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Rotdrossel
Im Winter auch in der Steigerwaldregion beheimatet
Bild zum Eintrag (21958-160)
Im Winter auch in der Steigerwaldregion beheimatet - die Rotdrossel.
Rotdrossel
Bild zum Eintrag (21959-160)
Rotdrossel - Scharen bis zu 42 Tiere - im Januar / Februar 2008 im oberen nödlichen Steigerwald.
Rotdrossel ( Turdus iliacus )
Bild zum Eintrag (21960-160)
Von der Ferne nicht leicht von der ortsüblichen Singdrossel zu unterscheiden, zeigt sich dem geübten Vogelfreund die Rotdrossel mit ihrem typischen hellen Augenstreif, sowie ihrer bräunlichen Flanke. Vorausgesetzt der Beobachter schafft es nahe genug an die recht scheuen Vögel heran zu kommen.

Meist lösten sich die mehrere Dutzend umfassenden Rotdrosselschwärme mit unüberhörbarem Gezeter schon bei einer Annäherjung bis auf 150 Meter auf.



Typischer Bewohner der nörlichen Regionen zeigt sich die etwa 21cm große Rotdrossel auch regelmäßig in der Steigerwaldregion. Etwa Ende März erreichen die Rotdrosseln ihre angestammten Nistplätze.

Wobei vereinzelt das eine oder andere Paar auch schon in der Umgebung brüten konnte.

Dort angekommen wird relativ rasch mit der Nistplatzgestaltung begonnen. Bevorzugt nimmt die Starengroße Rotdrossel Birken- oder Nadelwälder an. In ihr leicht ausgepolstertes Nest legt sie etwa 6 Eier ab und bebrütet diese innerhalb von etwa 2 Wochen.

Nach dem Schlüpfen der Jungdrosseln werden diese rund 12 Tage innerhalb des Nestes sowie etwa 15 Tage außerhalb des Nestes von den Altvögeln gefüttert.

Während dieser Zeitspanne wird fast außnahmslos tierische Nahrung in Form von Schnecken und Insekten ( Weichtiere ) genommen. Nach dieser Spanne schließen sich die Rotdrosseln zu Schwärmen zusammen um in der Gegend umherzustreifen. Regelmäßig erstatten die Vögel auch Weinbaugebieten ihren Besuch. Hier wird dann auf Beeren und Trauben umgestellt.
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