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Tote Maulwürfe - warum?
Bild zum Eintrag (101617-160)
Juli/August die „Todesmonate“ für Maulwürfe

Gerade in diesen Monaten sind zahlreiche tote Maulwürfe auf den Flur- und Forstwegen anzutreffen. In diesem Jahr ist es für viele Maulwürfe ganz besonders schwer – denn die ausgetrockneten Böden sind steinhart und für den Maulwurf nur schwer durchwühlbar um an Nahrung zu kommen. Gerade für den Maulwurfnachwuchs der sich hier von der Mutter entwöhnt eine sehr gefährliche Zeit denn er begibt sich auf „Wanderschaft“ um sich ein eigenes Revier zu suchen.


Tote Maulwürfe - warum?
Bild zum Eintrag (101618-160)
Auf diesen Wanderungen treffen die vielfach sehr unerfahrenen (Jung)-Tiere auf ihre natürlichen Prädatoren und die gibt es in großer Zahl. Neben Füchsen zeigen sich hier auch Hunde und Katzen, sowie auch fliegende Beutegreifer. Aufgrund ihres „erschreckend schlechten Geschmack“ werden die Maulwürfe jedoch nicht gefressen! Sie werden totgebissen und bleiben auf den Wegen liegen. Ähnlich ergeht es auch Spitzmäusen die auch hier vorgefunden werden.

In der Regel ist die Mortalitätsrate bei Maulwürfen (die sich sehr Stress empfindlich zeigen) in ihrem ersten Lebensjahr besonders hoch. Und die dieses Jahr überleben werden auch in ihrer weiteren Lebenserwartung nicht viel älter – mit etwa 4 Jahren „ist Schluss“.

Tote Maulwürfe - warum?
Bild zum Eintrag (101619-160)
Gemäß  Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) ist es strikt verboten Maulwürfe die bei uns unter strengem Naturschutz stehen zu fangen oder gar zu töten.



„Doch die natürlichen Prädatoren halten sich einfach nicht an diese Vorgaben“.
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