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Rehwild nutzt aktuell Getreidefelder als natürliche Deckung
Rehwild nutzt aktuell Getreidefelder als natürliche Deckung – wichtige Hinweise für Landwirtschaft und Öffentlichkeit
Derzeit lässt sich in vielen Regionen beobachten, dass Rehe (Capreolus capreolus) verstärkt Getreidefelder als Aufenthalts-, Ruhe- und Deckungsraum nutzen. Dieses Verhalten ist ein natürlicher Bestandteil ihrer Lebensweise und hängt eng mit den saisonalen Bedingungen sowie der Struktur der landwirtschaftlichen Flächen zusammen.
Insbesondere in Phasen, in denen Getreidebestände hoch und dicht gewachsen sind, bieten diese Felder dem Rehwild hervorragende Deckung. Die Tiere finden dort Schutz vor Fressfeinden, störungsarme Rückzugsräume sowie geeignete Plätze zum Ruhen und zur Nahrungsaufnahme. Gleichzeitig ermöglichen die Feldränder und angrenzenden Strukturen zusätzliche Äsungsmöglichkeiten, wodurch sich die Tiere bevorzugt in diesen Bereichen aufhalten.
Für Landwirte kann dieses Verhalten insbesondere während Pflege-, Kontroll- oder Erntearbeiten relevant sein. Da Rehe in hohen Beständen oft erst spät oder gar nicht wahrgenommen werden, ist bei der Bewirtschaftung besondere Aufmerksamkeit geboten, um eine unbeabsichtigte Beunruhigung oder Gefährdung der Tiere zu vermeiden. Auch bei Mäh- und Erntearbeiten kann es vorkommen, dass sich Rehwild im Bestand aufhält.
Für Spaziergänger, Hundebesitzer und Erholungssuchende gilt ebenfalls ein erhöhtes Maß an Rücksichtnahme. Rehe reagieren sensibel auf Störungen, insbesondere in der Setz- und Aufzuchtzeit sowie in ruhigen Tagesphasen. Hunde sollten daher in Feld- und Wiesengebieten grundsätzlich angeleint geführt werden, um Wildtiere nicht aufzuschrecken oder in Panik zu versetzen.
Das beschriebene Verhalten ist kein außergewöhnliches Ereignis, sondern Teil der natürlichen Anpassung des Rehwildes an die Kulturlandschaft. Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden zunehmend als Ersatzlebensraum angenommen, da sie – je nach Struktur und Jahreszeit – geeignete Bedingungen für Deckung und Nahrung bieten.
Wir bitten alle Nutzer der Feld- und Flurwege um Verständnis und um einen respektvollen Umgang mit der heimischen Tierwelt. Durch umsichtiges Verhalten kann dazu beigetragen werden, Konflikte zu vermeiden und das Zusammenleben von Mensch, Landwirtschaft und Wildtieren weiterhin harmonisch zu gestalten.
In der Aufnahme vom 28.06.2026
Derzeit lässt sich in vielen Regionen beobachten, dass Rehe (Capreolus capreolus) verstärkt Getreidefelder als Aufenthalts-, Ruhe- und Deckungsraum nutzen. Dieses Verhalten ist ein natürlicher Bestandteil ihrer Lebensweise und hängt eng mit den saisonalen Bedingungen sowie der Struktur der landwirtschaftlichen Flächen zusammen.
Insbesondere in Phasen, in denen Getreidebestände hoch und dicht gewachsen sind, bieten diese Felder dem Rehwild hervorragende Deckung. Die Tiere finden dort Schutz vor Fressfeinden, störungsarme Rückzugsräume sowie geeignete Plätze zum Ruhen und zur Nahrungsaufnahme. Gleichzeitig ermöglichen die Feldränder und angrenzenden Strukturen zusätzliche Äsungsmöglichkeiten, wodurch sich die Tiere bevorzugt in diesen Bereichen aufhalten.
Für Landwirte kann dieses Verhalten insbesondere während Pflege-, Kontroll- oder Erntearbeiten relevant sein. Da Rehe in hohen Beständen oft erst spät oder gar nicht wahrgenommen werden, ist bei der Bewirtschaftung besondere Aufmerksamkeit geboten, um eine unbeabsichtigte Beunruhigung oder Gefährdung der Tiere zu vermeiden. Auch bei Mäh- und Erntearbeiten kann es vorkommen, dass sich Rehwild im Bestand aufhält.
Für Spaziergänger, Hundebesitzer und Erholungssuchende gilt ebenfalls ein erhöhtes Maß an Rücksichtnahme. Rehe reagieren sensibel auf Störungen, insbesondere in der Setz- und Aufzuchtzeit sowie in ruhigen Tagesphasen. Hunde sollten daher in Feld- und Wiesengebieten grundsätzlich angeleint geführt werden, um Wildtiere nicht aufzuschrecken oder in Panik zu versetzen.
Das beschriebene Verhalten ist kein außergewöhnliches Ereignis, sondern Teil der natürlichen Anpassung des Rehwildes an die Kulturlandschaft. Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden zunehmend als Ersatzlebensraum angenommen, da sie – je nach Struktur und Jahreszeit – geeignete Bedingungen für Deckung und Nahrung bieten.
Wir bitten alle Nutzer der Feld- und Flurwege um Verständnis und um einen respektvollen Umgang mit der heimischen Tierwelt. Durch umsichtiges Verhalten kann dazu beigetragen werden, Konflikte zu vermeiden und das Zusammenleben von Mensch, Landwirtschaft und Wildtieren weiterhin harmonisch zu gestalten.
In der Aufnahme vom 28.06.2026
- Rehwild (Capreolus capreolus) nutzt hochgewachsene Getreidefelder saisonal als Deckungs- und Aufenthaltsraum innerhalb der Kulturlandschaft.
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