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Goldammer
Bild zum Eintrag (82323-160)
Die Goldammer !

Was ich Euch sagen muß, ist schon ein Jammer,
Bedroht ist nun auch schon, der Bestand der Goldammer.
Drum hat man sie kurzerhand,
Zum Vogel des Jahres 1999 benannt.
Die Goldammer ist gut sperlingsgroß,
Ihre Anpassung an die Feldmark ist famos.
Von einer Buschspitze, oder von einem Astüberhang,
Lässt sie ertönen ihren Gesang.
Ihr Liedchen, wie`s der Volksmund schrieb, klingt:
„Wie, wie, wie hab ich dich lieb“.
Doch beeindruckender noch als ihre Lieder,
Ist die Farbe von ihrem Gefieder.
Goldgelb leuchten Kopf und Unterseite,
Im Sonnenschein auf große Weite.
Weil Rücken, Flügel, Brust und Flanken,
Sind längsgestrichelt braun,
Muss man, um sie zu entdecken,
Trotzdem schon genau hinschaun.
Die Goldammer häufig mit dem Schwanze zuckt,
Wenn sie in die Landschaft guckt.
Ihr vormals idealer Lebensraum,
Ist heut` meist ohne Strauch und Baum.
Sie braucht aber die Kulturlandschaft mit Hecken,
Um bei Gefahr, sich drin zu verstecken.
Feldgehölze und Fichtenschonung,
Bieten ihr Unterschlupf und Wohnung.
Unten am Boden, oder niedrig im Geäst,
Baut sie dem Nachwuchs aus Halmen ein Nest.
Es sollte nicht jeder Strauch abgehackt,
Sondern zu ihrem Schutze, das sei hier gesagt,
Müsstet Ihr, im Großen und Ganzen,
So viel wie möglich, neue anpflanzen;
Lasst Schonungen und Feldgehölze entstehen,
Das wird nicht nur die Goldammer gern sehen.
Im Unterholz und in dichten Hecken,
Können auch Hase und Igel sich verstecken.
Wenn Ihr jetzt handelt, das solltet Ihr wissen,
Braucht Ihr die Goldammer nicht zu vermissen.
Ihr müßt nur vernünftig Schalten und Walten,
So bleibt sie uns auch weiterhin erhalten.



Hubertus Zinnecker © 1998
Goldammer
Bild zum Eintrag (20947-160)
Goldammer

Als weit verbreiteter Bewohner unseres Landkreises können wir die Goldammer antreffen.  

Goldammern erreichen Körperlängen von bis zu 18cm , ein Gewicht von bis zu 30 Gramm und eine Spannweite von bis zu 26,5 cm.

Häufig sieht man die Goldammer in den Baumreihen der Flurwege wo sie besonders im Frühjahr ihren markanten Gesang vorträgt.

In den milden Winter der vergangenen Jahre verblieb sie häufig in den Brutgebieten des Landkreises.

Bereits im Februar beginnen männliche Goldammern mit dem Balzgesang um die Weibchen auf sich aufmerksam und sich die Konkurrenten vom Schnabel zu halten.

Im April beginnt die Brutsaison dieser Spezies, wobei meist in der niederen Vegetation ein Napfnest angelegt und in gleiches 4 – 5 gut getarnte Eier gelegt werden.

Nach rund 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungammern. Nach weiteren 15 Tagen verlassen die fast erwachsenen Jungvögel dann das Nest.

2 – 3 Jahresbruten kann die Goldammer im Jahr bewältigen. Die Jungvögel werden mit Insekten gefüttert, die Altvögel ernähren sich außerhalb der Brutzeit von Insekten, Beeren und Samen.

Mehr auf den Seiten des Nabu

- http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/1999-diegoldammer/
Goldammer 2013
Bild zum Eintrag (58946-160)
Die Goldammer - in der Aufnahme ein Weibchen - ............
Bild zum Eintrag (20945-160)
.......... hier der Gegenpart - ein singendes Männchen
Bild zum Eintrag (20946-160)
-- die Gelbtöne sind markanter ausgeprägt ,

ist einer der häufigeren Vogelarten im Landkreis Bamberg.

Wollen wir hoffen das es so bleibt!
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