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Zwischen Osteridylle und Überlebenskampf – die stille Not des Feldhasen
Zwischen Osteridylle und Überlebenskampf – die stille Not des Feldhasen
Doch dieses Bild hat mit der Realität in unserer Agrarlandschaft oft nur wenig zu tun.
Der Feldhase ist ein Bewohner offener Kulturlandschaften und auf abwechslungsreiche, strukturreiche Lebensräume angewiesen. Früher boten Feldraine, Hecken, Brachen und artenreiche Wiesen ausreichend Nahrung und Schutz. Heute hingegen prägen vielerorts großflächige, intensiv bewirtschaftete Felder das Bild. Der Einsatz von Pestiziden, der Verlust von Wildkräutern und die Vereinheitlichung der Landschaft führen dazu, dass dem Hasen wichtige Nahrungsquellen fehlen.
In solchen ausgeräumten Lebensräumen findet der Feldhase oft kaum noch ausreichend Nahrung. Statt einer vielfältigen Auswahl an Kräutern, Gräsern und jungen Trieben bleibt ihm häufig nur das, was übrig ist. Die Folgen können dramatisch sein: geschwächte Tiere, geringere Überlebenschancen für Jungtiere und insgesamt sinkende Bestände.
Eine Aufnahme zeigt eindrücklich diese Realität: Ein stark abgemagerter Feldhase steht in einer weitgehend strukturlosen Ackerfläche und frisst an spärlichen Resten untergepflügter Vegetation. Wo einst Vielfalt herrschte, ist nur noch wenig übrig geblieben – ein Lebensraum, der kaum noch Lebensgrundlage bietet.
Der Schutz des Feldhasen bedeutet daher mehr als nur den Erhalt einer Art. Er steht stellvertretend für den Zustand unserer Kulturlandschaft. Strukturreiche Lebensräume, der Verzicht auf übermäßigen Pestizideinsatz und die Förderung von Biodiversität sind entscheidende Schritte, um dem Feldhasen – und vielen anderen Arten – wieder eine Zukunft zu geben.
In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Der Feldhase (Lepus europaeus) ist für viele Menschen untrennbar mit Ostern verbunden. In dieser Zeit begegnet er uns vor allem als fröhliche, wohlgenährte Figur – ein Symbol für Leben, Frühling und Unbeschwertheit.
Doch dieses Bild hat mit der Realität in unserer Agrarlandschaft oft nur wenig zu tun.
Der Feldhase ist ein Bewohner offener Kulturlandschaften und auf abwechslungsreiche, strukturreiche Lebensräume angewiesen. Früher boten Feldraine, Hecken, Brachen und artenreiche Wiesen ausreichend Nahrung und Schutz. Heute hingegen prägen vielerorts großflächige, intensiv bewirtschaftete Felder das Bild. Der Einsatz von Pestiziden, der Verlust von Wildkräutern und die Vereinheitlichung der Landschaft führen dazu, dass dem Hasen wichtige Nahrungsquellen fehlen.
In solchen ausgeräumten Lebensräumen findet der Feldhase oft kaum noch ausreichend Nahrung. Statt einer vielfältigen Auswahl an Kräutern, Gräsern und jungen Trieben bleibt ihm häufig nur das, was übrig ist. Die Folgen können dramatisch sein: geschwächte Tiere, geringere Überlebenschancen für Jungtiere und insgesamt sinkende Bestände.
Eine Aufnahme zeigt eindrücklich diese Realität: Ein stark abgemagerter Feldhase steht in einer weitgehend strukturlosen Ackerfläche und frisst an spärlichen Resten untergepflügter Vegetation. Wo einst Vielfalt herrschte, ist nur noch wenig übrig geblieben – ein Lebensraum, der kaum noch Lebensgrundlage bietet.
Der Schutz des Feldhasen bedeutet daher mehr als nur den Erhalt einer Art. Er steht stellvertretend für den Zustand unserer Kulturlandschaft. Strukturreiche Lebensräume, der Verzicht auf übermäßigen Pestizideinsatz und die Förderung von Biodiversität sind entscheidende Schritte, um dem Feldhasen – und vielen anderen Arten – wieder eine Zukunft zu geben.
In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- „Ausgemergelt und auf karge Reste angewiesen: Ein Feldhase in einer ausgeräumten Agrarlandschaft – Sinnbild für den schwindenden Lebensraum unserer Kulturlandschaft.“
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