Bundesforstverwaltung, ist es erst das zweite derartige Vorhaben.
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.
Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.
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