Auch im Winter dürfen wir Sumpfmeisen zu unseren Standvögel zählen ....
Sumpfmeise
Auch im Winter verlässt uns die Sumpfmeise, deren Name nicht unbedingt auf den von ihr bevorzugten Lebensraum hinweist, nicht. Ihr Biotop sind unter anderem die großflächigen Mischwaldareale des Steigerwaldes.
In der oberflächligen Sichtung ist die bis 13 große und bis 14 Gramm schwere Sumpfmeise leicht mit der Weidenmeise verwechselbar.
Mit einem geschätzten Brutvogelbestand von bis zu 120 000 Brutpaaren zählt die Sumpfmeise zu den häufigen Brutvogelarten Bayerns. Eine relativ hohe Bestandsdichte erreichen Sumpfmeisen in Laubholzwäldern, wogegen sich der Bestand in Nadelhölzern weniger stabil zeigt.
Mitte April beginnt die intensive Balz- und die sich daran anschließende Paarung der Sumpfmeisen. Anfang / Mitte Mai beginnt der Fortpflanzungszyklus. Ein Moosnest ( angelegt in Höhlungen / Nistkästen ) wird zur Fortpflanzungsplattform.
In selbiges setzt die Sumpfmeise 6 – 9 ( 12/13 ) Eier ab und erbrütet sie innerhalb 17 Tagen.
Weitere 19 Tage später verlassen die jungen Sumpfmeisen ihren Geburtsort ( „Baum“ - Höhlenbrüter ) um noch etwa 10 – 14 Tage von den Altvögeln weiter mit Nahrung versorgt zu werden.
Nahrungsgrundlage der Sumpfmeisen sind Insekten und deren Larven.
Im Winter treffen wir Sumpfmeisen auch an menschlichen Futterstellen an, wo sich diese Vögel an Meisenknödel und Proteinballen gütlich tun.