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Die Fortpflanzung scheint zu funktionieren ....
Bild zum Eintrag (40085-160)
Nilgänse pflanzen sich in Franken erfolgreich fort

15.08.2011

Franken.
In den letzten Jahren konnte man Nilgänse auch in Franken häufiger in "freier Wildbahn" erleben. Selbst in den Nestern des Weißstorches, hoch über den Dächern der Frankenmetropolen konnte man sie entdecken.

Da Nilgänse auch in Bäumen brüten lag es nicht fern das es diese Vögel versuchen könnten die Nistplätze des Weißstorchs zu verwenden.

Doch bislang war bis auf regelmäßige Besuche dieser Horstplätze kein Bruterfolg dokumentierbar.

Das es nun dennoch mit dem Nachwuchs in Franken klappt zeigt diese Aufnahme von Johannes Rother,
Nilgänse
Bild zum Eintrag (21692-160)
Nilgänse - farbenfrohe - Facetten, deren Ruffrequenzen an Perlhühner erinnern.
Nilgans ( Alopochen aegyptiacus )
Bild zum Eintrag (21694-160)
Ausgehend von Großbritannien und den Niederlanden breitete sich die Nilgans mittlerweile auch in fast ganz Deutschland aus. Einer dieser Verbreitungsschwerpunkte liegt in Nordrhein Westfalen. Jedoch wird auch das Rhein-Main Gebiet von einer nicht unerheblichen Anzahl an Nilgänsen beflogen.

Die Nilgans erreicht in etwa eine Körpergröße von rund 70 cm, sowie eine Spannweite um die 145 Meter. Der Ruf der ehemals lediglich in Afrika heimischen Gänseart erinnert an dem des Perlhuhns.

Als relativ anspruchslose Brutvogelart werden Nistplätze aufgesucht, deren Variantenvielfalt nicht unerheblich ist. Ob Boden- oder Baumnest, ob Gewässernah oder weit entfernt, der Nilgans sind Lebensraum – Neubesiedlungen recht geläufig. Wobei der Baumbrut sicher mehr Bedeutung zugemessen wurde, als sie sich wirklich darstellen. Baumnester sind einfach leichter auszumachen als versteckt platzierte Bodennester.

7 – 10 leit glänzende Eier stellen ein Gelege dar. Dieses erbrütet die Nilgans innerhalb von 30 Tagen. Nach etwa 9 ½ Wochen sind die Junggänse voll flugfähig und begleiten die Eltern.

Auch die Nilgans ernährt sich in unseren Breiten gerne von Sämereien, wobei auch Gräser und Kräuter nicht unbeachtet liegen bleiben.

In wieweit die zu erwartende Klimaerwärmung dieser Gänseart zum Vorteil gereicht bleibt abzuwarten. Jedoch wird die Erwärmung sicher einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Zugverhalten während der Wintermonate und damit unmittelbar auf Balz und Brutverhalten haben.
Nilgänse im Schwarm -
Bild zum Eintrag (21693-160)
gut zu erkennen das markante weiße Flügelfeld
"Afrika" im Steigerwald 2011
Bild zum Eintrag (36214-160)
"Afrika" im Steigerwald 2011

24.03.2011


Unter dieser Überschrift möchten wir eine Dokumentation aus Burgwindheim / Lks. Bamberg ( Ofr. ) setzen, die erstmals seit Installation der "Ebrachtalaue" - siehe auch Projekte / Auen / [Ebrachtalaue] - am 24.03.2011 erfasst werden konnte.

Ursprünglich in ganz Afrika beheimatet gelang es der Nilgans ( Neozoen ) auch Teile Deutschlands zu besiedeln. Dieser Prozess scheint bei weitem noch nicht abgeschlossen.

Da diese Art sehr genügsam in der Nahrungsaufnahme erscheint, ( Hauptnahrung sind Gräser ) und der hohen Reproduktionsrate sollte uns diese Tierart in den kommenden Jahren vermehrt in den Talräumen des Steigerwaldes auffallen und auch hier bei günstiger Situation für "afrikanischen Flair" sorgen.

Weltoffen, so zeigt sich die Steigerwaldregion auch im Tierreich ...

Auf den nachfolgenden Aufnahmen bewegen wir uns optisch und ganz vorsichtig an den 3kopf starken Nilganstrupp heran ....


"Afrika" im Steigerwald 2011
Bild zum Eintrag (36215-160)
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