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2022-03
„Facettenreiche Insekten“: Wanderausstellung in Hamburg eröffnet
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„Facettenreiche Insekten“: Wanderausstellung in Hamburg eröffnet

24/25.03.2022

  • Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB)

Hamburg.
Schillernd schön, erfolgreich, nützlich – und bedroht. Obwohl Insekten extrem viel für uns Menschen leisten, tragen wir die Verantwortung für ihren Schwund. Ab 23. März 2022 ist die Wanderausstellung „Facettenreiche Insekten: Vielfalt I Gefährdung I Schutz“ im Zoologischen Museum in Hamburg und danach in weiteren Ausstellungshäusern Deutschlands zu sehen. Sie geht unter anderem der Frage nach, wie wir diese faszinierenden Tiere besser schützen können.
„Um die Vielfalt der Insekten und die biologische Vielfalt in ihrer Gesamtheit zu erhalten, braucht es ein Umdenken in unserer Gesellschaft. Die Ausstellung ,Facettenreiche Insekten´ führt uns vor Augen, dass wir mit dem Rückgang der Insekten nicht nur den Anblick farbenfroher Schmetterlinge verlieren, sondern unsere Lebendgrundlagen in Gefahr sind“, betonte Sabine Riewenherm, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), in ihrer Eröffnungsrede. Die Ausstellung ist Teil des Projektes „ProInsekt“, das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert und vom Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) in Zusammenarbeit mit NORe (Museumsverbund der Nord- und Ostsee Region e. V.) umgesetzt wird.

„Ich freue mich sehr über die Ausrichtung dieser Ausstellung“, betont Prof. Dr. Bernhard Misof, Generaldirektor des Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB). „Sie spiegelt das gesamte Spektrum der Forschung im LIB wider und bereitet sie für jeden nachvollziehbar auf. An unseren Standorten in Hamburg und Bonn sowie mit Partnerinnen und Partnern in aller Welt analysieren wir, in welcher Form Insekten gefährdet sind und warum sie verschwinden. Wir suchen intensiv nach Lösungen, wie wir Insekten schützen können und gehen dazu mit der Politik und der Öffentlichkeit ins Gespräch.“

Der Rückgang der Insektenarten ist in den Roten Listen über viele Jahrzehnte belegt. Auch der vor wenigen Tagen vom BfN veröffentlichte dritte Band der wirbellosen Tiere zeigt, dass zwar bei einigen wenigen Insektenarten die Bestände zugenommen haben, die Rückgänge vieler Arten aber deutlich überwiegen. Umfassende Studien zum massiven Schwund der Biomasse hatten vor fünf Jahren die drastische Entwicklung zum Thema öffentlicher Diskussionen gemacht, ein Umdenken setzte ein: Die Bundesregierung verabschiedete 2019 das sogenannte „Aktionsprogramm Insektenschutz“, kurz API, das wirksamste und umfangreichste Maßnahmenpaket zum Schutz von Insekten und ihrer Vielfalt. Als ein zentraler Schritt zur Umsetzung dieses Programms wurde im Juni 2021 ein Regelungspaket zum Insektenschutz verabschiedet, bestehend aus dem „Insektenschutzgesetz“ (InsektSchG), das vor allem auf Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) abzielt, und der Fünften Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Forschungs- und Schutzprogramme für Insekten ins Leben gerufen. Welche konkreten Maßnahmen sind im API festgelegt und was tut Deutschland darüber hinaus für den Erhalt der Insekten – auch im Vergleich zu anderen Ländern? Was wissen wir inzwischen über das Leben und die Lebensräume der Sechsbeiner – wo fehlen uns Informationen? Wie effektiv wirken Maßnahmen in der Landwirtschaft und im Privaten?

Diesen Fragen geht die Ausstellung nach: „Facettenreiche Insekten“ skizziert, wo die Ursachen und Folgen des massiven Rückgangs an Insektenbiomasse sowie an Insektenarten liegen. Sie legt dar, welche Möglichkeiten sich auf politischer und privater Ebene bieten, den Schwund zu stoppen. Aktuell erhobene wissenschaftliche Daten aus den Sammlungen der an der Ausstellungsentwicklung beteiligten NORe-Museen fließen ein und zeigen, wie sich die Zusammensetzung der Insektengemeinschaften in Norddeutschland geändert hat und welche Arten aktuell gefährdet sind.
Hintergrund
Insekten

Insekten sind die artenreichste Tiergruppe. Mit ihren ausgefeilten Verhaltensstrategien und vielfältigen Körpermerkmalen sind sie in nahezu allen Lebensräumen der Erde zu finden. Ihre zahlreichen Fähigkeiten machen sie unverzichtbar für die Ökosysteme und auch für unser Leben: Bestäuber sorgen für gute Ernten, andere Insekten helfen beim Abbau von Dung, Kadavern und abgestorbenen Pflanzen. Zudem sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl anderer Tiere. Entsprechend hat der Rückgang der Insekten gravierende Folgen – auch für den Menschen.
Ausstellung „Facettenreiche Insekten“

„Facettenreiche Insekten“ wird bis 2024 in den Museen des NORe-Verbundes gezeigt und wandert anschließend in weitere Ausstellungshäuser Deutschlands. Die Wanderausstellung greift Vorurteile auf und nimmt alle Bevölkerungs- und Altersgruppen mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt dieser faszinierenden Tiergruppe. Mit vielen Mitmach- und Medienstationen ist die Ausstellung interaktiv und lädt zum Entdecken, kreativen Gestalten, zum Zuhören und Nachdenken über den eigenen Aktionsradius an. Ein vielfältiges Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm und ein Begleitbuch ergänzen die Ausstellung.

Die Ausstellung wurde im Projekt „ProInsekt“ entwickelt und wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

In der Aufnahme
  • Die Plattbauch-Libelle begrüßt die Besucherinnen und Besucher im Maßstab 1:10. © LIB, Philipp Reiss


Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn

23.03.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung. Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Stopp von Renaturierungsgesetz alarmierend
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Stopp von Renaturierungsgesetz alarmierend

24/25.03.2022

  • Ernährungssicherheit nur durch Schutz der Biodiversität erreichbar

Berlin, 23.03.2022:  Der WWF Deutschland hat die Verschiebung des von der EU-Kommission für den heutigen Mittwoch (23.3.22) angekündigten Entwurfs für ein EU-Renaturierungsgesetz auf unbestimmte Zeit als extrem beunruhigend für den europäischen Natur- und Klimaschutz kritisiert.

Der Schritt ist im Zusammenhang mit Forderungen insbesondere der Landwirtschaftslobby zu sehen, angesichts des Ukraine-Krieges jegliche Flächen für die Lebensmittelproduktion zu sichern.
Dazu sagt Alois Vedder, Leiter Politik, Natur & Umwelt des WWF-Deutschland: „Wir haben Verständnis dafür, dass der Gesetzgebungsprozess in einem schwierigen Kontext stattfindet, doch es gibt keinen Grund, ihn um Monate zu verzögern. Es ist ein Trugschluss, durch weniger Renaturierung unsere Nahrungsmittelsicherheit verbessern zu können. Das Gegenteil ist der Fall: Nur wenn wir die Biodiversität schützen und die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts wiederherstellen, lassen sich die natürlichen Grundlagen der Lebensmittelproduktion bewahren. Nur so gelingt uns auch die Anpassung an die Klimakrise durch die Stärkung naturbasierter Lösungen. Der Flächengewinn für die Produktion durch ein Schleifen des Renaturierungsgesetzes wäre hingegen vergleichsweise gering.

Ein vorläufiger Stopp des Gesetzgebungsverfahrens, wie jetzt beschlossen, lässt aber alle Alarmsirenen für die Natur schrillen. Dabei verlieren wir Natur in nie dagewesenem Tempo. Um diese Entwicklung aufzuhalten, müssen wir auch in eine großflächige Wiederherstellung investieren.“

Das Renaturierungsgesetz ist ein zentrales Vorhaben innerhalb des Europäischen „Green Deal“ bzw. der EU-Biodiversitätsstrategie. Es zielt darauf ab, durch Entwaldung, Zerstörung, Degradierung, Verbauung oder Trockenlegung vormals natürlicher Flächen verloren gegangene Natur wiederherzustellen, also zu renaturieren. Mindestens 25.000 Kilometer frei fließende Flüsse sollen wiederhergestellt werden. Ein weiteres Ziel ist, durch die Schaffung neuer CO2-speichernder Ökosysteme und Landschaften zum natürlichen Klimaschutz beizutragen. Offiziell hat die Europäische Kommission den Gesetzentwurf verschoben, ohne einen neuen Veröffentlichungstermin festzulegen. Internen Informationen zufolge soll er nun frühestens "vor dem Sommer" vorgestellt werden.  

Der WWF fordert die Kommission auf, für die Veröffentlichung des Gesetzentwurfs einen neuen Termin innerhalb eines Monats festzulegen. Er setzt sich unter anderem dafür ein, dass bis 2030 mindestens 15 % der Land- und Meeresfläche der EU wiederhergestellt und 15 % der Flüsse wieder in einen frei fließenden Zustand versetzt werden.

Am Wochenende hatten mehr als 13.000 EU-Bürger, 166 Umweltorganisationen und auch eine Gruppe von Umweltministern Briefe an die Europäische Kommission geschickt, in denen sie ihre Unterstützung für das Gesetz zum Ausdruck brachten. Ihre Forderung, die Veröffentlichung des Entwurfs nicht zu verzögern, wurde ignoriert.


Quelle
WWF
Stand: 23.03.2022

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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DBU: Sorgsam mit Wasser umgehen
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DBU: Sorgsam mit Wasser umgehen

23/24.03.2022

Celle/Berlin. Anhaltende Trockenheit und Starkregenereignisse – die Folgen des Klimawandels haben auch in Deutschland erheblichen Einfluss auf die essentielle Ressource Wasser. Zum Weltwassertag am 22. März rät die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), sorgsam mit Grund- und Trinkwasserreserven umzugehen.

Dazu unterstützt sie etwa ein Projekt in der Region Celle, wo Landwirte mit einfacher Technik den Wasserrückhalt in der Landschaft regulieren. Weitere DBU-geförderte Vorhaben führt die Technische Universität (TU) Berlin durch, die eine Webanwendung für Wasserwerke zum Abschätzen der Reinigungsleistung bezogen auf virale Krankheitserreger entwickelt hat. Diese wird nun mit Blick auf den Einfluss extremer Wetterereignisse ergänzt.

Auf Folgen des Klimawandels vorbereiten

Extreme Wetterlagen sind schwer vorhersagbar. „Gerade deshalb müssen wir vorbereitet sein, bevor Dürren oder Überflutungen eintreten“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Der maßvolle Regen im diesjährigen Winter hat bestenfalls in einigen Regionen eine Atempause verschafft. „Zumindest in Norddeutschland ist genügend oberflächlich pflanzenverfügbares Wasser vorhanden, sagt DBU-Wasserexperte Dr. Volker Wachendörfer. Auf die Frage, ob denn auch die Grundwasserspeicher wieder voll sind, merkt er an: „Das ist regional unterschiedlich, aber in ohnehin trockenen Regionen, zum Beispiel in Nordostdeutschland, sind sie noch immer nicht so aufgefüllt wie vor den Trockenjahren 2018 bis 2020.“ Klar ist: Wasser sparen wird auch in unseren Breiten ein immer größer werdendes Thema. Vor allem, wenn die Trinkwasserversorgung in Konkurrenz mit der landwirtschaftlichen Bewässerung und der Wasserverfügbarkeit in der Natur tritt, so der Biologe. Daher ist nach seinen Worten das Gebot der Stunde, Wasser in der Landschaft zu halten und nicht die Strategie weiterzuverfolgen, Wasser möglichst schnell abzuleiten.

Gemeinsam Wasser in der Landschaft halten

Eine der am stärksten von anhaltender Trockenheit betroffenen Landstriche Nordwestdeutschlands ist die von Forst und Ackerbau geprägte Region um Celle, nördlich von Hannover. „Heiße und trockene Sommer haben gezeigt, dass es dringend geboten ist, Wasser in der Landschaft zu halten und nicht über Gräben abzuleiten“, sagt Martin Albers vom Oberverband Feldberegnung Celle, der aktuell ein durch die DBU mit rund 124.000 Euro gefördertes Pilotprojekt durchführt. Ziel des geplanten Vorhabens ist es, das Regenwasser in sommertrockenen Gräben anzustauen, so dass sich durch Versickern mehr Grundwasser ansammelt. „Das stabilisiert den Wasserhaushalt in der Landschaft und kommt Wild- und Nutzpflanzen zugute“, so Albers. Viele leicht umsetzbare Maßnahmen wie der Verschluss örtlicher Grabensysteme durch einfache Holzschieber tragen dazu bei. Das Besondere: eine neue Organisationsstruktur mit Gemeinschaften von vorwiegend Landwirtinnen und Landwirten kümmert sich auf freiwilliger Basis etwa um die Steuerung der Anlagen und regelt in Abstimmung mit den zuständigen Behörden Einzelheiten, so dass eine Selbstverwaltung entsteht. Albers: „Mit einem wissenschaftlichen Monitoring überprüfen wir, wie erfolgreich einfache Techniken ausreichend Wasser in der Landschaft halten, wenn es erneut aufgrund des Klimawandels lange Zeit nicht regnet.“ Ein Leitfaden soll laut Albers später eine Nutzung der Projektergebnisse in anderen Regionen ermöglichen.

Risiko bei Trinkwassergewinnung verringern

Nicht nur anhaltende Trockenheit kann eine Folge des Klimawandels sein. Auch extremes Wetter wie Starkregen und Hochwasser nehmen laut Expertenprognosen weiter zu. Problematisch: In den Fluten mitgeführte Schadstoffe, bakterielle und virale Krankheitserreger können das Trinkwasser beeinträchtigen. Denn „eine in Deutschland weit verbreitete Methode zu dessen Gewinnung ist die Uferfiltration“, sagt Prof. Dr. Irina Engelhardt vom Fachgebiet Hydrogeologie der Technischen Universität Berlin. Am Beispiel des Rheins habe sich gezeigt, dass fast das ganze Jahr über Flusswasser mit Krankheitserregern belastet sei. Besonders für Viren lässt sich jedoch die Reinigungswirkung der Uferfiltration bisher nur schwierig abschätzen. „Um dieses Risiko bei der Trinkwassergewinnung von Uferfiltrat zu verringern, haben wir eine Webanwendung für Wasserwerksbetreiber konzipiert, die damit abschätzen können, wie gut ihre Uferfiltrationsanlagen Krankheitserreger zurückhalten“, so Engelhardt. Die DBU hat das Vorhaben mit rund 400.000 Euro gefördert und stellt zusätzlich 390.000 Euro zur Verfügung, damit ein Prototyp für einen praxistauglichen Schnellnachweis für gesundheitlich relevante Viren im Grundwasser entwickelt werden kann. Zudem sollen zusammen mit dem Umweltbundesamt Handreichungen zur Risikobewertung entwickelt und gegebenenfalls Schulungen von Wasserwerksbetreibern für die Nutzung der Webanwendung angeboten werden. Engelhardt: „Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern einen wichtigen zukunftsfähigen Beitrag zur Sicherung der Versorgungsökosystemleistung Trinkwasser leisten.“

In der Aufnahme
  • Die Folgen des Klimawandels haben erheblichen Einfluss auf die essentielle Ressource Wasser. © Dr. Reinhardt Altmüller
 
Quelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
21.03.2022 |


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Impressionen an der Futterstelle
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Impressionen an der Futterstelle

23/24.03.2022

Bayern.
Regelmäßig senden uns Besucher*innen unserer Internetpräsenz Aufnahmen zu. Gerne stellen wir diese auf unseren Seite vor ... Fotograf*in Seidel sendete uns einige Bilder der "Bunten Vogelmischung" an der Futterstelle. 

In der Aufnhame von Fotograf*in Seidel
  • Eine Bunte Mischung an Stieglitzen, Kernbeißern und Bergfinken ...
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Amphibienschutz Ziegelsambach - Erste Eindrücke
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Amphibienschutz Ziegelsambach

22/23.03.2022

Schlüsselfeld / Bayern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Schlüsselfeld, dass von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.


In der Aufnahme
  • In der 10 / 11KW 2022 wurden die beiden Amphibienstopprinnen eingebracht ... ... diese Rinnen sichern tausendfaches Amphibienleben im Rücklauf ...
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Konkreter Amphibienschutz Untersteinbach
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Konkreter Amphibienschutz Untersteinbach

22/23.03.2022

Untersteinbach / Bayern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Rauhenebrach,dass von der Waldbesitzgemeinschaft Falsbrunn, dem Landkreis Hassberge und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Zahlreiche unserer Amphibienarten stehen vor Herausforderungen welche für manche dieser Arten kaum lösbar erscheinen. Konnten diese Arten innerhalb ihrer langen Evolution auf diesem Planeten zahlreiche Herausforderungen erfolgreich bestehen, kommt seit geraumer Zeit nun noch eine Herausforderung hinzu welche durch die natürliche Evolution nicht gelöst werden kann.

Der millionenfache Tod der Amphibien auf unseren modernen mobilen Achsen - sprich unserer immer stärker befahrenen Straßen!

Mit dem hier angestrebten Projekt werden wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Amphibien auch und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen leisten.


In der Aufnahme
  • Vor wenigen Tagen wurde die Projektinformation installiert
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NABU: Warum unsere Wälder jetzt mehr Schutz denn je brauchen
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Internationaler Tag des Waldes  - NABU: Warum unsere Wälder jetzt mehr Schutz denn je brauchen

21/22.03.2022

  • Krüger: Waldkrise hat beispielloses Ausmaß angenommen / Mehr Schutz durch naturbelassene Wälder & nachhaltige Waldbewirtschaftung

Berlin
– Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März macht der NABU auf den dramatischen Zustand der Wälder weltweit aufmerksam und fordert mehr Anstrengungen zum Schutz und zur Wiederherstellung gesunder Waldökosysteme. Um in der Klimakrise zu bestehen, müssen Politik und heimische Forstwirtschaft nun einen Paradigmenwechsel zur naturnahen klimaresilienten Waldbewirtschaftung vollziehen.
NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Die Waldkrise hat ein beispielloses Ausmaß angenommen. Neben Dürren, Hitze, Schädlingsbefall, Stürmen, Feuer und Fluten ist die zu einseitige Ausrichtung der Forstwirtschaft auf Holzernte und ein nicht nachhaltiges Waldmanagement für den hohen Verlust verantwortlich. Den anhaltenden Rufen nach mehr Holzernte, der Einführung fremder Baumarten oder einer Verfeuerung von Frischholz für die Energieerzeugung muss eine klare Absage erteilt werden. Was wir jetzt brauchen sind starke Maßnahmen, die den Druck auf die Wälder wirksam reduzieren. Es braucht eine Waldwende, mit dem Ziel, die natürliche Widerstandskraft der Wälder langfristig wiederherzustellen, ihre überlebenswichtigen Funktionen zu stabilisieren und das Klima so auf natürlich Weise zu schützen.”

Der NABU ruft ausdrücklich die Holz- und Forstwirtschaft und Wirtschaftsverbände dazu auf, gemeinsam mit Umweltverbänden an Lösungen zu arbeiten. Nichts würde der deutschen Holzwirtschaft stärker Schaden, als dem Waldsterben weiterhin freien Lauf zu lassen. Für mehr Widerstandsfähigkeit müssen sich nun vor allem die großen Wirtschaftswaldflächen in Richtung naturnaher Mischwälder mit heimischen Baumarten entwickeln können. Für die dabei erbrachten Ökosystemleistungen müssen Waldbesitzerinnen und -besitzer angemessen honoriert werden. Parallel dazu braucht es eine Effizienzstrategie für Frisch- und Altholz. Anreize müssen zu hoher Regionalität, Wertschöpfung und Wiederverwendung nach dem Kaskadenprinzip führen. Das sichert auch die Holzversorgung in Zukunft. Da der Waldverlust im globalen Süden auch durch den Fleischkonsum angetrieben wird, setzt sich der NABU darüber hinaus für eine Reduktion der Tierbestände ein, für weltweite Standards bei der Holzproduktion sowie eine starke EU-Verordnung gegen importierte Entwaldung.

Sven Selbert, Referent für Waldnaturschutz und Nachhaltige Waldnutzung: "Wenn wir den Wald nicht retten, drohen wir einen der wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen die Naturkrise zu verlieren. Deshalb gilt es jetzt einen signifikanten Anteil der Waldflächen Deutschlands, insbesondere alle verbliebene Altwälder, unter strengen Schutz zu stellen. Solche Wälder sind nicht nur schön. Sie übernehmen überlebenswichtige Aufgaben wie den Schutz der biologischen Vielfalt, die Bereitstellung von sauberem Wasser, kühler Luft sowie Hochwasser- und Erosionsschutz.”

Hintergrund: Waldkrise in Deutschland und global

Trotz Warnung des Weltklimarates vor irreversiblen Schäden und des ohnehin schon geschädigtem Ökosystem Wald, kommt die Weltgemeinschaft ihrer Verpflichtung zur Eindämmung der Entwaldung nicht nach. Im Gegenteil: steigender Nutzungsdruck, etwa für die Bereitstellung von Holz zur Energieerzeugung, und Klimakrise bedrohen die Wälder weltweit existenziell. Dadurch werden wichtige Funktionen des Waldes, etwa Kühlung, Bereitstellung von Lebensraum oder Kohlenstoffspeicherung, stark bedroht: Die Fähigkeit des Amazonasregenwaldes sich von Störungen wie Dürren oder Bränden zu erholen, lässt so stark nach, dass eine irreversible Versteppung mit weitreichenden Folgen droht. Die Regenwälder Südostasiens wurden nie so schnell zerstört wie zuletzt, was weitere enorme Mengen an Treibhausgasen freisetzte. Auch der heimische Wald wird zunehmend instabil: 80 Prozent aller Bäume zeigen bereits Schäden. Allein zwischen 2018 und 2021 wurden fünf Prozent Waldverlust in Deutschland dokumentiert.

Mit mehr als 875.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.  

Quelle
NABU-Pressestelle

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  • Der Niedergang des Steigerforstes ... vom Vorzeigeprojekt zum "Steckerlesforst".

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Neue Rote Liste: Mehr als ein Viertel der Insekten-Arten bestandsgefährdet
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Neue Rote Liste: Mehr als ein Viertel der Insekten-Arten bestandsgefährdet

21/22.03.2022

Bonn. In Deutschland sind 26,2 Prozent von knapp 6.750 neu bewerteten Insektenarten in ihrem Bestand gefährdet. Das ist die Bilanz der jetzt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Roten Liste, dem dritten und abschließenden Band zu den wirbellosen Tieren. Von diesen knapp 6.750 in Deutschland lebenden Arten aus 14 aktuell betrachteten Insektengruppen stellen die Käfer mit neun Artengruppen und mehr als 5.600 Arten den größten Anteil.

Die neue Rote Liste zeigt, dass bei einigen wenigen Insektenarten die Bestände zugenommen haben, die Rückgänge vieler Arten aber deutlich überwiegen. Trotz Erfolgen durch Naturschutzmaßnahmen bleibt insbesondere bei den gewässergebundenen Arten der Anteil bestandsgefährdeter Insektenarten hoch.
BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: „Die neue Rote Liste bestätigt den negativen Trend, der sich in den ersten beiden Bänden gezeigt hat. Insgesamt wurden in diesen drei Bänden mehr als 15.000 wirbellose Arten, darunter 14.000 Insektenarten, untersucht. Davon sind über 4.600 Arten in ihrem Bestand gefährdet. Das heißt: 29,6 Prozent wurden in die Kategorien ‚Vom Aussterben bedroht‘, ‚Stark gefährdet‘, ‚Gefährdet‘ oder ‚Gefährdung unbekannten Ausmaßes‘ eingestuft.“

Im dritten Wirbellosenband ist der Anteil bestandsgefährdeter Arten in den artenärmeren Gruppen der Steinfliegen mit 46,4 Prozent und der Eintagsfliegen mit 40,5 Prozent besonders hoch. Arten dieser Gruppen bewohnen Binnengewässer und bevorzugen insbesondere naturnahe Gewässer und Uferbereiche. In den vergangenen 150 Jahren sind die Bestände vieler Arten aufgrund verschmutzter Gewässer zurückgegangen. Davon konnten sich, trotz der deutlich verbesserten Wasserqualität vieler Gewässer in den letzten 25 Jahren, viele Bestände noch nicht vollständig erholen, insbesondere bei den Steinfliegen. Zudem sind die Larven beider Gruppen durch zahlreiche weitere vom Menschen verursachte Störungen in ihrem aquatischen Lebensraum gefährdet.

„Der hohe Anteil bestandsgefährdeter Arten unter den aquatischen Insekten zeigt dringenden Handlungsbedarf: Um die besonders gefährdeten wassergebundenen Insektenarten wie Libellen, Steinfliegen und Eintagsfliegen und ihre Lebensräume besser zu schützen, müssen wir die Belastung der Gewässer weiter verringern, Gewässer naturnäher gestalten sowie naturnahe Gewässer und ihre Uferbereiche erhalten“, so BfN-Präsidentin Riewenherm.

Zu den Käfergruppen mit besonders vielen bestandsgefährdeten Arten zählen die Blattkäfer mit 41,1 Prozent, die Rüsselkäfer mit 39 Prozent und die Blatthornkäfer mit 32,8 Prozent. Aufgrund der teilweise hohen Artenzahlen gehört insgesamt der überwiegende Teil der in diesem Band ermittelten bestandsgefährdeten Insektenarten zu den Käfern. Viele Käferarten haben eine enge Bindung an bestimmte Biotope. Vor allem die Nutzungsänderung und der Verlust naturnaher Lebensräume führt dazu, dass die Bestände dieser Arten zurückgehen.

Bei den Blatthornkäfern sind die Ursachen für die Bestandsrückgänge so unterschiedlich wie deren Lebensweise. Arten des Offenlandes und der halboffenen Landschaften sind beispielsweise vor allem durch die Intensivierung der Landwirtschaft, aber auch durch weitere Ursachen gefährdet. Auf dungfressende Arten wirkten sich unter anderem die Aufgabe der Weidewirtschaft zugunsten von Stallhaltung, die Flurbereinigung und Medikamentenzusätze in der Tierzucht negativ aus.

Kein anderes Instrument des Naturschutzes in Deutschland gibt über den Zustand einer so großen Zahl von Arten Auskunft wie die Roten Listen. „Ohne das außergewöhnliche Maß an Engagement und Kompetenz der 130 ehrenamtlich beteiligten Autorinnen und Autoren, wäre es unmöglich gewesen, die neue Rote Liste zu erstellen. Ihnen gilt unser Dank“, unterstreicht BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm.
Die Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands

Die Roten Listen beschreiben die Gefährdungssituation der Tier-, Pflanzen- und Pilzarten und stellen mit ihren Gesamtartenlisten eine Inventur der Artenvielfalt dar. Sie werden etwa alle zehn Jahre unter Federführung des Bundesamtes für Naturschutz für ganz Deutschland herausgegeben. Die neueste Rote Liste ist Band 5 des acht Bände umfassenden Gesamtwerkes und der letzte Sammelband der 2009 begonnenen Reihe. Er ist nach Band 3 und 4 der dritte Band, in dem wirbellose Tiere betrachtet werden. Die im Band 5 vorgelegten Listen sind das Ergebnis eines langjährigen Prozesses, bei dem die Kenntnisse von mehr als 130 ehrenamtlich Mitwirkenden zu den jeweiligen Arten oder Unterarten für Deutschland zusammengetragen, analysiert und aufbereitet wurden. Eine übergreifende Auswertung aller seit 2009 erschienenen Roten Listen folgt zu einem späteren Zeitpunkt als letzter Teil des Rote-Liste-Zyklus.

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

  • Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus)

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Die "Wilden Bienchen" von Brandshagen
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Die "Wilden Bienchen" von Brandshagen

20/21.03.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kindertagesstätte "Butscherstuv" in Brandshagen und des Vereins Kinderhaus "Wirbelwind" e. V. dass von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Brandshagen / Mecklenburg - Vorpommern. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt.

Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig.
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen.

Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  • Die Montage der Wildbienenstation fand in der 10 KW / 2022 statt .. hier einige Eindrücke kurz nach der finalen Montage, noch mit Sicherungsstabilisatoren ...
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Die "Wilden Bienchen" der Kita "Am Bodden" in Stralsund
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Die "Wilden Bienchen" der Kita "Am Bodden" in Stralsund

20/21.03.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kita "Am Bodden" in Stralsund und des DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund e. V. dass von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Stralsund / Mecklenburg - Vorpommern.
Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt.

Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen.

Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  • Die Montage der Wildbienenstation fand in der 10 KW / 2022 statt .. hier einige Eindrücke kurz nach der finalen Montage, noch mit Sicherungsstabilisatoren ...
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Die Wilden Bienchen von Rügen - DRK-Kindertageseinrichtung im Ostseebad Baabe
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Die Wilden Bienchen von Rügen - DRK-Kindertageseinrichtung im Ostseebad Baabe

19/20.03.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der DRK-Kindertageseinrichtung im Ostseebad Baabe das vom DRK Kreisverband Rügen - Stralsund und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Rügen / Mecklenburg - Vorpommern. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt.

Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen.

Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  • Die Montage der Wildbienenstation fand in der 10 KW / 2022 statt .. hier einige Eindrücke kurz nach der finalen Montage, noch mit Sicherungsstabilisatoren ...
Artenschutz in Franken®  
Große Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittatus)
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Große Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittatus)

19/20.03.20222

Diese wunderbaren Farben, die Mimikry in schwarz/gelb zeigt Wehrhaftigkeit an, ist aber Attrappe.
Schwebfliegen sind harmlos und helfen den Gärtnern, weil der Nachwuchs meist Blattläuse vertilgt.


Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Große Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittatus)
Artenschutz in Franken®  
Zahlreiche neue AiF - Webcams hier auf unseren Seiten ...
Bild zum Eintrag (1065292-160)
Zahlreiche neue AiF - Webcams hier auf unseren Seiten ...

18/19.03.2022

Erleben Sie die uns begleitende Artenvielfalt aus einer etwas anderen Perspektive ...

Artenschutz in Franken® bietet den Besucher*innen unserer Internetpräsenz ab sofort die Möglichkeit die natürlichen Verhaltensmuster von kulturfolgenden Wildtieren noch intensiver verfolgen zu können.

Spezielle Webcams erlauben es den großen und kleinen Besucher*innen unserer Internetpräsenzganz nahe und ohne jegliche Störung der Tiere an die Kinderstuben zahlreicher Spezies heranzutreten. Neben den Webcams bieten wir auch Online-Bilder-Dokumentationen an.
Für viele Mitmenschen stellen diese hier gebotenen Möglichkeiten einen wichtigen Bestandteil im jeweiligen Tagesablauf dar. Gerade die Einschränkungen die uns die Coronapandemie auferlegt*e lassen die Bedeutung dieser Option mehr als wertvoll erscheinen.

Wir möchten explizit darauf hinweisen, dass die jeweiligen Darstellungen der Webcams das natürliche Verhaltensmuster von Wildtieren dokumentieren. So ist die "Geburt" jedoch auch der Tod ein ganz natürlicher Prozess, der auch in diesen Aufnahmen in Erscheinung treten kann und wird. Das Element des natürlichen Werdegangs der jeweiligen Tierart stellt gleichfalls das Prinzip der natürlichen Selektion dar.


In der Darstellung:
Zahlreiche Artenschutz in Franken® Webcams bieten interessante Einblicke in die natürlichen Verhaltensmuster kulturfolgender Wildtiere.
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Der Feldhasentod in der Paarungszeit
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Der Feldhasentod in der Paarungszeit

17/18.03.2022

Deutschland. Um die alljärhliche Osterzeit herum sind Feldhasen in Paarungsstimmung. Ihre Aufmerksamkeit ist in dieser Zeitspanne erheblich herabgesetzt. Prädatoren, ob nun natürlich oder sekundär haben hier ein leichtes Spiel die Feldhasen zu erbeuten und auch zu töten.
Deswegen ist es gerade hier für Hundehalter wichtig ihre Tiere unter Kontrolle zu halten. Auch in der nachfolgenden Feldhasen Setztseit stellt sich die Situation nicht anders dar. Jede*r verantwortungsvolle Hundehalter*in zeigt sich hier besondern in der Verantwortung.


Autor und Aufnahme
  •     Bernhard Schmalisch
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Eine Perspektive für städtische Rauchschwalben
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Eine Perspektive für städtische Rauchschwalben

17/18.03.2022

Ein Innovationsprojekt des Artenschutz in Franken® und der STADTBAU GMBH BAMBERG, das von den Fachbehörden des Naturschutzes unterstützt wird.

Bamberg / Bayern. Der Rückgang der Artenvielfalt nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Auch bei unseren Schwalbenarten wird der Bestandsschwund immer deutlicher. Brütende Rauchschwalben werden zur Seltenheit noch dazu, wenn sich stabile Populationen in urbanen Räumen zeigen.

Neben Nahrungsmangel sind es auch und gerade fehlende, geeignete Brutmöglichkeiten, welche zu diesem erschreckenden Rückgang beitragen. Ein Projekt, das an diesem Projektort in 2021/2022 umgesetzt wurde stellt sich der kooperativen Herausforderung zur Lebensraumerhaltung und Lebensraumgestaltung für die Vogelart Rauchschwalbe.
Zum Projekthintregrund:
Eigenständig konnte sich ein Rauchschwalbenpaar in 20/21 an einem Standort in der Stadt Bamberg niederlassen und aufgrund fehlender geeigneter Nistmöglichkeiten an einem nicht zwingend günstigen Standort seinen Nistplatz anlegen. Mangelhaftes natürliches Baumaterial gaben der Befürchtung Nahrung das sich der Nistplatz kurz- bis mittelfristig vom Untergrund lösen und damit zur Todesfalle für die Jungtiere, die sich im Nest befanden, werden könnte.

Artenschutz in Franken® stellte kurzfritig die neuen Nistmöglichkeiten zur Verfügung und der Bauwerkeigentümer, die STADTBAU GMBH BAMBERG montierte die vier Kunstnester an Bereiche die den Ansprüchen der Rauchschwalben an ihre Nistplätze genügen sollten. Wenn die Rauchschwalben im April 2022 aus ihren Winterquartieren zurückerwartet werden steigt auch an diesem Standort die Spannung, wie sich die Tiere hier verhalten und in welcher Form sich diese der Nistplatzannahme widmen werden.
Es bleibt also spannend!


In der Aufnahme
  • Mit der Montage sogenannter "Kunstnester" soll den Rauchschwalben wortwörtlich genommen "unter die Flügel gegriffen werden" ... diese Nistmöglichkeiten haben unter anderem den Vorteil, das sie sehr stabil am Mauerwerk verankert werden und hier über viele Jahr hinweg wartungsfrei ihrer Bestimmung nachkommen können.
Artenschutz in Franken®  
Blauschwarze Holzbiene - zunehmend häufiger gesichtet ...
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Blauschwarze Holzbiene - zunehmend häufiger gesichtet ... teilen Sie ihre Erfahrung mit uns und informieren Sie uns über Sichtungen.

16/17.03.2022


Eine ganz besondere Seltenheit nicht "nur" im Landkreis Bamberg war vor wenigen Jahren noch die Blaue Holzbiene, deren Name von der Färbung der Flügel herrührt.Mit ihren fast 3 Zentimeter an Körpergröße ist sie ein der größten heimischen Wildbienenarten. Ihr bevorzugter Lebensraum sollte klimatisch begünstigt sein.

Das fertige Insekt ernährt sich von Pollen und auch Nektar. Die Eiablage findet vielfach in Totholz statt, dort  werden die Gelegeröhren meist eigenständig angelegt um hier die Eiablage zu praktizieren.

Haben auch Sie dieses Tier bereits bei Ihnen entdeckt so senden Sie uns doch Ihre Belegaufnahme und teilen Sie uns den Fundort mit. Artenschutz in Franken®  dokumentiert die Verbreitungstendenz auch dieses Tieres in ganz Deutschland.
Blauschwarze Holzbiene - Große Holzbiene

Holzbienen sind Einzelgänger; bilden keine Staaten und legen keine Honigvorräte an.Trotzdem sind sie sehr nützlich, sorgen sie doch mit ihrer Bestäubung für den Fortbestand unserer Pflanzenarten. Xylocopa violacea ist auch in den südlichen Bundesländern (BY, BW, RLP, HE) sehr selten vorzufinden.

Majestätisch, mit ihrem schwarzen Körper und den blauschimmernden Flügeln fliegen sie laut brummend Blüten (Cosmea) an.Mit einer Körperlänge von 23,0 bis 28,0 mm. ist sie die größte heimische Bienenart.Sie kann stechen, verhält sich aber absolut friedfertig. Autor Willibald Lang



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Bereits wieder aktiv - Die Blauschwarze Holzbiene
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® - Heldburg
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Stele der Biodiversität®  - Heldburg

16/17.03.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Heldburg das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Heldburg/Thüringen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung der Baukörper gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.

Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Heldburg das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme

  •     Anfang März wurde in einem mehrstündigen vor Ort Termin das Objekt mit einem Hubsteiger befahren und die finalen Maße abgenommen. Anhand diese Maße werden nun die speziellen Nisthilfen angefertigt und in einigen Monaten am Projektort installiert. Auf dieser und einigen Folgeseite stellen wir einige Eindrücke zur Objektbefahrung vor.
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Stieglitz in Bayern im "Rückwärtsgang"
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Stieglitz in Bayern im "Rückwärtsgang"

15/16.03.2022

  • War der Stieglitz in Bayern vor weinigen Jahrzehnten ein noch relativ häufig anzutreffender Brutvogel, so hat sich die Situation im besonders letzten Jahrzehnt gravieren geändert.

Bayern. Besonders im Herbst erkennt man den bunten, etwa 12cm kleinen Vogel bevorzugt an Distelköpfen aus welchen er seine Sämereien aufnimmt.Im zeitigen Frühjahr legt der Stieglitz sein gut getarntes Nest in Obstbäumen an. In welches er seine 5 – 6 Eier legt und 14 Tage bebrütet.Nach dem Schlupf werden die Jungvögel vor allem mit Blattläusen gefüttert und verlassen nach weiteren 14 Tagen den Nistplatz. Stieglitzschwärme sind auch in der Steigerwaldregion, ( Vorland ) vor allem im Winter zu erkennen.
Der Stieglitz steht nun in Bayern bereits auf der Vorwarnliste der im Bestand gefährdeten Vogelarten.

Für den Stieglitz stellen die extremen Veränderungen in der industriellen Landwirtschaft, doch auch der sowie immense Verlust von extensiv genutzten Streuobstbereichen Herausforderungen dar, die uns aktuell große Sorgen bereiten.

Daneben brechen diesem Tier die nahezu flächig die Nahrungsgrundlagen weg ... es ist dringlich an der Zeit hier effektiv gegen zu steuern und mehr Strukturen vorzuhalten in der dieser so farbenfrohe Vogel überdauern kann.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Die Bestände der Stieglitze gehen kontinuierlich zurück!
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Konkreter Amphibienschutz Untersteinbach
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Konkreter Amphibienschutz Untersteinbach

15/16.03.2022

Untersteinbach / Bayern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Rauhenebrach,dass von der Waldbesitzgemeinschaft Falsbrunn, dem Landkreis Hassberge und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Zahlreiche unserer Amphibienarten stehen vor Herausforderungen welche für manche dieser Arten kaum lösbar erscheinen. Konnten diese Arten innerhalb ihrer langen Evolution auf diesem Planeten zahlreiche Herausforderungen erfolgreich bestehen, kommt seit geraumer Zeit nun noch eine Herausforderung hinzu welche durch die natürliche Evolution nicht gelöst werden kann.

Der millionenfache Tod der Amphibien auf unseren modernen mobilen Achsen - sprich unserer immer stärker befahrenen Straßen!

Mit dem hier angestrebten Projekt werden wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Amphibien auch und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen leisten.


In der Aufnahme
Aufgrund der bislang sehr zurückhaltenden Wanderbewegungen der Amphibien, hervorgerufen auch durch die sehr kühlen Temperaturen, ist es uns gelungen die Installation der Stopprinne rechtzeitig vor der einsetzende Massenwanderung abzuschließen.
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Der Feldhase in der Paarungszeit
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Der Feldhase in der Paarungszeit

14/15.03.2022

Bayern.
Zu Ostern im März und April erreicht die Paarungszeit (Rammelzeit) ihren Höhepunkt. Zur "Hasenhochzeit" treffen sich die Rammler mit den Weibchen.
In dieser Zeit, wenn die Hasengruppen auf Wiesen und Felder herum toben, ist es noch wichtiger als sonst, Hunde anzuleinen.
Die Hasen sind in Hochzeitsstimmung "unvorsichtiger" und können so leichter Beute eines freilaufenden Hundes werden. Das Fortpflanzungsritual ist alles andere als zärtlich.

Das Hasen-Vorspiel ist eine Art Kampf. Die Rammler jagen und schlagen einander.
Sie müssen sich bei den durchaus wählerischen Häsinnen durchsetzen, und Kraft und Stärke beweisen. Dabei bekommen auch manchmal die Hasendamen Schläge und Tritte  versetzt.Kaum zu glauben wie rau es in dieser Paarungszeit bei den ansonsten vorsichtigen Tieren zugeht.


Aufnahme und Autor
  • Bernhard Schmalisch
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Artenschutzmaßnahme Kirchendohle & Co.
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Artenschutzmaßnahme Kirchendohle & Co.

13/14.03.2022 - Update

Litzendorf / Bayern
. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V. und der Pfarrei St. Wenzeslaus Litzendorf das von der Deutschen Postcode Lotterie und von den Fachbehörden des Naturschutzes und des Denkmalschutzes unterstützt wird.

Abermals ist es uns gemeinschaftlich gelungen Artenschutz und Bauwerksicherung miteinander zu verbinden und alle Seiten profitieren innerhalb dieser Projektion davon. Hervorgerufen durch den "Zahn der Zeit" zeigte der Baukörper an zahlreichen Stellen Bauschäden, die von den auf der Nistplatzsuche befindlichen Dohlen zunehmend intensiver erschlossen wurden.
Neben einer erfolgreichen Dohlen - Koloniesicherung traten jedoch auch zunehmende Probleme auf die Tagesordnung. Mit Nistmaterial verstopfte Regenrinnen waren nur einer von verschiedenen Aspekten und so wurde darüber nachgedacht wie es gelingen kann das die am Bauwerk erfolgreich niedergelassenen Dohlen auch zukünftig geeignete Nistplätze vorfinden können um sich der Arterhaltung zu widmen.

Ohne dass das Bauwerk und auch die Stimmung des Bauwerkseigentümers "leiden" denn nur gemeinsam kann ein tragfähiger Kompromiss gelingen.Vorgesehene, dringliche Reparaturarbeiten am Baukörper durch den Gebäudeeigner sahen auch Sanierungsprozesse an den Traufkörpern des Bauwerks vor. Mit diesen Maßnahmen drohte der Nistplatzverlust auch für die Mauersegler die sich in mehreren Paaren im Traufbereich des Kirchturminnenraums fortpflanzen.

In intensiven und von allen Seiten sehr konstruktiv und sachlich geführten Gesprächen und vor Ort Einsichten wurde ein Konzept ausgearbeitet das als gelungenes Beispiel für andere Projekte dieser Art dienen kann.

Im Ergebnis wurden die in die Jahre gekommenen Dohlennistmöglichkeiten auf der dem Kirchendach zugewandten Seite entfernt und gegen vier Mauersegler- Doppelnisthilfen ausgetauscht.

  •     Der Vorteil: Die Verschmutzung / Verstopfen der Rinnenkörper durch die Dohlen wird hier vermieden und für die Mauersegler können optimale Nistmöglichkeiten vorgehalten werden.

  • Auf der dem Kirchendach abgewandten Seite wurden 4 neue Dohlennisthilfen installiert, denn hier führt mögliches herabfallendes Nistmaterial zu keinen Problemen am Kirchendach/Dachrinnen.

  • Alle Sicherungskomponenten fügen sich sehr harmonisch in die Gesamtdarstellung der Kirche ein und sind optisch sehr unauffällig.

Auf unseren Seiten machen wir den Projektablauf sichtbar …

In der Aufnahme
  • Das Projekt befindet sich in einem 7.jahres Monitoring und so wird die Entwicklung der Aktivitäten auch in 2022 bild- und textgebend dokumentiert. Alle Öffnungen des Bauwerks werden von Dohlen inspiziert, denn die Tiere sind auf der Suche nach geeigneten Brutplätzen. Hier hat ein Dohlenpaar die vorgehaltene Nisthilfe bereits erfolgreich bezogen ...
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Die "Wilden Bienchen" vom Beetzsee
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Die "Wilden Bienchen" vom Beetzsee

14/15.03.2022


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kita Beetzseeknirpse Radewege und dem Amt Beetzsee dass von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Beetzsee / Brandenburg. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber. Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme

  • Am 08. März fand die Installation der Wildbienenwand statt ... hier erste Eindrücke noch mit den Sicherungsstabilisatoren.
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Rehbock im Bast
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Rehbock im Bast

12/13.03.2022

Deutschland. Als relativ anpassungsfähige Säugetierart hat das Reh zahlreiche Lebensräume erschlossen.Als sehr Stanorttreue Tierart sind sie auch im Steigerwald und seinem Vorland mehr oder minder regelmäßig anzutreffen.

Besonders im Spätsommer und den späten Herbstmonaten wenn die Brunft, bzw. die Nachbrunft der Tiere einsetzt ist es möglich „treibende Böcke“ mit einer nicht unerheblichen Anzahl an läufigen Ricken zu dokumentieren.
Rehe erreichen Kopf- Rumpflängen von bis zu 120 Zentimetern und ein Gewicht das bei Rehböcken über 30 Kilogramm hinausragen kann.Rehböcke verteidigen Revier und Ricke gegenüber anderen Artgenossen mit großen Einsatzwillen. Nach der Paarung der Spätsommer oder Spätherbstmonate werden die Kitze im April / Mai des darauf folgenden Jahres gesetzt.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Reh im Bast
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Die Rückkehr der Kiebitze
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Die Rückkehr der Kiebitze

11/12.03.2022

Bayern
. Sie sind aus dem Süden zurück gekommen und bilden hier mit Staren eine Zweckgemeinschaft. Auf Feldern und Brachen suchen sie momentan teilweise gemeinsam Nahrung.

Die optisch sehr auffälligen Vögel verlieren durch die moderne Intensivlandwirtschaft zunehmend Lebensräume und auch die Bruterfolge werden stark geschmälert.


Aufnahme und Autor
  •     Bernhard Schmalisch
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Letzter Halt für das Amphibiensterben
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Letzter Halt für das Amphibiensterben

  • „Sie“ zeigen sich bereits zu diesem Zeitpunkt als ein Verlierer des immer rascher fortschreitenden Klimawandels – Amphibien!

11/12.03.2022

Bayern. Ausgetrocknete Laichgewässer, fehlende Nahrung, erhöhte UV-Bestrahlung hoher Prädatorendruck und nicht zuletzt, doch mit ausschlaggebend, die Aktivitäten des Menschen auf die Lebensräume dieser Tiere, schaffen eine Situation in der wir uns tatsächlich große Sorgen um das Fortbestehen unserer heimischen Amphibien machen müssen.

Und hier lassen wir bewusst auch die bereits seit Jahren auf den Roten Listen der gefährdeten Amphibienarten stehenden Arten wie Kammmolch oder Gelbbauchunke außen vor, wir sprechen von sogenannten „Allerweltsarten“ wie der Erdkröte oder dem Grasfrosch.

Auch hier kollabieren die Bestände an vielen Standorten förmlich. Konnten die „Ausfälle“ und die Lücken welche der Straßenverkehr in die Populationen riss in den vergangenen Jahren auch dank intensiver Amphibienbetreuung noch einigermaßen aufgefangen werden, so ist dieses infolge des Klimawandels, der sich einem kritischen „Point of no Return“ nähert, kaum mehr möglich.
Die Populationen schrumpfen und zeigen innerhalb der Individuen Vitalität markante Auffälligkeiten. Dazu kommt nun noch ein „Amphibien Pilz“ der Chytridpilz der die sehr empfindliche Haut der Tiere angreift und zerstört. Für die Amphibien ist die Haut ein besonders wichtiges Organ denn über sie nehmen die Tiere nicht „nur“ Flüssigkeit, sondern auch überlebenswichtige Mineralien auf. Wird dieses Organ zerstört, findet auch das Amphib den Tod.

Nun setzen wir vom Artenschutz in Franken® alles daran die bestehenden, seit vielen Jahrzehnten aktiven Bereiche in welchen die Massenwanderungen hin zu den Laichplätzen und wieder zurück zu ihren Sommerlebensräumen intensiv zu sichern. Unterstützt werden wir dabei von verschiedenen Projektpartnern, wofür wir uns bedanken.

Verlieren wir unserer Amphibien, verlieren wir einen wichtigen Akteur innerhalb des Ökosystems und die bereits sehr dünn gewordene ökologische Kette droht zu zerreißen!

Mit der Installation spezieller Amphibien Stopprinnen verhindern wir das die Amphibien ungesichert auf die Straße gelangen werden und hier entweder direkt getötet werden (überrollen) oder durch ein indirektes Überrollen (Druckschlag der innere Organe zerstört) einen qualvollen Tod erfahren.

Amphibienschutz ist für uns weit mehr als „nur“ ein paar „Frösche über die Straße zu tragen“ diese Aktivität sichert unmittelbar einen wichtigen Teil des Ökosystems, in dem wir als Spezies Mensch eingebunden sind.

Wird dieses Ökosystem zerstört, zerstören wir auch unsere Zukunft!



In der Collage
  • Das Sterben der Amphibien kann durch den Einbau sogenannter Stopprinnen elementar verringert werden.
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Bissen für Bissen zerstörte Natur
Bissen für Bissen zerstörte Natur

10/11.03.2022

WWF-Report: Sojaproduktion für Europas Futtertröge befeuert Naturzerstörung in Südamerika / Entwurf für EU-Entwaldungsgesetz greift zu kurz

Berlin, 07.03.22: Die Menschen der Europäischen Union und Großbritanniens zerstören mit ihren aktuellen Ernährungsgewohnheiten artenreiche Wälder, Grasländer und Feuchtgebiete in Südamerika. Denn pro Kopf essen sie über 60 Kilogramm Soja pro Jahr. 55 Kilogramm davon verstecken sich in verzehrtem Fleisch, Eiern, Milch oder Fisch und wurden als Futtermittel verbraucht. Das zeigt ein neuer Report im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF. Dieses Futtersoja stammt überwiegend aus Südamerika.

Die Sojaproduktion dort hat sich in den letzten Jahrzehnten fast verdoppelt. Der Anbau von Soja ist ein Haupttreiber für die Zerstörung von Ökosystemen und setzt massiv Treibhausgase frei. Für die Ausweitung der Anbauflächen werden zudem Menschen vertrieben.
Die neuen Zahlen zum Sojaverbrauch für Europa und Großbritannien decken sich mit Daten, die der WWF 2021 für Deutschland vorgestellt hat. Demnach entfallen 96 Prozent des in Deutschland verbrauchten Sojas auf das Konto von Tierfutter. Nur 4 Prozent werden verwendet, um pflanzliche Lebensmittel herzustellen. Der bundesdeutsche Jahresbedarf an Soja entspricht mit 2,84 Millionen Hektar einer Anbaufläche ungefähr in der Größe Brandenburgs.

Die Europäische Union arbeitet derzeit an einem Gesetz, das die Entwaldung für in die EU importierte und innerhalb der EU gehandelte Güter stoppen soll. In dem im November veröffentlichten Entwurf der Europäischen Kommission sind jedoch viele Ökosysteme wie artenreiche Grassavannen von der Regelung ausgenommen. Die EU-Mitgliedstaaten erörtern derzeit ihren Standpunkt zu dem Entwurf. Eine Orientierungsdebatte zwischen den Umweltministern ist für den 17. März geplant.

„Ministerin Lemke muss sich stark machen für ein Gesetz, das von Anfang an alle Ökosysteme mit einbezieht. Es muss gelten: Für Produkte, die nach Europa eingeführt werden, wird grundsätzlich keine Natur zerstört. Sonst verlagert sich der Raubbau von den Wäldern Südamerikas weiter auf andere Regionen. Schon jetzt ist der Druck auf Lebensräume wie den Cerrado in Brasilien oder das einzigartige Feuchtgebiet Pantanal enorm. Dort würde sich die Naturzerstörung noch weiter beschleunigen. Auch mit Blick auf die Pariser Klimaschutzziele müssen wir diese Kohlenstoffsenken schützen“, sagt Maja-Catrin Riecher, Referentin für Agrarrohstoffe vom WWF.

Laut WWF kann auch ein Ernährungswandel dazu beitragen, den Druck auf Wälder, Savannen und Feuchtgebiete zu senken: Halbiert sich der Fleischkonsum aller Deutschen auf im Schnitt 470 Gramm pro Woche - zugunsten von mehr Hülsenfrüchten und Nüssen - sinkt damit auch Deutschlands ernährungsbedingter Flächenbedarf um fast drei Millionen Hektar. Das entspricht in etwa der Größe Brandenburgs. Schon mit einer flexitarischen Ernährung halbiert sich somit der sojabedingte Flächenbedarf.

Zum Report „Mapping the European Soy Supply Chain":

Im Jahr 2020 konsumierte der durchschnittliche Europäer 237 Eier, 117 kg verschiedener Milchprodukte, 58 Kilogramm Schweinefleisch, Geflügel, Rindfleisch und anderes Fleisch sowie 2 Kilogramm Zuchtfisch. In einigen Fällen, wie bei Huhn und Lachs, ist die Menge an Sojafutter fast gleich der des produzierten Lebensmittels. 95 Gramm Soja werden benötigt, um 100 Gramm Zuchtlachs und 96 Gramm Soja für 100 Gramm Hühnerbrust zu produzieren. Weitere Beispiele finden hier online.

Der Report „Mapping the European Soy Supply Chain – Embedded Soy in Animal Products Consumed in the EU27+UK" wurde von Profundo, einem unabhängigen gemeinnützigen Unternehmen, erstellt. Die Arbeit dazu wurde durch das Eat4Change-Projekt des WWF finanziell unterstützt. Dieses wird vom Development Education and Awareness Raising Programme (DEAR) der Europäischen Kommission gefördert.

Hintergrund:
Der WWF setzt sich seit langem für EU-Rechtsvorschriften zur Entwaldung ein. Im Rahmen der #Together4Forests-Kampagne haben der WWF und 160 weitere Umwelt-NGOs 1,2 Millionen Menschen mobilisiert, um im Dezember 2020 ein starkes neues EU-Gesetz für entwaldungsfreie Lieferketten zu fordern. Daraufhin hat die Kommission eine Verordnung vorgeschlagen, um die von der EU verursachte Entwaldung und Waldschädigung einzudämmen. Der Kampf ist jedoch noch nicht gewonnen, da wichtige Ökosysteme wie Savannen, Grasland und Torfgebiete durch den Vorschlag der Europäischen Kommission nicht geschützt werden.


Quelle
WWF
Stand: 07.03.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Mit dem Eintreffen der Singdrossel wird der „Frühling eingesungen
Bild zum Eintrag (1064990-160)
Mit dem Eintreffen der Singdrossel wird der „Frühling eingesungen

10/11.03.2021

Diese Vogelart
ist einer der ersten Zugvogelarten die aus ihren Winterquartieren zu uns nach Deutschland zurückkommt. Wenn am frühen Morgen, auch schon vor Sonnenaufgang, der Gesang dieser Art zu hören ist dann ist die Artzuordnung sofort gegeben, denn die Ruffolgen der Singdrossel sind eigentlich unverwechselbar.
Auch in menschlichen Siedlungen fühlt sich diese Art wohl, doch nur wenn diese Strukturen auch ihren bevorzugten Habitatstrukturen nahekommen. Sonst zieht es den Vogel in lichte Laub- und Laubmischwälder.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Singdrossel bei der Nahrungsaufnahme
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Der Insektenschwund hat viele Gesichter.
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Der Insektenschwund hat viele Gesichter.

09/10.03.2022

Geradezu schockierend zeigt sich der Rückgang unserer heimischen Insekten. Vor Jahrzehnten kaum vorstellbar das es jemals gelingen könnte „die Plagegeister“, wie die Insekten gerade in den Sommermonaten bezeichnet wurden als uns diese in großer Zahl noch umschwirrten, jemals einen so drastischen Bestandsrückgang erfahren könnten.

Doch die Zeit und der immense Einsatz von Bioziden und Pestiziden haben gezeigt, dass etwas so Unwahrscheinliches doch eintreten kann. Verstärkt durch hohe Lebensraumverluste infolge menschlicher Einflüsse auf die Ökosysteme und nun auch den Klimawandel brachen und brechen die Bestände von Wildbiene, Schmetterling & Co. ein.

Zahlreiche Arten stehen bereits vor dem Aus!
Ob es trotz einer in der Insektenwelt hohen Reproduktionsmöglichkeit jemals wieder gelingen kann, vormalige Insektendichten und Vielfalt zu erreichen?

Wohl nicht!

Mit dem Verlust der Insektenvielfalt brechen auch die Bestände der natürlichen Prädatoren in sich zusammen. Zahlreiche Vogel- Fledermaus-Reptilienarten und weitere Arten sind auf diese Nahrungsgrundlage angewiesen. Zahllose Wildpflanzen verlieren ihre natürlichen Bestäuber.

Ohne dieses Reservoir haben auch diese Arten keine Chance und werden den Weg der Insekten gehen – sie sterben aus!

Der Klimawandel, der für uns alle spürbar ist lässt viele Mitmenschen vergessen das im Stillen etwas abläuft was diese gravierende Änderung, die uns Menschen vor nie da gewesene Herausforderungen stellt, noch in den Schatten stellen wird.

Den Niedergang der Arten … von der unsere Spezies nur eine ist!

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken® - Zeichen für mehr Fledermausschutz
Bild zum Eintrag (1064946-160)
Artenschutz in Franken® - Zeichen für mehr Fledermausschutz

  • Neue Plakette macht Artenschutzprojekte noch besser erlebbar!

08/09.03.2022

Bayern. Artenschutz in Franken® setzt sichtbare Zeichen für den Fledermausschutz.
Mit der Entwicklung einer eigenen Plakette möchten wir dem Schutz der heimischen Fledermausarten und deren Lebensräume gerade im urbanen Umfeld eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen.

Waren die nachtaktiven Tiere bereits in der Vergangenheit stark von menschlichen Eingriffen in ihre Sommer- und Winterlebensräume betroffen, so kommt nun ein weiterer Marker hinzu. Der Klimawandel, der die seit vielen Millionen Jahre auf diesem Planeten Tiere vor elementare Herausforderungen stellt.

In wieweit es den Arten gelingt, sich den klimatischen Veränderungen und damit einhergehend auch den sich verändernden Bedingungen im Jahreslauf anzupassen, werden wir sehen. Sehen können wir jedoch bereits schon zu diesem Zeitpunkt, dass viele Tiere in einem nicht zwingend vitalen Zustand den Winterschlaf überstehen. Ungenügende Nahrungsaufnahme infolge des Insektenschwundes und zunehmend auch ungenügende Überwinterungsbereiche tragen zu diesem negativen Eindruck bei.
In den vergangenen Jahrzehnten ist es uns in zahlreichen Schutzprojekten gelungen den Fledermäusen verbesserte Bedingungen zur Verfügung zu stellen um deren regionaler Perspektive positiv entgegentreten zu können.
Diesen so wichtigen Weg gehen wir nun zielstrebig weiter und senden mit der neuen Plakette, die an unseren Projekten zukünftig installiert werden wird, ein sichtbares Signal an die Umwelt sich in diesem Sinne mit uns zu engagieren.
Auch hier zeigt sich das wir an einem Scheideweg stehen und uns gemeinsam entscheiden müssen welche Bedeutung wir der uns noch begleitenden Biodiversität beimessen wollen. Denn wohl in wenigen Jahrzehnten werden wir diese Frage nicht mehr beantworten können. Die Antwort wird dann lauten: Ausgestorben und für alle Zeit verloren … noch haben wir es in unsrer Hand.

Möchten auch Sie einen Beitrag zum Schutz unserer Fledermäuse leisten?
Kontaktieren Sie uns!

In der Abbildung:
  • Mit einer neuen Plakette möchten wir auf die Bedeutung des Fledermausschutzes aufmerksam machen.

Artenschutz in Franken®
Artenschutz in Franken®  
Der Kormoran
Bild zum Eintrag (1064930-160)
Der Kormoran - bei manchen nicht gerade beliebt ....

07/08.03.2022

Wie viele andere Tierarten auch,
wurde der auch in Deutschland ansässige und als heimische Tierart zu bezeichnende Kormoran, welcher eine Spannweite von bis zu 115 cm erreichen kann, in früherer Zeit über eine lange Zeit unnachgiebig verfolgt.

Er galt als Nahrungskonkurrent des Menschen, hatte dadurch in den Augen mancher Mitbürger sein Recht auf Leben verwirkt und  wurde dadurch fast vollständig eliminiert. Seit langem bestehen starke Gegensätze verschiedener Gruppierungen.

Zum einen wird behauptet der Kormoran ist mit ursächlich für extreme Fischverluste gerade in der wirtschaftlichen Fischwirtschaft.
Zum anderen wird jedoch dagegen gehalten, dass angestammte Lebensräume der Kormorane durch den Menschen so stark leer gefischt wurden dass dieser ob er möchte oder nicht auf andere Nahrungsbereiche ausweichen muss.

Außer Frage steht jedoch, dass es sicher keine tierische Lebensform gibt, welche sich den „Existenzast“ auf welchem sie sitzt bewusst absägt! In natürlichen Sektoren wird es dem Kormoran nahezu unmöglich "seine Fischarten", also seine Existenzgrundlage in ihrer Existenz zu bedrohen. Natursektoren bieten den Fischen Versteckmöglichkeiten die für den Kormoran unzugänglich sind.

In erster Linie sollten wir unser Wirken auf unsere Umwelt immer zuerst hinterfragen denn meist liegt es daran das wir Menschen mit unseren Eingriffen Situationen herbeiführen die zu Herausforderungen führen. Indikatoren machen diese Fehler die wir begangenen haben für die Gesellschaft sichtbar.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Kormoran im Prachtkleid in dem er sich auf die Balz und Paarung vorbereitet
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Die im Dunkel, die sieht man nicht ...
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Die im Dunkel, die sieht man nicht ...

06/07.03.20211


Ein innovatives Kooperationsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen e.V., der Baumsiedlung Schaephuysen, der Gemeinde Rheurdt und Turmtransformation, das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen. Tagaktive Insekten stehen glücklicherweise seit geraumer Zeit wieder im Fokus des gesellschaftlichen Interesses. Leisten diese kleinen Bestäuber doch unbezahlbare Leistungen innerhalb des Ökohaushalts. Doch dabei werden leider häufig nachtaktive Insekten übersehen, welche eine nicht weniger wertvolle Nische im Ökosystem ausfüllen, doch von uns Menschen nicht bewusst wahrgenommen werden. Das möchten wir mit diesem wertvollen, kooperativen Artenschutz-Umweltbildungsprojekt bewusst ändern!
In den vergangenen 27 Jahren sind laut einer Studie rund 75 Prozent der fliegenden Insekten in der Bundesrepublik Deutschland verschwunden. Dieses schockierende Ergebnis umfasst sowohl die von uns als Gesellschaft bewusst wahrgenommenen Schmetterlinge & Co. als auch die nachtaktiven und damit kaum wahrgenommenen Insektenarten.

Und ohne ein radikales Umdenken könnten schon in einer menschlichen Generation der ökologische Kollaps drohen. Denn Insekten sind nicht „nur“ hochwertige Bestäuber, sie sind Nahrungsgrundlage für eine ganze Nahrungskette, an deren Schluss auch die Spezies Mensch steht. Wenn das intakte Ökosystem kollabiert dann wird es für den Menschen nahezu unmöglich, die Kontrolle über eine aus den Fugen geratene Natur zu gelangen. „Schädlinge“ werden sich ohne regulative Raubinsekten deren Namen ein Großteil unserer Gesellschaft nicht kennt unkontrolliert entwickeln. Pandemische Aspekte die wir aktuell alle in unserem Tageslauf spüren werden womöglich zunehmen.

In der Dämmerung, wenn die tagaktiven Insekten verschwunden sind, tritt die tierische Nachtschicht auf den Plan, um sich am süßen Blüten- oder Fruchtsaft zu laben. Die Nacht gehört den nachtaktiven Schwärmern, Faltern und Spannern. Doch gerade in den urbanen, ausgeräumten Gärten finden die Tiere keine geeigneten Lebensräume mehr vor. Ihre Futter- und Fortpflanzungsräume sind nahezu verschwunden. Auch kommunale, sterile Flächen die sich als grüne Wüsten entpuppen werden dem Anspruch zur Erhaltung der Artenvielfalt nicht gerecht.


In der Aufnahme
Anfang März 2022 fand die Installation der Hochbeete und der Fledermaus Sekundärhabitate statt ... der Standort veränderte dadurch erneut sein Gesicht.
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Der Buntspecht (Dendrocopos major)
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Der Buntspecht (Dendrocopos major)

05/06.03.2022

Der Buntspecht ist die häufigste „schwarzweiße Spechtart“ Europas.

Das Rückenkleid zeigt zwei relativ große ovale Schulterflecken in weiß, sowie Bänderungen in gleicher Farbschattierung. Im Gegensatz zum Weichen hat der männliche Buntspecht rote Unterschwanzdecken und einen roten Hinterkopffleck.Seine Körpergröße liegt bei etwa 22cm und ein Gewicht von bis zu 100 Gramm.Im zeitigen Frühjahr zimmern beide Spechtpartner, bevorzugt jedoch häufig das Männchen, ihre Niströhre in Nadel- oder Laubbäumen.
In diese häufig 25 cm – 35 cm tiefe Nisthöhle legt der weibliche Buntspecht 5 – 6 Eier und erbrütet diese 12 – 13 Tagen.Sie werden mit, am / im Holz lebenden Insekten gefüttert. Laute Ruffolgen der Jungvögel verleiten die Alttiere zu wahren Meisterleistungen bei der Nahrungsbeschaffung,müssen sie über 150 Mal täglich mit Nahrung ans Nest kommen um den Hunger der kleinen Buntspechte stillen zu können.

Nach etwa 22 Tagen verlassen die Jungbuntspechte das Nest, halten sich jedoch sehr gerne noch einige Tage in direktem Nestumgriff aus. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Buntspechte alljährlich eine neue Brutröhre zimmern und dabei als „Nistplatzschaffer“ für viele andere Baumhöhlen bewohnende Tierarten fungiert.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

  • Buntspecht bei der Nahrungsaufnahme am Boden ... in dieser Haltung sehen wir das Tier nicht allzu häufig, doch auch Ameise & Co. zählen zu seiner Nahrung.
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Kein Schweinezaun durch Schutzgebiete
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Kein Schweinezaun durch Schutzgebiete


05/06.02.2022

  • Afrikanische Schweinepest: WWF fordert Überprüfung des Zauns an der deutsch-polnischen Grenze

Um der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken, wurde an der Grenze zwischen Deutschland und Polen ein Zaun gebaut. Dieser führt durch zahlreiche Schutzgebiete.

Er stellt für Rehe und andere Wildtiere, wie etwa jüngst bei den Überschwemmungen an der Oder, eine unüberwindbare und nicht selten tödliche Hürde dar. Hierzu erklärt Nina Gandl, Wildtierexpertin beim WWF und Projektkoordinatorin für grenzüberschreitenden Artenschutz zwischen Polen und Deutschland:
„Der WWF kann die Sorge vieler Landwirte, insbesondere der Bio-Betriebe vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verstehen. Allerdings wird der Zaun die Einschleppung der Krankheit höchstens verzögern. Verhindern kann er sie nicht. Vor allem da es meist der Mensch ist, der das Virus in Schweinebestände einträgt. Außerdem sind Wildschweine grundsätzlich in der Lage auch massive Zäune zu überwinden, wenn sie zum Beispiel vor Störungen fliehen oder Nahrung erreichen wollen. Für andere Wildtiere stellt der Zaun hingegen eine Barriere auf ihren natürlichen Wanderung dar.

Der WWF begrüßt daher die Ankündigung den Zaun aus dem Nationalpark Unteres Odertal zu versetzen. Das ist allerdings nicht ausreichend. Wir fordern daher die Überprüfung aller Zäune in sämtlichen Schutzgebieten entlang der Grenze in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Nach Einschätzung des WWF war der Aufbau des Zauns in Schutzgebieten sowieso nicht EU-Rechtskonform, da keine FFH-Verträglichkeitsprüfung stattfand.

Die Schweinepest ist kein Problem der Wildschweine, sondern ein Problem der Massentierhaltung von Hausschweinen. Tierseuchen wie die Schweinepest zeigen uns, welche Risiken mit der Massentierhaltung verbunden sind.“

Quelle
WWF
Stand: 04.02.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung. Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Johannes Rother

  • Nach der Mutter rufendes Wildschwein Jungtier, doch die Rufe bleiben ungehört denn die Mutter dieses Jungen wurde erschossen! Nicht die Wildschweine sind das Problem, denn auch diese Art zeigt uns mit ihrer Präsenz gnadenlos die Fehler auf die eine andere Spezies zu verantworten hat.
  • Lebensraumzerstörung und Lebensraumveränderungen, die "Entnahme" von natürlichen Prädatoren uvm. lassen die Natur aus dem Ruder laufen.
  • Ständige Eingriffe in den Ökohaushalt der aus dem Gleichgewicht gerät, korrigieren nicht, sie zerstören!

Artenschutz in Franken - 03.02.2022

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Der Star (Sturnus vulgaris)
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Der Star (Sturnus vulgaris)

05/06.03.2022

Der Star ist in den vergangenen Jahren auch in unseren Breiten wieder häufiger anzutreffen.


Es sieht danach aus das der rund 22 Zentimeter große Singvogel mit den Veränderugen in unserem Lebensumfeld recht gut zurecht kommen.Wobei jedoch nicht verschwiegen werden soll das auch diese Art hie und da unter dem Verlust von Brutplätzen zu leiden hat.Er ernährt sich von Inselten, Pflanzenteilen und Wirbellosen.
Bereits Ende Februar / Anfang März sehen wir den Star an den Nistplätzen die in Baumhöhlen, Häusernischen oder auch in Nisthilfen liegen können. Ende März / Anfang April werden meist 4 - 6 Eier abgesetzt und etwa 24 Tage erbrütet. Weitere 18 - 20 Tage später sind die Jungvögel flügge.Wenn es die Nahrung zulässt findet gerne auch noch eine zweite oder gar dritte Brut statt.

Artenschutz in Franken® konnte sich in den vergangenen drei Jahren mit verschiedenen Artenschutzprojekten die auf den Star zugeschnitten waren stark in dieser Hinsicht engagieren. Auf den Fläche auf welchen wir unser Monitoring umsetzen konnte eine deutliche Zunahme der Tiere infolge einer höheren Jungvogelausbringung vorgefunden werden.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
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Keine Kraft für Wasserkraft
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Keine Kraft für Wasserkraft

04/05.03.2022

WWF-Studie zu Auswirkungen der Klimakrise auf Flüsse: Keine verlässliche Energieproduktion mit Wasserkraftwerken


Wasserkraftwerke haben oft verheerende Auswirkungen für die lokale Bevölkerung und die Natur. Durch die Klimakrise können sie ihren eigentlichen Zweck – die Stromerzeugung – vielerorts bald nicht mehr zuverlässig erfüllen. Das ergibt eine WWF-Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Water veröffentlicht wurde und auf dem WWF Wasserrisikofilter beruht.

Demnach liegen im Jahr 2050 61 Prozent der Wasserkraftwerke weltweit in Regionen, in denen durch die Klimakrise ein hohes bis extrem hohes Risiko für Wasserknappheit und oder Überschwemmungen herrscht. Starkregen oder Dürreperioden könnten die Stromproduktion dann erheblich verringern und die Turbinen im Extremfall sogar lahmlegen. Außerdem ist der Ausbau der Wasserkraft eine reale Gefahr für die Artenvielfalt: 80 Prozent der Staudämme, die gerade geplant werden, befinden sich in Gebieten mit hoher Süßwasser-Biodiversität, so die Studie.
Philipp Wagnitz, Leiter Ökosysteme und Ressourcenschutz beim WWF Deutschland kommentiert: „Wasserkraft ist nicht nachhaltig. Staut man einen Fluss, ist das Ökosystem erstmal kaputt. Fische verlieren ihren Lebensraum oder werden in Turbinen getötet. Das können wir uns schlichtweg nicht mehr leisten, denn nahezu ein Drittel aller Süßwasserfische sind vom Aussterben bedroht – allein im Jahr 2020 starben 16 Arten aus. Unsere Studie zeigt dazu: Wasserkraft ist in vielen Regionen in Zukunft keine verlässliche Energieform. Viel besser fahren wir mit Alternativen wie Wind und Solar. Jeder geplante Staudamm sollte vor dem Hintergrund der Studie dringend kritisch hinterfragt werden.“

Der WWF setzt sich für alternative Ansätze in der Stromversorgung ein, beispielsweise in Tansania. Dort bedroht ein geplanter Megastaudamm das UNESCO-Weltnaturerbe Selous. „Ein Himmelfahrtskommando“ nennt Wagnitz das geplante Wasserkraftwerk am Fluss Rufiji, das den Lebensraum von bedrohten Löwen und Elefanten aufs Spiel setzt. „Nicht nur die ökologischen, sondern auch die finanziellen Kosten pro Kilowattstunde Strom aus Solarenergie und Windkraft sind mittlerweile oftmals geringer als solche von Wasserkraftanlagen“, sagt Wagnitz.

Auch einige der Wasserkraftwerke in Deutschland könnten durch lange Niedrigwasserphasen und häufigere Hochwasserereignisse zukünftig zu unzuverlässigen Stromversorgern werden. Von den rund 4.250 bestehenden Wasserkraftwerken in Bayern liegen mehr als die Hälfte an Flüssen mit geringer Wasserführung (<1m³/s). Die Klimakrise verstärkt diesen Zustand, dadurch wird weniger Energie produziert, während gleichzeitig der ökologische Stress im Fließgewässer zunimmt. Der ist auch heute schon enorm: Die knapp 57.000 Barrieren in Bayerns Flüssen und Bächen, darunter Wehre, Abstürze und Sohlrampen, gelten als eine der Hauptursachen für das Schwinden flusstypischer Arten in unseren Fließgewässern. Um die Lage der bayerischen Flüsse zu verbessern, richtete unter anderen der WWF 2021 den „Weilheimer Appell“ an die Bayerische Staatsregierung. Die unterzeichnenden Verbände fordern darin, auf den Neubau von Wasserkraftanlagen zu verzichten und stattdessen einen Rückbaufonds aufzulegen, um unrentable Kleinstwasserkraftanlagen, baufällige Wehre und andere Barrieren konsequent und möglichst zügig zurückbauen zu können.

Hintergrund: WWF Wasserrisikofilter

Die Studie basiert auf dem WWF Wasserrisikofilter. Dieses kostenlose Online-Tool ermöglicht Wasserrisiken basierend auf dem geografischen Standort zu analysieren und Risikoreduktionsmaßnahmen abzuleiten. Mit verschiedenen Szenarien können zukünftige Wasserrisiken über einen 10- und 30-Jahres-Zeitrahmen (2030 und 2050) untersucht werden.

WWF Water Risk Filter to Screen Existing and Projected Hydropower Projects


Quelle
WWF
Stand: 01.03.2022

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In der Aufnahme von Johannes Rother

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Dramatisch, aber nicht überraschend
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Dramatisch, aber nicht überraschend

03/04.03.2022

Weltklimarat veröffentlicht 2. Teilbericht / WWF: Klimaschutz ist die Lösung zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen


Durch den menschgemachten Klimawandel wird sich die Erde weiter aufheizen, Extremwetterereignisse häufiger und heftiger auftreten. Dass diese Entwicklung nicht mehr rückgängig gemacht, sondern allenfalls in Schach gehalten werden kann, bestätigt der zweite Teil des 6. IPCC-Sachstandsberichts zum Thema „Klimawandel 2022: Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“, der heute vom Weltklimarat in Genf vorgestellt wurde.

Der Bericht führt schonungslos vor Augen, wie sich Geschwindigkeit und Ausmaß der Klimakrise verschärfen und dass weitreichendere Anpassungsmaßnahmen notwendig sind. Allerdings sind die Möglichkeiten der Anpassung begrenzt und einschneidende klimabedingte Schäden und Verluste bedrohen Mensch und Natur.

Das effektivste Mittel im Kampf gegen diese Auswirkungen bleibt weiterhin der Klimaschutz. Anlässlich der Veröffentlichung des IPCC-Berichts kommentiert Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland:
„Auch wenn der neue IPCC-Bericht für Ernüchterung sorgt – die Ergebnisse kommen nicht überraschend. Zu welchen katastrophalen Auswirkungen die Erderhitzung bereits geführt hat, wird ja nicht nur im Bericht deutlich, sondern in Form von Dürren, Fluten und Waldbränden immer häufiger auch vor unserer eigenen Haustür. Wenn wir uns unserer Lebensgrundlagen nicht weiter berauben wollen, müssen die 2020er das Jahrzehnt der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz werden. Das angekündigte Klimaschutz-Sofortprogramm der Bundesregierung muss daher eine schnelle, umfangreiche und konsequente Umsetzung in Richtung Klimaneutralität in die Wege leiten. Auch auf internationaler Ebene ist die Bundesregierung jetzt gefordert; sie muss im Rahmen ihrer G7-Präsidentschaft sowohl einen Schub für die internationale Energiewende auslösen als auch eine Beitragserhöhung der Industrieländer zur Klimafinanzierung durchsetzen. Zudem müssen die Staaten im Umgang mit klimabedingten Schäden und Verlusten eine schnelle und gerechte Lösung finden. Angesichts des Kriegs in der Ukraine ist der Abschied von fossilen Brennstoffen und ein beschleunigter Ausbau der Erneuerbaren Energien in vielerlei Hinsicht das Gebot der Stunde.“

Hintergrund
Der Teil der zweiten Arbeitsgruppe des 6. IPCC-Sachstandsberichts (IPCC = Intergovernmental panel on climate change) zum Thema „Klimawandel 2022: Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“ setzt sich mit den Folgen einer sich erhitzenden Welt auf Mensch und Natur auseinander. Dafür haben rund 270 internationale Wissenschaftler:innen in den vergangen fünf Jahren ca. 34.000 klimawissenschaftliche Publikationen ausgewertet. Die Auswertungen geben unter anderem Auskunft darüber, welche sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen die Klimakrise hat bzw. haben wird. Bereits im August 2021 wurde der erste Teil des sechsten Sachstandberichts zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen veröffentlich, Anfang April folgt der dritte Teil des Reports zur Minderung. Der vollständige IPCC-Synthesebericht wird der Öffentlichkeit dann im Herbst 2022 vorgelegt.


Quelle
 WWF
Stand: 28.02.2022

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

  • Verlierer des Klima- und Lebensraumwandels ... Grasfrösche als eine Amphibienart die für zahlreiche weitere heimische Amphibienarten steht. Wenn wir nicht dringlich gegensteuern werden wir alles verlieren ... kaum ein ökologischer Baustein bleibt mehr auf dem anderen.

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Der Anfang vom Ende der Plastikflut
Der Anfang vom Ende der Plastikflut

02/03.03.2022

UNEA: WWF begrüßt Beschluss zur Verhandlung eines UN-Abkommens zum Stopp der Plastikverschmutzung

Berlin/Nairobi, 02.03. 22:
Die UN-Mitgliedsstaaten haben heute auf der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) in Nairobi einstimmig beschlossen, einen rechtsverbindlichen Vertrag zur Beendigung der Plastikverschmutzung auszuarbeiten. Es ist eines der anspruchsvollsten Umweltschutzvorhaben der Welt seit dem Pariser Klima-Abkommen im Jahr 2015.  Der WWF begrüßt die historische Entscheidung und fordert die Regierungen der Welt auf, diesen starken Impuls für die Beseitigung der Plastikverschmutzung gut zu nutzen.
„Dass sich die UN-Mitgliedsstaaten zu einem so klaren Verhandlungsauftrag entschieden haben, markiert einen Meilenstein für den Schutz der Umwelt, insbesondere der Meere. Das kann den Anfang vom Ende der Plastikflut bedeuten“, freut sich Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz des WWF Deutschland. „Die Staatengemeinschaft hat anerkannt, dass Plastikverschmutzung eine Bedrohung für die gesamte Umwelt darstellt und ebnet den Weg für eine saubere Zukunft“, hebt Heinrich hervor. Es zeige sich auf der UNEA, dass der Multilateralismus noch bedeutende Entscheidungen für die Welt hervorbringen kann.

Gemäß der UNEA-Entscheidung soll ein künftiger Vertrag globale Regeln und Verpflichtungen für den gesamten Lebenszyklus von Plastik vorsehen, wie es auch die Umweltschützer gefordert haben. „Es ist wichtig, dass das Mandat auf den gesamten Lebenszyklus abzielt, allerdings muss in den anstehenden Verhandlungen stärker festgelegt werden, mit welcher Verbindlichkeit Maßnahmen für Produktion, Verbrauch, Kreislaufführung und Abfallwirtschaft dafür sorgen sollen, dass kein Plastik mehr in die Umwelt gelangt und auch weniger Neukunststoffe produziert werden müssen.  Die Arbeit ist noch nicht getan und die künftigen Verhandler:innen werden weiterhin Entschlossenheit brauchen. Um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik zu ermöglichen, ist nicht irgendein Vertrag erforderlich, sondern einer mit gemeinsamen, strengen und globalen Standards und Zielen, die den Ländern Anreize bieten, sich an entsprechende Regeln und Vorschriften zu halten, und die gleichzeitig schädliche Produkte und Praktiken verbieten“, so Heinrich.

Mit dem vorgesehenen Mechanismus zur finanziellen und technologischen Unterstützung, ist aus Sicht des WWF ein entscheidender Baustein enthalten, um Sammlung und Aufbereitung von Plastikabfällen auch in ärmeren Staaten, in denen bisher entsprechende Strukturen fehlen, zu ermöglichen.  „Allerdings scheut das Mandat davor zurück, den späteren Verhandler:innen eines globalen Abkommens konkrete Vorgaben ins Pflichtenbuch zu schreiben, wenn es um verbindliche nationale Ziele und Maßnahmen für die Mitgliedsländer geht“, so Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz WWF Deutschland.  Ausgesprochen positiv sieht der WWF den konkreten Zeitplan, nach dem die Verhandlungen noch in diesem Jahr beginnen und bis Ende 2024 abgeschlossen werden sollen.

 

Hintergrund:

Die UN-Umweltversammlung hat beschlossen, dass die Welt einen neuen rechtsverbindlichen Vertrag über die Verschmutzung durch Plastik bekommen wird. Gemäß der angenommenen Resolution mit dem Titel "End Plastic Pollution: Towards an International Legally Binding Instrument" wird ein zwischenstaatlicher Verhandlungsausschuss eingesetzt, der den konkreten Inhalt des neuen Vertrags ausarbeiten und seine Arbeit bis Ende 2024 abschließen soll.

Die UN-Mitgliedsstaaten haben beschlossen, dass die folgenden Elemente bei der Entwicklung des neuen Vertrags berücksichtigt werden sollten:

● Globale Ziele zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung in der Meeresumwelt und anderen Bereichen sowie deren Auswirkungen

● Globale Verpflichtungen und Maßnahmen entlang des gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen, einschließlich Produktdesign, Verbrauch und Abfallmanagement

● Die Einbeziehung wichtiger, politikrelevanter wissenschaftlicher Informationen und Bewertungen

● Ein Mechanismus zur finanziellen Unterstützung der Vertragsumsetzung, insbesondere um ärmere Staaten in die Lage zu versetzen ihre Verpflichtungen zu erfüllen

● Nationale und internationale Kooperationsmaßnahmen

● Nationale Aktionspläne und Berichterstattung zur Vermeidung, Verringerung und Beseitigung der Kunststoffverschmutzung

● Bewertung der Fortschritte bei der Umsetzung des Vertrags

Die Entschließung erkennt die Rolle des Privatsektors und der Zivilgesellschaft bei der Entwicklung und Umsetzung des Vertrags an und betont, dass das Problem durch Maßnahmen entlang des gesamten Lebenszyklus gelöst werden sollte.


Quelle

WWF
Stand: 02.03.2022

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Wird die Plastikflut gestoppt?
Wird die Plastikflut gestoppt?

02/03.03.2022

Heiße Phase der UN-Umweltversammlung startet / WWF fordert Entscheidung für globales Abkommen gegen Plastikmüll

Berlin/Nairobi, 27. 02. 22:
Mit dem Eintreffen der zuständigen Minister:innen geht die UN-Umweltkonferenz (UNEA) in Nairobi ab Montag in die entscheidende Phase. Das große Thema der Konferenz ist die überbordende Verschmutzung der Umwelt mit Plastikmüll. Die Plastikmüllkonzentration in den Weltmeeren droht sich bis 2050 zu vervierfachen.

In einigen Meeresregionen wie dem Mittelmeer sind kritische Schwellenwerte der Mikroplastikkonzentration bereits überschritten. Bei fast 90 Prozent der untersuchten Meeresarten wurden negative Auswirkungen von Plastik festgestellt. Der WWF fordert daher die Regierungen aller UN-Mitgliedstaaten auf, ein Verhandlungsmandat für ein rechtsverbindliches globales Abkommen gegen die weltweite Plastikverschmutzung, vor allem des Ozeans, zu erteilen.
„Wie die Klimakrise betrifft auch die Plastikflut den gesamten Planeten. Die Verschmutzung ist kaum rückholbar und es braucht ein konzertiertes globales Vorgehen, um die Krise zu bewältigen. Die Regierungen müssen jetzt den Anfang vom Ende der Plastikflut einleiten, indem sie den Startschuss für die zügige Verhandlung eines rechtlich bindenden Abkommens geben“, sagt Alois Vedder, Leiter Politik beim WWF Deutschland. Es gehe jetzt auch darum, wie dieser Vertrag am Ende konkret aussehen muss, um die Plastikflut tatsächlich zu stoppen. „Ein wirksames Abkommen muss den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen umfassen und Maßnahmen für Produktion, Verbrauch und Abfallwirtschaft festlegen, damit kein Plastik mehr in die Umwelt gelangt und auch weniger Neukunststoffe produziert werden müssen“, so Vedder.  

Der Bedarf an finanzieller und technologischer Hilfe für Staaten mit geringen Finanzmitteln muss im Verhandlungsmandat laut WWF zwingend berücksichtigt werden, um diese Staaten in die Lage zu versetzen, das komplexe Problem in den Griff zu bekommen. Auch die Festlegung, wirksame nationale Aktionspläne zu entwickeln und umzusetzen, mit denen die Staaten Plastikverschmutzung an Küsten und Flüssen vermeiden und beseitigen, gehört für den WWF in das Verhandlungsmandat. Die Umweltschützer fordern zudem die Bundesregierung auf, sich bis zum Schluss aktiv für eine konsequente Haltung der EU in den Verhandlungen stark zu machen.

Die umfassendste und konsequenteste Resolution bei der UNEA hatten Peru und Ruanda mit zusammen 58 unterstützenden Staaten vorgelegt.  Prinzipiell haben sich bereits 185 von 193 UN-Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland als einer der ersten, öffentlich für ein globales Abkommen ausgesprochen.

„Die zunehmende Verschmutzung vor allem der Meere durch Plastik ist bisher schneller als die Bemühungen, sie zu stoppen. Es kommt darauf an, dass die Umweltminister:innen mit  dem Beschluss eines  ehrgeizigen Mandats für die Verhandlung eines neuen UN-Abkommens diese einmalige Chance, die Plastikflut zu stoppen, jetzt ergreifen“, mahnt Alois Vedder vom WWF.


Quelle
WWF
Stand: 27.02.2022

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Illegaler Holzeinschlag in Rumäniens Naturwäldern ...
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Illegaler Holzeinschlag in Rumäniens Naturwäldern nimmt trotz Gerichtsdrohung zu

01/02.03.2022

Neue Daten belegen, dass die Zerstörung der letzten großen verbliebenen Ur- und Naturwälder der EU in Rumänien unvermindert anhält.

Radolfzell, Bukarest.
Die Daten zeigen, dass der illegale Holzeinschlag in einem der ältesten und wertvollsten Wälder Europas in Rumänien (im Fagaras-Gebirge) in den letzten zwei Jahren sogar zugenommen hat, obwohl die Europäische Kommission rechtliche Schritte gegen den rumänischen Staat eingeleitet hat, um dagegen vorzugehen.

Der Bericht, der von den Nichtregierungsorganisationen EuroNatur, Agent Green und ClientEarth veröffentlicht wurde, zeigt, dass die wertvollen Wälder des Fagaras-Gebirges am stärksten von diesen illegalen Aktivitäten betroffen sind. Die Abholzungsgenehmigungen in diesen Gebieten haben zwischen 2020 und 2021 drastisch zugenommen, was zu einer erheblichen Verschlechterung der wertvollen Waldökosysteme geführt hat.
Nach einer Reihe von Beschwerden, die von den drei Organisationen eingereicht wurden, leitete die Europäische Kommission 2020 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen den rumänischen Staat ein. Da die rumänischen Behörden darauf nicht reagierten, gab die Europäische Kommission später im selben Jahr eine begründete Stellungnahme ab - eine letzte Aufforderung an den rumänischen Staat, das Problem anzugehen.

Gleichzeitig wurde angedroht, den Fall vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu bringen, wenn Rumänien nicht innerhalb der nächsten vier Wochen unverzüglich Maßnahmen ergreife. Wie der neue Bericht jedoch deutlich zeigt, sind fast zwei Jahre vergangen, in denen Rumänien der Forderung der Kommission noch immer nicht nachgekommen ist. Trotz der Gespräche zwischen Rumänien und der Europäischen Kommission hat der EU-Mitgliedstaat bisher keine wirksamen Schritte unternommen, um die Zerstörung seiner geschützten Naturwälder in den Natura 2000-Gebieten zu stoppen.

Die drei Organisationen fordern die Europäische Kommission auf, sofort zu handeln und den Fall an den EuGH zu verweisen - aufbauend auf dem Urteil des höchsten EU-Gerichts aus dem Jahr 2018 gegen die massive Abholzung des polnischen, nach EU-Recht geschützten Bialowieza-Urwaldes.

"Leider hat sich für die Wälder Rumäniens bislang nichts zum Guten gewendet, obwohl die Europäische Kommission rechtliche Schritte eingeleitet hat", sagt Gabi Paun, Geschäftsführer der rumänischen Naturschutzorganisation Agent Green. "Im Gegenteil: Unsere Felduntersuchungen und Datenanalysen zeigen, dass in vielen wertvollen Wäldern Rumäniens der Holzeinschlag im Vergleich zu der Zeit vor dem EU-Verfahren sogar massiv zugenommen hat. Wir haben die Beweise der Kommission vorgelegt und erwarten eine ernsthaftere Verfolgung dieser Verstöße und eine Sanktionierung der Untätigkeit des rumänischen Staates", so Paun weiter.

"Die rumänischen Behörden scheinen die Europäische Kommission zu täuschen. Wir fordern die EU auf, dringend für die Durchsetzung des bestehenden EU-Rechts in Rumänien zu sorgen. Alles andere wäre ein fatales Zeichen der Schwäche, nicht nur gegenüber Rumänien, sondern auch gegenüber anderen EU-Ländern. Letztlich gefährdet die Untätigkeit Brüssels in Bezug auf die fortschreitende Waldzerstörung in Rumänien die erfolgreiche Umsetzung der gesamten EU-Biodiversitätsstrategie und des Green Deals", sagt Annette Spangenberg, Leiterin des Bereichs Naturschutz bei EuroNatur.

Agata Szafraniuk, Rechtsexpertin für Wildtiere und Lebensräume bei ClientEarth, sagt: "Die anhaltende Untätigkeit der rumänischen Behörden bedingt, dass sich die Situation in den Wäldern des Landes weiter verschlechtert. Trotz der Warnungen der Europäischen Kommission verstößt Rumänien weiterhin gegen die Naturschutzvorschriften der EU, indem es Abholzungsgenehmigungen in geschützten Waldgebieten erteilt, ohne die Auswirkungen dieser Aktivitäten auf die Natur und die Tierwelt zu prüfen. Wenn die Kommission diese eindeutige Missachtung der EU-Naturschutzvorschriften durch Rumänien nicht vor dem höchsten Gericht der EU zur Sprache bringt, sieht die Zukunft dieser wichtigen Wälder düster aus."

In der Aufnahme
Noch gibt es nahezu unberührte Waldwildnis in den rumänischen Karpaten. Hier darf auch Totholz liegen bleiben und seine wichtige Funktion im Ökosystem wahrnehmen.
© Matthias Schickhofer/EuroNatur 

Quelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
24.02.2022

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Dem sinnlosen Sterben ein Ende setzen ... Amphibienschutz Untersteinbach
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Konkreter Amphibienschutz Untersteinbach

28/29.02.2022

Untersteinbach / Bayern. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Rauhenebrach,dass von der Waldbesitzgemeinschaft Falsbrunn, dem Landkreis Hassberge und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Zahlreiche unserer Amphibienarten stehen vor Herausforderungen welche für manche dieser Arten kaum lösbar erscheinen. Konnten diese Arten innerhalb ihrer Evolution auf diesem Planeten zahlreiche Herausforderungen erfolgreich bestehen, kommt seit geraumer Zeit nun noch eine Herausforderung hinzu welche durch die natürliche Evolution nicht gelöst werden kann.

Der millionenfache Tod der Amphibien auf unseren modernen mobilen Achsen - sprich unserer immer stärker befahrenen Straßen!
Mit dem hier angestrebten Projekt werden wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Amphibien auch und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen leisten.
 

In der Aufnahme
  • An diesen Bereichen werden sich die zukünftig die "Überlebensrinnen" sichtbar zeichen ... verschiedene gemeinsame vor Ort Termine fanden statt. Die Lage der Rinnen wurde eingezeichnet. Weitere sichtbare Zeichen werden folgen.
Artenschutz in Franken®  
Natur meets Technology® - Markersbach-Raschau/Sachsen
Bild zum Eintrag (1064487-160)
Natur meets Technology®

27/28.02.2022

Markersbach-Raschau / Freistaat Sachsen
. Artenschutz in Franken®, die Kita "Löwenzahn" und der Jugendhilfeverbund Erzgebirge - Kinderarche gGmbH engagieren sich  in hoch modernen Form für die Erhaltung der Artenvielfalt und der Vermittlung von lebendigen Umweltbildungseinheiten. Unterstützt werden wir dabei von der Deutschen Postcode Lotterie.

Die Einbindung moderner Technik kann und soll das Interesse der uns nachfolgenden Generation zur Erhaltung der Biodiversität wecken.
Ein Hightech Format ... das Element hat es wortwörtlich in sich ... modernste Technik bringt Liveaufnahmen aus einer Nisthilfenspezialentwickung auf einem Monitor der in der Kita installiert wurde. Damit wird es den Kindern möglich sonst verborgenes Reproduktionsverhalten verschiedener Vogelarten direkt erleben zu können. Hier werden die Kinder direkt an das zunehmend wichtiger werdende Thema Artenschutz herangeführt ...



In der Aufnahme
  • Bestandteil des Projekts ist auch die Installation eines Monitors welcher den Kindern und Erwachsenen Einblicke in sonst vielfach verborgene Bereiche eröffnet. Die Kameramodule übertragen rund um die Uhr Liveaufnahmen vom Innenbereich der Spezialnisthilfe und gewähren Blicke auf Futtersäulen die sich gleichfalls am "Umweltbaum" wiederfinden.

    Dieser Monitor befindet sich im direkten Blickfeld der Kinder und so können sich diese im Tagesablauf immer aktuell informieren ...
Artenschutz in Franken®  
Konstante in herausfordernden Zeiten
Bild zum Eintrag (1064405-160)
Konstante in herausfordernden Zeiten.

26/27.02.2022

Deutschland.
Wie beruhigend zeigen sich doch Aufnahmen wie diese des Frühlings-Krokus, der auch Frühlings-Safran genannt wird. Domestizierte Honigbienen nehmen hier erste Nahrung zu sich und mit diesen Eindrücken aus der kulturfolgenden Umwelt die uns zunehmend allumfänglich umfasst kommt auch eine gewisse und sehr wertvolle Konstante in unser Leben.

Wie wichtig diese Eindrücke der Natur gerade auch für uns Menschen, als kleiner Teil dieser Umwelt sind, erkennen viele Mitmenschen jedoch erst dann, wenn sich innerhalb des routinemäßigen Ablaufes des Jahres plötzlich Unwägbarkeiten abbilden. Es wäre doch ein in unseren Augen selbstverständlicher Weg diese Umwelt, die uns schützt, gleichfalls intensiv zu bewahren, doch das Gegenteil ist leider der Fall.
Anstatt alles dafür zu tun unsere Ökosysteme und mit ihnen unser Begleiter auf diesem Planeten intensiv zu schützen, zerstören wir als Spezies diesen Planeten zusehends. Mit dieser Zerstörung eliminieren wir unmittelbar auch die Entwicklungsketten und damit die Zukunftsperspektiven von zahllosen Tieren und Pflanzen denen es vielfach über viele Millionen Jahren ganz hervorragend gelungen ist, ihre Art zu erhalten. Ohne dabei die Erde nachteilig zu beeinflussen oder gar zu zerstören. Stellt sich nun unwillkürlich die Frage welche Spezies sich nun, als fortschrittlicher abbildet.

Doch diese Aufnahme birgt nicht "nur" Ruhe in sich ... Sie rüttelt auch auf, denn sie signalisiert uns auch, was wir gerade für immer zu verlieren scheinen. Eine Konstante die uns Halt gab ... eine an Arten vielfältige und lebendige Umwelt. Wir erleben seit geraumer Zeit auf diesem Planeten einen in dieser Form elementaren Niedergang der Ökosysteme und mit ihnen ihrer Lebensformen. Hervorgerufen durch uns Menschen. Wir setzen damit konkret nicht nur deren Überleben, sondern auch die Zukunft unserer nachfolgenden Generationen und damit der Spezies Mensch aufs Spiel.

Wer meint solche Aussagen als "Spinnereien einiger Ökofreaks" abtun zu müssen hat leider noch immer nicht begriffen, um was es hier eigentlich geht. Um nicht mehr und nicht weniger als den Fortbestand unserer ureigenen und zahllosere anderer Lebensformen. Im Gegensatz zu den anderen Arten entscheiden wir mit unserem Wirken jedoch auch über deren Fortbestehen. Anzuerkennen das es nur gemeinsam gelingen kann ein für alle Seiten lebenswertes Leben, als Timeline zu erreichen muss endlich das Ziel sein.

Aufnahme von Klaus Sanwald
Artenschutz in Franken®  
Der Segelfalter (Iphiclides podalirius)
Bild zum Eintrag (1064397-160)
Der Segelfalter (Iphiclides podalirius)

26/27.02.2022

Der Segelfalter
ist bei uns weithin verschwunden ,Pestizide, Überdüngung und Monokulturen machen diesen Insekten den Garaus. Mit ihnen verschwinden die Vögel,uns droht eine ökologische Katastrophe.
Die Verarmung der Vogelwelt ist für jeden der Vögel füttert, oder sich dafür interessiert, sichtbar. Dieser Falter ist bei uns kaum noch zu finden, ich sah ihn seit 10 Jahren in Deutschland nicht mehr.In vielen Gebieten Deutschlands ist die Population inzwischen komplett erloschen. Diese Art gilt als empfindlicher Bioindikator


Autor und Aufnahme
  •     Bernhard Schmalisch
Artenschutz in Franken®  
Natur meets Technology® - Markersbach-Raschau/Sachsen
Bild zum Eintrag (1064368-160)
Natur meets Technology®

25/26.02.2022

Markersbach-Raschau / Freistaat Sachsen
. Artenschutz in Franken®, die Kita "Löwenzahn" und der Jugendhilfeverbund Erzgebirge - Kinderarche gGmbH engagieren sich  in hoch modernen Form für die Erhaltung der Artenvielfalt und der Vermittlung von lebendigen Umweltbildungseinheiten. Unterstützt werden wir dabei von der Deutschen Postcode Lotterie.

Die Einbindung moderner Technik kann und soll das Interesse der uns nachfolgenden Generation zur Erhaltung der Biodiversität wecken.

Ein Hightech Format ... das Element hat es wortwörtlich in sich ... modernste Technik bringt Liveaufnahmen aus einer Nisthilfenspezialentwickung auf einem Monitor der in der Kita installiert wurde. Damit wird es den Kindern möglich sonst verborgenes Reproduktionsverhalten verschiedener Vogelarten direkt erleben zu können. Hier werden die Kinder direkt an das zunehmend wichtiger werdende Thema Artenschutz herangeführt ...



In der Aufnahme
  • Am 22.02.2022 wurde der "Umweltbaum" auf dem Kitagelände installiert ...
Artenschutz in Franken®  
Neue Aufnahmen auf der Page
Bild zum Eintrag (1064362-160)
Neue Aufnahmen auf der Page

25/26.02.2022

Klaus Sanwald hat uns neue Aufnahmen zugeleitet die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Kernbeißer
Artenschutz in Franken®  
Das Auerhuhn-Schutzprojekt
Bild zum Eintrag (1064352-160)
Das Auerhuhn-Schutzprojekt

25/26.02.2022

Führung aus der Reihe "Nationalpark exklusiv" am 26. Februar

Finsterau. Die Besonderheiten der Auerhühner sowie ihre Überlebensstrategien stellt Martina Buchna, Rangerin des Nationalparks Bayerischer Wald, bei einer Wanderung am Samstag, 26. Februar, vor. Die Veranstaltung aus der Reihe „Nationalpark exklusiv“ führt vom Wistlberg aus über die Reschbachklause auf den Siebensteinkopf.

Die Rangerin erläutert die Hintergründe und die Umsetzung des Auerhuhn-Schutzprojektes und zeigt auf, wie der Nationalpark als Großschutzgebiet mit seinen Ruhezonen zum Artenschutz beitragen kann. Auch die Aufgaben der Nationalparkwacht tragen dazu bei, dass die Hühner, deren Bestände seit dem 19. Jahrhundert überall in Mitteleuropa zurückgegangen sind, ein Rückzugsgebiet finden.

Start der rund fünfstündigen, kostenlosen Wanderung ist um 10 Uhr in Finsterau. Der genaue Treffpunkt wird bei Anmeldung mitgeteilt. Bei der mittelschweren Tour werden zirka 250 Höhenmeter überwunden. Erforderlich ist gutes Schuhwerk und bei hoher Schneelage Schneeschuhe, eine Ausleihe ist möglich.

Dies bitte bei Anmeldung angeben. Es gilt die 3G-Regel, Schüler sind davon befreit. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt. Die üblichen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter 0800 0776650 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.
 
Quelle
Nationalpark Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau
21.02.2022  

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

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Artenschutz in Franken®  
Flachwurzler – Fichte
Bild zum Eintrag (1064338-160)
Flachwurzler – Fichte

24/25.02.2022

Gerade die Stürme der vergangenen Tage haben wieder nachdrücklich aufgezeigt wie windanfällig Flachwurzler sind. Die Fichte ist hier ein gutes Beispiel wie auch die Aufnahmen eindrucksvoll schildern.

Die „Arbeit“ welche die Stürme hinterlassen haben bieten jedoch auch die Möglichkeit einen besseren Eindruck des Wurzelsystems zu erhalten. Bei älteren Bäumen entspricht der Umfang des Wurzelgebildes in etwa das der Baumkrone.Interessant ist hier auch zu sehen das die Wurzeln kaum in die Tiefe, sondern mehr in die Breite wachsen.
Das kann sowohl vorteilhaft als auch nachteilig sein, denn bei den Flachwurzlern wird es den Bäumen möglich Nährstoffe die durch Regenwasser ins Erdreich eingespült werden sofort und direkt auf großer Fläche aufzunehmen. Doch das geschieht auf Kosten der Standsicherheit und natürlich auch auf Kosten der Wasserversorgung denn wenn die Fichte nicht ständig mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird vertrocknet diese rasch.

Dem Klimawandel hat dieser Baum nur sehr wenig entgegenzusetzen. Geschwächte Bäume (aber nicht nur diese) werden relativ leicht von Stürmen entwurzelt. Bilder die wir bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig erkennen und die dieser Baumart in unseren Breiten kaum mehr eine „Überlebenschance“ einräumen werden.


In der Aufnahme
  • Windwurf einer Fichte
Artenschutz in Franken®  
Freigängerkatzen als unnatürlicher Feind unserer heimischen Vogelarten
Bild zum Eintrag (1064332-160)
Freigängerkatzen als unnatürlicher Feind unserer heimischen Vogelarten

24/25.02.2022

Regelmäßig treffen wir auf Kleinvögel die von streunenden Hauskatzen verletzt oder getötet wurden
. Im Gegensatz zum natürlichen Fressfeind und Regulator, dem fluggewandten Sperber, der keinerlei Gefahr für den Vogelbestand darstellt, so sind es vornehmlich streunende Hauskatzen die einen vielfach immensen Schaden an "unseren" Wildvögeln anrichten.
Viele Millionen Vögel fallen verwilderten und streunenden Katzen alljählich zum Opfer. Gemeinsam mit einer zunehmenden Ausräumung der Landschaft und dem Nahrungsmangel tragen diese Tiere unmittelbar zum Rückgang der Vogelvielfalt bei.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Kohlmeise
Artenschutz in Franken®  
Die Blaumeise
Bild zum Eintrag (1064326-160)
Die Blaumeise

24/25.02.2022

Im Frühling und im Spätherbst und Winter erkennen wir eine der häufigsten Meisenarten auch in den Gärten des Steigerwaldes
. Blaue Kopfhaube, Deckschwingen und Steuerungsfedern, gelbes Bauchgefieder , weiße Maske ,schwarzer Augenstreif – die Kennzeichen der Blaumeise.
Blaumeisen erreichen Körperlängen von bis zu 13 cm, ein Gewicht von rund 13 Gramm und eine Spannweite um 20cm. In der Wahl der Lebensräume zeichnet sich die kleine Meisenart vor allem durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus, wodurch es ihr gelang Parks, Laub- Mischwälder und Feldgehölze aller Art
zu erschließen.

Bereits im Februar tritt die Blaumeise mit Gesangsreihen und dem typischen scharfen „Zerren“  in Erscheinung, die  auf die nahende Balz / Fortpflanzung hinweist. Im April wird es „ernst“,angebrachte Nisthilfen werden mit entsprechender Einflugsöffnung und wenn möglich nicht zu engem Innenraum bevorzugt angenommen.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

  • Blaumeise
Artenschutz in Franken®  
Der Star
Bild zum Eintrag (1064310-160)
Der Star

23/14.02.2022

Der Star ist in den vergangenen Jahren auch in unseren Breiten häufiger anzutreffen.Es sieht danach aus das der rund 22 Zentimeter große Singvogel mit den Veränderugen in unserem Lebensumfeld recht gut zurecht kommen.

Wobei jedoch nicht verschwiegen werden soll das auch diese Art hie und da unter dem Verlust von Brutplätzen zu leiden hat.Er ernährt sich von Inselten, Pflanzenteilen und Wirbellosen.
Bereits Ende Februar / Anfang März sehen wir den Star an den Nistplätzen die in Baumhöhlen, Häusernischen oder auch in Nisthilfen liegen können. Ende März / Anfang April werden meist 4 - 6 Eier abgesetzt und etwa 24 Tage erbrütet. Weitere 18 - 20 Tage später sind die Jungvögel flügge.Wenn es die Nahrung zulässt findet gerne auch noch eine zweite oder gar dritte Brut statt.



Aufnahme von Bernhard Schmalisch

  • Wir haben weitere Aufnahmen eingestellt
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® - Gemmingen / GT -Stebbach
Bild zum Eintrag (1064304-160)
Stele der Biodiversität® - Gemmingen / GT -Stebbach

23/24.02.2022


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Gemeinde Gemmingen / Stebbach das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Gemmingen / Baden - Württemberg. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.
Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.


In der Aufnahme

  • Der eigentliche Projektstart steht für die kommenden Wochen, wohl ab dem April an ... um einen weiterführenden Eindruck zu erhalten wie sich der kleine Baukörper nach der grafischen (unkoloriert) Gestaltung abbilden kann ... haben wir eine entsprechene Collage eingestellt.
Artenschutz in Franken®  
Die Wilden Bienchen von Kiel - Kita Einstein
Bild zum Eintrag (1064298-160)
Die Wilden Bienchen von Kiel - Kita Einstein

23 / 24.02.2022
 
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Kita Einstein, das von der PÄDIKO e.V. der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Kiel / Schleswig-Holstein. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber - Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum.

Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig

Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  •     Vor wenigen Tagen wurde die Wildbienenstation installiert
Artenschutz in Franken®  
Die Wilden Bienchen von Kiel - Kita Kronsburg
Bild zum Eintrag (1064277-160)
Die Wilden Bienchen von Kiel - Kita Kronsburg

22/23.02.2022


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und des Kindergartens Kronsburg das von der PÄDIKO e.v., der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Kiel / Schleswig-Holstein. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber - Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum.

Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig

Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  •     Vor wenigen Tagen wurde die Wildbienenstation installiert
Artenschutz in Franken®  
Die Wilden Bienchen von Kiel - Pädiko Kita Kinderdorf
Bild zum Eintrag (1064271-160)
Die Wilden Bienchen von Kiel - Pädiko Kita Kinderdorf

22/23.02.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und des Pädiko Kita Kinderdorf das von der PÄDIKO e.V. und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Kiel / Schleswig-Holstein. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber - Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum.

Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig

Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  • Vor wenigen Tagen wurde die Wildbienenstation installiert
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award - 2022
Bild zum Eintrag (1064264-160)
Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award - 2022

22/23.02.2022

Nackenheim,23.Januar 2022. Zum 21. Mal wurde er verliehen, der Artenschutzpreis - Protection of Spezies Award - des Verbandes Artenschutz in Franken® (A.i.F). 38 Nominierungen standen zur Bewertung an, aus welchem das AiF - Award - Gremium die schwierige Entscheidung treffen durfte, den oder die Preisträger*innen zu ermitteln.

Die Stiftung Unsere Erde wurde als Preisträger benannt. Ausgezeichnet wird die Stiftung Unsere Erde für das Projekt: „Vom Naturkeller zum Fledermaus - Überlebensraum“ das wir mit der Stiftung Unsere Erde erfolgreich umsetzen durften.
Mit der Stiftung Unsere Erde verbindet den Verband Artenschutz in Franken® eine langjährige und vertrauensvolle Projektzusammenarbeit. Nachhaltiges Wirken erscheint in den Augen des Artenschutz in Franken® (A.i.F) als ein Eckpfeiler des gemeinschaftlichen Engagements.

Nicht kurzfristiges Denken bringt uns gemeinsam weiter. Nein, die Basis für einen wirkungsvollen Schutz der uns umfassenden Umwelt im Sinne der uns nachfolgenden Generation findet sich ausnahmslos in einer vertrauensvollen und langjährigen Kooperation wieder.

Corona bedingt fand die Übergabe entsprechend der gesetztlichen Hygieneverordnung ohne ein direktes Aufeinandertreffen der Projektpartner statt.

                             Artenschutz in Franken® sagt herzlichen Glückwunsch


In der Aufnahme
Erika Rückert-Schefcik (rechts) mit der AiF Auszeichnung und  Dr. Ina Claus mit dem AiF Print
Artenschutz in Franken®