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Heidelerche
Heidelerche
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Wie zahlreiche Bodenbrüter bedarf die Heidelerche einer besonderen Tarnung, das der in Bayern äußerst selten gewordene Vogel durch sein Gefieder erreicht.

Auch in Franken zeigt die Bestandskurve dieser Spezies leider weiter nach unten, so das der Zugvogel zwischenzeitlich in die Kategorie „vom Aussterben bedroht“ aufgenommen werden musste.Der Bestandsrückgang liegt unter anderem an Veränderungsmodalitäten der modernen Land- und Forstwirtschaft und damit im Verlust geeigneter Biotope.

Die Sänger des Frühlings kehren etwa Mitte März zu uns zurück, wobei die Tendenz der vergangenen vier Jahre mehr in Richtung – Ende Februar – zu zeigen schien. Hier sind anzunehmende Faktoren erkennbar, die dem Zusatz „Zwischenzieher“ beinhalten. Also Exemplare, die eine bedeutend weniger aufwendige Flugroute nehmen.

Etwa 15 Zentimeter groß und 37 Gramm leicht werden ausgewachsene Heidelerchen.

Ende März – Anfang April beginnen Heidelerchen mit der Anlage des Bodennestes , das in der Regel gut versteckt in einer natürlichen, teil- überwachsenen Bodenmulde angelegt wird. In gleiches werden meist 4 Eier abgesetzt und 11 – 15 Tage lang erbrütet.

Weitere 13 – 15 Tage später verlassen die jungen Heidelerchen die zwischenzeitlich mit Insekten versorgt wurden den Nistplatz um noch einige Tage von den Altvögeln mit Nahrung versorgt zu werden.Die Anlage einer jährlichen Zweitbrut ist bei der Heidelerche keine Seltenheit, wobei meist ein anderer Parasitenfreier Brutblatz gewählt wird.

Es wäre wünschenswert dieser typisch fränkischen Vogelart durch die Anlage geeigneter Biotope nachhaltig unter die Flügel zu greifen, deren Erfolgaussichten positiv geformt sind.

Aktuell wird der bayerische Bestand dieser Vogelart auf etwa 250 - 400 Brutpaare geschätzt.
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