Der Wolf in Deutschland: Zwischen Vorurteilen und wissenschaftlichen Fakten
Der Wolf gehört zu unserer Natur
11/12.07.2026
"Nicht der Wolf ist in unsere Welt zurückgekehrt – vielmehr kehrt unsere Natur ein Stück weit zu sich selbst zurück."
Als der Wald wieder vollständig wurde
Es ist kurz vor Sonnenaufgang. Der Wald liegt still unter einem feinen Schleier aus Nebel. Zwischen alten Buchen zeichnet sich für einen kurzen Augenblick die Silhouette eines Wolfes ab. Er bleibt stehen, hebt den Kopf und prüft die Luft. Kein Laut ist zu hören.
Dann verschwindet er lautlos zwischen Farnen und jungen Bäumen. Nur wenige Menschen werden diesen Augenblick jemals erleben. Der Wolf lebt verborgen. Er meidet den Menschen und bewegt sich meist nachts oder in den frühen Morgenstunden durch sein Revier.
11/12.07.2026
- Warum wir uns gegen eine pauschale Wolfsjagd aussprechen
"Nicht der Wolf ist in unsere Welt zurückgekehrt – vielmehr kehrt unsere Natur ein Stück weit zu sich selbst zurück."
Als der Wald wieder vollständig wurde
Es ist kurz vor Sonnenaufgang. Der Wald liegt still unter einem feinen Schleier aus Nebel. Zwischen alten Buchen zeichnet sich für einen kurzen Augenblick die Silhouette eines Wolfes ab. Er bleibt stehen, hebt den Kopf und prüft die Luft. Kein Laut ist zu hören.
Dann verschwindet er lautlos zwischen Farnen und jungen Bäumen. Nur wenige Menschen werden diesen Augenblick jemals erleben. Der Wolf lebt verborgen. Er meidet den Menschen und bewegt sich meist nachts oder in den frühen Morgenstunden durch sein Revier.
Und dennoch bewegt kaum ein anderes Wildtier die öffentliche Diskussion so sehr wie er.
Für die einen ist der Wolf ein Symbol unberührter Natur. Für andere steht er für Unsicherheit oder wirtschaftliche Sorgen. Zwischen diesen Positionen stehen wissenschaftliche Erkenntnisse, jahrzehntelange Erfahrungen aus vielen europäischen Ländern und die Aufgabe, Lösungen zu finden, die sowohl den Artenschutz als auch die berechtigten Interessen der Menschen berücksichtigen.
Als Naturschutzorganisation sprechen wir uns deshalb gegen eine pauschale Bejagung des Wolfs aus. Nicht aus Ideologie, sondern weil wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass dauerhafter Artenschutz, wirksamer Herdenschutz und ein verantwortungsvolles Wildtiermanagement langfristig erfolgreicher sind als eine allgemeine Jagd auf diese streng geschützte Tierart.
Der Wolf – ein heimischer Europäer
In der Aufnahme von Andreas Gehrig
Für die einen ist der Wolf ein Symbol unberührter Natur. Für andere steht er für Unsicherheit oder wirtschaftliche Sorgen. Zwischen diesen Positionen stehen wissenschaftliche Erkenntnisse, jahrzehntelange Erfahrungen aus vielen europäischen Ländern und die Aufgabe, Lösungen zu finden, die sowohl den Artenschutz als auch die berechtigten Interessen der Menschen berücksichtigen.
Als Naturschutzorganisation sprechen wir uns deshalb gegen eine pauschale Bejagung des Wolfs aus. Nicht aus Ideologie, sondern weil wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass dauerhafter Artenschutz, wirksamer Herdenschutz und ein verantwortungsvolles Wildtiermanagement langfristig erfolgreicher sind als eine allgemeine Jagd auf diese streng geschützte Tierart.
Der Wolf – ein heimischer Europäer
In der Aufnahme von Andreas Gehrig
- Porträt
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Großtrappe (Otis tarda)
Großtrappe (Otis tarda) – Die Königin der offenen Landschaft
11/12.07.2026
Langsam schreitet ein beeindruckend großer Vogel durch die offene Landschaft. Wenig später entfaltet das Männchen sein prächtiges Balzgefieder und verwandelt sich für einen kurzen Moment in eine schneeweiße Erscheinung. Wer dieses seltene Schauspiel erlebt, vergisst es nicht. Die Großtrappe zählt zu den eindrucksvollsten und zugleich seltensten Vogelarten Europas.
11/12.07.2026
- Der Morgen beginnt mit einem zarten Schimmer über den weiten Feldern. Tau glitzert auf den Gräsern, während die Sonne langsam den Horizont erklimmt. In der Ferne scheint sich etwas zu bewegen. Zunächst wirkt es wie ein heller Stein auf dem Acker, doch plötzlich richtet sich die Gestalt auf.
Langsam schreitet ein beeindruckend großer Vogel durch die offene Landschaft. Wenig später entfaltet das Männchen sein prächtiges Balzgefieder und verwandelt sich für einen kurzen Moment in eine schneeweiße Erscheinung. Wer dieses seltene Schauspiel erlebt, vergisst es nicht. Die Großtrappe zählt zu den eindrucksvollsten und zugleich seltensten Vogelarten Europas.
Artbeschreibung
Die Großtrappe (Otis tarda) gehört zur Familie der Trappen (Otididae) und ist einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt. Männchen erreichen eine Körperhöhe von über einem Meter und können je nach Jahreszeit und Kondition mehr als 15 Kilogramm wiegen. Weibchen sind deutlich kleiner und leichter.
Das Gefieder besteht aus warmen Braun-, Rost- und Sandtönen mit feiner schwarzer Zeichnung auf der Oberseite. Die Unterseite ist überwiegend weiß. Besonders auffällig sind die älteren Männchen während der Balz: Sie besitzen lange weiße Bartfedern an den Schnabelseiten und stülpen ihr Gefieder zu einer eindrucksvollen weißen Kugelform um. Dieses Verhalten dient dazu, Weibchen anzulocken und Rivalen zu beeindrucken.
Die Großtrappe bewohnt weiträumige, offene Landschaften mit Feldern, Wiesen und Steppen. Hohe Wälder oder dichte Gehölze meidet sie, da sie freie Sicht benötigt, um Feinde frühzeitig zu erkennen.
Die Aufnahme von Fabienne Muriset dokumentiert eindrucksvoll den Lebensraum der Großtrappen.
Die Großtrappe (Otis tarda) gehört zur Familie der Trappen (Otididae) und ist einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt. Männchen erreichen eine Körperhöhe von über einem Meter und können je nach Jahreszeit und Kondition mehr als 15 Kilogramm wiegen. Weibchen sind deutlich kleiner und leichter.
Das Gefieder besteht aus warmen Braun-, Rost- und Sandtönen mit feiner schwarzer Zeichnung auf der Oberseite. Die Unterseite ist überwiegend weiß. Besonders auffällig sind die älteren Männchen während der Balz: Sie besitzen lange weiße Bartfedern an den Schnabelseiten und stülpen ihr Gefieder zu einer eindrucksvollen weißen Kugelform um. Dieses Verhalten dient dazu, Weibchen anzulocken und Rivalen zu beeindrucken.
Die Großtrappe bewohnt weiträumige, offene Landschaften mit Feldern, Wiesen und Steppen. Hohe Wälder oder dichte Gehölze meidet sie, da sie freie Sicht benötigt, um Feinde frühzeitig zu erkennen.
Die Aufnahme von Fabienne Muriset dokumentiert eindrucksvoll den Lebensraum der Großtrappen.
- Besonders die Baumlose / Baumarme Steppe wird gerne besiedelt ... Grünland .... Agrarland im Wechsel .... wie in Österreich, so auch in Deutschland ein begeehrter Bereich für die Großtrappen. Wenn dann noch die klimatischen trockenwarmen Bestandteile hinzukommen ... fast perfekt.
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Grauspecht (Picus canus)
Grauspecht (Picus canus) – Der leise Wächter alter Wälder
10/11.07.2026
Ruhig klettert er die raue Rinde entlang, hält kurz inne und verschwindet schließlich lautlos hinter dem Stamm. Nur wenige Menschen bemerken diesen scheuen Waldbewohner – den Grauspecht. Wo er lebt, erzählt er eine Geschichte von alten Bäumen, artenreichen Wäldern und einer Landschaft, die noch genügend Ruhe bietet.
10/11.07.2026
- An einem kühlen Frühlingsmorgen liegt noch feiner Nebel zwischen den alten Buchen. Aus der Ferne erklingt ein weicher, fast melancholischer Ruf. Ein Wanderer bleibt stehen und lauscht. Hoch oben am Stamm eines alten Baumes erscheint ein grün schimmernder Vogel mit grauem Kopf.
Ruhig klettert er die raue Rinde entlang, hält kurz inne und verschwindet schließlich lautlos hinter dem Stamm. Nur wenige Menschen bemerken diesen scheuen Waldbewohner – den Grauspecht. Wo er lebt, erzählt er eine Geschichte von alten Bäumen, artenreichen Wäldern und einer Landschaft, die noch genügend Ruhe bietet.
Artbeschreibung
Der Grauspecht (Picus canus) gehört zur Familie der Spechte (Picidae) und ist eng mit dem bekannteren Grünspecht verwandt. Mit einer Körperlänge von etwa 25 bis 28 Zentimetern und einer Flügelspannweite von rund 38 bis 40 Zentimetern zählt er zu den mittelgroßen Spechten Europas.
Sein Gefieder ist überwiegend moos- bis olivgrün gefärbt. Besonders auffällig ist der graue Kopf, der der Art ihren Namen verleiht. Das Männchen besitzt einen kleinen roten Stirnfleck, während dieser beim Weibchen fehlt. Die Unterseite ist graugrün bis hellgrau und wirkt insgesamt unauffälliger als beim Grünspecht.
Der Grauspecht lebt bevorzugt in naturnahen Laub- und Mischwäldern mit alten Bäumen, strukturreichen Waldrändern, Lichtungen sowie angrenzenden Wiesen. Er nutzt Baumhöhlen sowohl zur Brut als auch als Schlafplatz.
Jedes Jahr wird meist eine neue Höhle angelegt, die später zahlreichen anderen Tierarten als Unterschlupf dient.
In der Aufnahme von Jochen Herting
Der Grauspecht (Picus canus) gehört zur Familie der Spechte (Picidae) und ist eng mit dem bekannteren Grünspecht verwandt. Mit einer Körperlänge von etwa 25 bis 28 Zentimetern und einer Flügelspannweite von rund 38 bis 40 Zentimetern zählt er zu den mittelgroßen Spechten Europas.
Sein Gefieder ist überwiegend moos- bis olivgrün gefärbt. Besonders auffällig ist der graue Kopf, der der Art ihren Namen verleiht. Das Männchen besitzt einen kleinen roten Stirnfleck, während dieser beim Weibchen fehlt. Die Unterseite ist graugrün bis hellgrau und wirkt insgesamt unauffälliger als beim Grünspecht.
Der Grauspecht lebt bevorzugt in naturnahen Laub- und Mischwäldern mit alten Bäumen, strukturreichen Waldrändern, Lichtungen sowie angrenzenden Wiesen. Er nutzt Baumhöhlen sowohl zur Brut als auch als Schlafplatz.
Jedes Jahr wird meist eine neue Höhle angelegt, die später zahlreichen anderen Tierarten als Unterschlupf dient.
In der Aufnahme von Jochen Herting
- Weiblicher Grauspecht ohne roten Stirnfleck.
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Trittsteine verbinden Lebensräume – Großschutzgebiete bewahren Ökosysteme
Artenschutz verbindet – Prozessschutz bewahrt
10/11.07.2026
Der moderne Naturschutz verfügt über unterschiedliche Instrumente, weil die Herausforderungen der biologischen Vielfalt ebenso vielfältig sind. Nicht jedes Schutzkonzept verfolgt dasselbe Ziel, und nicht jedes Instrument kann die Aufgaben eines anderen übernehmen. Genau diese Unterscheidung ist entscheidend, wenn über die Rolle von Trittsteinkonzepten und Großschutzgebieten diskutiert wird.
Trittsteinkonzepte sind ein wichtiger Bestandteil des integrativen Naturschutzes. Sie schaffen ökologische Verbindungen zwischen Lebensräumen, erhalten wertvolle Habitatstrukturen und verbessern die Ausbreitungsmöglichkeiten vieler Arten innerhalb einer genutzten Landschaft. Besonders dort, wo Lebensräume durch menschliche Nutzung geprägt sind, können Trittsteine einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten.
10/11.07.2026
- Warum Trittsteinkonzepte Großschutzgebiete nicht ersetzen können
Der moderne Naturschutz verfügt über unterschiedliche Instrumente, weil die Herausforderungen der biologischen Vielfalt ebenso vielfältig sind. Nicht jedes Schutzkonzept verfolgt dasselbe Ziel, und nicht jedes Instrument kann die Aufgaben eines anderen übernehmen. Genau diese Unterscheidung ist entscheidend, wenn über die Rolle von Trittsteinkonzepten und Großschutzgebieten diskutiert wird.
Trittsteinkonzepte sind ein wichtiger Bestandteil des integrativen Naturschutzes. Sie schaffen ökologische Verbindungen zwischen Lebensräumen, erhalten wertvolle Habitatstrukturen und verbessern die Ausbreitungsmöglichkeiten vieler Arten innerhalb einer genutzten Landschaft. Besonders dort, wo Lebensräume durch menschliche Nutzung geprägt sind, können Trittsteine einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten.
Ihre Stärke liegt in der Verbindung von Nutzung und Schutz. Sie zeigen, dass auch bewirtschaftete Landschaften ökologische Funktionen erfüllen können und dass Naturschutz nicht ausschließlich durch Flächenstilllegung erreicht werden muss.
Aus dieser wichtigen Funktion ergibt sich jedoch auch ihre Grenze: Ein Trittsteinkonzept ist kein Ersatz für ein Großschutzgebiet, weil es ein anderes Ziel verfolgt.
In der Aufnahme von Jochen Herting
Aus dieser wichtigen Funktion ergibt sich jedoch auch ihre Grenze: Ein Trittsteinkonzept ist kein Ersatz für ein Großschutzgebiet, weil es ein anderes Ziel verfolgt.
In der Aufnahme von Jochen Herting
- Grauspecht ... Lebensraumspezialist mit hohen Ansprüchen an seine Ökosysteme
Artenschutz in Franken®
Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra)
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) – Spezialist der Nadelwälder
10/11.07.2026
An einem kalten Wintermorgen liegt der Wald still unter einer dünnen Schneedecke. Nur das leise Knacken der Äste ist zu hören. Zwischen den dunklen Kronen alter Fichten ertönt plötzlich ein kurzes, metallisch klingendes „gip-gip“. Hoch oben bewegt sich ein kleiner Trupp Vögel geschickt von Zapfen zu Zapfen.
Einer der Vögel hängt kopfüber an einem Ast und bearbeitet mit erstaunlicher Geschicklichkeit einen Fichtenzapfen. Seine gekreuzten Schnabelspitzen schieben die Schuppen auseinander, während die Zunge den verborgenen Samen hervorholt.
Für viele Waldbesucher bleibt diese Szene unbemerkt. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt einen der faszinierendsten Spezialisten unserer Nadelwälder: den Fichtenkreuzschnabel.
10/11.07.2026
- Eine Begegnung im winterlichen Fichtenwald
An einem kalten Wintermorgen liegt der Wald still unter einer dünnen Schneedecke. Nur das leise Knacken der Äste ist zu hören. Zwischen den dunklen Kronen alter Fichten ertönt plötzlich ein kurzes, metallisch klingendes „gip-gip“. Hoch oben bewegt sich ein kleiner Trupp Vögel geschickt von Zapfen zu Zapfen.
Einer der Vögel hängt kopfüber an einem Ast und bearbeitet mit erstaunlicher Geschicklichkeit einen Fichtenzapfen. Seine gekreuzten Schnabelspitzen schieben die Schuppen auseinander, während die Zunge den verborgenen Samen hervorholt.
Für viele Waldbesucher bleibt diese Szene unbemerkt. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt einen der faszinierendsten Spezialisten unserer Nadelwälder: den Fichtenkreuzschnabel.
Artbeschreibung
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) gehört zur Familie der Finken und ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Sein auffälligstes Merkmal ist der ungewöhnliche Schnabel. Die Spitzen von Ober- und Unterschnabel kreuzen sich, wodurch der Vogel Zapfenschuppen aufhebeln und die darin verborgenen Samen erreichen kann.
Ausgewachsene Männchen zeigen häufig ein ziegelrotes bis rotbraunes Gefieder. Weibchen sind überwiegend grünlich-gelb gefärbt und dadurch in den Baumkronen besser getarnt. Jungvögel besitzen ein eher unscheinbares, gestreiftes Federkleid. Mit einer Körperlänge von etwa 15 bis 17 Zentimetern und einem Gewicht von rund 35 bis 50 Gramm wirkt der Fichtenkreuzschnabel kompakt und kräftig. Seine Flugweise ist schnell und wellenförmig, begleitet von charakteristischen Ruflauten.
Eine Besonderheit dieser Art ist ihre flexible Brutzeit. Während viele Vogelarten ausschließlich im Frühjahr brüten, kann der Fichtenkreuzschnabel bereits mitten im Winter Nachwuchs aufziehen, sofern ausreichend Zapfensamen vorhanden sind.
Die Verfügbarkeit von Nahrung bestimmt seinen Jahresrhythmus stärker als die Jahreszeiten.
In der Aufnahme von Johannes Rother
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) gehört zur Familie der Finken und ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Sein auffälligstes Merkmal ist der ungewöhnliche Schnabel. Die Spitzen von Ober- und Unterschnabel kreuzen sich, wodurch der Vogel Zapfenschuppen aufhebeln und die darin verborgenen Samen erreichen kann.
Ausgewachsene Männchen zeigen häufig ein ziegelrotes bis rotbraunes Gefieder. Weibchen sind überwiegend grünlich-gelb gefärbt und dadurch in den Baumkronen besser getarnt. Jungvögel besitzen ein eher unscheinbares, gestreiftes Federkleid. Mit einer Körperlänge von etwa 15 bis 17 Zentimetern und einem Gewicht von rund 35 bis 50 Gramm wirkt der Fichtenkreuzschnabel kompakt und kräftig. Seine Flugweise ist schnell und wellenförmig, begleitet von charakteristischen Ruflauten.
Eine Besonderheit dieser Art ist ihre flexible Brutzeit. Während viele Vogelarten ausschließlich im Frühjahr brüten, kann der Fichtenkreuzschnabel bereits mitten im Winter Nachwuchs aufziehen, sofern ausreichend Zapfensamen vorhanden sind.
Die Verfügbarkeit von Nahrung bestimmt seinen Jahresrhythmus stärker als die Jahreszeiten.
In der Aufnahme von Johannes Rother
- Fichtenkreuzschnabel zwischen reifen Fichtenzapfen.
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Dünen-Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida)
Dünen-Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida) – Der flinke Jäger offener Sandlandschaften
09/10.07.2026
Plötzlich huschte ein metallisch schimmernder Käfer über den Boden. Kaum hatte man ihn entdeckt, war er schon wieder einige Meter weiter. Erst nach längerem Beobachten gelang es, den schnellen Läufer genauer zu betrachten. Sein kupferbrauner Glanz funkelte im Sonnenlicht, und seine großen Augen verrieten, dass er ein geschickter Jäger war. Vor ihm hatte sich einer der faszinierendsten Bewohner offener Sandflächen gezeigt – der Dünen-Sandlaufkäfer.
09/10.07.2026
- Die Sonne stand bereits hoch am Himmel, als ein Naturbeobachter eine weitläufige Dünenfläche durchquerte. Der warme Sand knirschte unter seinen Schritten, während sich vereinzelte Gräser im Wind bewegten.
Plötzlich huschte ein metallisch schimmernder Käfer über den Boden. Kaum hatte man ihn entdeckt, war er schon wieder einige Meter weiter. Erst nach längerem Beobachten gelang es, den schnellen Läufer genauer zu betrachten. Sein kupferbrauner Glanz funkelte im Sonnenlicht, und seine großen Augen verrieten, dass er ein geschickter Jäger war. Vor ihm hatte sich einer der faszinierendsten Bewohner offener Sandflächen gezeigt – der Dünen-Sandlaufkäfer.
Artbeschreibung
Der Dünen-Sandlaufkäfer oder Kupferbraune Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida) gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und zählt zu den bekanntesten Vertretern der Sandlaufkäfer in Mitteleuropa. Die Käfer erreichen eine Körperlänge von etwa 10 bis 15 Millimetern. Ihre Färbung variiert von kupferbraun über bronzefarben bis grünlich schimmernd. Charakteristisch sind die hellen Zeichnungen auf den Flügeldecken, die je nach Individuum unterschiedlich ausgeprägt sein können.
Besonders auffällig sind die großen Komplexaugen und die kräftigen Mandibeln. Diese Merkmale spiegeln die Lebensweise der Art wider: Der Dünen-Sandlaufkäfer ist ein aktiver Sichtjäger, der Beutetiere nicht aus dem Versteck heraus angreift, sondern sie verfolgt und erbeutet. Die Art bevorzugt offene, sonnige und sandige Lebensräume. Dazu zählen Dünen, Sandheiden, Kiesflächen, trockene Wegränder, Abbaugebiete sowie andere vegetationsarme Standorte. Der lockere Boden spielt eine entscheidende Rolle, da die Larven darin ihre Wohnröhren anlegen.
Die Entwicklung der Larven erfolgt über mehrere Jahre. Sie sitzen meist am Eingang ihrer senkrechten Erdröhren und lauern vorbeikommenden Beutetieren auf. Erwachsene Käfer sind vor allem in den warmen Monaten aktiv und können bei sonnigem Wetter häufig beobachtet werden.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Dünen-Sandlaufkäfer oder Kupferbraune Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida) gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und zählt zu den bekanntesten Vertretern der Sandlaufkäfer in Mitteleuropa. Die Käfer erreichen eine Körperlänge von etwa 10 bis 15 Millimetern. Ihre Färbung variiert von kupferbraun über bronzefarben bis grünlich schimmernd. Charakteristisch sind die hellen Zeichnungen auf den Flügeldecken, die je nach Individuum unterschiedlich ausgeprägt sein können.
Besonders auffällig sind die großen Komplexaugen und die kräftigen Mandibeln. Diese Merkmale spiegeln die Lebensweise der Art wider: Der Dünen-Sandlaufkäfer ist ein aktiver Sichtjäger, der Beutetiere nicht aus dem Versteck heraus angreift, sondern sie verfolgt und erbeutet. Die Art bevorzugt offene, sonnige und sandige Lebensräume. Dazu zählen Dünen, Sandheiden, Kiesflächen, trockene Wegränder, Abbaugebiete sowie andere vegetationsarme Standorte. Der lockere Boden spielt eine entscheidende Rolle, da die Larven darin ihre Wohnröhren anlegen.
Die Entwicklung der Larven erfolgt über mehrere Jahre. Sie sitzen meist am Eingang ihrer senkrechten Erdröhren und lauern vorbeikommenden Beutetieren auf. Erwachsene Käfer sind vor allem in den warmen Monaten aktiv und können bei sonnigem Wetter häufig beobachtet werden.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Kupferbrauner Glanz und helle Flügeldeckenzeichnungen kennzeichnen die Art.
Artenschutz in Franken®
Lanzettblättrige Glockenblume (Campanula baumgartenii)
Campanula baumgartenii – Die Lanzettblättrige Glockenblume
09/10.07.2026
Die Pflanzen wirkten auf den ersten Blick unscheinbar, doch ihre Schönheit offenbarte sich beim genaueren Hinsehen. Eine Wildbiene landete auf einer der glockenförmigen Blüten und verschwand für einen Moment in ihrem Inneren. Umgeben von summenden Insekten und dem Duft des Sommers zeigte sich hier ein kleines Naturwunder: die Lanzettblättrige Glockenblume, eine seltene und bemerkenswerte Pflanze mit einer besonderen Geschichte.
09/10.07.2026
- An einem warmen Julitag führte ein schmaler Waldpfad durch die sanften Hügel einer Mittelgebirgslandschaft. Zwischen lichten Kiefern, Felsen und Heidekraut entdeckte eine Naturbeobachterin einige zierliche, violettblaue Blüten, die sich über die umgebende Vegetation erhoben.
Die Pflanzen wirkten auf den ersten Blick unscheinbar, doch ihre Schönheit offenbarte sich beim genaueren Hinsehen. Eine Wildbiene landete auf einer der glockenförmigen Blüten und verschwand für einen Moment in ihrem Inneren. Umgeben von summenden Insekten und dem Duft des Sommers zeigte sich hier ein kleines Naturwunder: die Lanzettblättrige Glockenblume, eine seltene und bemerkenswerte Pflanze mit einer besonderen Geschichte.
Artbeschreibung
Die Lanzettblättrige Glockenblume (Campanula baumgartenii) gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Sie ist eine botanische Besonderheit und zählt zu den seltenen Pflanzenarten Mitteleuropas. Charakteristisch sind ihre schmalen, lanzettförmigen Blätter, denen sie ihren deutschen Namen verdankt. Die mehrjährigen Pflanzen erreichen meist Höhen zwischen 30 und 80 Zentimetern. Während der Blütezeit, die überwiegend in den Sommermonaten liegt, entwickeln sich zahlreiche blauviolette bis violette Glockenblüten. Diese sitzen an verzweigten Stängeln und verleihen der Pflanze ein elegantes Erscheinungsbild.
Die Lanzettblättrige Glockenblume besiedelt vor allem lichte Wälder, Waldsäume, felsige Hänge, Heideflächen sowie andere nährstoffarme und sonnige bis halbschattige Standorte. Sie bevorzugt häufig saure Böden und kommt nur in bestimmten Regionen vor. Aufgrund ihrer begrenzten Verbreitung gilt sie als botanische Rarität und besitzt für den Naturschutz eine besondere Bedeutung.
Aufnahme von Albert Meier
Die Lanzettblättrige Glockenblume (Campanula baumgartenii) gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Sie ist eine botanische Besonderheit und zählt zu den seltenen Pflanzenarten Mitteleuropas. Charakteristisch sind ihre schmalen, lanzettförmigen Blätter, denen sie ihren deutschen Namen verdankt. Die mehrjährigen Pflanzen erreichen meist Höhen zwischen 30 und 80 Zentimetern. Während der Blütezeit, die überwiegend in den Sommermonaten liegt, entwickeln sich zahlreiche blauviolette bis violette Glockenblüten. Diese sitzen an verzweigten Stängeln und verleihen der Pflanze ein elegantes Erscheinungsbild.
Die Lanzettblättrige Glockenblume besiedelt vor allem lichte Wälder, Waldsäume, felsige Hänge, Heideflächen sowie andere nährstoffarme und sonnige bis halbschattige Standorte. Sie bevorzugt häufig saure Böden und kommt nur in bestimmten Regionen vor. Aufgrund ihrer begrenzten Verbreitung gilt sie als botanische Rarität und besitzt für den Naturschutz eine besondere Bedeutung.
Aufnahme von Albert Meier
- Blauviolette Blüten von Campanula baumgartenii im Sommerlicht.
Artenschutz in Franken®
Lebensräume schaffen, Arten erhalten – Auftakt eines Naturschutzprojekts
Start eines gemeinsamen Artenschutzprojekts auf vereinseigener Fläche
09/10.07.2026
Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für gezielte Naturschutzmaßnahmen, die dazu beitragen sollen, bedrohten Arten langfristig geeignete Lebensräume bereitzustellen.
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Fläche ein hohes Entwicklungspotenzial für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten besitzt. Insbesondere Arten, deren Bestände regional oder überregional rückläufig sind, sollen künftig von den geplanten Maßnahmen profitieren. Ziel ist es, die biologische Vielfalt zu fördern und naturnahe Lebensräume zu schaffen, die den unterschiedlichen Ansprüchen verschiedener Artengruppen gerecht werden.
09/10.07.2026
- Der Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten beginnt häufig direkt vor Ort – dort, wo Lebensräume erhalten, verbessert oder neu geschaffen werden können. Auf einem vereinseigenen Grundstück haben wir deshalb in den vergangenen Monaten eine umfassende Bestandserfassung und ein ökologisches Monitoring durchgeführt.
Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für gezielte Naturschutzmaßnahmen, die dazu beitragen sollen, bedrohten Arten langfristig geeignete Lebensräume bereitzustellen.
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Fläche ein hohes Entwicklungspotenzial für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten besitzt. Insbesondere Arten, deren Bestände regional oder überregional rückläufig sind, sollen künftig von den geplanten Maßnahmen profitieren. Ziel ist es, die biologische Vielfalt zu fördern und naturnahe Lebensräume zu schaffen, die den unterschiedlichen Ansprüchen verschiedener Artengruppen gerecht werden.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Anlage mehrerer Kleingewässer. Diese Gewässer werden bewusst so gestaltet, dass sie natürlichen Wasserstandsschwankungen unterliegen. Sie können sich in niederschlagsreichen Zeiten mit Wasser füllen und in trockenen Perioden teilweise oder vollständig austrocknen.
Solche temporären Gewässer gehören zu den wertvollsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft. Sie bieten zahlreichen Amphibien, Insekten und spezialisierten Pflanzenarten ideale Bedingungen und weisen oft eine geringere Belastung durch Fischbesatz auf, wodurch sich viele Arten ungestörter entwickeln können.
Mit der praktischen Umsetzung der Maßnahmen wurde im Juli 2026 begonnen. Da das Gelände nur bei trockener Witterung mit Maschinen befahren werden kann, mussten die Arbeiten sorgfältig geplant und an die Wetterbedingungen angepasst werden.
In der Aufnahme vom 04.07.2026
Solche temporären Gewässer gehören zu den wertvollsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft. Sie bieten zahlreichen Amphibien, Insekten und spezialisierten Pflanzenarten ideale Bedingungen und weisen oft eine geringere Belastung durch Fischbesatz auf, wodurch sich viele Arten ungestörter entwickeln können.
Mit der praktischen Umsetzung der Maßnahmen wurde im Juli 2026 begonnen. Da das Gelände nur bei trockener Witterung mit Maschinen befahren werden kann, mussten die Arbeiten sorgfältig geplant und an die Wetterbedingungen angepasst werden.
In der Aufnahme vom 04.07.2026
- Vor Beginn der Erdarbeiten werden die geplanten Gewässerstandorte per GPS exakt eingemessen.
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Glockenblumen (Campanula)
Glockenblumen (Campanula) – Klangvolle Schönheiten unserer Landschaften
08/09.07.2026
Im leichten Wind bewegten sich die kleinen Blütenköpfe sanft hin und her, als würden sie lautlose Glocken läuten. Neugierig kniete sie sich nieder und betrachtete die filigranen Blüten genauer. Eine Hummel verschwand tief im Inneren einer Blüte, während sich auf einem Blatt ein Tautropfen im Sonnenlicht spiegelte. In diesem Moment wurde ihr bewusst, wie viele kleine Wunder selbst in einer unscheinbaren Wiesenpflanze verborgen sein können. Die Glockenblumen, wissenschaftlich als Campanula bezeichnet, gehören zu diesen stillen Schätzen der Natur.
08/09.07.2026
- An einem warmen Sommermorgen wanderte eine junge Naturfreundin über einen blütenreichen Wiesenhang. Zwischen Gräsern, Margeriten und Schmetterlingen entdeckte sie eine Gruppe zart violett leuchtender Blüten.
Im leichten Wind bewegten sich die kleinen Blütenköpfe sanft hin und her, als würden sie lautlose Glocken läuten. Neugierig kniete sie sich nieder und betrachtete die filigranen Blüten genauer. Eine Hummel verschwand tief im Inneren einer Blüte, während sich auf einem Blatt ein Tautropfen im Sonnenlicht spiegelte. In diesem Moment wurde ihr bewusst, wie viele kleine Wunder selbst in einer unscheinbaren Wiesenpflanze verborgen sein können. Die Glockenblumen, wissenschaftlich als Campanula bezeichnet, gehören zu diesen stillen Schätzen der Natur.
Artbeschreibung
Die Glockenblumen (Campanula) bilden eine artenreiche Pflanzengattung innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Weltweit sind mehrere hundert Arten bekannt, von denen zahlreiche in Europa und auch in Mitteleuropa heimisch sind.
Ihr deutscher Name leitet sich von der charakteristischen Form ihrer Blüten ab. Diese erinnern an kleine Glocken oder Kelche und erscheinen je nach Art in Blau-, Violett-, Rosa- oder Weißtönen. Die Blütezeit reicht bei vielen Arten von Mai bis September und bietet zahlreichen Insekten eine wichtige Nahrungsquelle. Glockenblumen besiedeln unterschiedlichste Lebensräume. Sie wachsen auf artenreichen Wiesen, an Waldrändern, in Gebirgsregionen, auf Trockenrasen, in Felsspalten oder an Böschungen. Einige Arten bevorzugen kalkreiche Böden, andere gedeihen auch auf eher nährstoffarmen Standorten.
Die Pflanzen können je nach Art wenige Zentimeter bis über einen Meter hoch werden. Ihre Blätter sind meist wechselständig angeordnet und variieren in Form und Größe. Besonders auffällig sind die oft weit geöffneten Blüten, die von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und anderen Bestäubern besucht werden.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Glockenblumen (Campanula) bilden eine artenreiche Pflanzengattung innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Weltweit sind mehrere hundert Arten bekannt, von denen zahlreiche in Europa und auch in Mitteleuropa heimisch sind.
Ihr deutscher Name leitet sich von der charakteristischen Form ihrer Blüten ab. Diese erinnern an kleine Glocken oder Kelche und erscheinen je nach Art in Blau-, Violett-, Rosa- oder Weißtönen. Die Blütezeit reicht bei vielen Arten von Mai bis September und bietet zahlreichen Insekten eine wichtige Nahrungsquelle. Glockenblumen besiedeln unterschiedlichste Lebensräume. Sie wachsen auf artenreichen Wiesen, an Waldrändern, in Gebirgsregionen, auf Trockenrasen, in Felsspalten oder an Böschungen. Einige Arten bevorzugen kalkreiche Böden, andere gedeihen auch auf eher nährstoffarmen Standorten.
Die Pflanzen können je nach Art wenige Zentimeter bis über einen Meter hoch werden. Ihre Blätter sind meist wechselständig angeordnet und variieren in Form und Größe. Besonders auffällig sind die oft weit geöffneten Blüten, die von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und anderen Bestäubern besucht werden.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Zarte Blüten im Morgenlicht eines Sommertages.
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Eichen-Buntkäfer (Clerus mutillarius)
Der Eichen-Buntkäfer – Wächter der alten Eichenwälder
08/09.07.2026
An einem warmen Sommertag fällt das Sonnenlicht in schmalen Streifen durch die mächtige Krone einer jahrhundertealten Eiche. Der Stamm ist von tiefen Furchen durchzogen, einzelne Äste tragen die Spuren vergangener Stürme. Was für viele Menschen wie ein alter Baum wirkt, ist in Wahrheit eine ganze Welt voller Leben.
Zwischen den Rindenschuppen krabbelt ein auffällig gefärbter Käfer. Sein rot-schwarzes Muster hebt sich deutlich von der graubraunen Borke ab. Behutsam bewegt er sich über die Oberfläche und sucht nach Beute. Kaum jemand nimmt von ihm Notiz, doch für das empfindliche Gleichgewicht des Waldes spielt er eine wichtige Rolle. Es ist der Eichen-Buntkäfer – ein Bewohner alter Wälder und ein Spezialist für Lebensräume, die immer seltener werden.
08/09.07.2026
- Eine Begegnung im Schatten einer alten Eiche
An einem warmen Sommertag fällt das Sonnenlicht in schmalen Streifen durch die mächtige Krone einer jahrhundertealten Eiche. Der Stamm ist von tiefen Furchen durchzogen, einzelne Äste tragen die Spuren vergangener Stürme. Was für viele Menschen wie ein alter Baum wirkt, ist in Wahrheit eine ganze Welt voller Leben.
Zwischen den Rindenschuppen krabbelt ein auffällig gefärbter Käfer. Sein rot-schwarzes Muster hebt sich deutlich von der graubraunen Borke ab. Behutsam bewegt er sich über die Oberfläche und sucht nach Beute. Kaum jemand nimmt von ihm Notiz, doch für das empfindliche Gleichgewicht des Waldes spielt er eine wichtige Rolle. Es ist der Eichen-Buntkäfer – ein Bewohner alter Wälder und ein Spezialist für Lebensräume, die immer seltener werden.
Artbeschreibung
Der Eichen-Buntkäfer (Clerus mutillarius) gehört zur Familie der Buntkäfer (Cleridae). Mit einer Körperlänge von etwa 8 bis 15 Millimetern zählt er zu den auffälligeren Käferarten unserer Wälder. Sein Körperbau ist langgestreckt und kräftig. Besonders charakteristisch ist die kontrastreiche Zeichnung der Flügeldecken, die schwarze und rötliche Farbbereiche miteinander kombiniert. Diese auffällige Färbung macht ihn zu einem der schönsten Vertreter seiner Familie.
Die erwachsenen Käfer sind vor allem während der warmen Monate aktiv. Sie halten sich bevorzugt an alten Eichen, abgestorbenen Ästen sowie an besonnten Baumstämmen auf. Dort suchen sie nach Nahrung und geeigneten Fortpflanzungsplätzen.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Eichen-Buntkäfer (Clerus mutillarius) gehört zur Familie der Buntkäfer (Cleridae). Mit einer Körperlänge von etwa 8 bis 15 Millimetern zählt er zu den auffälligeren Käferarten unserer Wälder. Sein Körperbau ist langgestreckt und kräftig. Besonders charakteristisch ist die kontrastreiche Zeichnung der Flügeldecken, die schwarze und rötliche Farbbereiche miteinander kombiniert. Diese auffällige Färbung macht ihn zu einem der schönsten Vertreter seiner Familie.
Die erwachsenen Käfer sind vor allem während der warmen Monate aktiv. Sie halten sich bevorzugt an alten Eichen, abgestorbenen Ästen sowie an besonnten Baumstämmen auf. Dort suchen sie nach Nahrung und geeigneten Fortpflanzungsplätzen.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Eichen-Buntkäfer auf der Borke einer alten Eiche.
Artenschutz in Franken®
Heimische Vögel in der Klimakrise
Heimische Vögel in der Klimakrise – Nahrungshilfen als kurzfristige Unterstützung, Lebensraumschutz als zentrale Aufgabe
08/09.07.2026
Viele Menschen beobachten es derzeit mit Sorge: Singvögel wirken seltener, Brutpaare haben Schwierigkeiten bei der Jungenaufzucht, und in manchen Regionen bleiben Futterstellen länger besucht als in früheren Jahren. Gleichzeitig verändert sich die Natur in einer Geschwindigkeit, die für viele Arten kaum auszugleichen ist.
Die Klimakrise wirkt dabei nicht isoliert, sondern verstärkt bereits bestehende Belastungen wie Lebensraumverlust, intensive Landnutzung und den Rückgang der Insektenvielfalt. In diesem Zusammenhang gewinnt die Frage an Bedeutung, welche Rolle ergänzende Fütterung heimischer Vögel spielen kann – und wo ihre Grenzen liegen.
08/09.07.2026
- Ein vertrautes Bild im Wandel
Viele Menschen beobachten es derzeit mit Sorge: Singvögel wirken seltener, Brutpaare haben Schwierigkeiten bei der Jungenaufzucht, und in manchen Regionen bleiben Futterstellen länger besucht als in früheren Jahren. Gleichzeitig verändert sich die Natur in einer Geschwindigkeit, die für viele Arten kaum auszugleichen ist.
Die Klimakrise wirkt dabei nicht isoliert, sondern verstärkt bereits bestehende Belastungen wie Lebensraumverlust, intensive Landnutzung und den Rückgang der Insektenvielfalt. In diesem Zusammenhang gewinnt die Frage an Bedeutung, welche Rolle ergänzende Fütterung heimischer Vögel spielen kann – und wo ihre Grenzen liegen.
Insektenrückgang als zentrale ökologische Herausforderung
Ein wesentlicher Stressfaktor für viele insektenfressende Vogelarten ist der drastische Rückgang ihrer Nahrungsgrundlage. In zahlreichen Landschaftsräumen ist die Biomasse fliegender Insekten in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken.
Ursachen dafür sind vielfältig und wirken oft gleichzeitig:
Für viele Vogelarten bedeutet dies nicht nur weniger Nahrung insgesamt, sondern auch eine zeitliche Entkopplung zwischen Brutphase und maximalem Insektenangebot. Gerade während der Aufzucht von Jungvögeln kann dies zu einem kritischen Engpass führen.
Ergänzende Fütterung als kurzfristige Unterstützung
Die zusätzliche Fütterung heimischer Vögel kann in dieser Situation eine unterstützende Maßnahme darstellen. Sie ersetzt keine natürlichen Nahrungsquellen, kann aber in bestimmten Phasen eine energetische Entlastung bieten – insbesondere während der Brutzeit, in Kälteperioden oder in Zeiten mit besonders geringem Insektenaufkommen.
Aus ökologischer Sicht handelt es sich dabei um eine kompensatorische Maßnahme auf lokaler Ebene. Sie wirkt nicht ursächlich gegen die Probleme, kann aber kurzfristig helfen, individuelle Tiere zu stabilisieren und Brutverluste zu reduzieren.
Wichtig ist dabei, dass Fütterung fachgerecht erfolgt, etwa durch geeignete Futtermischungen, hygienische Futterstellen und eine Anpassung an die jeweiligen Jahreszeiten und Artenansprüche.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Ein wesentlicher Stressfaktor für viele insektenfressende Vogelarten ist der drastische Rückgang ihrer Nahrungsgrundlage. In zahlreichen Landschaftsräumen ist die Biomasse fliegender Insekten in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken.
Ursachen dafür sind vielfältig und wirken oft gleichzeitig:
- Intensivierung der Landwirtschaft und großflächige Monokulturen
- Verlust blütenreicher Saum- und Wiesenstrukturen
- Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
- Versiegelung und Fragmentierung von Lebensräumen
- klimatische Veränderungen mit verschobenen Entwicklungszyklen
Für viele Vogelarten bedeutet dies nicht nur weniger Nahrung insgesamt, sondern auch eine zeitliche Entkopplung zwischen Brutphase und maximalem Insektenangebot. Gerade während der Aufzucht von Jungvögeln kann dies zu einem kritischen Engpass führen.
Ergänzende Fütterung als kurzfristige Unterstützung
Die zusätzliche Fütterung heimischer Vögel kann in dieser Situation eine unterstützende Maßnahme darstellen. Sie ersetzt keine natürlichen Nahrungsquellen, kann aber in bestimmten Phasen eine energetische Entlastung bieten – insbesondere während der Brutzeit, in Kälteperioden oder in Zeiten mit besonders geringem Insektenaufkommen.
Aus ökologischer Sicht handelt es sich dabei um eine kompensatorische Maßnahme auf lokaler Ebene. Sie wirkt nicht ursächlich gegen die Probleme, kann aber kurzfristig helfen, individuelle Tiere zu stabilisieren und Brutverluste zu reduzieren.
Wichtig ist dabei, dass Fütterung fachgerecht erfolgt, etwa durch geeignete Futtermischungen, hygienische Futterstellen und eine Anpassung an die jeweiligen Jahreszeiten und Artenansprüche.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Blaumeise an Futterstelle
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Margerite (Leucanthemum)
Die Margerite (Leucanthemum) – Botschafterin blütenreicher Wiesen
07./08.07.2026
Während Bienen und Schmetterlinge von Blüte zu Blüte flogen, schien die Wiese voller Leben zu sein. Viele Jahre später erinnerte sich das Kind noch immer an diesen Augenblick. Doch als es die Wiese erneut besuchte, war sie kleiner geworden. Einige Bereiche waren bebaut worden, andere wurden intensiver genutzt. Die Margeriten blühten noch immer – aber längst nicht mehr so zahlreich wie früher.
07./08.07.2026
- An einem warmen Frühsommertag wanderte ein Kind über eine Wiese am Dorfrand. Zwischen Gräsern, Glockenblumen und Klee entdeckte es eine einzelne weiße Blüte, die sich leicht im Wind bewegte. Neugierig kniete es sich hin und betrachtete die gelben Röhrenblüten in der Mitte und die strahlend weißen Blütenblätter am Rand.
Während Bienen und Schmetterlinge von Blüte zu Blüte flogen, schien die Wiese voller Leben zu sein. Viele Jahre später erinnerte sich das Kind noch immer an diesen Augenblick. Doch als es die Wiese erneut besuchte, war sie kleiner geworden. Einige Bereiche waren bebaut worden, andere wurden intensiver genutzt. Die Margeriten blühten noch immer – aber längst nicht mehr so zahlreich wie früher.
Artbeschreibung
Die Margeriten gehören zur Gattung Leucanthemum innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa ist insbesondere die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) weit verbreitet. Ihre auffälligen Blütenstände bestehen aus vielen kleinen gelben Röhrenblüten in der Mitte, die von weißen Zungenblüten umgeben sind.
Was auf den ersten Blick wie eine einzelne Blüte erscheint, ist tatsächlich ein ganzer Blütenkorb aus zahlreichen Einzelblüten. Margeriten erreichen je nach Art und Standort meist eine Höhe von 20 bis 80 Zentimetern. Die Pflanzen bevorzugen sonnige Standorte und gedeihen besonders gut auf nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Wiesen, Wegrändern und lichten Böschungen. Ihre Blütezeit reicht häufig von Mai bis August und bietet zahlreichen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.
Neben ihrer ökologischen Bedeutung gelten Margeriten als Symbol für Natürlichkeit, Sommer und Artenvielfalt. Ihre leuchtenden Blüten prägen das Erscheinungsbild vieler traditioneller Blumenwiesen und tragen zur landschaftlichen Schönheit bei.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Margeriten gehören zur Gattung Leucanthemum innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa ist insbesondere die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) weit verbreitet. Ihre auffälligen Blütenstände bestehen aus vielen kleinen gelben Röhrenblüten in der Mitte, die von weißen Zungenblüten umgeben sind.
Was auf den ersten Blick wie eine einzelne Blüte erscheint, ist tatsächlich ein ganzer Blütenkorb aus zahlreichen Einzelblüten. Margeriten erreichen je nach Art und Standort meist eine Höhe von 20 bis 80 Zentimetern. Die Pflanzen bevorzugen sonnige Standorte und gedeihen besonders gut auf nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Wiesen, Wegrändern und lichten Böschungen. Ihre Blütezeit reicht häufig von Mai bis August und bietet zahlreichen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.
Neben ihrer ökologischen Bedeutung gelten Margeriten als Symbol für Natürlichkeit, Sommer und Artenvielfalt. Ihre leuchtenden Blüten prägen das Erscheinungsbild vieler traditioneller Blumenwiesen und tragen zur landschaftlichen Schönheit bei.
Aufnahme von Dieter Zinßer
- Margeriten stehen symbolisch für die Vielfalt und Schönheit heimischer Wiesen.
Artenschutz in Franken®
Holzbuntkäfer (Tillus elongatus)
Der Holzbuntkäfer – Juwel des Totholzes
07./08.07.2026
Die ersten Sonnenstrahlen eines warmen Frühsommertages dringen durch das Blätterdach eines alten Buchenwaldes. Zwischen Moosen, Pilzen und umgestürzten Baumstämmen erwacht das verborgene Leben. Während Spechte nach Insekten suchen und Ameisen geschäftig ihre Wege ziehen, bewegt sich auf einem sonnenbeschienenen Ast ein kleiner Käfer mit auffallend roten und schwarzen Farben. Für die meisten Waldbesucher bleibt er unsichtbar. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt einen faszinierenden Bewohner unserer Laubwälder: den Holzbuntkäfer.
Seit Generationen lebt seine Art in alten Wäldern, wo abgestorbene Äste und morsches Holz nicht als Abfall gelten, sondern als Lebensraum. Hier beginnt seine Geschichte – und zugleich die Geschichte vieler anderer Tiere, die auf naturnahe Wälder angewiesen sind.
07./08.07.2026
- Eine kleine Geschichte aus dem Buchenwald
Die ersten Sonnenstrahlen eines warmen Frühsommertages dringen durch das Blätterdach eines alten Buchenwaldes. Zwischen Moosen, Pilzen und umgestürzten Baumstämmen erwacht das verborgene Leben. Während Spechte nach Insekten suchen und Ameisen geschäftig ihre Wege ziehen, bewegt sich auf einem sonnenbeschienenen Ast ein kleiner Käfer mit auffallend roten und schwarzen Farben. Für die meisten Waldbesucher bleibt er unsichtbar. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt einen faszinierenden Bewohner unserer Laubwälder: den Holzbuntkäfer.
Seit Generationen lebt seine Art in alten Wäldern, wo abgestorbene Äste und morsches Holz nicht als Abfall gelten, sondern als Lebensraum. Hier beginnt seine Geschichte – und zugleich die Geschichte vieler anderer Tiere, die auf naturnahe Wälder angewiesen sind.
Artbeschreibung
Der Holzbuntkäfer (Tillus elongatus), auch als Buchen-Buntkäfer oder Laubholz-Buntkäfer bekannt, gehört zur Familie der Buntkäfer. Mit einer Körperlänge von etwa 8 bis 12 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Käferarten Mitteleuropas.
Sein langgestreckter Körper zeigt eine auffällige Färbung: Kopf und Flügeldecken erscheinen dunkel bis schwarz, während der Halsschild meist rötlich bis rotbraun gefärbt ist. Die langen Beine und Fühler verleihen dem Käfer eine elegante Erscheinung. Aufgrund seiner kontrastreichen Farben wird er gelegentlich mit anderen Käferarten verwechselt, ist bei genauer Betrachtung jedoch gut zu erkennen.
Die erwachsenen Käfer sind vor allem in den warmen Monaten aktiv. Man findet sie häufig auf abgestorbenem Laubholz, an Baumstämmen oder auf sonnenbeschienenen Holzflächen. Besonders alte Buchenbestände, aber auch andere Laubwälder bieten geeignete Lebensräume.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Holzbuntkäfer (Tillus elongatus), auch als Buchen-Buntkäfer oder Laubholz-Buntkäfer bekannt, gehört zur Familie der Buntkäfer. Mit einer Körperlänge von etwa 8 bis 12 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Käferarten Mitteleuropas.
Sein langgestreckter Körper zeigt eine auffällige Färbung: Kopf und Flügeldecken erscheinen dunkel bis schwarz, während der Halsschild meist rötlich bis rotbraun gefärbt ist. Die langen Beine und Fühler verleihen dem Käfer eine elegante Erscheinung. Aufgrund seiner kontrastreichen Farben wird er gelegentlich mit anderen Käferarten verwechselt, ist bei genauer Betrachtung jedoch gut zu erkennen.
Die erwachsenen Käfer sind vor allem in den warmen Monaten aktiv. Man findet sie häufig auf abgestorbenem Laubholz, an Baumstämmen oder auf sonnenbeschienenen Holzflächen. Besonders alte Buchenbestände, aber auch andere Laubwälder bieten geeignete Lebensräume.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Männchen
Artenschutz in Franken®
Fledermäuse im Wandel des Klimas – stille Jäger unter Druck
Fledermäuse im Wandel des Klimas – stille Jäger unter Druck
07./08.07.2026
Wenn die letzten Sonnenstrahlen hinter den Bäumen verschwinden, beginnt ein lautloses Schauspiel. Über Wiesen, Waldrändern und Gewässern ziehen Fledermäuse ihre Bahnen. Kaum wahrnehmbar für das menschliche Auge, aber von enormer Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht. Sie jagen Insekten, navigieren mit erstaunlicher Präzision durch die Dunkelheit und sind seit Millionen Jahren ein fester Bestandteil unserer Landschaft.
Doch diese nächtliche Welt verändert sich. Immer häufiger berichten Forschungen und Beobachtungen von verschobenen Lebensrhythmen, geschwächten Populationen und schwierigen Bedingungen für die Tiere – sowohl im Sommer als auch im Winter.
07./08.07.2026
- Zwischen Sommerabend und Nacht – eine kurze Szene
Wenn die letzten Sonnenstrahlen hinter den Bäumen verschwinden, beginnt ein lautloses Schauspiel. Über Wiesen, Waldrändern und Gewässern ziehen Fledermäuse ihre Bahnen. Kaum wahrnehmbar für das menschliche Auge, aber von enormer Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht. Sie jagen Insekten, navigieren mit erstaunlicher Präzision durch die Dunkelheit und sind seit Millionen Jahren ein fester Bestandteil unserer Landschaft.
Doch diese nächtliche Welt verändert sich. Immer häufiger berichten Forschungen und Beobachtungen von verschobenen Lebensrhythmen, geschwächten Populationen und schwierigen Bedingungen für die Tiere – sowohl im Sommer als auch im Winter.
Fledermäuse als hochspezialisierte Insektenjäger
Fledermäuse sind hochentwickelte Säugetiere, die perfekt an das Leben in der Nacht angepasst sind. Sie orientieren sich mittels Echoortung und ernähren sich überwiegend von fliegenden Insekten wie Mücken, Käfern oder Nachtfaltern.
Viele Arten sind stark standorttreu und auf bestimmte Lebensräume angewiesen. Sommerquartiere befinden sich häufig in Baumhöhlen, Gebäudespalten oder Dachstühlen. Dort bilden die Weibchen sogenannte Wochenstuben, in denen sie ihre Jungtiere großziehen. Im Winter ziehen sich viele Arten in frostfreie, störungsarme Quartiere zurück, etwa in Höhlen, Stollen oder Kelleranlagen.
Auswirkungen des Klimawandels auf Sommerlebensräume
Der Klimawandel verändert die Bedingungen in den Sommerlebensräumen deutlich. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und häufigere Extremwetterereignisse wirken sich auf die Vegetation und damit indirekt auf die Insektenwelt aus.
Da Fledermäuse stark von Insekten abhängig sind, bedeutet jeder Rückgang der Beutetierpopulation eine direkte Belastung.
In der Aufnahme von Rolf Brechtel
Fledermäuse sind hochentwickelte Säugetiere, die perfekt an das Leben in der Nacht angepasst sind. Sie orientieren sich mittels Echoortung und ernähren sich überwiegend von fliegenden Insekten wie Mücken, Käfern oder Nachtfaltern.
Viele Arten sind stark standorttreu und auf bestimmte Lebensräume angewiesen. Sommerquartiere befinden sich häufig in Baumhöhlen, Gebäudespalten oder Dachstühlen. Dort bilden die Weibchen sogenannte Wochenstuben, in denen sie ihre Jungtiere großziehen. Im Winter ziehen sich viele Arten in frostfreie, störungsarme Quartiere zurück, etwa in Höhlen, Stollen oder Kelleranlagen.
Auswirkungen des Klimawandels auf Sommerlebensräume
Der Klimawandel verändert die Bedingungen in den Sommerlebensräumen deutlich. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und häufigere Extremwetterereignisse wirken sich auf die Vegetation und damit indirekt auf die Insektenwelt aus.
Da Fledermäuse stark von Insekten abhängig sind, bedeutet jeder Rückgang der Beutetierpopulation eine direkte Belastung.
In der Aufnahme von Rolf Brechtel
- Am Boden liegendes, geschwächtes Rauhautfledermaus Weibchen.
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Wasserbüffel (Bubalus arnee)
Der Wasserbüffel (Bubalus arnee) – Giganten der Feuchtgebiete
06./07.07.2026
Die ersten Sonnenstrahlen spiegeln sich auf der Wasseroberfläche eines ausgedehnten Feuchtgebiets. Nebelschwaden ziehen langsam über die sumpfige Ebene, während Reiher und Eisvögel ihre ersten Flugrunden des Tages drehen. Am Rand einer flachen Lagune bewegt sich ein massiger Schatten durch das Schilf. Langsam tritt ein Wasserbüffel aus dem dichten Bewuchs hervor. Sein dunkles Fell glänzt im Morgenlicht, während die gewaltigen Hörner weit über den Kopf hinausragen.
Ruhig und aufmerksam zieht das Tier durch das flache Wasser. Mit jedem Schritt formt es kleine Tümpel und offene Stellen im Pflanzenbestand. Was auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Nahrungssuche erscheint, ist in Wirklichkeit Teil eines ökologischen Prozesses, der seit Jahrtausenden ganze Feuchtlandschaften prägt. Der Wildwasserbüffel gehört zu den bedeutendsten Großsäugern Asiens und ist zugleich eine der am stärksten bedrohten Wildrinderarten der Erde.
06./07.07.2026
- Ein Morgen im Sumpfland
Die ersten Sonnenstrahlen spiegeln sich auf der Wasseroberfläche eines ausgedehnten Feuchtgebiets. Nebelschwaden ziehen langsam über die sumpfige Ebene, während Reiher und Eisvögel ihre ersten Flugrunden des Tages drehen. Am Rand einer flachen Lagune bewegt sich ein massiger Schatten durch das Schilf. Langsam tritt ein Wasserbüffel aus dem dichten Bewuchs hervor. Sein dunkles Fell glänzt im Morgenlicht, während die gewaltigen Hörner weit über den Kopf hinausragen.
Ruhig und aufmerksam zieht das Tier durch das flache Wasser. Mit jedem Schritt formt es kleine Tümpel und offene Stellen im Pflanzenbestand. Was auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Nahrungssuche erscheint, ist in Wirklichkeit Teil eines ökologischen Prozesses, der seit Jahrtausenden ganze Feuchtlandschaften prägt. Der Wildwasserbüffel gehört zu den bedeutendsten Großsäugern Asiens und ist zugleich eine der am stärksten bedrohten Wildrinderarten der Erde.
Artbeschreibung
Der Wasserbüffel (Bubalus arnee), auch als Asiatischer Wildwasserbüffel oder Wildbüffel bezeichnet, gehört zur Familie der Hornträger (Bovidae). Er gilt als die Stammform vieler heute weltweit gehaltener Hauswasserbüffel.
Mit einer Schulterhöhe von bis zu zwei Metern und einem Gewicht von über 1.000 Kilogramm zählt der Wildwasserbüffel zu den größten wildlebenden Rindern der Erde. Besonders auffällig sind seine mächtigen, sichelförmig nach außen geschwungenen Hörner, die Spannweiten von mehr als zwei Metern erreichen können. Das Fell ist meist dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Die Tiere besitzen einen kräftigen Körperbau, breite Hufe und sind hervorragend an das Leben in Feuchtgebieten angepasst. Wasser und Schlamm spielen eine wichtige Rolle für ihre Thermoregulation, da sie ihren Körper auf diese Weise vor Überhitzung schützen können.
Wildwasserbüffel leben überwiegend in kleinen Herden. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Gräsern, Wasserpflanzen, Kräutern und anderen pflanzlichen Bestandteilen, die sie in Feuchtgebieten, Überschwemmungsebenen und sumpfigen Landschaften finden.
In der Aufnahme von Ulrich Rösch
Der Wasserbüffel (Bubalus arnee), auch als Asiatischer Wildwasserbüffel oder Wildbüffel bezeichnet, gehört zur Familie der Hornträger (Bovidae). Er gilt als die Stammform vieler heute weltweit gehaltener Hauswasserbüffel.
Mit einer Schulterhöhe von bis zu zwei Metern und einem Gewicht von über 1.000 Kilogramm zählt der Wildwasserbüffel zu den größten wildlebenden Rindern der Erde. Besonders auffällig sind seine mächtigen, sichelförmig nach außen geschwungenen Hörner, die Spannweiten von mehr als zwei Metern erreichen können. Das Fell ist meist dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Die Tiere besitzen einen kräftigen Körperbau, breite Hufe und sind hervorragend an das Leben in Feuchtgebieten angepasst. Wasser und Schlamm spielen eine wichtige Rolle für ihre Thermoregulation, da sie ihren Körper auf diese Weise vor Überhitzung schützen können.
Wildwasserbüffel leben überwiegend in kleinen Herden. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Gräsern, Wasserpflanzen, Kräutern und anderen pflanzlichen Bestandteilen, die sie in Feuchtgebieten, Überschwemmungsebenen und sumpfigen Landschaften finden.
In der Aufnahme von Ulrich Rösch
- Wasserbüffelkalb
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Aujeszkysche Krankheit (Pseudowut)
Aujeszkysche Krankheit (Pseudowut)
06./07.07.2026
Die Aujeszkysche Krankheit, auch als Pseudowut bezeichnet, gehört zu den bekanntesten Viruserkrankungen bei Schweinen und Wildschweinen. Obwohl sie in der Öffentlichkeit deutlich weniger Aufmerksamkeit erhält als andere Tierseuchen, spielt sie in der Wildtierforschung, Veterinärmedizin und im Wildtiermanagement eine wichtige Rolle.
Ihren Namen verdankt die Krankheit dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky, der den Erreger Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich beschrieb. Die Bezeichnung „Pseudowut“ entstand, weil einige Symptome bei infizierten Tieren an die Tollwut erinnern können. Mit der eigentlichen Tollwut hat die Erkrankung jedoch nichts gemeinsam.
06./07.07.2026
- Eine wenig bekannte, aber bedeutende Tierkrankheit
Die Aujeszkysche Krankheit, auch als Pseudowut bezeichnet, gehört zu den bekanntesten Viruserkrankungen bei Schweinen und Wildschweinen. Obwohl sie in der Öffentlichkeit deutlich weniger Aufmerksamkeit erhält als andere Tierseuchen, spielt sie in der Wildtierforschung, Veterinärmedizin und im Wildtiermanagement eine wichtige Rolle.
Ihren Namen verdankt die Krankheit dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky, der den Erreger Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich beschrieb. Die Bezeichnung „Pseudowut“ entstand, weil einige Symptome bei infizierten Tieren an die Tollwut erinnern können. Mit der eigentlichen Tollwut hat die Erkrankung jedoch nichts gemeinsam.
Der Erreger
Verursacht wird die Krankheit durch das Suides Herpesvirus 1 (SuHV-1), auch Pseudorabiesvirus genannt. Es handelt sich um ein Herpesvirus, das vor allem Schweine und Wildschweine befällt. Wie viele Herpesviren besitzt auch dieser Erreger die Fähigkeit, nach einer Infektion lebenslang im Körper seines Wirtes zu verbleiben. Das Virus kann über lange Zeit inaktiv bleiben und später erneut aktiv werden.
Natürliche Wirte
Haus- und Wildschweine stellen die natürlichen Hauptwirte des Virus dar. Sie sind die einzigen Tierarten, bei denen eine Infektion überlebt werden kann und die das Virus dauerhaft in sich tragen können.
Dadurch bilden sie das natürliche Reservoir der Krankheit.
In der Aufnahme von Johannes Rother
Verursacht wird die Krankheit durch das Suides Herpesvirus 1 (SuHV-1), auch Pseudorabiesvirus genannt. Es handelt sich um ein Herpesvirus, das vor allem Schweine und Wildschweine befällt. Wie viele Herpesviren besitzt auch dieser Erreger die Fähigkeit, nach einer Infektion lebenslang im Körper seines Wirtes zu verbleiben. Das Virus kann über lange Zeit inaktiv bleiben und später erneut aktiv werden.
Natürliche Wirte
Haus- und Wildschweine stellen die natürlichen Hauptwirte des Virus dar. Sie sind die einzigen Tierarten, bei denen eine Infektion überlebt werden kann und die das Virus dauerhaft in sich tragen können.
Dadurch bilden sie das natürliche Reservoir der Krankheit.
In der Aufnahme von Johannes Rother
- Wildschweine sind die natürlichen Hauptwirte des Aujeszky-Virus.
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Herbst-Zipfelfalter
Herbst-Zipfelkäfer (Anthocomus coccineus)
05./06.07.2026
Ein kleiner Käfer mit großer Geschichte
Ein milder Herbstmorgen lag über der Landschaft. Tau glitzerte auf den letzten Blüten des Jahres, während die Sonne langsam über den Horizont stieg. Auf einer Doldenblüte bewegte sich ein winziger rot-schwarzer Käfer zwischen den Staubgefäßen. Für die meisten Menschen wäre er kaum mehr als ein farbiger Punkt gewesen. Doch wer genauer hinsah, entdeckte einen bemerkenswerten Bewohner unserer heimischen Insektenwelt.
Der Herbst-Zipfelkäfer (Anthocomus coccineus) gehört zu den kleinen Arten, die oft übersehen werden. Dabei ist er Teil eines komplexen Netzwerks aus Pflanzen, Insekten und Mikroorganismen, das unsere Natur seit Jahrtausenden prägt. Seine Geschichte erzählt von blütenreichen Wiesen, strukturreichen Waldrändern und einer Landschaft, die sich stetig verändert.
05./06.07.2026
Ein kleiner Käfer mit großer Geschichte
Ein milder Herbstmorgen lag über der Landschaft. Tau glitzerte auf den letzten Blüten des Jahres, während die Sonne langsam über den Horizont stieg. Auf einer Doldenblüte bewegte sich ein winziger rot-schwarzer Käfer zwischen den Staubgefäßen. Für die meisten Menschen wäre er kaum mehr als ein farbiger Punkt gewesen. Doch wer genauer hinsah, entdeckte einen bemerkenswerten Bewohner unserer heimischen Insektenwelt.
Der Herbst-Zipfelkäfer (Anthocomus coccineus) gehört zu den kleinen Arten, die oft übersehen werden. Dabei ist er Teil eines komplexen Netzwerks aus Pflanzen, Insekten und Mikroorganismen, das unsere Natur seit Jahrtausenden prägt. Seine Geschichte erzählt von blütenreichen Wiesen, strukturreichen Waldrändern und einer Landschaft, die sich stetig verändert.
Artbeschreibung
Der Herbst-Zipfelkäfer (Anthocomus coccineus) gehört zur Familie der Malachitkäfer (Malachiidae), einer Gruppe kleiner, meist weichhäutiger Käfer mit oft auffälliger Färbung. Die Art erreicht nur wenige Millimeter Körperlänge und zeichnet sich durch ihre kontrastreiche rot-schwarze Zeichnung aus.
Der Körper ist schlank gebaut und besitzt vergleichsweise weiche Flügeldecken. Die Färbung dient vermutlich sowohl der Erkennung innerhalb der Art als auch dem Schutz vor Fressfeinden. Wie viele Vertreter seiner Familie verfügt der Herbst-Zipfelkäfer über eine hohe Beweglichkeit und hält sich bevorzugt auf Blüten, Kräutern und Sträuchern auf.
Die erwachsenen Käfer ernähren sich vor allem von Pollen, Nektar und kleinsten organischen Partikeln auf Blüten. Dadurch tragen sie nebenbei zur Bestäubung verschiedener Pflanzenarten bei.
Die Larven leben verborgen und ernähren sich überwiegend räuberisch von kleinen wirbellosen Tieren oder deren Entwicklungsstadien.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Herbst-Zipfelkäfer (Anthocomus coccineus) gehört zur Familie der Malachitkäfer (Malachiidae), einer Gruppe kleiner, meist weichhäutiger Käfer mit oft auffälliger Färbung. Die Art erreicht nur wenige Millimeter Körperlänge und zeichnet sich durch ihre kontrastreiche rot-schwarze Zeichnung aus.
Der Körper ist schlank gebaut und besitzt vergleichsweise weiche Flügeldecken. Die Färbung dient vermutlich sowohl der Erkennung innerhalb der Art als auch dem Schutz vor Fressfeinden. Wie viele Vertreter seiner Familie verfügt der Herbst-Zipfelkäfer über eine hohe Beweglichkeit und hält sich bevorzugt auf Blüten, Kräutern und Sträuchern auf.
Die erwachsenen Käfer ernähren sich vor allem von Pollen, Nektar und kleinsten organischen Partikeln auf Blüten. Dadurch tragen sie nebenbei zur Bestäubung verschiedener Pflanzenarten bei.
Die Larven leben verborgen und ernähren sich überwiegend räuberisch von kleinen wirbellosen Tieren oder deren Entwicklungsstadien.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Die auffällige Rot-Schwarz-Färbung macht die Art unverwechselbar.
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Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
Die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
05./06.07.2026
Ein ruhiger Sommermorgen an einem Flussufer. Das Wasser glitzert in der Sonne, während sich über der Oberfläche immer wieder elegante Vögel mit spitzen Flügeln und gegabeltem Schwanz zeigen. Mit schnellen Flügelschlägen steigen sie auf, verharren kurz in der Luft und stürzen dann pfeilschnell ins Wasser. Wenige Augenblicke später tauchen sie mit einem kleinen Fisch im Schnabel wieder auf.
Zwischen Kiesbänken und flachen Uferbereichen hallen ihre rauen Rufe über das Gewässer. Für viele Naturbeobachter gehören diese geschickten Flieger zu den eindrucksvollsten Erscheinungen unserer Fluss- und Seenlandschaften. Es sind Flussseeschwalben – wahre Meisterinnen der Lüfte und des Fischfangs.
05./06.07.2026
- Akrobatin über dem Wasser
Ein ruhiger Sommermorgen an einem Flussufer. Das Wasser glitzert in der Sonne, während sich über der Oberfläche immer wieder elegante Vögel mit spitzen Flügeln und gegabeltem Schwanz zeigen. Mit schnellen Flügelschlägen steigen sie auf, verharren kurz in der Luft und stürzen dann pfeilschnell ins Wasser. Wenige Augenblicke später tauchen sie mit einem kleinen Fisch im Schnabel wieder auf.
Zwischen Kiesbänken und flachen Uferbereichen hallen ihre rauen Rufe über das Gewässer. Für viele Naturbeobachter gehören diese geschickten Flieger zu den eindrucksvollsten Erscheinungen unserer Fluss- und Seenlandschaften. Es sind Flussseeschwalben – wahre Meisterinnen der Lüfte und des Fischfangs.
Artbeschreibung
Die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo) gehört zur Familie der Seeschwalben (Sternidae) und ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. In Mitteleuropa zählt sie zu den bekanntesten Seeschwalbenarten und ist vor allem an größeren Flüssen, Seen, Küstengewässern sowie in Feuchtgebieten anzutreffen.
Mit einer Körperlänge von etwa 30 bis 40 Zentimetern wirkt die Flussseeschwalbe schlank und elegant. Ihre langen, schmalen Flügel verleihen ihr einen äußerst wendigen Flugstil. Charakteristisch sind der tief gegabelte Schwanz, die helle Unterseite, die graue Oberseite und die schwarze Kopfkappe. Der Schnabel erscheint meist rot mit einer dunklen Spitze. Die Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Fischen, die durch präzise Sturzflüge aus dem Wasser erbeutet werden. Ergänzend werden gelegentlich Wasserinsekten und andere kleine Beutetiere gefangen.
Zur Brutzeit bevorzugt die Art offene, vegetationsarme Flächen wie Kiesinseln, Sandbänke oder künstlich geschaffene Brutplattformen. Das Nest besteht meist lediglich aus einer flachen Mulde am Boden.
Nach der Brutzeit verlassen die Flussseeschwalben Mitteleuropa und ziehen in ihre Überwinterungsgebiete entlang der Küsten Afrikas.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
Die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo) gehört zur Familie der Seeschwalben (Sternidae) und ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. In Mitteleuropa zählt sie zu den bekanntesten Seeschwalbenarten und ist vor allem an größeren Flüssen, Seen, Küstengewässern sowie in Feuchtgebieten anzutreffen.
Mit einer Körperlänge von etwa 30 bis 40 Zentimetern wirkt die Flussseeschwalbe schlank und elegant. Ihre langen, schmalen Flügel verleihen ihr einen äußerst wendigen Flugstil. Charakteristisch sind der tief gegabelte Schwanz, die helle Unterseite, die graue Oberseite und die schwarze Kopfkappe. Der Schnabel erscheint meist rot mit einer dunklen Spitze. Die Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Fischen, die durch präzise Sturzflüge aus dem Wasser erbeutet werden. Ergänzend werden gelegentlich Wasserinsekten und andere kleine Beutetiere gefangen.
Zur Brutzeit bevorzugt die Art offene, vegetationsarme Flächen wie Kiesinseln, Sandbänke oder künstlich geschaffene Brutplattformen. Das Nest besteht meist lediglich aus einer flachen Mulde am Boden.
Nach der Brutzeit verlassen die Flussseeschwalben Mitteleuropa und ziehen in ihre Überwinterungsgebiete entlang der Küsten Afrikas.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Eine Flussseeschwalbe (Sterna hirundo) auf Nahrungssuche über einem Gewässer – ihre eleganten Flugmanöver und präzisen Sturzflüge machen sie zu einer der faszinierendsten Vogelarten unserer Fluss- und Seenlandschaften.
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Sonnwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia)
Die Sonnwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia)
05./06.07.2026
Am Rand eines frisch bestellten Ackers blieb ein Naturbeobachter stehen. Zwischen den Reihen junger Kulturpflanzen fiel ihm eine unscheinbare Pflanze auf, die im Morgenlicht fast silbrig wirkte. Ihre aufrechte Wuchsform und die feinen, gelbgrünen Strukturen unterschieden sie kaum auffällig vom übrigen Grün – und doch zog sie bei genauerem Hinsehen die Aufmerksamkeit auf sich.
Neben ihr summten Insekten, während der Wind leicht über den Boden strich. Die Pflanze wirkte bescheiden, aber standhaft, als habe sie sich still ihren Platz in einer stark vom Menschen geprägten Landschaft erobert. Es handelte sich um die Sonnwend-Wolfsmilch – eine Art, die oft übersehen wird, aber in vielen Lebensräumen Europas verbreitet ist.
05./06.07.2026
- Ein unscheinbarer Begleiter im Wandel der Landschaft
Am Rand eines frisch bestellten Ackers blieb ein Naturbeobachter stehen. Zwischen den Reihen junger Kulturpflanzen fiel ihm eine unscheinbare Pflanze auf, die im Morgenlicht fast silbrig wirkte. Ihre aufrechte Wuchsform und die feinen, gelbgrünen Strukturen unterschieden sie kaum auffällig vom übrigen Grün – und doch zog sie bei genauerem Hinsehen die Aufmerksamkeit auf sich.
Neben ihr summten Insekten, während der Wind leicht über den Boden strich. Die Pflanze wirkte bescheiden, aber standhaft, als habe sie sich still ihren Platz in einer stark vom Menschen geprägten Landschaft erobert. Es handelte sich um die Sonnwend-Wolfsmilch – eine Art, die oft übersehen wird, aber in vielen Lebensräumen Europas verbreitet ist.
Artbeschreibung
Die Sonnwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die in der Regel Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimetern erreicht. Charakteristisch ist der aufrechte, meist unverzweigte Stängel, der sich im oberen Bereich in eine schirmartige Struktur aus mehreren Teilblütenständen aufteilt. Diese typische Wuchsform erinnert an einen kleinen Sonnenkranz und hat der Art ihren Namen gegeben.
Die Blätter sind spatelförmig bis länglich und stehen wechselständig am Stängel. Wie bei allen Wolfsmilcharten tritt beim Verletzen der Pflanze ein weißlicher Milchsaft aus, der hautreizend wirken kann und der Pflanze als Schutz vor Fraßfeinden dient.
Die Blütezeit reicht in der Regel von Frühling bis in den Sommer hinein. Die unscheinbaren gelbgrünen Blüten werden von zahlreichen kleinen Insekten besucht, die zur Bestäubung beitragen. Nach der Samenreife sorgt eine sogenannte Ballista-Ausbreitung dafür, dass die Samen aus den Fruchtkapseln herausgeschleudert werden und sich im Umfeld verbreiten.
Die Sonnwend-Wolfsmilch ist heute in vielen Teilen Europas verbreitet und kommt besonders häufig auf Äckern, in Gärten, an Wegrändern sowie in Ruderalfluren vor. Sie gilt als typischer Begleiter nährstoffreicher, offener und regelmäßig gestörter Standorte.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Sonnwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die in der Regel Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimetern erreicht. Charakteristisch ist der aufrechte, meist unverzweigte Stängel, der sich im oberen Bereich in eine schirmartige Struktur aus mehreren Teilblütenständen aufteilt. Diese typische Wuchsform erinnert an einen kleinen Sonnenkranz und hat der Art ihren Namen gegeben.
Die Blätter sind spatelförmig bis länglich und stehen wechselständig am Stängel. Wie bei allen Wolfsmilcharten tritt beim Verletzen der Pflanze ein weißlicher Milchsaft aus, der hautreizend wirken kann und der Pflanze als Schutz vor Fraßfeinden dient.
Die Blütezeit reicht in der Regel von Frühling bis in den Sommer hinein. Die unscheinbaren gelbgrünen Blüten werden von zahlreichen kleinen Insekten besucht, die zur Bestäubung beitragen. Nach der Samenreife sorgt eine sogenannte Ballista-Ausbreitung dafür, dass die Samen aus den Fruchtkapseln herausgeschleudert werden und sich im Umfeld verbreiten.
Die Sonnwend-Wolfsmilch ist heute in vielen Teilen Europas verbreitet und kommt besonders häufig auf Äckern, in Gärten, an Wegrändern sowie in Ruderalfluren vor. Sie gilt als typischer Begleiter nährstoffreicher, offener und regelmäßig gestörter Standorte.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Artenschutz in Franken®
Klimawandel – Die Zukunft hat längst begonnen
Klimawandel – Die Zukunft hat längst begonnen
05./06.07.2026
Lange Phasen mit hohen Temperaturen belasten nicht nur die menschliche Gesundheit. Auch Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme geraten zunehmend unter Druck. Böden trocknen aus, Gewässer führen weniger Wasser und die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden steigt. Besonders betroffen sind Arten, die an kühlere oder feuchtere Lebensbedingungen angepasst sind und sich nur langsam an veränderte Umweltbedingungen anpassen können.
05./06.07.2026
- Der menschengemachte Klimawandel ist keine ferne Herausforderung mehr, die erst kommende Generationen betreffen wird. Seine Auswirkungen sind bereits heute spürbar – in unseren Städten, Wäldern, Flüssen und Kulturlandschaften. Die jüngst zurückliegende Hitzeperiode hat vielen Menschen einen Eindruck davon vermittelt, welche Veränderungen uns in den kommenden Jahrzehnten häufiger und intensiver begegnen könnten.
Lange Phasen mit hohen Temperaturen belasten nicht nur die menschliche Gesundheit. Auch Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme geraten zunehmend unter Druck. Böden trocknen aus, Gewässer führen weniger Wasser und die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden steigt. Besonders betroffen sind Arten, die an kühlere oder feuchtere Lebensbedingungen angepasst sind und sich nur langsam an veränderte Umweltbedingungen anpassen können.
Doch der Klimawandel zeigt sich nicht allein durch steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen. Ebenso bedeutsam sind die Veränderungen bei Niederschlägen und Wetterextremen. In vielen Regionen wechseln sich längere Trockenphasen mit Starkregenereignissen ab. Wenn innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen fallen, können Böden das Wasser oft nicht mehr aufnehmen. Die Folgen reichen von Überschwemmungen und Erosion bis hin zu erheblichen Schäden an Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen.
Auch Stürme und andere Extremwetterereignisse können durch die zunehmende Erwärmung der Atmosphäre beeinflusst werden. Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern und enthält mehr Energie. Dadurch steigt das Potenzial für intensive Wetterlagen, die innerhalb weniger Stunden erhebliche Schäden verursachen können.
Gleichzeitig verändern sich die Lebensbedingungen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Einige Arten breiten sich in neue Regionen aus, während andere geeignete Lebensräume verlieren. Die Zusammensetzung von Wäldern, Wiesen und Gewässern wird sich vielerorts verändern. Naturschutz und Landschaftspflege stehen daher vor der Aufgabe, Lebensräume widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu gestalten.
Dennoch sind die zukünftigen Entwicklungen nicht unveränderlich vorgegeben. Der Umfang der Veränderungen hängt wesentlich davon ab, wie konsequent der Ausstoß von Treibhausgasen weltweit reduziert wird und wie erfolgreich Gesellschaften ihre Infrastruktur, Landnutzung und Naturschutzmaßnahmen an die neuen Bedingungen anpassen.
Der Blick auf die jüngsten Wetterextreme zeigt deutlich: Der Klimawandel ist kein Ereignis der Zukunft, sondern eine Entwicklung der Gegenwart. Umso wichtiger ist es, natürliche Lebensräume zu erhalten, die biologische Vielfalt zu fördern und Maßnahmen zu unterstützen, die sowohl dem Klima als auch der Natur zugutekommen. Jede vermiedene Emission und jede erhaltene Naturlandschaft trägt dazu bei, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen und die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu sichern.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Auch Stürme und andere Extremwetterereignisse können durch die zunehmende Erwärmung der Atmosphäre beeinflusst werden. Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern und enthält mehr Energie. Dadurch steigt das Potenzial für intensive Wetterlagen, die innerhalb weniger Stunden erhebliche Schäden verursachen können.
Gleichzeitig verändern sich die Lebensbedingungen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Einige Arten breiten sich in neue Regionen aus, während andere geeignete Lebensräume verlieren. Die Zusammensetzung von Wäldern, Wiesen und Gewässern wird sich vielerorts verändern. Naturschutz und Landschaftspflege stehen daher vor der Aufgabe, Lebensräume widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu gestalten.
Dennoch sind die zukünftigen Entwicklungen nicht unveränderlich vorgegeben. Der Umfang der Veränderungen hängt wesentlich davon ab, wie konsequent der Ausstoß von Treibhausgasen weltweit reduziert wird und wie erfolgreich Gesellschaften ihre Infrastruktur, Landnutzung und Naturschutzmaßnahmen an die neuen Bedingungen anpassen.
Der Blick auf die jüngsten Wetterextreme zeigt deutlich: Der Klimawandel ist kein Ereignis der Zukunft, sondern eine Entwicklung der Gegenwart. Umso wichtiger ist es, natürliche Lebensräume zu erhalten, die biologische Vielfalt zu fördern und Maßnahmen zu unterstützen, die sowohl dem Klima als auch der Natur zugutekommen. Jede vermiedene Emission und jede erhaltene Naturlandschaft trägt dazu bei, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen und die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu sichern.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Eine von Reif überzogene Landschaft erinnert an die Vielfalt natürlicher Wetter- und Jahreszeitenphänomene. Der Klimawandel verändert jedoch zunehmend die Häufigkeit und Intensität vieler Wetterereignisse und beeinflusst damit auch die Lebensbedingungen von Mensch und Natur
Artenschutz in Franken®
Begegnung mit einem Giganten der Insektenwelt
Begegnung mit einem Giganten der Insektenwelt
04./05.07.2026
Umso erfreulicher ist es, wenn Beobachtungen dieser faszinierenden Käferart gemeldet werden können.
Am 29. Juni 2026 gelang die Beobachtung eines männlichen Hirschkäfers. Der Fund fällt in die Hauptflugzeit der Art, die je nach Witterungsverlauf meist von Juni bis in den Juli hinein reicht. Besonders an warmen und windarmen Abenden werden die Käfer aktiv und gehen auf die Suche nach Paarungspartnern. Dann können die kräftigen Männchen mit ihrem tiefen Brummen selbst in Gärten, Parks, Streuobstwiesen oder an Waldrändern wahrgenommen werden.
04./05.07.2026
- Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) gehört zweifellos zu den beeindruckendsten Insekten Europas. Seine imposante Erscheinung, die stattliche Größe und die geweihartig vergrößerten Oberkiefer der Männchen machen ihn zu einer unverwechselbaren Erscheinung in unserer heimischen Tierwelt.
Umso erfreulicher ist es, wenn Beobachtungen dieser faszinierenden Käferart gemeldet werden können.
Am 29. Juni 2026 gelang die Beobachtung eines männlichen Hirschkäfers. Der Fund fällt in die Hauptflugzeit der Art, die je nach Witterungsverlauf meist von Juni bis in den Juli hinein reicht. Besonders an warmen und windarmen Abenden werden die Käfer aktiv und gehen auf die Suche nach Paarungspartnern. Dann können die kräftigen Männchen mit ihrem tiefen Brummen selbst in Gärten, Parks, Streuobstwiesen oder an Waldrändern wahrgenommen werden.
Mit einer Körperlänge von bis zu neun Zentimetern zählt der Hirschkäfer zu den größten Käfern Europas. Besonders auffällig sind die stark vergrößerten Oberkiefer der Männchen, die an das Geweih eines Hirsches erinnern und der Art ihren Namen verliehen haben. Trotz ihres furchteinflößenden Aussehens sind diese „Geweihe“ für den Menschen vollkommen harmlos. Sie dienen ausschließlich dazu, Rivalen bei den Kämpfen um Weibchen von bevorzugten Paarungsplätzen zu verdrängen.
Der größte Teil des Lebens eines Hirschkäfers bleibt den Menschen allerdings verborgen. Die Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im morschen Holz alter Laubbäume und deren Wurzelstöcken. Besonders Eichen spielen dabei eine wichtige Rolle, doch auch andere Laubbaumarten können als Entwicklungsraum dienen.
Erst nach einer mehrjährigen Entwicklung schlüpfen die erwachsenen Käfer, deren Lebensspanne meist nur wenige Wochen beträgt. In dieser kurzen Zeit stehen Fortpflanzung und Arterhalt im Mittelpunkt.
In der Aufnahme von S.Pickel
Der größte Teil des Lebens eines Hirschkäfers bleibt den Menschen allerdings verborgen. Die Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im morschen Holz alter Laubbäume und deren Wurzelstöcken. Besonders Eichen spielen dabei eine wichtige Rolle, doch auch andere Laubbaumarten können als Entwicklungsraum dienen.
Erst nach einer mehrjährigen Entwicklung schlüpfen die erwachsenen Käfer, deren Lebensspanne meist nur wenige Wochen beträgt. In dieser kurzen Zeit stehen Fortpflanzung und Arterhalt im Mittelpunkt.
In der Aufnahme von S.Pickel
- Ein männlicher Hirschkäfer (Lucanus cervus) während der Hauptflugzeit Ende Juni 2026 auf der Hand einer Beobachterin – Begegnungen mit dem größten heimischen Käfer sind immer ein besonderes Naturerlebnis.
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Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
Der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
04./05.07.2026
Ein schmaler Wanderweg führte durch einen Bergwald. Zwischen Buchen und Tannen stand ein alter Baum mit einem kräftigen Stamm und einer weit ausladenden Krone. Sein Alter ließ sich nur erahnen. Viele Generationen von Wanderern hatten unter ihm Rast gemacht, Vögel hatten in seinen Ästen genistet und unzählige Samen waren von den Höhenlagen ins Tal getragen worden.
An einem windigen Herbsttag beobachtete ein Wanderer die geflügelten Früchte des Baumes. Wie kleine Propeller drehten sie sich durch die Luft und verschwanden zwischen Farnen und Moosen. Der alte Baum war ein Berg-Ahorn – eine Art, die seit Jahrhunderten die Wälder Europas prägt und besonders in den Mittelgebirgen und Alpen eine wichtige Rolle spielt.
04./05.07.2026
- Der Baum der Höhenlagen
Ein schmaler Wanderweg führte durch einen Bergwald. Zwischen Buchen und Tannen stand ein alter Baum mit einem kräftigen Stamm und einer weit ausladenden Krone. Sein Alter ließ sich nur erahnen. Viele Generationen von Wanderern hatten unter ihm Rast gemacht, Vögel hatten in seinen Ästen genistet und unzählige Samen waren von den Höhenlagen ins Tal getragen worden.
An einem windigen Herbsttag beobachtete ein Wanderer die geflügelten Früchte des Baumes. Wie kleine Propeller drehten sie sich durch die Luft und verschwanden zwischen Farnen und Moosen. Der alte Baum war ein Berg-Ahorn – eine Art, die seit Jahrhunderten die Wälder Europas prägt und besonders in den Mittelgebirgen und Alpen eine wichtige Rolle spielt.
Artbeschreibung
Der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und ist einer der größten heimischen Ahorne Europas. Er erreicht Höhen von 20 bis 35 Metern, in günstigen Lagen sogar darüber hinaus. Einzelne Exemplare können mehrere hundert Jahre alt werden. Typisch sind seine großen, meist fünflappigen Blätter mit grob gezähnten Rändern. Die Blattoberseite erscheint dunkelgrün, während die Unterseite heller gefärbt ist. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in leuchtenden Gelb- und Goldtönen.
Die Blütezeit beginnt gewöhnlich im Mai, wenn die Blätter bereits ausgetrieben sind. Die gelbgrünen Blüten hängen in langen Trauben und werden von zahlreichen Insekten besucht. Aus ihnen entwickeln sich die charakteristischen geflügelten Früchte, die durch den Wind verbreitet werden. Besonders auffällig ist die Borke älterer Bäume. Sie löst sich in unregelmäßigen Platten vom Stamm und verleiht dem Berg-Ahorn ein markantes Erscheinungsbild.
Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Europas. Er wächst bevorzugt auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen Böden und kommt häufig in Schluchtwäldern, Bergmischwäldern, an Bachläufen sowie in höheren Lagen der Mittelgebirge und Alpen vor.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und ist einer der größten heimischen Ahorne Europas. Er erreicht Höhen von 20 bis 35 Metern, in günstigen Lagen sogar darüber hinaus. Einzelne Exemplare können mehrere hundert Jahre alt werden. Typisch sind seine großen, meist fünflappigen Blätter mit grob gezähnten Rändern. Die Blattoberseite erscheint dunkelgrün, während die Unterseite heller gefärbt ist. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in leuchtenden Gelb- und Goldtönen.
Die Blütezeit beginnt gewöhnlich im Mai, wenn die Blätter bereits ausgetrieben sind. Die gelbgrünen Blüten hängen in langen Trauben und werden von zahlreichen Insekten besucht. Aus ihnen entwickeln sich die charakteristischen geflügelten Früchte, die durch den Wind verbreitet werden. Besonders auffällig ist die Borke älterer Bäume. Sie löst sich in unregelmäßigen Platten vom Stamm und verleiht dem Berg-Ahorn ein markantes Erscheinungsbild.
Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Europas. Er wächst bevorzugt auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen Böden und kommt häufig in Schluchtwäldern, Bergmischwäldern, an Bachläufen sowie in höheren Lagen der Mittelgebirge und Alpen vor.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Blühender Berg-Ahorn mit gelbgrünen Blütentrauben.
Artenschutz in Franken®
Spitzahorn (Acer platanoides)
Der Spitzahorn (Acer platanoides)
03./04.07.2026
An einem warmen Frühlingsmorgen lief ein Kind über einen alten Dorfplatz. Zwischen den Häusern stand ein großer Baum, dessen Krone wie ein grünes Dach über den Bänken lag. Während die ersten Sonnenstrahlen durch die jungen Blätter fielen, bemerkte das Kind kleine gelbgrüne Blüten, die unzählige Insekten anzogen. Im Herbst sammelte es später die geflügelten Samen des Baumes und ließ sie wie kleine Hubschrauber durch die Luft kreisen.
Jahr für Jahr begleitete dieser Baum die Menschen im Dorf. Er spendete Schatten an heißen Tagen, bot Vögeln Schutz und verwandelte sich im Herbst in ein leuchtendes Gelb. Was viele nicht wussten: Es handelte sich um einen Spitzahorn – eine Baumart, die seit Jahrhunderten Teil unserer Kulturlandschaften und Wälder ist.
03./04.07.2026
- Ein Baum zwischen Tradition und Wandel
An einem warmen Frühlingsmorgen lief ein Kind über einen alten Dorfplatz. Zwischen den Häusern stand ein großer Baum, dessen Krone wie ein grünes Dach über den Bänken lag. Während die ersten Sonnenstrahlen durch die jungen Blätter fielen, bemerkte das Kind kleine gelbgrüne Blüten, die unzählige Insekten anzogen. Im Herbst sammelte es später die geflügelten Samen des Baumes und ließ sie wie kleine Hubschrauber durch die Luft kreisen.
Jahr für Jahr begleitete dieser Baum die Menschen im Dorf. Er spendete Schatten an heißen Tagen, bot Vögeln Schutz und verwandelte sich im Herbst in ein leuchtendes Gelb. Was viele nicht wussten: Es handelte sich um einen Spitzahorn – eine Baumart, die seit Jahrhunderten Teil unserer Kulturlandschaften und Wälder ist.
Artbeschreibung
Der Spitzahorn (Acer platanoides) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und zählt zu den bekanntesten heimischen Laubbäumen Europas. Er erreicht gewöhnlich Höhen von 20 bis 30 Metern und kann mehrere hundert Jahre alt werden.
Charakteristisch sind seine großen, meist fünf- bis siebenzackigen Blätter mit den deutlich ausgezogenen Blattspitzen, denen die Art ihren deutschen Namen verdankt. Die Blätter erscheinen nach der Blüte und zeigen im Herbst eine auffällige gelbe bis goldene Färbung.Die Blütezeit liegt meist zwischen April und Mai. Noch bevor die Krone vollständig belaubt ist, öffnen sich zahlreiche gelbgrüne Blüten in aufrechten Dolden. Sie stellen eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Honigbienen, Schwebfliegen und andere Insekten dar.
Die Früchte bestehen aus zwei miteinander verbundenen Flügeln. Diese sogenannten Spaltfrüchte werden durch den Wind verbreitet und können sich drehend über größere Entfernungen ausbreiten. Der Spitzahorn wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, frischen Böden.
Man findet ihn in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern, in Parkanlagen sowie entlang von Straßen und Wegen. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit wird er häufig als Stadtbaum gepflanzt.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Spitzahorn (Acer platanoides) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und zählt zu den bekanntesten heimischen Laubbäumen Europas. Er erreicht gewöhnlich Höhen von 20 bis 30 Metern und kann mehrere hundert Jahre alt werden.
Charakteristisch sind seine großen, meist fünf- bis siebenzackigen Blätter mit den deutlich ausgezogenen Blattspitzen, denen die Art ihren deutschen Namen verdankt. Die Blätter erscheinen nach der Blüte und zeigen im Herbst eine auffällige gelbe bis goldene Färbung.Die Blütezeit liegt meist zwischen April und Mai. Noch bevor die Krone vollständig belaubt ist, öffnen sich zahlreiche gelbgrüne Blüten in aufrechten Dolden. Sie stellen eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Honigbienen, Schwebfliegen und andere Insekten dar.
Die Früchte bestehen aus zwei miteinander verbundenen Flügeln. Diese sogenannten Spaltfrüchte werden durch den Wind verbreitet und können sich drehend über größere Entfernungen ausbreiten. Der Spitzahorn wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, frischen Böden.
Man findet ihn in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern, in Parkanlagen sowie entlang von Straßen und Wegen. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit wird er häufig als Stadtbaum gepflanzt.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Frisch ausgetriebene Blätter des Spitzahorns im Frühjahr.
Artenschutz in Franken®
Rehwild nutzt aktuell Getreidefelder als natürliche Deckung
Rehwild nutzt aktuell Getreidefelder als natürliche Deckung – wichtige Hinweise für Landwirtschaft und Öffentlichkeit
03./04.07.2026
Insbesondere in Phasen, in denen Getreidebestände hoch und dicht gewachsen sind, bieten diese Felder dem Rehwild hervorragende Deckung. Die Tiere finden dort Schutz vor Fressfeinden, störungsarme Rückzugsräume sowie geeignete Plätze zum Ruhen und zur Nahrungsaufnahme. Gleichzeitig ermöglichen die Feldränder und angrenzenden Strukturen zusätzliche Äsungsmöglichkeiten, wodurch sich die Tiere bevorzugt in diesen Bereichen aufhalten.
03./04.07.2026
- Derzeit lässt sich in vielen Regionen beobachten, dass Rehe (Capreolus capreolus) verstärkt Getreidefelder als Aufenthalts-, Ruhe- und Deckungsraum nutzen. Dieses Verhalten ist ein natürlicher Bestandteil ihrer Lebensweise und hängt eng mit den saisonalen Bedingungen sowie der Struktur der landwirtschaftlichen Flächen zusammen.
Insbesondere in Phasen, in denen Getreidebestände hoch und dicht gewachsen sind, bieten diese Felder dem Rehwild hervorragende Deckung. Die Tiere finden dort Schutz vor Fressfeinden, störungsarme Rückzugsräume sowie geeignete Plätze zum Ruhen und zur Nahrungsaufnahme. Gleichzeitig ermöglichen die Feldränder und angrenzenden Strukturen zusätzliche Äsungsmöglichkeiten, wodurch sich die Tiere bevorzugt in diesen Bereichen aufhalten.
Für Landwirte kann dieses Verhalten insbesondere während Pflege-, Kontroll- oder Erntearbeiten relevant sein. Da Rehe in hohen Beständen oft erst spät oder gar nicht wahrgenommen werden, ist bei der Bewirtschaftung besondere Aufmerksamkeit geboten, um eine unbeabsichtigte Beunruhigung oder Gefährdung der Tiere zu vermeiden. Auch bei Mäh- und Erntearbeiten kann es vorkommen, dass sich Rehwild im Bestand aufhält.
Für Spaziergänger, Hundebesitzer und Erholungssuchende gilt ebenfalls ein erhöhtes Maß an Rücksichtnahme. Rehe reagieren sensibel auf Störungen, insbesondere in der Setz- und Aufzuchtzeit sowie in ruhigen Tagesphasen. Hunde sollten daher in Feld- und Wiesengebieten grundsätzlich angeleint geführt werden, um Wildtiere nicht aufzuschrecken oder in Panik zu versetzen.
Das beschriebene Verhalten ist kein außergewöhnliches Ereignis, sondern Teil der natürlichen Anpassung des Rehwildes an die Kulturlandschaft. Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden zunehmend als Ersatzlebensraum angenommen, da sie – je nach Struktur und Jahreszeit – geeignete Bedingungen für Deckung und Nahrung bieten.
Wir bitten alle Nutzer der Feld- und Flurwege um Verständnis und um einen respektvollen Umgang mit der heimischen Tierwelt. Durch umsichtiges Verhalten kann dazu beigetragen werden, Konflikte zu vermeiden und das Zusammenleben von Mensch, Landwirtschaft und Wildtieren weiterhin harmonisch zu gestalten.
In der Aufnahme
Für Spaziergänger, Hundebesitzer und Erholungssuchende gilt ebenfalls ein erhöhtes Maß an Rücksichtnahme. Rehe reagieren sensibel auf Störungen, insbesondere in der Setz- und Aufzuchtzeit sowie in ruhigen Tagesphasen. Hunde sollten daher in Feld- und Wiesengebieten grundsätzlich angeleint geführt werden, um Wildtiere nicht aufzuschrecken oder in Panik zu versetzen.
Das beschriebene Verhalten ist kein außergewöhnliches Ereignis, sondern Teil der natürlichen Anpassung des Rehwildes an die Kulturlandschaft. Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden zunehmend als Ersatzlebensraum angenommen, da sie – je nach Struktur und Jahreszeit – geeignete Bedingungen für Deckung und Nahrung bieten.
Wir bitten alle Nutzer der Feld- und Flurwege um Verständnis und um einen respektvollen Umgang mit der heimischen Tierwelt. Durch umsichtiges Verhalten kann dazu beigetragen werden, Konflikte zu vermeiden und das Zusammenleben von Mensch, Landwirtschaft und Wildtieren weiterhin harmonisch zu gestalten.
In der Aufnahme
- Rehwild (Capreolus capreolus) nutzt hochgewachsene Getreidefelder saisonal als Deckungs- und Aufenthaltsraum innerhalb der Kulturlandschaft.
Artenschutz in Franken®
Echte Walnuss (Juglans regia)
Die Echte Walnuss – ein Baum mit Geschichte und Zukunft
03./04.07.2026
An einem warmen Spätsommertag sammelte ein Kind die frisch gefallenen Walnüsse unter einem großen Baum am Rand eines Dorfes. Während die Sonne durch das dichte Blätterdach schimmerte, knackten die grünen Fruchthüllen unter den Schuhen. Der Baum spendete Schatten, bot Vögeln Schutz und versorgte Menschen seit Generationen mit seinen wertvollen Früchten. Viele Geschichten wurden unter solchen Bäumen erzählt, viele Begegnungen fanden an ihrem Stamm statt. Oft sind Walnussbäume nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch Teil der Erinnerung einer Region.
Die Echte Walnuss begleitet den Menschen seit Jahrtausenden. Sie steht für Beständigkeit, Fruchtbarkeit und den engen Zusammenhang zwischen Natur und Kultur. Heute ist sie aus vielen Gärten, Streuobstwiesen und Dorfrändern nicht mehr wegzudenken.
03./04.07.2026
- Unter dem alten Nussbaum
An einem warmen Spätsommertag sammelte ein Kind die frisch gefallenen Walnüsse unter einem großen Baum am Rand eines Dorfes. Während die Sonne durch das dichte Blätterdach schimmerte, knackten die grünen Fruchthüllen unter den Schuhen. Der Baum spendete Schatten, bot Vögeln Schutz und versorgte Menschen seit Generationen mit seinen wertvollen Früchten. Viele Geschichten wurden unter solchen Bäumen erzählt, viele Begegnungen fanden an ihrem Stamm statt. Oft sind Walnussbäume nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch Teil der Erinnerung einer Region.
Die Echte Walnuss begleitet den Menschen seit Jahrtausenden. Sie steht für Beständigkeit, Fruchtbarkeit und den engen Zusammenhang zwischen Natur und Kultur. Heute ist sie aus vielen Gärten, Streuobstwiesen und Dorfrändern nicht mehr wegzudenken.
Artbeschreibung
Die Echte Walnuss (Juglans regia) gehört zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae). Sie ist ein sommergrüner Laubbaum, der Höhen von bis zu 30 Metern erreichen kann und ein hohes Alter von weit über 100 Jahren erzielt. Einzelne Exemplare können sogar mehrere Jahrhunderte alt werden.
Charakteristisch sind ihre kräftige, breit ausladende Krone und die großen, gefiederten Blätter, die aus mehreren Einzelblättchen bestehen. Im Frühjahr erscheinen die unscheinbaren Blüten. Die männlichen Blüten entwickeln sich in langen, herabhängenden Kätzchen, während die weiblichen Blüten an den Triebspitzen sitzen.
Die bekannten Walnüsse reifen im Herbst heran. Botanisch betrachtet handelt es sich um Steinfrüchte, deren grüne Außenhülle sich bei Reife öffnet und die harte Nussschale freigibt.
Die Samen sind reich an hochwertigen Ölen, Mineralstoffen und Vitaminen und stellen nicht nur für den Menschen, sondern auch für zahlreiche Tierarten eine wichtige Nahrungsquelle dar.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Echte Walnuss (Juglans regia) gehört zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae). Sie ist ein sommergrüner Laubbaum, der Höhen von bis zu 30 Metern erreichen kann und ein hohes Alter von weit über 100 Jahren erzielt. Einzelne Exemplare können sogar mehrere Jahrhunderte alt werden.
Charakteristisch sind ihre kräftige, breit ausladende Krone und die großen, gefiederten Blätter, die aus mehreren Einzelblättchen bestehen. Im Frühjahr erscheinen die unscheinbaren Blüten. Die männlichen Blüten entwickeln sich in langen, herabhängenden Kätzchen, während die weiblichen Blüten an den Triebspitzen sitzen.
Die bekannten Walnüsse reifen im Herbst heran. Botanisch betrachtet handelt es sich um Steinfrüchte, deren grüne Außenhülle sich bei Reife öffnet und die harte Nussschale freigibt.
Die Samen sind reich an hochwertigen Ölen, Mineralstoffen und Vitaminen und stellen nicht nur für den Menschen, sondern auch für zahlreiche Tierarten eine wichtige Nahrungsquelle dar.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Im Herbst reifen die energiereichen Früchte des Walnussbaumes heran.
Artenschutz in Franken®
Schwarzer Milan (Milvus migrans)
Der Schwarze Milan (Milvus migrans)
04./05.07.2026
Für einen Moment schien es, als ruhe die Welt unter ihm. Kein Laut störte die Stille, nur das leise Pfeifen der Federn, wenn er die Richtung änderte.
Als die Sonne hinter den Wolken hervorkam, glitt er ein Stück tiefer und fühlte die warme Thermik, die ihn mühelos wieder nach oben trug. Für ihn war dieser Fluss ein vertrauter Ort – ein Ort, an den er Jahr für Jahr aus seinem Winterquartier zurückkehrte. Doch jedes Jahr sah er neue Veränderungen: breitere Straßen, fehlende Uferbewüchse, weniger Insekten. Und dennoch flog er weiter, getragen von der Hoffnung, dass sein Lebensraum bestehen würde.
04./05.07.2026
- Der Wind strich sanft über die Wasseroberfläche eines breiten Flusslaufes. Hoch oben, wo die Luft klar und kühl war, zog ein einzelner Schwarzer Milan seine Kreise. Mit geübtem Blick suchte er das Ufer nach einem leichten Mahl ab – einem Stück Treibgut, einem unachtsamen Fisch, vielleicht einem kleinen Nagetier.
Für einen Moment schien es, als ruhe die Welt unter ihm. Kein Laut störte die Stille, nur das leise Pfeifen der Federn, wenn er die Richtung änderte.
Als die Sonne hinter den Wolken hervorkam, glitt er ein Stück tiefer und fühlte die warme Thermik, die ihn mühelos wieder nach oben trug. Für ihn war dieser Fluss ein vertrauter Ort – ein Ort, an den er Jahr für Jahr aus seinem Winterquartier zurückkehrte. Doch jedes Jahr sah er neue Veränderungen: breitere Straßen, fehlende Uferbewüchse, weniger Insekten. Und dennoch flog er weiter, getragen von der Hoffnung, dass sein Lebensraum bestehen würde.
Artbeschreibung
Der Schwarze Milan (Milvus migrans) ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen.
Charakteristisch sind seine langen, schmalen Flügel, der leicht gegabelte Schwanz sowie seine dunkle, braunschwarze Färbung, die ihm seinen Namen verleiht.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Der Schwarze Milan (Milvus migrans) ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen.
Charakteristisch sind seine langen, schmalen Flügel, der leicht gegabelte Schwanz sowie seine dunkle, braunschwarze Färbung, die ihm seinen Namen verleiht.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Portrait
Artenschutz in Franken®
Ein gemeinsames Naturschutzkonzept für den langfristigen Erhalt wertvoller Lebensräume
Ein gemeinsames Naturschutzkonzept für den langfristigen Erhalt wertvoller Lebensräume
02./03.07.2026
Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit der Gemeinde Burgwindheim ein umfassendes Naturschutzkonzept entwickelt, das speziell auf die örtlichen Gegebenheiten und die Anforderungen der vorhandenen Lebensräume abgestimmt ist. Ziel des Konzeptes ist es, die hohe ökologische Qualität des Gebietes langfristig zu erhalten, bestehende Lebensräume zu sichern und gleichzeitig eine nachhaltige Pflege der Flächen zu ermöglichen.
02./03.07.2026
- Die naturbelassenen Teichkörper in unserer Wiesenaue stellen einen ökologisch besonders wertvollen Bestandteil der Kulturlandschaft dar. Sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und erfüllen wichtige Funktionen für den Naturhaushalt. Gerade in Zeiten zunehmender Flächenkonkurrenz, veränderter Nutzungsansprüche und klimatischer Veränderungen stehen solche Lebensräume jedoch vor vielfältigen Herausforderungen.
Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit der Gemeinde Burgwindheim ein umfassendes Naturschutzkonzept entwickelt, das speziell auf die örtlichen Gegebenheiten und die Anforderungen der vorhandenen Lebensräume abgestimmt ist. Ziel des Konzeptes ist es, die hohe ökologische Qualität des Gebietes langfristig zu erhalten, bestehende Lebensräume zu sichern und gleichzeitig eine nachhaltige Pflege der Flächen zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt steht dabei ein moderner Naturschutzansatz, der die unterschiedlichen Bedürfnisse von Flora und Fauna berücksichtigt. Die umliegenden Wiesenflächen werden durch angepasste Pflegemaßnahmen und eine gezielte Mahd offen gehalten. Dies verhindert eine zunehmende Verbuschung und trägt dazu bei, den Charakter der Wiesenaue als artenreichen Lebensraum zu bewahren. Gleichzeitig werden ökologisch besonders sensible Bereiche rund um die Stillgewässer von intensiven Eingriffen ausgenommen oder nur sehr behutsam gepflegt.
Die naturnahen Uferzonen, Röhrichtbestände, Feuchtbereiche und Übergangszonen zwischen Wasser und Wiese besitzen eine herausragende Bedeutung für die biologische Vielfalt. Sie dienen zahlreichen Insektenarten, Amphibien, Reptilien, Vögeln sowie einer Vielzahl spezialisierter Pflanzen als Lebens-, Nahrungs- und Fortpflanzungsraum. Besonders Arten, deren Bestände in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen sind oder die als gefährdet gelten, finden hier wichtige Rückzugsräume. Der Erhalt dieser Strukturen ist daher ein wesentlicher Baustein des Naturschutzkonzeptes.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung natürlicher Entwicklungsprozesse. Dort, wo es naturschutzfachlich sinnvoll ist, erhalten die Gewässer und ihre unmittelbaren Randbereiche die Möglichkeit, sich weitgehend unbeeinflusst zu entwickeln. Dadurch entstehen vielfältige Mikrohabitate, die die ökologische Stabilität und Widerstandsfähigkeit des gesamten Gebietes stärken. Gleichzeitig werden wertvolle Strukturen wie Flachwasserbereiche, Ufervegetation und feuchte Senken erhalten und gefördert.
Das gemeinsam erarbeitete Konzept zeigt, dass Naturschutz und Landschaftspflege keine Gegensätze sein müssen. Durch eine sorgfältige Planung und abgestimmte Maßnahmen können die Wiesen weiterhin gepflegt und genutzt werden, während die ökologisch besonders wertvollen Bereiche dauerhaft geschützt bleiben. So wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen aktiver Pflege und natürlicher Entwicklung geschaffen.
Mit diesem Ansatz leisten wir gemeinsam mit der Gemeinde einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Sicherung eines einzigartigen Lebensraumes. Das Konzept ist zugleich Ausdruck einer verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Naturschutzarbeit, die den Schutz der Natur mit den Anforderungen einer modernen Kulturlandschaft verbindet. Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch kommende Generationen die ökologische Vielfalt und den besonderen Charakter dieser wertvollen Wiesenaue erleben können.
In der Aufnahme vom 27.06.2026
Die naturnahen Uferzonen, Röhrichtbestände, Feuchtbereiche und Übergangszonen zwischen Wasser und Wiese besitzen eine herausragende Bedeutung für die biologische Vielfalt. Sie dienen zahlreichen Insektenarten, Amphibien, Reptilien, Vögeln sowie einer Vielzahl spezialisierter Pflanzen als Lebens-, Nahrungs- und Fortpflanzungsraum. Besonders Arten, deren Bestände in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen sind oder die als gefährdet gelten, finden hier wichtige Rückzugsräume. Der Erhalt dieser Strukturen ist daher ein wesentlicher Baustein des Naturschutzkonzeptes.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung natürlicher Entwicklungsprozesse. Dort, wo es naturschutzfachlich sinnvoll ist, erhalten die Gewässer und ihre unmittelbaren Randbereiche die Möglichkeit, sich weitgehend unbeeinflusst zu entwickeln. Dadurch entstehen vielfältige Mikrohabitate, die die ökologische Stabilität und Widerstandsfähigkeit des gesamten Gebietes stärken. Gleichzeitig werden wertvolle Strukturen wie Flachwasserbereiche, Ufervegetation und feuchte Senken erhalten und gefördert.
Das gemeinsam erarbeitete Konzept zeigt, dass Naturschutz und Landschaftspflege keine Gegensätze sein müssen. Durch eine sorgfältige Planung und abgestimmte Maßnahmen können die Wiesen weiterhin gepflegt und genutzt werden, während die ökologisch besonders wertvollen Bereiche dauerhaft geschützt bleiben. So wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen aktiver Pflege und natürlicher Entwicklung geschaffen.
Mit diesem Ansatz leisten wir gemeinsam mit der Gemeinde einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Sicherung eines einzigartigen Lebensraumes. Das Konzept ist zugleich Ausdruck einer verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Naturschutzarbeit, die den Schutz der Natur mit den Anforderungen einer modernen Kulturlandschaft verbindet. Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch kommende Generationen die ökologische Vielfalt und den besonderen Charakter dieser wertvollen Wiesenaue erleben können.
- Hier gehts zur Entwicklung der Ebrachtalaue
- Zweckentfremdung von Naturschutzflächen gefährdet bedrohte Arten
- Ein gemeinsames Naturschutzkonzept für den langfristigen Erhalt wertvoller Lebensräume
In der Aufnahme vom 27.06.2026
- Die naturnahen Teichkörper bilden das Herzstück des gemeinsam entwickelten Naturschutzkonzeptes.
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Gewöhnliche Kürbisspinne (Araniella cucurbitina)
Die Gewöhnliche Kürbisspinne (Araniella cucurbitina)
02./03.07.2026
– Die grüne Jägerin zwischen den Blättern
Die Morgensonne ließ die Tautropfen auf den Blättern eines jungen Ahorns glitzern. Zwischen zwei Zweigen spannte sich ein beinahe unsichtbares Netz, fein wie ein silberner Faden. Während Bienen bereits geschäftig Blüten besuchten und Schmetterlinge ihre ersten Flügelschläge wagten, wartete eine winzige Bewohnerin des Gartens geduldig auf ihre Gelegenheit.
Sie war kaum größer als ein Fingernagel und durch ihr leuchtendes Grün nahezu vollkommen mit den Blättern verschmolzen. Nur wer genau hinsah, entdeckte die kleine Spinne, die regungslos im Zentrum ihres Netzes saß. Eine unachtsame Mücke berührte einen der gespannten Fäden – ein kaum wahrnehmbares Zittern lief durch das Netz. Im nächsten Augenblick war die Kürbisspinne blitzschnell zur Stelle. Für sie bedeutete dieser Fang das Überleben eines weiteren Tages.
Millionen solcher kleinen Begegnungen finden jeden Sommer in unseren Gärten, Hecken, Wäldern und Parks statt. Meist bleiben sie unbemerkt. Doch gerade diese unscheinbaren Jäger leisten einen wertvollen Beitrag zum Gleichgewicht der Natur.
02./03.07.2026
– Die grüne Jägerin zwischen den Blättern
Die Morgensonne ließ die Tautropfen auf den Blättern eines jungen Ahorns glitzern. Zwischen zwei Zweigen spannte sich ein beinahe unsichtbares Netz, fein wie ein silberner Faden. Während Bienen bereits geschäftig Blüten besuchten und Schmetterlinge ihre ersten Flügelschläge wagten, wartete eine winzige Bewohnerin des Gartens geduldig auf ihre Gelegenheit.
Sie war kaum größer als ein Fingernagel und durch ihr leuchtendes Grün nahezu vollkommen mit den Blättern verschmolzen. Nur wer genau hinsah, entdeckte die kleine Spinne, die regungslos im Zentrum ihres Netzes saß. Eine unachtsame Mücke berührte einen der gespannten Fäden – ein kaum wahrnehmbares Zittern lief durch das Netz. Im nächsten Augenblick war die Kürbisspinne blitzschnell zur Stelle. Für sie bedeutete dieser Fang das Überleben eines weiteren Tages.
Millionen solcher kleinen Begegnungen finden jeden Sommer in unseren Gärten, Hecken, Wäldern und Parks statt. Meist bleiben sie unbemerkt. Doch gerade diese unscheinbaren Jäger leisten einen wertvollen Beitrag zum Gleichgewicht der Natur.
Artbeschreibung
Die Gewöhnliche Kürbisspinne (Araniella cucurbitina) gehört zur Familie der Radnetzspinnen (Araneidae). Mit ihrer auffälligen grünen Färbung zählt sie zu den schönsten heimischen Spinnenarten Europas.
Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa sechs bis acht Millimetern, während die Männchen mit rund vier bis sechs Millimetern deutlich kleiner bleiben. Charakteristisch ist der kugelige Hinterleib, dessen Farbton von hellem Gelbgrün bis zu kräftigem Blattgrün reicht. Auf der Oberseite befindet sich meist ein dunkles Muster, das individuell unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Am Hinterleibsende sitzen häufig kleine rote Flecken, die insbesondere bei ausgewachsenen Tieren gut erkennbar sind.
Ihre Beine sind hellgelb bis bräunlich gefärbt und mit feinen Borsten besetzt. Durch ihre Körperfarbe ist die Spinne hervorragend an das Leben zwischen Blättern angepasst und für Fressfeinde nur schwer zu entdecken.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Gewöhnliche Kürbisspinne (Araniella cucurbitina) gehört zur Familie der Radnetzspinnen (Araneidae). Mit ihrer auffälligen grünen Färbung zählt sie zu den schönsten heimischen Spinnenarten Europas.
Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa sechs bis acht Millimetern, während die Männchen mit rund vier bis sechs Millimetern deutlich kleiner bleiben. Charakteristisch ist der kugelige Hinterleib, dessen Farbton von hellem Gelbgrün bis zu kräftigem Blattgrün reicht. Auf der Oberseite befindet sich meist ein dunkles Muster, das individuell unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Am Hinterleibsende sitzen häufig kleine rote Flecken, die insbesondere bei ausgewachsenen Tieren gut erkennbar sind.
Ihre Beine sind hellgelb bis bräunlich gefärbt und mit feinen Borsten besetzt. Durch ihre Körperfarbe ist die Spinne hervorragend an das Leben zwischen Blättern angepasst und für Fressfeinde nur schwer zu entdecken.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Dank ihrer grünen Färbung ist die Kürbisspinne zwischen Blättern hervorragend getarnt.
Artenschutz in Franken®
Lampionblume (Physalis alkekengi)
Die Lampionblume (Physalis alkekengi) – zwischen Zierde, Wildnis und Wandel
02./03.07.2026
Es war ein warmer Spätsommerabend, an dem das Licht bereits weicher wurde und die Schatten länger über den Garten und die angrenzenden Brachen fielen. Zwischen hohen Stauden und verwilderten Ecken leuchteten auffällige, orangefarbene Hüllen auf, als hätte jemand kleine Papierlaternen zwischen das Grün gehängt.
Beim Näherkommen zeigte sich, dass diese „Laternen“ Teil einer Pflanze waren, die sich unauffällig in die Vegetation gemischt hatte. In den aufgeblähten Hüllen verbargen sich kleine Früchte, während die Blätter bereits erste Zeichen des nahenden Herbstes trugen. Insekten bewegten sich noch geschäftig durch die letzten Blüten des Jahres, während die Landschaft langsam zur Ruhe kam.
Die Lampionblume wirkte in diesem Moment wie ein Bindeglied zwischen Sommer und Herbst – auffällig im Erscheinungsbild, aber zugleich fest eingebettet in die Übergangsphasen der Natur.
02./03.07.2026
- Eine spätsommerliche Begegnung
Es war ein warmer Spätsommerabend, an dem das Licht bereits weicher wurde und die Schatten länger über den Garten und die angrenzenden Brachen fielen. Zwischen hohen Stauden und verwilderten Ecken leuchteten auffällige, orangefarbene Hüllen auf, als hätte jemand kleine Papierlaternen zwischen das Grün gehängt.
Beim Näherkommen zeigte sich, dass diese „Laternen“ Teil einer Pflanze waren, die sich unauffällig in die Vegetation gemischt hatte. In den aufgeblähten Hüllen verbargen sich kleine Früchte, während die Blätter bereits erste Zeichen des nahenden Herbstes trugen. Insekten bewegten sich noch geschäftig durch die letzten Blüten des Jahres, während die Landschaft langsam zur Ruhe kam.
Die Lampionblume wirkte in diesem Moment wie ein Bindeglied zwischen Sommer und Herbst – auffällig im Erscheinungsbild, aber zugleich fest eingebettet in die Übergangsphasen der Natur.
Artbeschreibung
Die Lampionblume (Physalis alkekengi) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in Europa und Teilen Asiens heimisch ist. In Mitteleuropa kommt sie sowohl in natürlichen als auch in halbnatürlichen Lebensräumen vor und wird zudem häufig als Zierpflanze kultiviert.
Charakteristisch ist ihr aufrechter bis leicht ausgebreiteter Wuchs. Die Pflanze erreicht meist Höhen zwischen 40 und 80 Zentimetern. Ihre Blätter sind herz- bis eiförmig und weisen einen leicht gewellten Rand auf. Besonders auffällig sind die namensgebenden Fruchtkelche. Nach der Blüte wächst der Kelch stark vergrößert weiter und bildet eine papierartige, ballonartige Hülle. Diese färbt sich im Spätsommer bis Herbst intensiv orange bis rötlich und umschließt die Beere vollständig.
Die Blüte selbst ist eher unscheinbar, weißlich bis cremefarben und erscheint meist im Frühsommer. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei die Pflanze eine gewisse ökologische Flexibilität zeigt.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Lampionblume (Physalis alkekengi) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in Europa und Teilen Asiens heimisch ist. In Mitteleuropa kommt sie sowohl in natürlichen als auch in halbnatürlichen Lebensräumen vor und wird zudem häufig als Zierpflanze kultiviert.
Charakteristisch ist ihr aufrechter bis leicht ausgebreiteter Wuchs. Die Pflanze erreicht meist Höhen zwischen 40 und 80 Zentimetern. Ihre Blätter sind herz- bis eiförmig und weisen einen leicht gewellten Rand auf. Besonders auffällig sind die namensgebenden Fruchtkelche. Nach der Blüte wächst der Kelch stark vergrößert weiter und bildet eine papierartige, ballonartige Hülle. Diese färbt sich im Spätsommer bis Herbst intensiv orange bis rötlich und umschließt die Beere vollständig.
Die Blüte selbst ist eher unscheinbar, weißlich bis cremefarben und erscheint meist im Frühsommer. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei die Pflanze eine gewisse ökologische Flexibilität zeigt.
Aufnahme von Dieter Zinßer
- Lampionblume mit reifer und offener Frucht
Artenschutz in Franken®
Kugelköpfige Lauch (Allium sphaerocephalon)
Der Kugelköpfige Lauch (Allium sphaerocephalon) – ein stiller Bewohner wärmer werdender Landschaften
01./02.07.2026
Es war ein trockener Julitag, an dem die Landschaft bereits die ersten Spuren der Sommerhitze trug. Die Wiesen waren vielerorts gemäht, doch an einem sonnigen, etwas kargen Hang blieb ein schmaler Saum unberührt. Zwischen Gräsern und Kräutern ragten dort schlanke Stängel empor, gekrönt von kleinen, dichten Blütenköpfen, die im Licht wie dunkelpurpurne Kugeln wirkten.
Ein leichter Wind ließ sie sich kaum merklich bewegen, als würden sie aufmerksam über die Wiese wachen. Bienen und andere Insekten besuchten die Blütenstände in ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen. In diesem Moment wirkte die Pflanze unscheinbar und zugleich außergewöhnlich stabil – ein stiller Überlebender an einem Ort, der sich im Laufe der Jahre sichtbar verändert hatte.
Der Kugelköpfige Lauch war hier kein dominanter Bestandteil der Landschaft, aber er hielt sich hartnäckig. Und genau darin liegt seine besondere Geschichte.
01./02.07.2026
- Eine Begegnung im Hochsommer
Es war ein trockener Julitag, an dem die Landschaft bereits die ersten Spuren der Sommerhitze trug. Die Wiesen waren vielerorts gemäht, doch an einem sonnigen, etwas kargen Hang blieb ein schmaler Saum unberührt. Zwischen Gräsern und Kräutern ragten dort schlanke Stängel empor, gekrönt von kleinen, dichten Blütenköpfen, die im Licht wie dunkelpurpurne Kugeln wirkten.
Ein leichter Wind ließ sie sich kaum merklich bewegen, als würden sie aufmerksam über die Wiese wachen. Bienen und andere Insekten besuchten die Blütenstände in ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen. In diesem Moment wirkte die Pflanze unscheinbar und zugleich außergewöhnlich stabil – ein stiller Überlebender an einem Ort, der sich im Laufe der Jahre sichtbar verändert hatte.
Der Kugelköpfige Lauch war hier kein dominanter Bestandteil der Landschaft, aber er hielt sich hartnäckig. Und genau darin liegt seine besondere Geschichte.
Artbeschreibung
Der Kugelköpfige Lauch (Allium sphaerocephalon) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in vielen Teilen Europas sowie in Westasien verbreitet ist. In Mitteleuropa gilt er als eher wärmeliebende Art, die bevorzugt auf trockenen, sonnigen und nährstoffarmen Standorten wächst.
Typisch für die Art ist ihr schlanker, aufrechter Wuchs. Die Pflanze erreicht meist Höhen zwischen 30 und 80 Zentimetern. Die Blätter sind schmal, röhrenförmig und erscheinen bereits vor der Blüte. Oft beginnen sie während der Blütezeit bereits zu welken, was dem Erscheinungsbild der Pflanze eine gewisse Schlichtheit verleiht. Die auffälligste Eigenschaft ist der kugelige bis leicht eiförmige Blütenstand. Dieser besteht aus zahlreichen kleinen Einzelblüten, die in der Regel purpurrot bis dunkelviolett gefärbt sind. Die Blütezeit liegt meist in den Sommermonaten Juni bis August. Die Bestäubung erfolgt überwiegend durch Insekten, insbesondere Bienen und Schwebfliegen.
Der Kugelköpfige Lauch ist eine sogenannte Zwiebelpflanze. In seiner unterirdischen Zwiebel speichert er Nährstoffe und Wasser, wodurch er Trockenperioden gut überstehen kann.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Der Kugelköpfige Lauch (Allium sphaerocephalon) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in vielen Teilen Europas sowie in Westasien verbreitet ist. In Mitteleuropa gilt er als eher wärmeliebende Art, die bevorzugt auf trockenen, sonnigen und nährstoffarmen Standorten wächst.
Typisch für die Art ist ihr schlanker, aufrechter Wuchs. Die Pflanze erreicht meist Höhen zwischen 30 und 80 Zentimetern. Die Blätter sind schmal, röhrenförmig und erscheinen bereits vor der Blüte. Oft beginnen sie während der Blütezeit bereits zu welken, was dem Erscheinungsbild der Pflanze eine gewisse Schlichtheit verleiht. Die auffälligste Eigenschaft ist der kugelige bis leicht eiförmige Blütenstand. Dieser besteht aus zahlreichen kleinen Einzelblüten, die in der Regel purpurrot bis dunkelviolett gefärbt sind. Die Blütezeit liegt meist in den Sommermonaten Juni bis August. Die Bestäubung erfolgt überwiegend durch Insekten, insbesondere Bienen und Schwebfliegen.
Der Kugelköpfige Lauch ist eine sogenannte Zwiebelpflanze. In seiner unterirdischen Zwiebel speichert er Nährstoffe und Wasser, wodurch er Trockenperioden gut überstehen kann.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Artenschutz in Franken®
Gemeine Hasel (Corylus avellana)
Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) – Frühblüherin, Lebensspenderin und Zeugin des Wandels
01./02.07.2026
Es war ein kalter Februarmorgen. Der Winter hielt die Landschaft noch fest im Griff, und zwischen den kahlen Ästen der Bäume schimmerte ein blasses Sonnenlicht. Der Boden war gefroren, die Wiesen grau und die meisten Pflanzen schienen noch tief zu schlafen. Doch am Rand eines lichten Mischwaldes fiel ein Strauch besonders auf. Von seinen Zweigen hingen zahlreiche goldgelbe Kätzchen herab, die sich sanft im Wind bewegten.
Während die Natur noch auf den Frühling wartete, hatte die Gemeine Hasel bereits mit ihrer Blüte begonnen. Unscheinbar für viele Spaziergänger, war sie zu diesem Zeitpunkt eine der ersten Nahrungsquellen für Insekten, die an milden Tagen bereits aktiv wurden. Seit Jahrhunderten begleitet die Hasel die Menschen Europas. Sie liefert Nahrung, bietet Tieren Schutz und prägt vielerorts das Bild unserer Hecken, Waldränder und Feldgehölze.
Doch auch diese widerstandsfähige Art bleibt von den Veränderungen unserer Zeit nicht unberührt.
01./02.07.2026
- Eine Begegnung am Waldrand
Es war ein kalter Februarmorgen. Der Winter hielt die Landschaft noch fest im Griff, und zwischen den kahlen Ästen der Bäume schimmerte ein blasses Sonnenlicht. Der Boden war gefroren, die Wiesen grau und die meisten Pflanzen schienen noch tief zu schlafen. Doch am Rand eines lichten Mischwaldes fiel ein Strauch besonders auf. Von seinen Zweigen hingen zahlreiche goldgelbe Kätzchen herab, die sich sanft im Wind bewegten.
Während die Natur noch auf den Frühling wartete, hatte die Gemeine Hasel bereits mit ihrer Blüte begonnen. Unscheinbar für viele Spaziergänger, war sie zu diesem Zeitpunkt eine der ersten Nahrungsquellen für Insekten, die an milden Tagen bereits aktiv wurden. Seit Jahrhunderten begleitet die Hasel die Menschen Europas. Sie liefert Nahrung, bietet Tieren Schutz und prägt vielerorts das Bild unserer Hecken, Waldränder und Feldgehölze.
Doch auch diese widerstandsfähige Art bleibt von den Veränderungen unserer Zeit nicht unberührt.
Artbeschreibung
Die Gemeine Hasel, wissenschaftlich als Corylus avellana bezeichnet, gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Sie ist in weiten Teilen Europas heimisch und zählt zu den bekanntesten Sträuchern der mitteleuropäischen Landschaft.
Meist erreicht die Hasel Höhen zwischen drei und sechs Metern, unter günstigen Bedingungen können einzelne Exemplare jedoch deutlich größer werden. Charakteristisch ist ihr mehrstämmiger Wuchs, der ihr ein buschiges Erscheinungsbild verleiht. Die Rinde ist zunächst glatt und graubraun, später entwickelt sie feine Längsstreifen.Die rundlichen bis breit eiförmigen Blätter besitzen einen gesägten Rand und fühlen sich aufgrund feiner Haare leicht rau an.Besonders auffällig sind die männlichen Blütenstände, die sogenannten Kätzchen. Sie entwickeln sich bereits im Vorjahr und öffnen sich oft schon zwischen Januar und März. Die weiblichen Blüten sind wesentlich kleiner und unscheinbarer. Lediglich ihre roten Narben ragen aus den Knospen hervor.
Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Nach erfolgreicher Befruchtung entwickeln sich die bekannten Haselnüsse, die im Spätsommer oder Frühherbst reifen.
In der Aufnahme
Die Gemeine Hasel, wissenschaftlich als Corylus avellana bezeichnet, gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Sie ist in weiten Teilen Europas heimisch und zählt zu den bekanntesten Sträuchern der mitteleuropäischen Landschaft.
Meist erreicht die Hasel Höhen zwischen drei und sechs Metern, unter günstigen Bedingungen können einzelne Exemplare jedoch deutlich größer werden. Charakteristisch ist ihr mehrstämmiger Wuchs, der ihr ein buschiges Erscheinungsbild verleiht. Die Rinde ist zunächst glatt und graubraun, später entwickelt sie feine Längsstreifen.Die rundlichen bis breit eiförmigen Blätter besitzen einen gesägten Rand und fühlen sich aufgrund feiner Haare leicht rau an.Besonders auffällig sind die männlichen Blütenstände, die sogenannten Kätzchen. Sie entwickeln sich bereits im Vorjahr und öffnen sich oft schon zwischen Januar und März. Die weiblichen Blüten sind wesentlich kleiner und unscheinbarer. Lediglich ihre roten Narben ragen aus den Knospen hervor.
Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Nach erfolgreicher Befruchtung entwickeln sich die bekannten Haselnüsse, die im Spätsommer oder Frühherbst reifen.
In der Aufnahme
- Die reifen Haselnüsse werden von Eichhörnchen und anderen Tieren geschätzt.
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Feldahorn (Acer campestre)
Feldahorn (Acer campestre)
01./02.07.2026
An einem warmen Frühlingsmorgen landet ein Ahornsamen am Rand einer Hecke. Der Wind hat ihn weit getragen. Zwischen Gräsern und Wildblumen findet er eine kleine Lücke im Boden. Regen und Sonne helfen ihm beim Keimen, und schon bald streckt sich ein zarter Trieb dem Licht entgegen. Jahre vergehen.
Aus dem Keimling wird ein kleiner Baum, der Vögeln Schutz bietet, Insekten Nahrung liefert und mit seinen Wurzeln den Boden festhält. Der junge Feldahorn wird Teil einer lebendigen Landschaft, in der Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander verbunden sind.
01./02.07.2026
- Der stille Hüter unserer Landschaft
An einem warmen Frühlingsmorgen landet ein Ahornsamen am Rand einer Hecke. Der Wind hat ihn weit getragen. Zwischen Gräsern und Wildblumen findet er eine kleine Lücke im Boden. Regen und Sonne helfen ihm beim Keimen, und schon bald streckt sich ein zarter Trieb dem Licht entgegen. Jahre vergehen.
Aus dem Keimling wird ein kleiner Baum, der Vögeln Schutz bietet, Insekten Nahrung liefert und mit seinen Wurzeln den Boden festhält. Der junge Feldahorn wird Teil einer lebendigen Landschaft, in der Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander verbunden sind.
Artbeschreibung
Der Feldahorn (Acer campestre) ist die einzige Ahornart Mitteleuropas, die natürlicherweise häufig in Hecken, Feldgehölzen und lichten Wäldern vorkommt. Er erreicht meist Höhen von 10 bis 15 Metern, kann unter günstigen Bedingungen jedoch auch größer werden. Seine Krone ist dicht verzweigt und oft rundlich geformt.
Charakteristisch sind die kleinen, fünf-lappigen Blätter mit abgerundeten Spitzen. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare gelbgrüne Blüten, die von zahlreichen Insekten besucht werden. Aus ihnen entwickeln sich die typischen geflügelten Doppelfrüchte, die durch den Wind verbreitet werden.
Die Borke älterer Bäume zeigt häufig eine korkartige Struktur mit länglichen Leisten. Diese Eigenschaft macht den Feldahorn leicht erkennbar. Sein Holz ist hart, feinporig und wurde traditionell für Schnitzarbeiten, Werkzeugstiele und Drechslerarbeiten genutzt.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Feldahorn (Acer campestre) ist die einzige Ahornart Mitteleuropas, die natürlicherweise häufig in Hecken, Feldgehölzen und lichten Wäldern vorkommt. Er erreicht meist Höhen von 10 bis 15 Metern, kann unter günstigen Bedingungen jedoch auch größer werden. Seine Krone ist dicht verzweigt und oft rundlich geformt.
Charakteristisch sind die kleinen, fünf-lappigen Blätter mit abgerundeten Spitzen. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare gelbgrüne Blüten, die von zahlreichen Insekten besucht werden. Aus ihnen entwickeln sich die typischen geflügelten Doppelfrüchte, die durch den Wind verbreitet werden.
Die Borke älterer Bäume zeigt häufig eine korkartige Struktur mit länglichen Leisten. Diese Eigenschaft macht den Feldahorn leicht erkennbar. Sein Holz ist hart, feinporig und wurde traditionell für Schnitzarbeiten, Werkzeugstiele und Drechslerarbeiten genutzt.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Die charakteristischen, fünf-lappigen Blätter des Feldahorns
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Ahorne (Acer)
Ahorne – Die geflügelten Boten des Waldes
30.06./01.07.2026
Die Bäume der Gattung Acer sind seit Jahrtausenden Teil der europäischen Landschaft. Mit ihren markanten Blättern spenden sie Schatten, bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten und bereichern Parks, Wälder und Feldränder gleichermaßen.
Besonders faszinierend sind ihre Samen. Jeder Ahornsamen besitzt einen kleinen Flügel, der ihm hilft, sich mit dem Wind zu verbreiten. Im Herbst lösen sich die Fruchtpaare von den Zweigen und drehen sich wie winzige Hubschrauber durch die Luft. Auf diese Weise können die Samen neue Standorte erreichen und zur Verjüngung der Wälder beitragen.
30.06./01.07.2026
- Wenn im Frühjahr die jungen Blätter der Ahorne das Sonnenlicht einfangen, beginnt eine der schönsten Geschichten unserer heimischen Wälder.
Die Bäume der Gattung Acer sind seit Jahrtausenden Teil der europäischen Landschaft. Mit ihren markanten Blättern spenden sie Schatten, bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten und bereichern Parks, Wälder und Feldränder gleichermaßen.
Besonders faszinierend sind ihre Samen. Jeder Ahornsamen besitzt einen kleinen Flügel, der ihm hilft, sich mit dem Wind zu verbreiten. Im Herbst lösen sich die Fruchtpaare von den Zweigen und drehen sich wie winzige Hubschrauber durch die Luft. Auf diese Weise können die Samen neue Standorte erreichen und zur Verjüngung der Wälder beitragen.
Die Blätter der Ahorne sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch ökologisch wertvoll. Ihre Blüten liefern Nektar und Pollen für viele Bestäuber, während das Laub zahlreichen Kleintieren Schutz bietet. Im Herbst verwandeln sich die Kronen vieler Arten in ein leuchtendes Farbenspiel aus Gelb, Orange und Rot.
Heute stehen Ahorne vor denselben Herausforderungen wie viele andere Baumarten: Klimawandel, Trockenheit und Lebensraumverlust beeinflussen ihre Entwicklung. Dennoch zeigen sie eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit. Wo ausreichend Platz, Wasser und Licht vorhanden sind, wachsen Ahorne zu eindrucksvollen Bäumen heran und leisten einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt.
Wer einen Ahorn betrachtet, sieht mehr als nur einen Baum. In seinen Blättern, Blüten und Samen spiegelt sich die enge Verbindung zwischen Wind, Boden, Tieren und Pflanzen wider – ein kleines Wunder der Natur, das es zu schützen lohnt.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Heute stehen Ahorne vor denselben Herausforderungen wie viele andere Baumarten: Klimawandel, Trockenheit und Lebensraumverlust beeinflussen ihre Entwicklung. Dennoch zeigen sie eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit. Wo ausreichend Platz, Wasser und Licht vorhanden sind, wachsen Ahorne zu eindrucksvollen Bäumen heran und leisten einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt.
Wer einen Ahorn betrachtet, sieht mehr als nur einen Baum. In seinen Blättern, Blüten und Samen spiegelt sich die enge Verbindung zwischen Wind, Boden, Tieren und Pflanzen wider – ein kleines Wunder der Natur, das es zu schützen lohnt.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Lichtdurchflutete Ahornblätter lassen die feinen Blattadern im Sonnenlicht sichtbar werden.
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Luzerne (Medicago sativa)
Die Königin der Futterpflanzen: Luzerne (Medicago sativa)
30.06./01.07.2026
Der Sommerwind streicht über das Feld und trägt den süßlichen, leicht herben Duft von Abermillionen kleiner Blüten mit sich. Lukas steht am Rand der schuleigenen Wildwiese und beobachtet das rege Treiben.
Ein violettes Meer aus Blütenwogen erstreckt sich vor ihm. Wenn man genau hinsieht, ist die Wiese alles andere als still:
30.06./01.07.2026
- Das Summen im lila Meer: Eine kleine Geschichte
Der Sommerwind streicht über das Feld und trägt den süßlichen, leicht herben Duft von Abermillionen kleiner Blüten mit sich. Lukas steht am Rand der schuleigenen Wildwiese und beobachtet das rege Treiben.
Ein violettes Meer aus Blütenwogen erstreckt sich vor ihm. Wenn man genau hinsieht, ist die Wiese alles andere als still:
Eine schwere Hummel landet geschickt auf einer der schmetterlingsförmigen Blüten, drückt das Schiffchen nach unten und – zack – mit einem winzigen, für das menschliche Ohr fast unhörbaren Schnappmechanismus wird die Hummel mit Blütenstaub eingepudert. Lukas schmunzelt.
Diese Pflanze, die Luzerne, ist nicht einfach nur Grünzeug. Sie ist eine lebendige Tankstelle, ein Tiefenretter für den Boden und eine Überlebenskünstlerin, die schon seit Jahrhunderten Mensch und Tier verbindet.
Artbeschreibung: Wer ist die Luzerne?
Die Luzerne (Medicago sativa), oft auch als „Ewiger Klee“ oder „Alfalfa“ bezeichnet, gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Diese Pflanze, die Luzerne, ist nicht einfach nur Grünzeug. Sie ist eine lebendige Tankstelle, ein Tiefenretter für den Boden und eine Überlebenskünstlerin, die schon seit Jahrhunderten Mensch und Tier verbindet.
Artbeschreibung: Wer ist die Luzerne?
Die Luzerne (Medicago sativa), oft auch als „Ewiger Klee“ oder „Alfalfa“ bezeichnet, gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Artenschutz in Franken®
Chronik eines schleichenden Abschieds
Das Rebhuhn (Perdix perdix): Chronik eines schleichenden Abschieds
30.06./01.07.2026
Heute herrscht auf den intensiv genutzten Agrarflächen oft Totenstille. Das Rebhuhn befindet sich im dramatischen Sturzflug – ein Niedergang, der wie kaum ein anderer das Sterben der biologischen Vielfalt vor unserer Haustür symbolisiert.
30.06./01.07.2026
- Es war einmal der Charaktervogel unserer Kulturlandschaft: Wer früher über die Felder spazierte, hörte im Frühjahr fast ununterbrochen das markante, knarzende „Schriek-schriek“ der Rebhähne.
Heute herrscht auf den intensiv genutzten Agrarflächen oft Totenstille. Das Rebhuhn befindet sich im dramatischen Sturzflug – ein Niedergang, der wie kaum ein anderer das Sterben der biologischen Vielfalt vor unserer Haustür symbolisiert.
Die Ursachen des Niedergangs: Ein tödlicher Mix
Der Niedergang des Rebhuhns ist kein natürlicher Prozess, sondern die direkte Folge der radikalen Veränderung unserer Agrarlandschaft in den letzten Jahrzehnten. Die Populationen sind europaweit um über 90 Prozent eingebrochen. Die Hauptgründe dafür sind:
1. Verlust von Lebensraum und Deckung (Die ausgeräumte Landschaft)
Durch die Zusammenlegung von Äckern zu riesigen Monokulturen sind schützende Landschaftselemente fast vollständig verschwunden. Rebhühner brauchen ein Mosaik aus Feldern, Brachen und Hecken. Fehlen diese, sind sie schutzlos dem Wetter und Fressfeinden ausgeliefert.
2. Das „Säubern“ der Wegränder und Flurwegsäume
Flurwegsäume und Feldraine waren einst die Rettungsanker der Natur. Heute werden sie oft bis an die Reifenspur totgemulcht.Das rigorose und häufige Mähen vernichtet genau die Altgrasstreifen und Wildkrautbestände, in denen das Rebhuhn sein Nest am Boden errichtet. Wird während der Brutzeit gemulcht, werden Nester und Jungvögel direkt zerhäckselt.
In der Aufnahme von Albert Meier
Der Niedergang des Rebhuhns ist kein natürlicher Prozess, sondern die direkte Folge der radikalen Veränderung unserer Agrarlandschaft in den letzten Jahrzehnten. Die Populationen sind europaweit um über 90 Prozent eingebrochen. Die Hauptgründe dafür sind:
1. Verlust von Lebensraum und Deckung (Die ausgeräumte Landschaft)
Durch die Zusammenlegung von Äckern zu riesigen Monokulturen sind schützende Landschaftselemente fast vollständig verschwunden. Rebhühner brauchen ein Mosaik aus Feldern, Brachen und Hecken. Fehlen diese, sind sie schutzlos dem Wetter und Fressfeinden ausgeliefert.
2. Das „Säubern“ der Wegränder und Flurwegsäume
Flurwegsäume und Feldraine waren einst die Rettungsanker der Natur. Heute werden sie oft bis an die Reifenspur totgemulcht.Das rigorose und häufige Mähen vernichtet genau die Altgrasstreifen und Wildkrautbestände, in denen das Rebhuhn sein Nest am Boden errichtet. Wird während der Brutzeit gemulcht, werden Nester und Jungvögel direkt zerhäckselt.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Keine Aufnahmen für "schwache Nerven" - jedoch eine Chance zur Nahaufnahme der charakteristischen Merkmale des Rebhuhns.
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Brasse (Abramis brama)
Die Brasse (Abramis brama)
29/30.06.2026
Die Morgensonne kämpfte sich langsam durch den dichten Nebel, der über dem träge fließenden Flussabschnitt lag. Tief unten, im Schutz einer herabhängenden Weide, stand eine Gruppe hochrückiger Fische fast regungslos im schlammigen Grund. Unter ihnen war Abramis, eine stattliche Brasse.
Mit einer eleganten Bewegung ihres Körpers senkte sie den Kopf ab und stülpte ihr Maul rüsselartig nach unten aus. Sie saugte eine Portion weichen Schlamm ein, siebte geschickt ein paar Zuckmückenlarven heraus und stieß den unbrauchbaren Sand durch die Kiemen wieder aus. Für Abramis und ihren Schwarm war dieses ruhige, nährstoffreiche Altwasser die perfekte Heimat – ein Ort des Friedens, der jedoch zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät.
29/30.06.2026
- Im tiefen Grün des Altwassers: Ein Morgen mit Abramis
Die Morgensonne kämpfte sich langsam durch den dichten Nebel, der über dem träge fließenden Flussabschnitt lag. Tief unten, im Schutz einer herabhängenden Weide, stand eine Gruppe hochrückiger Fische fast regungslos im schlammigen Grund. Unter ihnen war Abramis, eine stattliche Brasse.
Mit einer eleganten Bewegung ihres Körpers senkte sie den Kopf ab und stülpte ihr Maul rüsselartig nach unten aus. Sie saugte eine Portion weichen Schlamm ein, siebte geschickt ein paar Zuckmückenlarven heraus und stieß den unbrauchbaren Sand durch die Kiemen wieder aus. Für Abramis und ihren Schwarm war dieses ruhige, nährstoffreiche Altwasser die perfekte Heimat – ein Ort des Friedens, der jedoch zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät.
Artbeschreibung: Wer ist die Brasse?
Die Brasse (Abramis brama), regional auch als Brachse, Blei oder Bresen bekannt, ist einer der charakteristischsten und häufigsten Friedfische unserer heimischen Gewässer.
Sie gehört zur Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae) und ist die Namensgeberin der „Brassenregion“ – jener meist tiefen, langsam fließenden oder stehenden Gewässerabschnitte im Unterlauf von Flüssen sowie in nährstoffreichen Seen.
In der Aufnahme von Peter Hoffmann
Die Brasse (Abramis brama), regional auch als Brachse, Blei oder Bresen bekannt, ist einer der charakteristischsten und häufigsten Friedfische unserer heimischen Gewässer.
Sie gehört zur Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae) und ist die Namensgeberin der „Brassenregion“ – jener meist tiefen, langsam fließenden oder stehenden Gewässerabschnitte im Unterlauf von Flüssen sowie in nährstoffreichen Seen.
In der Aufnahme von Peter Hoffmann
- Die Brasse (Abramis brama) im Portrait: Typisch sind der hochrückige Körper und die dunklen Flossen.
Artenschutz in Franken®
Barbe (Barbus barbus)
Die Barbe (Barbus barbus) – Leben im Strom der Zeit
29/30.06.2026
An einem warmen Frühsommermorgen glitt die junge Barbe lautlos über den kiesigen Grund eines Flusses. Das Wasser war klar, die Strömung kräftig, und zwischen den Steinen fanden sich reichlich Insektenlarven und andere Kleintiere. Seit Generationen hatten ihre Vorfahren diesen Fluss bewohnt. Sie kannten die wechselnden Wasserstände, die Frühjahrsströmungen und die flachen Kiesbänke, auf denen sie ihre Eier ablegten.
Doch mit den Jahren veränderte sich ihre Welt. Einige Ufer wurden befestigt, Strömungen gebremst und Kiesflächen verschwanden unter feinem Schlamm. Die Sommer wurden heißer, das Wasser führte weniger Sauerstoff, und manche Seitenarme trockneten zeitweise aus. Die junge Barbe spürte, dass ihr Zuhause nicht mehr dasselbe war wie einst. Dennoch suchte sie weiter ihren Weg stromaufwärts – getragen von dem uralten Instinkt ihrer Art.
29/30.06.2026
- Eine kurze Geschichte aus dem Fluss
An einem warmen Frühsommermorgen glitt die junge Barbe lautlos über den kiesigen Grund eines Flusses. Das Wasser war klar, die Strömung kräftig, und zwischen den Steinen fanden sich reichlich Insektenlarven und andere Kleintiere. Seit Generationen hatten ihre Vorfahren diesen Fluss bewohnt. Sie kannten die wechselnden Wasserstände, die Frühjahrsströmungen und die flachen Kiesbänke, auf denen sie ihre Eier ablegten.
Doch mit den Jahren veränderte sich ihre Welt. Einige Ufer wurden befestigt, Strömungen gebremst und Kiesflächen verschwanden unter feinem Schlamm. Die Sommer wurden heißer, das Wasser führte weniger Sauerstoff, und manche Seitenarme trockneten zeitweise aus. Die junge Barbe spürte, dass ihr Zuhause nicht mehr dasselbe war wie einst. Dennoch suchte sie weiter ihren Weg stromaufwärts – getragen von dem uralten Instinkt ihrer Art.
Artbeschreibung
Die Barbe (Barbus barbus) gehört zur Familie der Karpfenfische und ist eine typische Bewohnerin schnell fließender Flüsse und größerer Bäche Europas. Aufgrund ihrer Vorliebe für strömungsreiche Gewässer wird sie häufig als Leitart der sogenannten „Barbenregion“ bezeichnet.
Mit einer Körperlänge von meist 40 bis 70 Zentimetern, in Ausnahmefällen sogar über einem Meter, zählt sie zu den größeren heimischen Süßwasserfischen. Ihr langgestreckter, kräftiger Körper ist hervorragend an das Leben in der Strömung angepasst. Die Oberseite erscheint olivgrün bis bräunlich, während die Flanken heller und die Bauchseite meist weißlich gefärbt sind.
Besonders auffällig sind die vier Barteln am unterständigen Maul ...
In der Aufnahme von Peter Hoffmann
Die Barbe (Barbus barbus) gehört zur Familie der Karpfenfische und ist eine typische Bewohnerin schnell fließender Flüsse und größerer Bäche Europas. Aufgrund ihrer Vorliebe für strömungsreiche Gewässer wird sie häufig als Leitart der sogenannten „Barbenregion“ bezeichnet.
Mit einer Körperlänge von meist 40 bis 70 Zentimetern, in Ausnahmefällen sogar über einem Meter, zählt sie zu den größeren heimischen Süßwasserfischen. Ihr langgestreckter, kräftiger Körper ist hervorragend an das Leben in der Strömung angepasst. Die Oberseite erscheint olivgrün bis bräunlich, während die Flanken heller und die Bauchseite meist weißlich gefärbt sind.
Besonders auffällig sind die vier Barteln am unterständigen Maul ...
In der Aufnahme von Peter Hoffmann
- Die Barbe ist hervorragend an das Leben in strömungsreichen Flüssen angepasst.
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Fieberklee oder Bitterklee (Menyanthes trifoliata)
Fieberklee oder Bitterklee (Menyanthes trifoliata) – Juwel der Moore und Feuchtgebiete
29/30.06.2026
Der Morgen ist still. Über dem Moor liegt ein feiner Schleier aus Nebel, und das Wasser zwischen den Torfmoosen spiegelt die ersten Sonnenstrahlen. Ein Naturfreund folgt einem schmalen Holzsteg, der durch die feuchte Landschaft führt. Zwischen Wollgräsern und Seggen entdeckt er plötzlich eine Pflanze mit ungewöhnlichen Blüten.
Die weißen Blüten wirken, als seien ihre Kronblätter mit feinen Kristallen besetzt. Im sanften Licht leuchten sie wie kleine Sterne über dem dunklen Wasser. Es ist der Fieberklee – eine Pflanze, die seit Jahrhunderten die Menschen fasziniert und eng mit den geheimnisvollen Lebensräumen der Moore verbunden ist.
Wer ihr begegnet, erkennt schnell, dass sie mehr ist als nur eine schöne Blume. Sie erzählt von Wasser, Ruhe und einer Landschaft, die über Jahrtausende gewachsen ist.
29/30.06.2026
- Eine Frühlingsgeschichte aus dem Moor
Der Morgen ist still. Über dem Moor liegt ein feiner Schleier aus Nebel, und das Wasser zwischen den Torfmoosen spiegelt die ersten Sonnenstrahlen. Ein Naturfreund folgt einem schmalen Holzsteg, der durch die feuchte Landschaft führt. Zwischen Wollgräsern und Seggen entdeckt er plötzlich eine Pflanze mit ungewöhnlichen Blüten.
Die weißen Blüten wirken, als seien ihre Kronblätter mit feinen Kristallen besetzt. Im sanften Licht leuchten sie wie kleine Sterne über dem dunklen Wasser. Es ist der Fieberklee – eine Pflanze, die seit Jahrhunderten die Menschen fasziniert und eng mit den geheimnisvollen Lebensräumen der Moore verbunden ist.
Wer ihr begegnet, erkennt schnell, dass sie mehr ist als nur eine schöne Blume. Sie erzählt von Wasser, Ruhe und einer Landschaft, die über Jahrtausende gewachsen ist.
Artbeschreibung
Der Fieberklee oder Bitterklee (Menyanthes trifoliata) ist die einzige Art seiner Gattung innerhalb der Familie der Fieberkleegewächse (Menyanthaceae). Er ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet und besiedelt vor allem nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Feuchtgebiete.
Seinen deutschen Namen verdankt er der früheren Verwendung als Heilpflanze. Die bitter schmeckenden Blätter wurden traditionell in Kräuterzubereitungen eingesetzt. Mit dem eigentlichen Klee ist die Art jedoch nicht verwandt.
In der Aufnahme von Helga Zinnecker
Der Fieberklee oder Bitterklee (Menyanthes trifoliata) ist die einzige Art seiner Gattung innerhalb der Familie der Fieberkleegewächse (Menyanthaceae). Er ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet und besiedelt vor allem nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Feuchtgebiete.
Seinen deutschen Namen verdankt er der früheren Verwendung als Heilpflanze. Die bitter schmeckenden Blätter wurden traditionell in Kräuterzubereitungen eingesetzt. Mit dem eigentlichen Klee ist die Art jedoch nicht verwandt.
In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Nahaufnahme der sternförmig wirkenden Blütenstände.
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Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)
Die Stimme der Steilküste: Die Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)
28/29.06.2026
Ein rauer Tag am Nordseefels
Der Wind peitscht die Gischt mit voller Wucht gegen die roten Klippen von Helgoland. Die Luft schmeckt nach Salz, und das Tosen der Wellen ist ohrenbetäubend. Doch über dem Lärm des Meeres liegt ein anderer, fast rhythmischer Klang: Ein vielstimmiges, gellendes „Kitti-wäik, Kitti-wäik!“.
28/29.06.2026
Ein rauer Tag am Nordseefels
Der Wind peitscht die Gischt mit voller Wucht gegen die roten Klippen von Helgoland. Die Luft schmeckt nach Salz, und das Tosen der Wellen ist ohrenbetäubend. Doch über dem Lärm des Meeres liegt ein anderer, fast rhythmischer Klang: Ein vielstimmiges, gellendes „Kitti-wäik, Kitti-wäik!“.
Auf einem winzigen, nur wenige Zentimeter breiten Felsvorsprung direkt über dem Abgrund sitzt eine Dreizehenmöwe. Sie trotzt dem Sturm, während sie ihr Nest aus Seetang und Schlamm mit den Füßen festtritt. Unter ihr bricht sich die Brandung, über ihr kreisen Hunderte ihrer Artgenossen. Für sie ist diese lebensfeindliche Steilwand die perfekte Kinderstube – ein Ort, den kein landgebundener Räuber je erreichen kann.
Artbeschreibung: Die echte Hochseemöwe
Die Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla) unterscheidet sich in ihrer Lebensweise drastisch von den bekannten Lach- oder Silbermöwen, die man oft an Stränden oder im Binnenland antrifft. Sie ist eine biologische Besonderheit.
Aufnahme von Klaus Sanwald
Artbeschreibung: Die echte Hochseemöwe
Die Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla) unterscheidet sich in ihrer Lebensweise drastisch von den bekannten Lach- oder Silbermöwen, die man oft an Stränden oder im Binnenland antrifft. Sie ist eine biologische Besonderheit.
Aufnahme von Klaus Sanwald
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Dreifarbreiher (Egretta tricolor)
Eleganz im seichten Wasser: Der Dreifarbreiher (Egretta tricolor)
28/29.06.2026
Ein lautloser Jäger im Morgenlicht
Der Nebel liegt wie ein dünner Schleier über den Mangrovensümpfen an der Küste Floridas. Im seichten, spiegelgatten Wasser steht eine Silhouette von unvergleichlicher Eleganz. Der Dreifarbreiher rührt sich nicht. Seine Augen sind starr auf die Wasseroberfläche gerichtet.
28/29.06.2026
Ein lautloser Jäger im Morgenlicht
Der Nebel liegt wie ein dünner Schleier über den Mangrovensümpfen an der Küste Floridas. Im seichten, spiegelgatten Wasser steht eine Silhouette von unvergleichlicher Eleganz. Der Dreifarbreiher rührt sich nicht. Seine Augen sind starr auf die Wasseroberfläche gerichtet.
Plötzlich setzt er sich in Bewegung – nicht plump, sondern in einem grazilen, fast tänzerischen Spurt. Er breitet die Flügel leicht aus, um Schatten zu werfen und die Reflexionen des Himmels zu mindern. Ein blitzschneller Stoß mit dem dolchartigen Schnabel durchbricht die Wasseroberfläche. Sekundenbruchteile später schluckt er einen kleinen Silberfisch herunter, schüttelt kurz sein Gefieder und verharrt wieder in perfekter Reglosigkeit.
Artbeschreibung: Das dreifarbige Federkleid
Der Dreifarbreiher (Egretta tricolor), früher auch als Louisiana-Reiher bekannt, ist ein mittelgroßer, schlanker Reiher, der vor allem in den Küstenregionen Nord-, Mittel- und Südamerikas beheimatet ist.
Aufnahme von Werner Oppermann
Artbeschreibung: Das dreifarbige Federkleid
Der Dreifarbreiher (Egretta tricolor), früher auch als Louisiana-Reiher bekannt, ist ein mittelgroßer, schlanker Reiher, der vor allem in den Küstenregionen Nord-, Mittel- und Südamerikas beheimatet ist.
Aufnahme von Werner Oppermann
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Dreizehenspecht (Picoides tridactylus)
Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) – Spezialist der wilden Wälder
28/29.06.2026
Ein Klopfen aus dem Bergwald
Der Morgennebel hängt noch zwischen den Fichten eines abgelegenen Bergwaldes. Nur vereinzelt dringen Sonnenstrahlen durch die Baumkronen. Wer hier unterwegs ist, hört zunächst wenig mehr als das Rascheln des Windes. Dann erklingt ein trockenes, rhythmisches Klopfen. Es kommt aus einem abgestorbenen Baumstamm, der scheinbar leblos am Hang steht.
28/29.06.2026
Ein Klopfen aus dem Bergwald
Der Morgennebel hängt noch zwischen den Fichten eines abgelegenen Bergwaldes. Nur vereinzelt dringen Sonnenstrahlen durch die Baumkronen. Wer hier unterwegs ist, hört zunächst wenig mehr als das Rascheln des Windes. Dann erklingt ein trockenes, rhythmisches Klopfen. Es kommt aus einem abgestorbenen Baumstamm, der scheinbar leblos am Hang steht.
Ein Naturbeobachter bleibt stehen und lauscht. Mit etwas Geduld entdeckt er schließlich den Verursacher: Einen Specht mit schwarz-weißem Gefieder, dessen gelber Scheitel im Licht aufleuchtet. Unermüdlich hämmert der Vogel in die Rinde und sucht nach Insektenlarven. Für viele Menschen bleibt diese Begegnung ein seltener Glücksmoment. Für den Dreizehenspecht ist sie Alltag in einer Welt, die zunehmend unter Druck gerät.
Artbeschreibung
Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) gehört zur Familie der Spechte (Picidae) und zählt zu den seltensten Spechtarten Mitteleuropas. Sein Name verweist auf ein besonderes Merkmal: Anders als die meisten Spechte besitzt er nur drei statt vier Zehen.
Diese Anpassung ermöglicht ihm einen sicheren Halt an Baumstämmen und Ästen.
Aufnahme von Helga Zinnecker
Artbeschreibung
Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) gehört zur Familie der Spechte (Picidae) und zählt zu den seltensten Spechtarten Mitteleuropas. Sein Name verweist auf ein besonderes Merkmal: Anders als die meisten Spechte besitzt er nur drei statt vier Zehen.
Diese Anpassung ermöglicht ihm einen sicheren Halt an Baumstämmen und Ästen.
Aufnahme von Helga Zinnecker
- Der Dreizehenspecht ist ein Spezialist naturnaher Nadelwälder.“
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Hitzewelle trifft Vogelnachwuchs hart – zahlreiche Jungvögel verenden in ihren Brutstätten
Hitzewelle trifft Vogelnachwuchs hart – zahlreiche Jungvögel verenden in ihren Brutstätten
27/28.06.2026
Unabhängig davon, ob sich Brutplätze in Bäumen, Sträuchern, Hecken, Nistkästen oder an und in Gebäuden befinden, kann sich die Temperatur in geschützten Hohlräumen und Nischen stark aufheizen. Besonders problematisch sind dabei Standorte mit direkter Sonneneinstrahlung, geringer Luftzirkulation oder stark aufgeheizten Baumaterialien wie Dachziegeln, Metall- oder Betonflächen. Diese Bedingungen führen dazu, dass sich Brutplätze in kurzer Zeit zu sogenannten Wärmespeichern entwickeln können.
27/28.06.2026
- Die aktuell anhaltenden und teilweise extremen Hitzetage stellen eine erhebliche Belastung für die heimische Vogelwelt dar. Besonders betroffen ist der Nachwuchs in den Brutstätten, da Jungvögel in den ersten Lebenswochen nur eingeschränkt in der Lage sind, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren. In dieser sensiblen Entwicklungsphase können bereits wenige Stunden mit sehr hohen Umgebungstemperaturen zu einer kritischen Situation im Nest führen.
Unabhängig davon, ob sich Brutplätze in Bäumen, Sträuchern, Hecken, Nistkästen oder an und in Gebäuden befinden, kann sich die Temperatur in geschützten Hohlräumen und Nischen stark aufheizen. Besonders problematisch sind dabei Standorte mit direkter Sonneneinstrahlung, geringer Luftzirkulation oder stark aufgeheizten Baumaterialien wie Dachziegeln, Metall- oder Betonflächen. Diese Bedingungen führen dazu, dass sich Brutplätze in kurzer Zeit zu sogenannten Wärmespeichern entwickeln können.
Die Folge dieser extremen Bedingungen ist eine zunehmende Belastung für den Vogelnachwuchs. In besonders betroffenen Fällen kann es zu einer Überhitzung der Jungtiere kommen, die den natürlichen Anpassungsbereich überschreitet. Auch Altvögel stehen unter erheblichem Stress, da sie trotz der hohen Temperaturen weiterhin für die Versorgung des Nachwuchses mit Nahrung und teilweise auch Flüssigkeit verantwortlich sind. Die fortlaufende Brutpflege unter solchen Bedingungen stellt eine enorme energetische Herausforderung dar.
Die Auswirkungen dieser Hitzesituationen verdeutlichen zunehmend die Wechselwirkungen zwischen Klimaveränderungen und den Lebensbedingungen heimischer Tierarten. Extreme Wetterereignisse treten häufiger und intensiver auf und wirken sich unmittelbar auf empfindliche Lebensphasen vieler Arten aus. Besonders betroffen sind dabei Arten, die auf stabile Mikroklimabedingungen in ihren Bruthabitaten angewiesen sind.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Bedeutung strukturreicher und vielfältiger Lebensräume weiter an Gewicht. Hecken, naturnahe Gehölzstrukturen, beschattete Waldbereiche sowie extensiv gepflegte Grünflächen können wichtige Ausweich- und Schutzräume bieten. Sie tragen dazu bei, Temperaturspitzen abzumildern und günstigere Bedingungen für die Aufzucht des Nachwuchses zu schaffen.
Auch der Erhalt und die Förderung geeigneter Brutplätze, beispielsweise durch eine naturnahe Gestaltung von Gärten, Grünanlagen und Gebäudestrukturen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Vogelwelt. Insbesondere in Zeiten zunehmender Hitzebelastung wird deutlich, wie eng das Überleben vieler Arten mit der Qualität und Struktur ihrer Lebensräume verbunden ist.
Insgesamt zeigt sich, dass der Schutz der heimischen Vogelwelt zunehmend auch eine Anpassung an klimatische Extremereignisse erfordert. Der Erhalt ökologisch stabiler, vielfältiger und beschatteter Lebensräume ist dabei ein zentraler Baustein, um langfristig stabile Populationen zu sichern.
In der Aufnahme
Die Auswirkungen dieser Hitzesituationen verdeutlichen zunehmend die Wechselwirkungen zwischen Klimaveränderungen und den Lebensbedingungen heimischer Tierarten. Extreme Wetterereignisse treten häufiger und intensiver auf und wirken sich unmittelbar auf empfindliche Lebensphasen vieler Arten aus. Besonders betroffen sind dabei Arten, die auf stabile Mikroklimabedingungen in ihren Bruthabitaten angewiesen sind.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Bedeutung strukturreicher und vielfältiger Lebensräume weiter an Gewicht. Hecken, naturnahe Gehölzstrukturen, beschattete Waldbereiche sowie extensiv gepflegte Grünflächen können wichtige Ausweich- und Schutzräume bieten. Sie tragen dazu bei, Temperaturspitzen abzumildern und günstigere Bedingungen für die Aufzucht des Nachwuchses zu schaffen.
Auch der Erhalt und die Förderung geeigneter Brutplätze, beispielsweise durch eine naturnahe Gestaltung von Gärten, Grünanlagen und Gebäudestrukturen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Vogelwelt. Insbesondere in Zeiten zunehmender Hitzebelastung wird deutlich, wie eng das Überleben vieler Arten mit der Qualität und Struktur ihrer Lebensräume verbunden ist.
Insgesamt zeigt sich, dass der Schutz der heimischen Vogelwelt zunehmend auch eine Anpassung an klimatische Extremereignisse erfordert. Der Erhalt ökologisch stabiler, vielfältiger und beschatteter Lebensräume ist dabei ein zentraler Baustein, um langfristig stabile Populationen zu sichern.
In der Aufnahme
- Jungdohlen in einer Nisthilfe - die Gestaltung der Habitatstrukturen sowie deren Ausrichtung gewinnt zunehmend an Bedeutung.
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Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini)
Das Leben im Nadelkleid: Die Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini)
27/28.06.2026
Ein warmer Hauch streift durch die Kronen einer märkischen Kiefernholz-Heide. Hoch oben, fast unsichtbar im dichten Grün der Nadeln, sitzt ein recht träges Insekt. Es ist ein Weibchen der Kiefernbuschhornblattwespe.
Ihre kurzen, leicht gesägten Fühler tasten die raue Oberfläche der Vorjahresnadeln ab. Mit präziser, fast ritueller Langsamkeit ritzt sie mit ihrer feinen Legebohrer-Säge die Epidermis einer Nadel auf und versenkt ihre Eier darin. Ein klebriges Sekret versiegelt die Wunde.
27/28.06.2026
- Ein verborgenes Schauspiel im Wipfel (Kurzgeschichte)
Ein warmer Hauch streift durch die Kronen einer märkischen Kiefernholz-Heide. Hoch oben, fast unsichtbar im dichten Grün der Nadeln, sitzt ein recht träges Insekt. Es ist ein Weibchen der Kiefernbuschhornblattwespe.
Ihre kurzen, leicht gesägten Fühler tasten die raue Oberfläche der Vorjahresnadeln ab. Mit präziser, fast ritueller Langsamkeit ritzt sie mit ihrer feinen Legebohrer-Säge die Epidermis einer Nadel auf und versenkt ihre Eier darin. Ein klebriges Sekret versiegelt die Wunde.
Wochen später regt sich Leben. Dutzende winzige, grünlich-gelbe Larven schlüpfen fast zeitgleich. Wie auf ein geheimes Kommando hin rücken sie dicht an dicht zusammen und beginnen im Gleichtakt zu fressen. Für die junge Kolonie hat der Wettlauf gegen die Zeit und ihre Fressfeinde im schützenden Nadelkleid begonnen.
Artbeschreibung: Ein Leben ohne Wespentaille
Die Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini) gehört zur Unterordnung der Pflanzenwespen (Symphyta).
Im Gegensatz zu Stechwespen besitzen sie keine Wespentaille, sondern einen kompakt gebauten, gedrungenen Körper.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Artbeschreibung: Ein Leben ohne Wespentaille
Die Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini) gehört zur Unterordnung der Pflanzenwespen (Symphyta).
Im Gegensatz zu Stechwespen besitzen sie keine Wespentaille, sondern einen kompakt gebauten, gedrungenen Körper.
Aufnahme von Dieter Zinßer
- Pflanzenwespenlarve.
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Bürsthornblattwespe (Arge cyanocrocea)
Die Bürsthornblattwespe (Arge cyanocrocea)
27/28.06.2026
Die ersten Sonnenstrahlen des Junitages durchbrechen das dichte Blätterdach am Waldrand. Auf einer weißen Dolde des Wiesen-Kerbels sitzt ein winziges Juwel der Natur. Ihr Körper schimmert in einem tiefen, metallischen Blauschwarz, während der Hinterleib in einem warmen Orangegelb leuchtet. Es ist ein Weibchen der Bürsthornblattwespe (Arge cyanocrocea).
27/28.06.2026
- Ein Sommermorgen im Dickicht
Die ersten Sonnenstrahlen des Junitages durchbrechen das dichte Blätterdach am Waldrand. Auf einer weißen Dolde des Wiesen-Kerbels sitzt ein winziges Juwel der Natur. Ihr Körper schimmert in einem tiefen, metallischen Blauschwarz, während der Hinterleib in einem warmen Orangegelb leuchtet. Es ist ein Weibchen der Bürsthornblattwespe (Arge cyanocrocea).
Mit ihren charakteristischen, dreigliedrigen Fühlern – den „Bürsten“, die ihrer Familie den Namen gaben – nimmt sie die Düfte ihrer Umgebung intensiv wahr. Sie sucht nach einem geeigneten Eiablageplatz. Ein sanfter Windstoß bewegt die Pflanze, und mit einem kurzen, surrenden Flug steuert sie die nächste Brombeerstaude an. Für sie zählt jeder Moment in diesem kurzen Sommer, um die nächste Generation auf den Weg zu bringen.
Artbeschreibung: Wer ist Arge cyanocrocea?
Die Bürsthornblattwespe gehört zur Familie der Bürstenhornblattwespen (Argidae) innerhalb der Hautflügler. Anders als die bekannten Echten Wespen besitzen Blattwespen keine Wespentaille.
Aufnahme von Albert Meier
Artbeschreibung: Wer ist Arge cyanocrocea?
Die Bürsthornblattwespe gehört zur Familie der Bürstenhornblattwespen (Argidae) innerhalb der Hautflügler. Anders als die bekannten Echten Wespen besitzen Blattwespen keine Wespentaille.
Aufnahme von Albert Meier
- Paarung
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Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) ...
27/28.06.2026
... ein leuchtender Ruf aus dem Feuchtland
An einem frühen Frühlingstag, wenn der Boden noch kühl und schwer vom Winter ist, liegt ein stiller Bachlauf im Auenwald. Zwischen alten, moosbedeckten Wurzeln glitzert Wasser, und die Luft riecht nach feuchter Erde. Dort, wo das Licht durch die kahlen Äste fällt, beginnt plötzlich ein gelbes Leuchten: kleine Sonnen am Rand des Wassers.
Ein Kind bleibt stehen. „Warum wachsen hier überall goldene Blumen?“, fragt es leise. Der Großvater lächelt. „Das ist die Sumpfdotterblume. Sie kommt genau dann, wenn das Leben im Wasser wieder erwacht.“ Während sie weitergehen, bleibt das Gefühl zurück, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Stück Natur – er ist ein Versprechen von Wiederkehr.
27/28.06.2026
... ein leuchtender Ruf aus dem Feuchtland
An einem frühen Frühlingstag, wenn der Boden noch kühl und schwer vom Winter ist, liegt ein stiller Bachlauf im Auenwald. Zwischen alten, moosbedeckten Wurzeln glitzert Wasser, und die Luft riecht nach feuchter Erde. Dort, wo das Licht durch die kahlen Äste fällt, beginnt plötzlich ein gelbes Leuchten: kleine Sonnen am Rand des Wassers.
Ein Kind bleibt stehen. „Warum wachsen hier überall goldene Blumen?“, fragt es leise. Der Großvater lächelt. „Das ist die Sumpfdotterblume. Sie kommt genau dann, wenn das Leben im Wasser wieder erwacht.“ Während sie weitergehen, bleibt das Gefühl zurück, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Stück Natur – er ist ein Versprechen von Wiederkehr.
Artbeschreibung
Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) ist eine charakteristische Pflanze feuchter Lebensräume in Europa. Sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist vor allem durch ihre leuchtend gelben, glänzenden Blüten bekannt, die bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) ist eine charakteristische Pflanze feuchter Lebensräume in Europa. Sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist vor allem durch ihre leuchtend gelben, glänzenden Blüten bekannt, die bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- „Caltha palustris als Indikator für intakte Feuchtökosysteme.“
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Gepard (Acinonyx jubatus)
Der Gepard (Acinonyx jubatus)
26/27.06.2026
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages legten sich über die weiten Graslandschaften Afrikas. Zwischen goldgelben Halmen beobachtete eine junge Gepardin aufmerksam ihre Umgebung. In der Ferne graste eine kleine Antilopenherde. Geduldig verharrte die Jägerin im Schutz des hohen Grases. Dann kam der richtige Moment.
Mit wenigen kraftvollen Schritten beschleunigte sie explosionsartig. Staub wirbelte auf, während sie über die Savanne jagte. Für einige Sekunden schien sie mit dem Wind zu verschmelzen. Die Jagd war erfolgreich – und sicherte Nahrung für die nächsten Tage.
Doch solche Szenen werden vielerorts seltener. Die offenen Landschaften, die der Gepard für seine Jagd benötigt, verändern sich. Lebensräume werden kleiner, Wanderwege verschwinden und die Herausforderungen durch den Klimawandel nehmen zu. Die Zukunft des schnellsten Landtieres der Erde ist eng mit dem Schutz seiner Lebensräume verbunden.
26/27.06.2026
- Ein Sprint durch die Savanne
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages legten sich über die weiten Graslandschaften Afrikas. Zwischen goldgelben Halmen beobachtete eine junge Gepardin aufmerksam ihre Umgebung. In der Ferne graste eine kleine Antilopenherde. Geduldig verharrte die Jägerin im Schutz des hohen Grases. Dann kam der richtige Moment.
Mit wenigen kraftvollen Schritten beschleunigte sie explosionsartig. Staub wirbelte auf, während sie über die Savanne jagte. Für einige Sekunden schien sie mit dem Wind zu verschmelzen. Die Jagd war erfolgreich – und sicherte Nahrung für die nächsten Tage.
Doch solche Szenen werden vielerorts seltener. Die offenen Landschaften, die der Gepard für seine Jagd benötigt, verändern sich. Lebensräume werden kleiner, Wanderwege verschwinden und die Herausforderungen durch den Klimawandel nehmen zu. Die Zukunft des schnellsten Landtieres der Erde ist eng mit dem Schutz seiner Lebensräume verbunden.
Artbeschreibung
Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist die schnellste an Land lebende Tierart der Welt. Er gehört zur Familie der Katzen (Felidae), unterscheidet sich jedoch in mehreren Merkmalen deutlich von anderen Großkatzen.
Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 110 bis 150 Zentimetern und ein Gewicht von rund 35 bis 70 Kilogramm. Sein Körperbau ist schlank, leicht und auf Geschwindigkeit spezialisiert. Lange Beine, eine flexible Wirbelsäule und ein tiefer Brustkorb ermöglichen außergewöhnliche Sprintleistungen. Das gelblich-beige Fell ist mit zahlreichen schwarzen Punkten bedeckt. Besonders auffällig sind die schwarzen Tränenstreifen, die von den Augen bis zu den Mundwinkeln verlaufen. Diese Zeichnung reduziert möglicherweise Blendungen durch das Sonnenlicht und unterstützt die Sicht bei der Jagd.
Anders als Löwen oder Leoparden können Geparden ihre Krallen nicht vollständig einziehen. Die halb ausgefahrenen Krallen sorgen für besseren Halt auf dem Boden und erhöhen die Stabilität bei schnellen Richtungswechseln.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist die schnellste an Land lebende Tierart der Welt. Er gehört zur Familie der Katzen (Felidae), unterscheidet sich jedoch in mehreren Merkmalen deutlich von anderen Großkatzen.
Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 110 bis 150 Zentimetern und ein Gewicht von rund 35 bis 70 Kilogramm. Sein Körperbau ist schlank, leicht und auf Geschwindigkeit spezialisiert. Lange Beine, eine flexible Wirbelsäule und ein tiefer Brustkorb ermöglichen außergewöhnliche Sprintleistungen. Das gelblich-beige Fell ist mit zahlreichen schwarzen Punkten bedeckt. Besonders auffällig sind die schwarzen Tränenstreifen, die von den Augen bis zu den Mundwinkeln verlaufen. Diese Zeichnung reduziert möglicherweise Blendungen durch das Sonnenlicht und unterstützt die Sicht bei der Jagd.
Anders als Löwen oder Leoparden können Geparden ihre Krallen nicht vollständig einziehen. Die halb ausgefahrenen Krallen sorgen für besseren Halt auf dem Boden und erhöhen die Stabilität bei schnellen Richtungswechseln.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Der Gepard ist ein Symbol für die Artenvielfalt der afrikanischen Savannen.
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Klimawandel ist kein gewöhnlicher Klimazyklus
Klimawandel ist kein gewöhnlicher Klimazyklus
26/27.06.2026
Der gegenwärtige Klimawandel verläuft außergewöhnlich schnell und fällt zeitlich mit dem starken Anstieg menschlicher Treibhausgasemissionen seit Beginn der Industrialisierung zusammen. Durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas sowie durch Entwaldung, intensive Landwirtschaft und andere Eingriffe in natürliche Ökosysteme gelangen große Mengen Kohlendioxid, Methan und Lachgas in die Atmosphäre. Diese Gase verstärken den natürlichen Treibhauseffekt und führen dazu, dass sich die Erde schneller erwärmt, als es durch natürliche Prozesse allein erklärbar wäre.
26/27.06.2026
- Das Klima der Erde hat sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder verändert. Eiszeiten und Warmzeiten gehörten zu natürlichen Klimazyklen, die sich über viele tausend oder sogar Millionen Jahre entwickelten. Die heute beobachtete Erwärmung unterscheidet sich jedoch grundlegend von diesen natürlichen Veränderungen.
Der gegenwärtige Klimawandel verläuft außergewöhnlich schnell und fällt zeitlich mit dem starken Anstieg menschlicher Treibhausgasemissionen seit Beginn der Industrialisierung zusammen. Durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas sowie durch Entwaldung, intensive Landwirtschaft und andere Eingriffe in natürliche Ökosysteme gelangen große Mengen Kohlendioxid, Methan und Lachgas in die Atmosphäre. Diese Gase verstärken den natürlichen Treibhauseffekt und führen dazu, dass sich die Erde schneller erwärmt, als es durch natürliche Prozesse allein erklärbar wäre.
Klimawandel und Lebensraumverlust verstärken sich gegenseitig
Für die Natur ist nicht allein der Klimawandel eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass der Mensch zahlreiche Lebensräume verändert oder zerstört. Wälder werden gerodet, Moore trockengelegt, Flüsse begradigt, Feuchtgebiete verschwinden und immer mehr Flächen werden versiegelt oder intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Diese Entwicklungen wirken zusammen. Arten, die bereits unter schwindenden Lebensräumen leiden, müssen sich zusätzlich an steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge, häufigere Dürren, Starkregen oder verschobene Jahreszeiten anpassen.
Vielen gelingt dies nicht, weil geeignete Rückzugsräume fehlen oder ihre Lebensgemeinschaften auseinanderbrechen.
In der Aufnahme von Johannes Rother
Für die Natur ist nicht allein der Klimawandel eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass der Mensch zahlreiche Lebensräume verändert oder zerstört. Wälder werden gerodet, Moore trockengelegt, Flüsse begradigt, Feuchtgebiete verschwinden und immer mehr Flächen werden versiegelt oder intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Diese Entwicklungen wirken zusammen. Arten, die bereits unter schwindenden Lebensräumen leiden, müssen sich zusätzlich an steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge, häufigere Dürren, Starkregen oder verschobene Jahreszeiten anpassen.
Vielen gelingt dies nicht, weil geeignete Rückzugsräume fehlen oder ihre Lebensgemeinschaften auseinanderbrechen.
In der Aufnahme von Johannes Rother
- Teichmolchmännchen in Wassertracht ... temporär an Land ... Amphibien - verlierer des Klimawandels?
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Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
21/22.06.2026
Der Sommer neigte sich bereits seinem Ende entgegen. Auf einer feuchten Wiese am Rand eines kleinen Dorfes standen die Gräser hoch, und die meisten Wildblumen hatten ihre Samen längst verstreut. Als ein Spaziergänger den schmalen Pfad entlangging, fiel ihm etwas Ungewöhnliches auf: Zwischen den bereits herbstlich gefärbten Pflanzen leuchteten zarte, rosaviolette Blüten aus dem Gras. Sie wirkten fehl am Platz, als hätten sie den Kalender vergessen. Tatsächlich gehörten sie zu einer Art, die genau dann ihre Blüten öffnet, wenn viele andere Pflanzen ihre Wachstumsperiode bereits abgeschlossen haben – der Herbstzeitlose (Colchicum autumnale).
Seit Jahrhunderten fasziniert diese Pflanze Menschen durch ihren ungewöhnlichen Lebensrhythmus. Ihre Blüten erscheinen im Herbst, während die Blätter und Früchte erst im folgenden Frühjahr sichtbar werden. Diese Besonderheit macht die Herbstzeitlose zu einer der bemerkenswertesten Wildpflanzen Europas.
21/22.06.2026
- Die letzte Blüte des Jahres
Der Sommer neigte sich bereits seinem Ende entgegen. Auf einer feuchten Wiese am Rand eines kleinen Dorfes standen die Gräser hoch, und die meisten Wildblumen hatten ihre Samen längst verstreut. Als ein Spaziergänger den schmalen Pfad entlangging, fiel ihm etwas Ungewöhnliches auf: Zwischen den bereits herbstlich gefärbten Pflanzen leuchteten zarte, rosaviolette Blüten aus dem Gras. Sie wirkten fehl am Platz, als hätten sie den Kalender vergessen. Tatsächlich gehörten sie zu einer Art, die genau dann ihre Blüten öffnet, wenn viele andere Pflanzen ihre Wachstumsperiode bereits abgeschlossen haben – der Herbstzeitlose (Colchicum autumnale).
Seit Jahrhunderten fasziniert diese Pflanze Menschen durch ihren ungewöhnlichen Lebensrhythmus. Ihre Blüten erscheinen im Herbst, während die Blätter und Früchte erst im folgenden Frühjahr sichtbar werden. Diese Besonderheit macht die Herbstzeitlose zu einer der bemerkenswertesten Wildpflanzen Europas.
Artbeschreibung
Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) gehört zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae). Sie ist in weiten Teilen Europas verbreitet und besiedelt vor allem feuchte Wiesen, Weiden, Auenbereiche sowie lichte Waldränder.
Die mehrjährige Pflanze wächst aus einer unterirdischen Knolle. Im Herbst erscheinen ihre auffälligen, trichterförmigen Blüten, die meist rosa bis violett gefärbt sind. Zu diesem Zeitpunkt sind keine Blätter vorhanden, weshalb die Blüten scheinbar direkt aus dem Boden wachsen.
Erst im Frühjahr entwickeln sich mehrere längliche, kräftig grüne Blätter. Zwischen ihnen reift die Fruchtkapsel heran, die zahlreiche Samen enthält. Nach der Samenreife zieht sich die Pflanze wieder vollständig in ihre unterirdische Knolle zurück.
Die Herbstzeitlose erreicht gewöhnlich eine Höhe von 10 bis 30 Zentimetern. Alle Pflanzenteile enthalten das hochwirksame Alkaloid Colchicin und sind stark giftig. Besonders die Blätter können mit essbaren Wildpflanzen wie Bärlauch verwechselt werden, weshalb Vorsicht geboten ist.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) gehört zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae). Sie ist in weiten Teilen Europas verbreitet und besiedelt vor allem feuchte Wiesen, Weiden, Auenbereiche sowie lichte Waldränder.
Die mehrjährige Pflanze wächst aus einer unterirdischen Knolle. Im Herbst erscheinen ihre auffälligen, trichterförmigen Blüten, die meist rosa bis violett gefärbt sind. Zu diesem Zeitpunkt sind keine Blätter vorhanden, weshalb die Blüten scheinbar direkt aus dem Boden wachsen.
Erst im Frühjahr entwickeln sich mehrere längliche, kräftig grüne Blätter. Zwischen ihnen reift die Fruchtkapsel heran, die zahlreiche Samen enthält. Nach der Samenreife zieht sich die Pflanze wieder vollständig in ihre unterirdische Knolle zurück.
Die Herbstzeitlose erreicht gewöhnlich eine Höhe von 10 bis 30 Zentimetern. Alle Pflanzenteile enthalten das hochwirksame Alkaloid Colchicin und sind stark giftig. Besonders die Blätter können mit essbaren Wildpflanzen wie Bärlauch verwechselt werden, weshalb Vorsicht geboten ist.
Aufnahme von Dieter Zinßer
- Die zartvioletten Blüten der Herbstzeitlose erscheinen oft erst im Spätsommer und Herbst.
Artenschutz in Franken®
Eisbär (Ursus maritimus)
Der Eisbär (Ursus maritimus)
26/27.06.2026
Die arktische Sonne stand tief über dem Horizont und tauchte die endlose Eislandschaft in ein sanftes Licht. Ein Eisbär wanderte langsam über das Meereis. Mit seiner feinen Nase suchte er nach dem Geruch einer Robbe, seiner wichtigsten Beute. Seit Stunden war er unterwegs, vorbei an aufgebrochenen Eisschollen und schneebedeckten Flächen.
Früher hätte er in dieser Jahreszeit ein weites, zusammenhängendes Eisfeld vorgefunden. Heute muss er oft längere Strecken zurücklegen. Das Eis, auf das er angewiesen ist, bildet sich später und schmilzt früher als noch vor wenigen Jahrzehnten. Für den Eisbären ist das Meereis nicht nur ein Lebensraum – es ist die Grundlage seines Überlebens.
26/27.06.2026
- Ein langer Weg über das Eis
Die arktische Sonne stand tief über dem Horizont und tauchte die endlose Eislandschaft in ein sanftes Licht. Ein Eisbär wanderte langsam über das Meereis. Mit seiner feinen Nase suchte er nach dem Geruch einer Robbe, seiner wichtigsten Beute. Seit Stunden war er unterwegs, vorbei an aufgebrochenen Eisschollen und schneebedeckten Flächen.
Früher hätte er in dieser Jahreszeit ein weites, zusammenhängendes Eisfeld vorgefunden. Heute muss er oft längere Strecken zurücklegen. Das Eis, auf das er angewiesen ist, bildet sich später und schmilzt früher als noch vor wenigen Jahrzehnten. Für den Eisbären ist das Meereis nicht nur ein Lebensraum – es ist die Grundlage seines Überlebens.
Artbeschreibung
Der Eisbär (Ursus maritimus) ist der größte an Land lebende Beutegreifer der Erde und perfekt an die extremen Bedingungen der Arktis angepasst. Erwachsene Männchen können ein Gewicht von mehr als 600 Kilogramm erreichen, während Weibchen deutlich leichter bleiben.
Sein dichtes Fell erscheint weiß, ist jedoch tatsächlich aus durchsichtigen Haaren aufgebaut. Zusammen mit einer dicken Fettschicht schützt es den Eisbären vor eisigen Temperaturen und kaltem Wasser. Die schwarze Haut unter dem Fell hilft dabei, Sonnenwärme aufzunehmen.
Eisbären besitzen große Tatzen, die wie Schneeschuhe wirken und ihnen sicheren Halt auf Eis und Schnee geben. Gleichzeitig dienen sie als leistungsfähige Schwimmhilfen. Die Tiere können viele Kilometer durch das kalte Meer zurücklegen und zählen zu den besten Schwimmern unter den Großraubtieren.
Aufnahme von Ulrich Rösch
Der Eisbär (Ursus maritimus) ist der größte an Land lebende Beutegreifer der Erde und perfekt an die extremen Bedingungen der Arktis angepasst. Erwachsene Männchen können ein Gewicht von mehr als 600 Kilogramm erreichen, während Weibchen deutlich leichter bleiben.
Sein dichtes Fell erscheint weiß, ist jedoch tatsächlich aus durchsichtigen Haaren aufgebaut. Zusammen mit einer dicken Fettschicht schützt es den Eisbären vor eisigen Temperaturen und kaltem Wasser. Die schwarze Haut unter dem Fell hilft dabei, Sonnenwärme aufzunehmen.
Eisbären besitzen große Tatzen, die wie Schneeschuhe wirken und ihnen sicheren Halt auf Eis und Schnee geben. Gleichzeitig dienen sie als leistungsfähige Schwimmhilfen. Die Tiere können viele Kilometer durch das kalte Meer zurücklegen und zählen zu den besten Schwimmern unter den Großraubtieren.
Aufnahme von Ulrich Rösch
Artenschutz in Franken®
Alpen-Herbstzeitlose (Colchicum alpinum)
Die Alpen-Herbstzeitlose (Colchicum alpinum)
21/22.06.2026
An einem klaren Spätsommertag wanderte eine junge Biologin über eine hochgelegene Almwiese. Die meisten Blumen hatten ihre Blütezeit längst hinter sich, und die Gräser begannen bereits, sich auf den nahenden Herbst vorzubereiten. Zwischen den verblassenden Farben der Wiese entdeckte sie jedoch einige zarte, rosaviolette Blüten, die scheinbar aus dem Boden emporstiegen, ohne von Blättern begleitet zu werden.
Die ungewöhnlichen Pflanzen wirkten wie ein letzter Gruß des Sommers. Es handelte sich um die Alpen-Herbstzeitlose (Colchicum alpinum), eine seltene und wenig bekannte Art der alpinen Flora. Ihr Anblick erinnerte daran, wie viele besondere Pflanzen in den Berglandschaften verborgen leben – oft unbemerkt, aber von großer Bedeutung für die biologische Vielfalt.
21/22.06.2026
- Die stille Blüte am Ende des Sommers
An einem klaren Spätsommertag wanderte eine junge Biologin über eine hochgelegene Almwiese. Die meisten Blumen hatten ihre Blütezeit längst hinter sich, und die Gräser begannen bereits, sich auf den nahenden Herbst vorzubereiten. Zwischen den verblassenden Farben der Wiese entdeckte sie jedoch einige zarte, rosaviolette Blüten, die scheinbar aus dem Boden emporstiegen, ohne von Blättern begleitet zu werden.
Die ungewöhnlichen Pflanzen wirkten wie ein letzter Gruß des Sommers. Es handelte sich um die Alpen-Herbstzeitlose (Colchicum alpinum), eine seltene und wenig bekannte Art der alpinen Flora. Ihr Anblick erinnerte daran, wie viele besondere Pflanzen in den Berglandschaften verborgen leben – oft unbemerkt, aber von großer Bedeutung für die biologische Vielfalt.
Artbeschreibung
Die Alpen-Herbstzeitlose (Colchicum alpinum) gehört zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae). Sie ist eine mehrjährige Zwiebel- beziehungsweise Knollenpflanze, die vor allem in Gebirgsregionen Europas vorkommt. Im Gegensatz zu vielen anderen Blütenpflanzen erscheinen ihre Blüten im Spätsommer oder Frühherbst, während die Blätter erst im folgenden Frühjahr austreiben.
Die Pflanze erreicht meist eine Höhe von 5 bis 15 Zentimetern. Ihre trichterförmigen Blüten sind zart rosa bis violett gefärbt und bestehen aus sechs blütenblattähnlichen Perigonblättern. Nach der Blüte überwintert die Pflanze unterirdisch. Erst im Frühjahr entwickeln sich die schmalen Blätter und die Fruchtkapsel, in der die Samen heranreifen.
Die Alpen-Herbstzeitlose bevorzugt nährstoffarme Bergwiesen, alpine Matten und lichte Weideflächen. Sie wächst häufig auf kalkarmen bis mäßig kalkhaltigen Böden in mittleren bis höheren Gebirgslagen.
Wie andere Arten der Gattung Colchicum enthält sie giftige Alkaloide, insbesondere Colchicin, das Pflanzenfresser von einem Verbiss abschrecken kann.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Alpen-Herbstzeitlose (Colchicum alpinum) gehört zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae). Sie ist eine mehrjährige Zwiebel- beziehungsweise Knollenpflanze, die vor allem in Gebirgsregionen Europas vorkommt. Im Gegensatz zu vielen anderen Blütenpflanzen erscheinen ihre Blüten im Spätsommer oder Frühherbst, während die Blätter erst im folgenden Frühjahr austreiben.
Die Pflanze erreicht meist eine Höhe von 5 bis 15 Zentimetern. Ihre trichterförmigen Blüten sind zart rosa bis violett gefärbt und bestehen aus sechs blütenblattähnlichen Perigonblättern. Nach der Blüte überwintert die Pflanze unterirdisch. Erst im Frühjahr entwickeln sich die schmalen Blätter und die Fruchtkapsel, in der die Samen heranreifen.
Die Alpen-Herbstzeitlose bevorzugt nährstoffarme Bergwiesen, alpine Matten und lichte Weideflächen. Sie wächst häufig auf kalkarmen bis mäßig kalkhaltigen Böden in mittleren bis höheren Gebirgslagen.
Wie andere Arten der Gattung Colchicum enthält sie giftige Alkaloide, insbesondere Colchicin, das Pflanzenfresser von einem Verbiss abschrecken kann.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Artenschutz in Franken®
Wildpferde
Wildpferde – Freiheit auf vier Hufen
26/27.06.2026
Die ersten Sonnenstrahlen tauchten die weite Graslandschaft in warmes Gold. Eine kleine Herde Wildpferde zog langsam über die offene Ebene. Voran lief eine erfahrene Leitstute, die den Weg zu einer Wasserstelle kannte. Die jüngeren Tiere spielten miteinander, während die älteren aufmerksam die Umgebung beobachteten. Der Wind strich durch ihre Mähnen, und für einen Moment schien die Landschaft unverändert und zeitlos.
Doch die Welt der Wildpferde ist heute vielerorts kleiner geworden. Offene Landschaften verschwinden, natürliche Wanderwege werden unterbrochen, und viele Populationen sind auf Schutzgebiete angewiesen. Die Geschichte der Wildpferde ist deshalb nicht nur eine Geschichte von Freiheit und Anpassungsfähigkeit, sondern auch eine Geschichte des Naturschutzes.
26/27.06.2026
- Eine Geschichte aus der Steppe
Die ersten Sonnenstrahlen tauchten die weite Graslandschaft in warmes Gold. Eine kleine Herde Wildpferde zog langsam über die offene Ebene. Voran lief eine erfahrene Leitstute, die den Weg zu einer Wasserstelle kannte. Die jüngeren Tiere spielten miteinander, während die älteren aufmerksam die Umgebung beobachteten. Der Wind strich durch ihre Mähnen, und für einen Moment schien die Landschaft unverändert und zeitlos.
Doch die Welt der Wildpferde ist heute vielerorts kleiner geworden. Offene Landschaften verschwinden, natürliche Wanderwege werden unterbrochen, und viele Populationen sind auf Schutzgebiete angewiesen. Die Geschichte der Wildpferde ist deshalb nicht nur eine Geschichte von Freiheit und Anpassungsfähigkeit, sondern auch eine Geschichte des Naturschutzes.
Wer sind Wildpferde?
Als Wildpferde werden Pferdepopulationen bezeichnet, die ohne direkte Betreuung durch den Menschen in freier Natur leben. Zu den bekanntesten echten Wildpferden zählt das Przewalski-Pferd (Equus ferus przewalskii), das ursprünglich die Steppen Zentralasiens bewohnte. Daneben gibt es zahlreiche verwilderte Pferdepopulationen, deren Vorfahren einst domestiziert wurden und die heute wieder selbstständig in freier Wildbahn leben.
Wildpferde gehören zur Familie der Pferde (Equidae) und sind an das Leben in offenen Landschaften hervorragend angepasst. Sie verfügen über kräftige Beine, eine hohe Ausdauer und ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das ihnen hilft, Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Aufnahme von Johannes Rother
Als Wildpferde werden Pferdepopulationen bezeichnet, die ohne direkte Betreuung durch den Menschen in freier Natur leben. Zu den bekanntesten echten Wildpferden zählt das Przewalski-Pferd (Equus ferus przewalskii), das ursprünglich die Steppen Zentralasiens bewohnte. Daneben gibt es zahlreiche verwilderte Pferdepopulationen, deren Vorfahren einst domestiziert wurden und die heute wieder selbstständig in freier Wildbahn leben.
Wildpferde gehören zur Familie der Pferde (Equidae) und sind an das Leben in offenen Landschaften hervorragend angepasst. Sie verfügen über kräftige Beine, eine hohe Ausdauer und ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das ihnen hilft, Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Aufnahme von Johannes Rother
Artenschutz in Franken®
Waldspitzmaus (Sorex araneus)
Die Waldspitzmaus – Ein verborgenes Leben im Schatten des Waldes
20/21.06.2026
Eine Waldspitzmaus huschte zwischen Moospolstern und abgestorbenen Ästen hindurch. Rastlos durchstreifte sie ihr Revier, stets auf der Suche nach Nahrung. Kaum größer als ein Daumen, aber voller Energie, untersuchte sie jede Spalte und jeden Laubhaufen.
Während viele Tiere die Nacht zur Ruhe nutzten, war für die kleine Jägerin nahezu jede Stunde des Tages wertvoll. Ihr schneller Stoffwechsel erlaubte keine langen Pausen.
20/21.06.2026
- An einem kühlen Herbstmorgen entdeckte ein Naturbeobachter zwischen feuchtem Laub eine winzige Bewegung. Für einen Augenblick schien der Waldboden selbst lebendig zu werden.
Eine Waldspitzmaus huschte zwischen Moospolstern und abgestorbenen Ästen hindurch. Rastlos durchstreifte sie ihr Revier, stets auf der Suche nach Nahrung. Kaum größer als ein Daumen, aber voller Energie, untersuchte sie jede Spalte und jeden Laubhaufen.
Während viele Tiere die Nacht zur Ruhe nutzten, war für die kleine Jägerin nahezu jede Stunde des Tages wertvoll. Ihr schneller Stoffwechsel erlaubte keine langen Pausen.
Artbeschreibung
Die Waldspitzmaus (Sorex araneus) gehört zur Familie der Spitzmäuse und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Trotz ihres mausähnlichen Aussehens ist sie nicht näher mit den eigentlichen Mäusen verwandt. Vielmehr zählt sie zu einer eigenen Säugetiergruppe, die sich durch besondere anatomische und ökologische Merkmale auszeichnet.
Mit einer Körperlänge von etwa sechs bis neun Zentimetern und einem Gewicht von meist weniger als 15 Gramm gehört die Waldspitzmaus zu den kleineren Säugetieren Mitteleuropas. Typisch sind die spitz zulaufende Schnauze, die kleinen Augen und die im Fell teilweise verborgenen Ohren. Das Fell zeigt meist verschiedene Braun- und Grautöne, die eine gute Tarnung im Lebensraum ermöglichen.
Die Waldspitzmaus besitzt einen außergewöhnlich hohen Energiebedarf. Sie muss nahezu ständig Nahrung aufnehmen und ernährt sich überwiegend von Insekten, Spinnen, Würmern, Schnecken und anderen wirbellosen Tieren. Aufgrund ihres schnellen Stoffwechsels kann bereits ein längerer Nahrungsmangel lebensbedrohlich werden.
In der Aufnahme
Die Waldspitzmaus (Sorex araneus) gehört zur Familie der Spitzmäuse und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Trotz ihres mausähnlichen Aussehens ist sie nicht näher mit den eigentlichen Mäusen verwandt. Vielmehr zählt sie zu einer eigenen Säugetiergruppe, die sich durch besondere anatomische und ökologische Merkmale auszeichnet.
Mit einer Körperlänge von etwa sechs bis neun Zentimetern und einem Gewicht von meist weniger als 15 Gramm gehört die Waldspitzmaus zu den kleineren Säugetieren Mitteleuropas. Typisch sind die spitz zulaufende Schnauze, die kleinen Augen und die im Fell teilweise verborgenen Ohren. Das Fell zeigt meist verschiedene Braun- und Grautöne, die eine gute Tarnung im Lebensraum ermöglichen.
Die Waldspitzmaus besitzt einen außergewöhnlich hohen Energiebedarf. Sie muss nahezu ständig Nahrung aufnehmen und ernährt sich überwiegend von Insekten, Spinnen, Würmern, Schnecken und anderen wirbellosen Tieren. Aufgrund ihres schnellen Stoffwechsels kann bereits ein längerer Nahrungsmangel lebensbedrohlich werden.
In der Aufnahme
- Die Waldspitzmaus begegnet uns überraschend häufig als Totfund. Viele ihrer natürlichen Fressfeinde töten sie zwar, verschmähen jedoch oftmals den Verzehr. Ursache hierfür sind unter anderem die stark riechenden Drüsen der Spitzmäuse. So bleibt nicht selten der nahezu unversehrte Körper im Wald oder auf Wegen zurück.
Artenschutz in Franken®
Westlicher Kleiner Panda (Ailurus fulgens)
Westlicher Kleiner Panda (Ailurus fulgens)
25/26.06.2026
Der Morgennebel hing noch zwischen den moosbedeckten Ästen der Bergwälder des Himalayas. Hoch oben in einer alten Baumkrone erwachte ein Westlicher Kleiner Panda. Vorsichtig streckte er sich, während die ersten Sonnenstrahlen durch das Blätterdach fielen. Auf der Suche nach frischen Bambusblättern kletterte er geschickt von Ast zu Ast. Unter ihm rauschte ein Gebirgsbach, und in der Ferne rief ein Vogel den neuen Tag aus.
Für den kleinen Waldbewohner schien alles wie immer. Doch die Welt um ihn herum verändert sich. Die Wälder werden vielerorts kleiner, das Klima wandelt sich, und die Lebensräume verschieben sich. Was für den Panda einst ein sicherer Rückzugsort war, steht heute zunehmend unter Druck. Seine Zukunft hängt davon ab, ob es gelingt, die einzigartigen Bergwälder seiner Heimat zu bewahren.
25/26.06.2026
- Eine Begegnung im Nebelwald
Der Morgennebel hing noch zwischen den moosbedeckten Ästen der Bergwälder des Himalayas. Hoch oben in einer alten Baumkrone erwachte ein Westlicher Kleiner Panda. Vorsichtig streckte er sich, während die ersten Sonnenstrahlen durch das Blätterdach fielen. Auf der Suche nach frischen Bambusblättern kletterte er geschickt von Ast zu Ast. Unter ihm rauschte ein Gebirgsbach, und in der Ferne rief ein Vogel den neuen Tag aus.
Für den kleinen Waldbewohner schien alles wie immer. Doch die Welt um ihn herum verändert sich. Die Wälder werden vielerorts kleiner, das Klima wandelt sich, und die Lebensräume verschieben sich. Was für den Panda einst ein sicherer Rückzugsort war, steht heute zunehmend unter Druck. Seine Zukunft hängt davon ab, ob es gelingt, die einzigartigen Bergwälder seiner Heimat zu bewahren.
Artbeschreibung
Der Westliche Kleine Panda (Ailurus fulgens) gehört zu den faszinierendsten Säugetieren Asiens. Trotz seines Namens ist er nicht eng mit dem Großen Panda verwandt. Er bildet eine eigene Familie, die Ailuridae, und stellt damit eine einzigartige Linie innerhalb der Raubtiere dar.
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 50 bis 65 Zentimetern und einem buschigen, geringelten Schwanz von bis zu 50 Zentimetern wirkt der Kleine Panda wie eine Mischung aus Waschbär, Marder und Katze. Sein dichtes rotbraunes Fell schützt ihn vor den kalten Temperaturen der Gebirgsregionen. Die weiße Gesichtszeichnung mit den dunklen Augenpartien macht ihn unverwechselbar.
Westliche Kleine Pandas leben überwiegend in Höhenlagen zwischen 2.000 und 4.000 Metern. Sie bewohnen gemäßigte Bergwälder mit dichtem Bambusunterwuchs. Obwohl sie zu den Raubtieren zählen, besteht ihre Nahrung hauptsächlich aus Bambusblättern und Bambussprossen. Ergänzend fressen sie Früchte, Beeren, Eicheln, Insekten und gelegentlich kleine Wirbeltiere.
Die Tiere sind meist einzelgängerisch und besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv. Einen großen Teil des Tages verbringen sie ruhend auf Ästen oder in Baumhöhlen.
Aufnahme von Johannes Rother
Der Westliche Kleine Panda (Ailurus fulgens) gehört zu den faszinierendsten Säugetieren Asiens. Trotz seines Namens ist er nicht eng mit dem Großen Panda verwandt. Er bildet eine eigene Familie, die Ailuridae, und stellt damit eine einzigartige Linie innerhalb der Raubtiere dar.
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 50 bis 65 Zentimetern und einem buschigen, geringelten Schwanz von bis zu 50 Zentimetern wirkt der Kleine Panda wie eine Mischung aus Waschbär, Marder und Katze. Sein dichtes rotbraunes Fell schützt ihn vor den kalten Temperaturen der Gebirgsregionen. Die weiße Gesichtszeichnung mit den dunklen Augenpartien macht ihn unverwechselbar.
Westliche Kleine Pandas leben überwiegend in Höhenlagen zwischen 2.000 und 4.000 Metern. Sie bewohnen gemäßigte Bergwälder mit dichtem Bambusunterwuchs. Obwohl sie zu den Raubtieren zählen, besteht ihre Nahrung hauptsächlich aus Bambusblättern und Bambussprossen. Ergänzend fressen sie Früchte, Beeren, Eicheln, Insekten und gelegentlich kleine Wirbeltiere.
Die Tiere sind meist einzelgängerisch und besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv. Einen großen Teil des Tages verbringen sie ruhend auf Ästen oder in Baumhöhlen.
Aufnahme von Johannes Rother
- Symbolart der Himalaya-Wälder und Botschafter für den Schutz bedrohter Ökosysteme.
Artenschutz in Franken®
Die Wiederherstellung der Natur: Warum Europa jetzt handeln muss
Die Wiederherstellung der Natur: Warum Europa jetzt handeln muss
25/26.06.2026
Europa erlebt gegenwärtig eine der größten Herausforderungen seiner Umweltgeschichte. Während die Folgen des Klimawandels zunehmend sichtbar werden, vollzieht sich gleichzeitig eine zweite Krise, die oft weniger Aufmerksamkeit erhält: der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt. Arten verschwinden, Lebensräume schrumpfen oder verschlechtern sich, und viele Ökosysteme verlieren ihre Fähigkeit, die Leistungen zu erbringen, von denen Menschen seit Jahrhunderten profitieren.
Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur stellt den Versuch dar, dieser Entwicklung entgegenzutreten. Ihr Ziel ist nicht allein der Schutz verbliebener Naturräume. Vielmehr geht es darum, bereits geschädigte Ökosysteme wieder in einen besseren Zustand zu versetzen und natürliche Prozesse zu stärken. Dieser Ansatz beruht auf einer einfachen Erkenntnis: Naturschutz kann langfristig nicht erfolgreich sein, wenn sich die Politik ausschließlich auf die Bewahrung weniger verbliebener Rückzugsräume beschränkt. Wo Natur bereits erheblich beeinträchtigt wurde, müssen aktive Maßnahmen ergriffen werden, um ihre Funktionsfähigkeit zurückzugewinnen.
Die Verordnung markiert deshalb einen bedeutenden Wandel. Erstmals verpflichtet sich die Europäische Union, die Wiederherstellung von Natur nicht nur als freiwilliges Ziel zu betrachten, sondern als konkrete gesellschaftliche Aufgabe.
25/26.06.2026
- Eine Aufgabe von historischer Bedeutung
Europa erlebt gegenwärtig eine der größten Herausforderungen seiner Umweltgeschichte. Während die Folgen des Klimawandels zunehmend sichtbar werden, vollzieht sich gleichzeitig eine zweite Krise, die oft weniger Aufmerksamkeit erhält: der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt. Arten verschwinden, Lebensräume schrumpfen oder verschlechtern sich, und viele Ökosysteme verlieren ihre Fähigkeit, die Leistungen zu erbringen, von denen Menschen seit Jahrhunderten profitieren.
Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur stellt den Versuch dar, dieser Entwicklung entgegenzutreten. Ihr Ziel ist nicht allein der Schutz verbliebener Naturräume. Vielmehr geht es darum, bereits geschädigte Ökosysteme wieder in einen besseren Zustand zu versetzen und natürliche Prozesse zu stärken. Dieser Ansatz beruht auf einer einfachen Erkenntnis: Naturschutz kann langfristig nicht erfolgreich sein, wenn sich die Politik ausschließlich auf die Bewahrung weniger verbliebener Rückzugsräume beschränkt. Wo Natur bereits erheblich beeinträchtigt wurde, müssen aktive Maßnahmen ergriffen werden, um ihre Funktionsfähigkeit zurückzugewinnen.
Die Verordnung markiert deshalb einen bedeutenden Wandel. Erstmals verpflichtet sich die Europäische Union, die Wiederherstellung von Natur nicht nur als freiwilliges Ziel zu betrachten, sondern als konkrete gesellschaftliche Aufgabe.
Das stille Verschwinden der Arten
Viele Menschen verbinden Artensterben mit exotischen Tieren in fernen Regenwäldern. Tatsächlich findet der Verlust biologischer Vielfalt jedoch direkt vor unserer Haustür statt. Wer heute durch viele Landschaften Deutschlands geht, erlebt eine Natur, die auf den ersten Blick durchaus intakt erscheinen kann. Felder werden bewirtschaftet, Wälder stehen weiterhin in der Landschaft, und vielerorts sind Vögel und Insekten zu beobachten. Doch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen seit Jahren, dass hinter diesem Eindruck oft ein tiefgreifender Wandel verborgen liegt.
Besonders deutlich wird dies bei den Insekten. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass viele Insektengruppen erhebliche Bestandsrückgänge verzeichnen. Schmetterlinge, Wildbienen und andere Bestäuber sind vielerorts seltener geworden. Für viele Menschen bleibt dieser Wandel zunächst unsichtbar. Doch Insekten bilden die Grundlage zahlreicher Nahrungsketten und übernehmen zentrale Aufgaben in Ökosystemen. Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und dienen unzähligen Vogel-, Amphibien- und Säugetierarten als Nahrung.
Wenn Insekten verschwinden, bleiben die Folgen nicht auf einzelne Arten beschränkt. Ganze ökologische Netzwerke geraten unter Druck.
In der Aufnahme von Helga Zinnecker
Viele Menschen verbinden Artensterben mit exotischen Tieren in fernen Regenwäldern. Tatsächlich findet der Verlust biologischer Vielfalt jedoch direkt vor unserer Haustür statt. Wer heute durch viele Landschaften Deutschlands geht, erlebt eine Natur, die auf den ersten Blick durchaus intakt erscheinen kann. Felder werden bewirtschaftet, Wälder stehen weiterhin in der Landschaft, und vielerorts sind Vögel und Insekten zu beobachten. Doch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen seit Jahren, dass hinter diesem Eindruck oft ein tiefgreifender Wandel verborgen liegt.
Besonders deutlich wird dies bei den Insekten. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass viele Insektengruppen erhebliche Bestandsrückgänge verzeichnen. Schmetterlinge, Wildbienen und andere Bestäuber sind vielerorts seltener geworden. Für viele Menschen bleibt dieser Wandel zunächst unsichtbar. Doch Insekten bilden die Grundlage zahlreicher Nahrungsketten und übernehmen zentrale Aufgaben in Ökosystemen. Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und dienen unzähligen Vogel-, Amphibien- und Säugetierarten als Nahrung.
Wenn Insekten verschwinden, bleiben die Folgen nicht auf einzelne Arten beschränkt. Ganze ökologische Netzwerke geraten unter Druck.
In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Der Feldhamster verschwindet leise aus unseren Landschaften. Sein Rückgang zeigt, wie dringend die Wiederherstellung artenreicher Lebensräume geworden ist.
Artenschutz in Franken®
Waldmaus (Apodemus sylvaticus)
Die Waldmaus – Eine kleine Entdeckerin des Waldes
20/21.06.2026
Mit wachen Augen und gespitzten Ohren huschte sie über den Waldboden. Hier fand sie einen Bucheckernrest, dort einen Samen, den ein Vogel verloren hatte. Plötzlich hielt sie inne. Ein Rascheln im Laub ließ sie aufmerksam werden. Doch es war nur ein Igel auf nächtlicher Futtersuche.
Für die kleine Maus begann nun die aktivste Zeit des Tages. Während viele Waldbesucher längst schliefen, machte sie sich auf die Suche nach Nahrung und legte kleine Vorräte für schlechtere Zeiten an.
20/21.06.2026
- Als die Dämmerung über den Waldrand zog, lugte eine kleine Waldmaus vorsichtig aus ihrem Versteck unter einer alten Baumwurzel hervor. Die Luft war mild, und zwischen den Blättern duftete es nach feuchter Erde.
Mit wachen Augen und gespitzten Ohren huschte sie über den Waldboden. Hier fand sie einen Bucheckernrest, dort einen Samen, den ein Vogel verloren hatte. Plötzlich hielt sie inne. Ein Rascheln im Laub ließ sie aufmerksam werden. Doch es war nur ein Igel auf nächtlicher Futtersuche.
Für die kleine Maus begann nun die aktivste Zeit des Tages. Während viele Waldbesucher längst schliefen, machte sie sich auf die Suche nach Nahrung und legte kleine Vorräte für schlechtere Zeiten an.
Artbeschreibung
Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) gehört zur Familie der Langschwanzmäuse und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Sie zählt zu den häufigsten Kleinsäugern in Wäldern, Heckenlandschaften, Feldgehölzen und strukturreichen Kulturlandschaften.
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 8 bis 11 Zentimetern und einem ähnlich langen Schwanz wirkt die Waldmaus schlank und beweglich. Charakteristisch sind ihre großen dunklen Augen, die auffallend großen Ohren und das braun bis rotbraun gefärbte Fell auf der Oberseite. Die Bauchseite ist deutlich heller und meist weißlich bis grau gefärbt.
Waldmäuse sind überwiegend nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie in selbst gegrabenen Erdbauen, unter Wurzeln oder in natürlichen Verstecken. Ihre Nahrung ist vielseitig und umfasst Samen, Früchte, Nüsse, Knospen, Pilze sowie gelegentlich Insekten und andere kleine wirbellose Tiere.
Durch ihre Sammel- und Vorratstätigkeit tragen Waldmäuse zur Verbreitung zahlreicher Pflanzenarten bei. Nicht alle versteckten Samen werden wiedergefunden, sodass aus manchen Vorräten neue Pflanzen entstehen können. Damit übernehmen die kleinen Nager eine wichtige Rolle in vielen Ökosystemen.
Aufnahme von Helga Zinnecker
Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) gehört zur Familie der Langschwanzmäuse und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Sie zählt zu den häufigsten Kleinsäugern in Wäldern, Heckenlandschaften, Feldgehölzen und strukturreichen Kulturlandschaften.
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 8 bis 11 Zentimetern und einem ähnlich langen Schwanz wirkt die Waldmaus schlank und beweglich. Charakteristisch sind ihre großen dunklen Augen, die auffallend großen Ohren und das braun bis rotbraun gefärbte Fell auf der Oberseite. Die Bauchseite ist deutlich heller und meist weißlich bis grau gefärbt.
Waldmäuse sind überwiegend nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie in selbst gegrabenen Erdbauen, unter Wurzeln oder in natürlichen Verstecken. Ihre Nahrung ist vielseitig und umfasst Samen, Früchte, Nüsse, Knospen, Pilze sowie gelegentlich Insekten und andere kleine wirbellose Tiere.
Durch ihre Sammel- und Vorratstätigkeit tragen Waldmäuse zur Verbreitung zahlreicher Pflanzenarten bei. Nicht alle versteckten Samen werden wiedergefunden, sodass aus manchen Vorräten neue Pflanzen entstehen können. Damit übernehmen die kleinen Nager eine wichtige Rolle in vielen Ökosystemen.
Aufnahme von Helga Zinnecker
- Waldmaus auf nächtlicher Nahrungssuche zwischen Laub und Moos.
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Jagdfasan (Phasianus colchicus)
Der Jagdfasan (Phasianus colchicus) – farbenprächtiger Bewohner unserer Kulturlandschaft
25/26.06.2026
Das kupferrot schimmernde Gefieder leuchtet in der Morgensonne, während er aufmerksam seine Umgebung beobachtet. Für viele Naturfreunde gehört die Begegnung mit einem Jagdfasan zu den besonderen Momenten eines Spaziergangs durch die Feldflur. Doch solche Beobachtungen werden in vielen Regionen seltener.
25/26.06.2026
- An einem kühlen Frühlingsmorgen liegt noch leichter Nebel über den Feldern. Am Rand eines Getreideschlags erklingt plötzlich ein markanter Ruf. Wenige Augenblicke später tritt ein prächtig gefärbter Hahn aus der Deckung.
Das kupferrot schimmernde Gefieder leuchtet in der Morgensonne, während er aufmerksam seine Umgebung beobachtet. Für viele Naturfreunde gehört die Begegnung mit einem Jagdfasan zu den besonderen Momenten eines Spaziergangs durch die Feldflur. Doch solche Beobachtungen werden in vielen Regionen seltener.
Artbeschreibung
Der Jagdfasan (Phasianus colchicus) gehört zur Familie der Fasanenartigen. Ursprünglich stammt die Art aus weiten Teilen Asiens, ist jedoch seit Jahrhunderten auch in Europa verbreitet. Besonders auffällig sind die Männchen mit ihrem farbenreichen Gefieder, dem grün schimmernden Kopf, den roten Gesichtsfeldern und dem langen, gebänderten Schwanz. Die Hennen sind deutlich unscheinbarer gefärbt. Ihre braun-beige Tarnfärbung schützt sie während der Brutzeit vor Fressfeinden.
Jagdfasane bewohnen vor allem strukturreiche Agrarlandschaften mit Hecken, Feldgehölzen, Brachen, Gräben und Wiesen. Sie ernähren sich von Samen, Getreidekörnern, Beeren, Knospen sowie zahlreichen Insekten und anderen Kleintieren.
Gerade für die Küken sind eiweißreiche Insekten in den ersten Lebenswochen überlebenswichtig.
Aufnahme von Helga Zinnecker
Der Jagdfasan (Phasianus colchicus) gehört zur Familie der Fasanenartigen. Ursprünglich stammt die Art aus weiten Teilen Asiens, ist jedoch seit Jahrhunderten auch in Europa verbreitet. Besonders auffällig sind die Männchen mit ihrem farbenreichen Gefieder, dem grün schimmernden Kopf, den roten Gesichtsfeldern und dem langen, gebänderten Schwanz. Die Hennen sind deutlich unscheinbarer gefärbt. Ihre braun-beige Tarnfärbung schützt sie während der Brutzeit vor Fressfeinden.
Jagdfasane bewohnen vor allem strukturreiche Agrarlandschaften mit Hecken, Feldgehölzen, Brachen, Gräben und Wiesen. Sie ernähren sich von Samen, Getreidekörnern, Beeren, Knospen sowie zahlreichen Insekten und anderen Kleintieren.
Gerade für die Küken sind eiweißreiche Insekten in den ersten Lebenswochen überlebenswichtig.
Aufnahme von Helga Zinnecker
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Bucheckern der Rotbuche – Noch gut verborgen im Juni
Bucheckern der Rotbuche – Noch gut verborgen im Juni
20/21.06.2026
Zu dieser Jahreszeit lassen sich die jungen Fruchtstände häufig zwischen den Blättern entdecken. Die spätere Fruchthülle, die sich im Herbst öffnet, schützt die heranwachsenden Samen während ihrer Entwicklung. Erst nach mehreren Monaten Reifezeit springen die Hüllen auf und geben die dreikantigen Bucheckern frei.
20/21.06.2026
- Die Rotbuche (Fagus sylvatica) gehört zu den prägenden Baumarten unserer heimischen Wälder. Ihre Früchte, die sogenannten Bucheckern, entwickeln sich bereits im Frühjahr aus den unscheinbaren Blüten. Im Juni sind sie jedoch meist noch nicht ausgereift und bleiben von einer grünen, weich behaarten Fruchthülle umgeben.
Zu dieser Jahreszeit lassen sich die jungen Fruchtstände häufig zwischen den Blättern entdecken. Die spätere Fruchthülle, die sich im Herbst öffnet, schützt die heranwachsenden Samen während ihrer Entwicklung. Erst nach mehreren Monaten Reifezeit springen die Hüllen auf und geben die dreikantigen Bucheckern frei.
Für viele Tierarten stellen Bucheckern eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Besonders Wildschweine, Mäuse, Eichhörnchen und verschiedene Vogelarten profitieren von den energiereichen Samen. Die Menge der gebildeten Früchte schwankt von Jahr zu Jahr erheblich. In sogenannten Mastjahren tragen Rotbuchen besonders viele Bucheckern, was sich oft deutlich auf die Tierwelt auswirkt.
Wer im Juni aufmerksam durch einen Buchenwald geht, kann bereits einen Blick auf die zukünftige Herbsternte werfen. Die noch geschlossenen Fruchthüllen sind ein interessantes Beispiel dafür, wie Pflanzen ihre Samen über viele Monate hinweg schützen und entwickeln, bevor sie schließlich zur Verbreitung freigegeben werden.
Steckbrief: Bucheckern
Baumart: Rotbuche (Fagus sylvatica)
Frucht: Buchecker
Entwicklungsstand im Juni: Jungfrüchte in geschlossener, grüner Fruchthülle
Reifezeit: Spätsommer bis Herbst
Bedeutung: Wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Waldtiere
Im Juni sind Bucheckern daher meist noch verborgen und nur bei genauer Betrachtung erkennbar – ein kleiner, aber spannender Hinweis auf den fortschreitenden Jahreszyklus im Buchenwald.
Aufnahme vom 12.06.2026
Wer im Juni aufmerksam durch einen Buchenwald geht, kann bereits einen Blick auf die zukünftige Herbsternte werfen. Die noch geschlossenen Fruchthüllen sind ein interessantes Beispiel dafür, wie Pflanzen ihre Samen über viele Monate hinweg schützen und entwickeln, bevor sie schließlich zur Verbreitung freigegeben werden.
Steckbrief: Bucheckern
Baumart: Rotbuche (Fagus sylvatica)
Frucht: Buchecker
Entwicklungsstand im Juni: Jungfrüchte in geschlossener, grüner Fruchthülle
Reifezeit: Spätsommer bis Herbst
Bedeutung: Wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Waldtiere
Im Juni sind Bucheckern daher meist noch verborgen und nur bei genauer Betrachtung erkennbar – ein kleiner, aber spannender Hinweis auf den fortschreitenden Jahreszyklus im Buchenwald.
Aufnahme vom 12.06.2026
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Die Welt der Winden – Vielfalt eleganter Kletterpflanzen
Die Welt der Winden – Vielfalt eleganter Kletterpflanzen
25/26.06.2026
Die Familie der Winden umfasst eine große Vielfalt unterschiedlicher Arten. Während einige Arten als heimische Wildpflanzen in Hecken, an Wegrändern oder auf Wiesen vorkommen, werden andere aufgrund ihrer auffälligen Blüten gezielt in Gärten und Parkanlagen kultiviert. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Zaunwinde, verschiedene Trichterwinden, die farbenprächtige Prunkwinde sowie zahlreiche weitere Arten und Zuchtformen.
25/26.06.2026
- Winden zählen zu den faszinierendsten Blütenpflanzen unserer Gärten und Landschaften. Mit ihren charakteristischen trichterförmigen Blüten und ihrem oft rankenden Wuchs ziehen sie Jahr für Jahr die Aufmerksamkeit von Naturfreunden und Pflanzenliebhabern auf sich.
Die Familie der Winden umfasst eine große Vielfalt unterschiedlicher Arten. Während einige Arten als heimische Wildpflanzen in Hecken, an Wegrändern oder auf Wiesen vorkommen, werden andere aufgrund ihrer auffälligen Blüten gezielt in Gärten und Parkanlagen kultiviert. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Zaunwinde, verschiedene Trichterwinden, die farbenprächtige Prunkwinde sowie zahlreiche weitere Arten und Zuchtformen.
Die Blüten präsentieren sich in unterschiedlichen Farben und Formen – von reinem Weiß über zarte Rosa- und Violetttöne bis hin zu kräftigem Blau oder Purpur. Viele Arten öffnen ihre Blüten nur für einen begrenzten Zeitraum und bieten Insekten dabei eine wertvolle Nahrungsquelle.
Mit unserer Diashow möchten wir einen Einblick in die beeindruckende Vielfalt der Winden geben. Vorgestellt werden unter anderem Trichterwinden, Prunkwinden, Zaunwinden, Prachtwinden und weitere interessante Arten. Die Bilder zeigen die unterschiedlichen Blütenformen, Farben und Wuchsweisen dieser bemerkenswerten Pflanzen und laden dazu ein, die Schönheit und Vielfalt der Natur näher kennenzulernen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken der abwechslungsreichen Welt der Winden.
Aufnahmen von Dieter Zinßer
Mit unserer Diashow möchten wir einen Einblick in die beeindruckende Vielfalt der Winden geben. Vorgestellt werden unter anderem Trichterwinden, Prunkwinden, Zaunwinden, Prachtwinden und weitere interessante Arten. Die Bilder zeigen die unterschiedlichen Blütenformen, Farben und Wuchsweisen dieser bemerkenswerten Pflanzen und laden dazu ein, die Schönheit und Vielfalt der Natur näher kennenzulernen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken der abwechslungsreichen Welt der Winden.
Aufnahmen von Dieter Zinßer
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