Sie alle engagieren sich gemeinsam mit Artenschutz in Franken® für eine intakte Umwelt
ARTENSCHUTZ IN FRANKEN®

Im Sinne uns nachfolgender Generationen
Ausgezeichnet

Home

Über Uns

Aktuelles

Der Steigerwald

Diverses

Pflanzen

Projekte

Publikationen

Tiere

Umweltbildung

Webcams
Sie befinden sich hier:
Tiere
>
Vögel
>
Ringeltaube
Seite:
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
Ringeltaube (Columba palumbus)
Bild zum Eintrag (1139880-160)
Ringeltaube (Columba palumbus) – Anpassungsfähige Bewohnerin von Wald und Stadt

Ein dumpfes Flügelschlagen durchbricht die morgendliche Ruhe. Schwer und zugleich elegant hebt sich eine Ringeltaube von einem alten Baum und zieht mit schnellen Flügelschlägen über Wiesen und Felder hinweg. Wenig später erklingt ihr charakteristischer Ruf aus der Baumkrone – ein vertrauter Klang, der sowohl in Wäldern als auch in Parks und Gärten zu hören ist.

Artbeschreibung

Die Ringeltaube (Columba palumbus) ist die größte heimische Taubenart in Mitteleuropa. Sie erreicht eine Körperlänge von etwa 40 bis 42 Zentimetern und ist an ihrem graublauen Gefieder sowie den auffälligen weißen Flecken an Hals und Flügeln gut zu erkennen. Im Flug fallen besonders die breiten, weißen Flügelbinden auf.

Ihr Ruf ist markant und weithin hörbar, vor allem während der Brutzeit im Frühjahr und Sommer. Ringeltauben bauen einfache Nester aus Zweigen, meist hoch oben in Bäumen. Häufig werden mehrere Bruten pro Jahr aufgezogen.

Die Nahrung der Ringeltaube besteht überwiegend aus pflanzlichem Material wie Samen, Knospen, Beeren und Blättern. Dabei nutzt sie sowohl natürliche Nahrungsquellen als auch landwirtschaftliche Flächen.

Lebensraum und Verhalten

Ursprünglich ist die Ringeltaube eine typische Waldbewohnerin. Heute ist sie jedoch äußerst anpassungsfähig und kommt zunehmend auch in Siedlungsräumen vor. Parks, Gärten und Friedhöfe bieten ihr geeignete Brutplätze und ein ausreichendes Nahrungsangebot.

Ein Teil der Population zieht im Herbst in wärmere Regionen, während andere Tiere ganzjährig in Mitteleuropa bleiben. Diese Flexibilität trägt dazu bei, dass die Art insgesamt weit verbreitet ist.

Herausforderungen und Veränderungen

Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit ist auch die Ringeltaube von Veränderungen in der Landschaft betroffen. Intensive Landwirtschaft kann das Nahrungsangebot einschränken, während der Verlust strukturreicher Lebensräume wie Hecken und Feldgehölze wichtige Rückzugsorte reduziert.

Der Klimawandel beeinflusst zudem das Zugverhalten und die Verfügbarkeit von Nahrung. Mildere Winter führen dazu, dass mehr Ringeltauben in ihren Brutgebieten verbleiben, was langfristig Veränderungen in den Beständen mit sich bringen kann.

Ein Leben in der Nähe des Menschen

Die Ringeltaube zeigt, wie Wildtiere sich an vom Menschen geprägte Lebensräume anpassen können. Dennoch ist ein bewusster Umgang mit Naturflächen wichtig: Der Erhalt von Bäumen, Hecken und naturnahen Grünflächen schafft Lebensräume nicht nur für die Ringeltaube, sondern für viele weitere Arten.

Als vertrauter Vogel unserer Landschaft steht die Ringeltaube stellvertretend für die Verbindung zwischen Natur und menschlichem Lebensraum – und erinnert daran, wie wichtig es ist, diese Verbindung zu bewahren.

Aufnahme von Johannes Rother
Ringeltaube
Bild zum Eintrag (1139881-160)
Aufnahme von Johannes Rother
Mit etwa 300.000 Brutpaaren, Bayerns häufigste Wildtaubenart
Bild zum Eintrag (1139882-160)
Aufnahme von Andy Gehrig
Ringeltaube ( Columba palumbus )
Bild zum Eintrag (1139883-160)

Die häufigste unserer Wildtaubenarten ist die Ringeltaube. Sie erreicht eine Körperlänge von rund 33 cm und zeigt sich in ihrer Farbgebung Männchen / Weibchen gleich. Bereits Mitte Februar (wenn sie überhaupt noch wegziehen) sind die Ringeltauben balzend in den Wäldern und Parkanlagen unserer Heimat anzutreffen. Einfaches Reisignest wird in hohen Bäumen gebaut, aber auch in Hecken oder Gebäuden. Die 3 – 6 Eier werden rund 17 Tage bebrütet. Etwa 21 Tage nach dem Schlupf fliegen die Jungtauben aus und werden von den Altvögeln noch etwa 2 – 4 Wochen mit vorverdauten Sämereien gefüttert, wobei Alttauben auch Beeren, etc. zu sich nehmen.

Aufnahme von Klaus Sanwald
Seite:
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
Aktueller Ordner:
Vögel
Parallele Themen:
Alpendohle Alpenschneehuhn Alpenstrandläufer Amsel Amsel - Doku Repro 2017 Auerhuhn Austernfischer Bachstelze Baikalente Bartgeier Bartmeise Basstölpel Baumfalke Bekassine Bergfink Beutelmeise Bienenfresser Birkenzeisig Birkhuhn Bläßgans Blässhuhn Blaukehlchen Blaumeise Blaumerle Blauracke Bluthänfling Blutspecht Brachvogel Brandgans Brandseeschwalbe Brauner Pelikan Brauner Sichler Braunkehlchen Brautente Bruchwasserläufer Buchfink Buntspecht Bussard Dohle Dompfaff Dorngrasmücke Dreifarbreiher Dreizehenmöwe Dreizehenspecht Drosselrohrsänger Dunkler Wasserläufer Eichelhäher Eiderente Eisente Eissturmvogel Eisvogel Elster Erlenzeisig Falkenraubmöwe Fasan Fasanenkampf Feldlerche Feldschwirl Feldsperling Felsentaube Fichtenkreuzschnabel Fischadler Fitis Flamingo Flußseeschwalbe Flussregenpfeifer Flussuferläufer Gänsegeier Gänsesäger Gartenbaumläufer Gartengrasmücke Gartenrotschwanz Gebirgstelze Gerfalke Girlitz Goldammer Goldregenpfeifer Grünfink Grünreiher Grünschenkel Grünspecht Grauammer Graugans Graugans-Hybrid Graureiher Graureiher vs.Eisvogel&Blässhuhn Grauschnäpper Grauspecht Große Brachvogel Große Rohrdommel Großtrappe Höckerschwan Habicht Habichtskauz Halsbandschnäpper Haselhuhn Haubenlerche Haubenmeise Haubentaucher Hausrotschwanz Haussperling Heckenbraunelle Heidelerche Heringsmöwe Hirtenregenpfeifer Hohltaube Hybridgans - Grau und Kanadagans Ibis Kampfläufer Kanadagans Kappenammer Kernbeißer Kiebitz Klappergrasmücke Kleiber Kleiber Naturhöhle Kleinspecht Knäkente Kohlmeise Kolbenente Kolkrabe Kormoran Kornweihe Kranich Krickente Kuckuck Kuhreiher Kurzschnabelgans Löffelente Löffler Lachmöwe Lannerfalke Mäusebussard Mönchsgrasmücke Mandarinente Mantelmöwe Mauerläufer Mauersegler Mehlschwalbe Merlin Misteldrossel Mittelmeermöwe Mittelspecht Moorente Moorschneehuhn Mornellregenpfeifer Nachtigall Nachtreiher Nebelkrähe Neuntöter Nilgans Nilgans - Baumbrut Nonnengans Nymphensittich Ohrentaucher Ortolan Pelikan Pfau Pfeifenente Pfuhlschnepfe Pirol Prachttaucher Purpurreiher Rötelschwalbe Rabenkrähe Rallenreiher Raubseeschwalbe Raubwürger Rauchschwalbe Raufußkauz Rebhuhn Reiherente Ringelgans Ringeltaube Rohrammer Rohrweihe Rosaflamingo Rosalöffler Rosenstar Rossicus-Saatgans Rostgans Rotdrossel Rotfußfalke Rothalsgans Rothalstaucher Rothuhn (Alectoris rufa) Rotkehlchen Rotkehlpieper Rotkopfwürger Rotmilan Rotschenkel Rotschulterstärling Säbelschnäbler Saatgans Saatkrähe Sakerfalke Sandregenpfeifer Schafstelze Scharlachsichler/Roter Ibis Schellente Schilfrohrsänger Schleiereule Schmutzgeier Schnatterente Schneeeule Schneesichler Schreiadler Schwanzmeise Schwarzbrauenalbatros Schwarzhalstaucher Schwarzkehlchen Schwarzkopfmöve Schwarzmilan Schwarzschnabelstorch Schwarzspecht Schwarzstorch Seeadler Seeregenpfeifer Seidenreiher Seidenschwanz Sichelstrandläufer Silbermöwe Silberreiher Singdrossel Singschwan Skua Sommergoldhähnchen Sperber Sperbereule Sperlingskauz Spießente Spornammer Star Steinadler Steinhuhn Steinkauz Steinschmätzer Steinwälzer Stelzenläufer Sterntaucher Stieglitz Stockente Stockente Hybrid Strandpieper Streifengans Sturmmöwe Sumpfmeise Sumpfohreule Türkentaube Tafelente Tahaweber Tannenhäher Tannenmeise Teichhuhn Teichrohrsänger Trauerschnäpper Trauerschwan Trauerseeschwalbe Triel Trottellumme Turmfalke Turteltaube Uferschnepfe Uferschwalbe Uhu Uhu - Brutplatz in Gefahr 2016 Uhu als Kulturfolger Uhu und Wildschwein Unglückshäher Wüstenbussard Wachholderdrossel Wachtel (Europäische) Wachtelkönig Waldbaumläufer Waldkauz Waldlaubsänger Waldohreule Waldrapp Waldschnepfe Waldwasserläufer Wanderfalke Wasseramsel Wasserralle Webervogel Weißbartseeschwalbe Weißkopf Seeadler Weißstorch Weißwangengans Weidensperling Wendehals Wespenbussard Wiedehopf Wiesenpieper Wiesenweihe Wintergoldhähnchen Zaunammer Zaunkönig Ziegenmelker Zilpzalp Zwergdommel Zwergohreneule Zwergsäger Zwergschwan Zwergseeschwalbe Zwergstrandläufer Zwergtaucher