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Ein stiller Moment – Begegnung mit einem kleinen Feldhasen
Der kleine Hase auf der Brücke
Als ich gerade die Brücke überqueren wollte, hörte ich ein leises Rascheln im Gras. Ich blieb stehen und bewegte mich keinen Millimeter. Mein Herz klopfte ein bisschen schneller, denn ich wusste: Wenn man ganz still ist, zeigt die Natur manchmal ihre geheimen Bewohner.
Und tatsächlich – aus dem hohen Gras kam ein junger Feldhase gehoppelt. Sein Fell war braun und weich wie Moos, und seine langen Ohren bewegten sich vorsichtig hin und her. Er schaute sich um, schnupperte in der Luft und hüpfte dann langsam weiter, direkt auf mich zu. Er hatte mich nicht gesehen!
Der kleine Hase war so nah, dass ich sogar seine feinen Schnurrhaare erkennen konnte. Direkt vor meinen Füßen fand er ein saftig grünes Blatt. Zufrieden setzte er sich hin und begann zu knabbern. Knack, knack, machte das Blatt zwischen seinen Zähnen.
Ich traute mich kaum zu atmen. Ganz vorsichtig hob ich meine Kamera. Als ich ein Foto machte, hörte man ein leises klick. Der Hase erschrak kurz und machte einen kleinen Satz. Doch dann blieb er einfach sitzen. Er schaute mich an – nicht ängstlich, sondern neugierig.
Normalerweise sind Feldhasen sehr scheu. Sie rennen blitzschnell davon, wenn ein Mensch auch nur in ihre Nähe kommt. Aber dieser junge Hase schien zu spüren, dass keine Gefahr von mir ausging. Vielleicht war er noch jung und mutig. Oder vielleicht hatte er gelernt, dass nicht jeder Mensch etwas Böses will.
Eine Weile saßen wir einfach nur da. Ich auf der Brücke, der kleine Hase im Gras. Der Wind bewegte die Blätter, der Bach murmelte leise, und die Welt schien für einen Moment stillzustehen.
Dann hob der Hase seine Ohren, hörte etwas, das ich nicht hören konnte, und hüpfte davon. Mit ein paar schnellen Sprüngen verschwand er im hohen Gras am Waldrand.
Ich blieb noch lange stehen und lächelte. Diese Begegnung war etwas ganz Besonderes. Sie zeigte mir, dass man die schönsten Momente erlebt, wenn man ruhig ist, gut aufpasst und der Natur mit Respekt begegnet.
Und vielleicht – ganz vielleicht – erinnerte sich der kleine Hase später an die Brücke und an den Menschen, der einfach nur still dastand und staunte.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- An einem warmen Frühlingstag machte ich einen Spaziergang am Waldrand. Die Sonne schien durch die hohen Bäume, und überall zwitscherten Vögel. Der Weg führte über eine schmale Holzbrücke, unter der ein kleiner Bach leise vor sich hin plätscherte. Ich ging langsam, denn im Wald gibt es immer etwas zu entdecken.
Als ich gerade die Brücke überqueren wollte, hörte ich ein leises Rascheln im Gras. Ich blieb stehen und bewegte mich keinen Millimeter. Mein Herz klopfte ein bisschen schneller, denn ich wusste: Wenn man ganz still ist, zeigt die Natur manchmal ihre geheimen Bewohner.
Und tatsächlich – aus dem hohen Gras kam ein junger Feldhase gehoppelt. Sein Fell war braun und weich wie Moos, und seine langen Ohren bewegten sich vorsichtig hin und her. Er schaute sich um, schnupperte in der Luft und hüpfte dann langsam weiter, direkt auf mich zu. Er hatte mich nicht gesehen!
Der kleine Hase war so nah, dass ich sogar seine feinen Schnurrhaare erkennen konnte. Direkt vor meinen Füßen fand er ein saftig grünes Blatt. Zufrieden setzte er sich hin und begann zu knabbern. Knack, knack, machte das Blatt zwischen seinen Zähnen.
Ich traute mich kaum zu atmen. Ganz vorsichtig hob ich meine Kamera. Als ich ein Foto machte, hörte man ein leises klick. Der Hase erschrak kurz und machte einen kleinen Satz. Doch dann blieb er einfach sitzen. Er schaute mich an – nicht ängstlich, sondern neugierig.
Normalerweise sind Feldhasen sehr scheu. Sie rennen blitzschnell davon, wenn ein Mensch auch nur in ihre Nähe kommt. Aber dieser junge Hase schien zu spüren, dass keine Gefahr von mir ausging. Vielleicht war er noch jung und mutig. Oder vielleicht hatte er gelernt, dass nicht jeder Mensch etwas Böses will.
Eine Weile saßen wir einfach nur da. Ich auf der Brücke, der kleine Hase im Gras. Der Wind bewegte die Blätter, der Bach murmelte leise, und die Welt schien für einen Moment stillzustehen.
Dann hob der Hase seine Ohren, hörte etwas, das ich nicht hören konnte, und hüpfte davon. Mit ein paar schnellen Sprüngen verschwand er im hohen Gras am Waldrand.
Ich blieb noch lange stehen und lächelte. Diese Begegnung war etwas ganz Besonderes. Sie zeigte mir, dass man die schönsten Momente erlebt, wenn man ruhig ist, gut aufpasst und der Natur mit Respekt begegnet.
Und vielleicht – ganz vielleicht – erinnerte sich der kleine Hase später an die Brücke und an den Menschen, der einfach nur still dastand und staunte.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Junger Feldhase
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