Seite:
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
Feldsperling
Der Feldsperling (Passer montanus) – ein vertrauter Vogel wird seltener
Ein leises Zwitschern liegt in der Luft, als sich eine kleine Gruppe Vögel in der Hecke am Feldrand niederlässt. Zwischen trockenen Halmen und knorrigen Zweigen hüpfen sie flink hin und her, stets in Bewegung. Einer der Vögel trägt eine Kastanie im Schnabel, verschwindet kurz in einer Baumhöhle und kehrt wenig später wieder zurück. Der Feldsperling gehört zu diesen unauffälligen Begleitern des ländlichen Raums, die man oft erst bemerkt, wenn ihr lebhaftes Treiben plötzlich fehlt.
Artbeschreibung
Der Feldsperling (Passer montanus) ist ein kleiner, kompakter Singvogel aus der Familie der Sperlinge. Er ähnelt dem bekannteren Haussperling, lässt sich jedoch gut an seinem braunen Kopf, den auffälligen schwarzen Wangenflecken und der weißen Halszeichnung erkennen. Mit einer Körperlänge von etwa 12 bis 14 Zentimetern ist er etwas zierlicher gebaut.
Feldsperlinge leben meist in lockeren Gruppen und sind besonders außerhalb der Brutzeit gesellig. Sie ernähren sich überwiegend von Samen, Körnern und im Frühjahr sowie Sommer auch von Insekten, die vor allem für die Aufzucht der Jungvögel wichtig sind. Als Höhlenbrüter nutzen sie natürliche Baumhöhlen, alte Spechthöhlen, Mauerspalten oder auch speziell angebrachte Nistkästen.
Lebensraum, Veränderungen und Zukunftsperspektive
Der ursprüngliche Lebensraum des Feldsperlings sind strukturreiche Kulturlandschaften mit Feldern, Hecken, Streuobstwiesen, Waldrändern und kleinen Gehölzen. Solche abwechslungsreichen Lebensräume boten ausreichend Nahrung, Brutplätze und Schutz vor Witterung und Feinden.
In den letzten Jahrzehnten haben sich diese Bedingungen jedoch stark verändert. Durch intensive Landwirtschaft, den Verlust von Hecken und alten Bäumen sowie den Rückgang von Brachflächen gehen wichtige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten verloren. Versiegelte Flächen und aufgeräumte Landschaften lassen dem Feldsperling immer weniger Raum.
Der Klimawandel verstärkt diese Entwicklung zusätzlich. Längere Trockenperioden und extreme Wetterereignisse beeinflussen das Insektenangebot, das für die Jungenaufzucht entscheidend ist. Gleichzeitig können verschobene Jahreszeiten den Zeitpunkt der Brut mit dem Nahrungsangebot aus dem Gleichgewicht bringen.
Trotz seiner Anpassungsfähigkeit gilt der Feldsperling heute vielerorts als rückläufig. Seine Zukunft hängt davon ab, ob strukturreiche Lebensräume erhalten und gefördert werden. Der Schutz alter Bäume, das Anlegen von Hecken, der Erhalt von Feldrändern sowie das Bereitstellen von Nistkästen können dazu beitragen, dem Feldsperling auch in Zukunft einen Platz in unserer Landschaft zu sichern.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
Ein leises Zwitschern liegt in der Luft, als sich eine kleine Gruppe Vögel in der Hecke am Feldrand niederlässt. Zwischen trockenen Halmen und knorrigen Zweigen hüpfen sie flink hin und her, stets in Bewegung. Einer der Vögel trägt eine Kastanie im Schnabel, verschwindet kurz in einer Baumhöhle und kehrt wenig später wieder zurück. Der Feldsperling gehört zu diesen unauffälligen Begleitern des ländlichen Raums, die man oft erst bemerkt, wenn ihr lebhaftes Treiben plötzlich fehlt.
Artbeschreibung
Der Feldsperling (Passer montanus) ist ein kleiner, kompakter Singvogel aus der Familie der Sperlinge. Er ähnelt dem bekannteren Haussperling, lässt sich jedoch gut an seinem braunen Kopf, den auffälligen schwarzen Wangenflecken und der weißen Halszeichnung erkennen. Mit einer Körperlänge von etwa 12 bis 14 Zentimetern ist er etwas zierlicher gebaut.
Feldsperlinge leben meist in lockeren Gruppen und sind besonders außerhalb der Brutzeit gesellig. Sie ernähren sich überwiegend von Samen, Körnern und im Frühjahr sowie Sommer auch von Insekten, die vor allem für die Aufzucht der Jungvögel wichtig sind. Als Höhlenbrüter nutzen sie natürliche Baumhöhlen, alte Spechthöhlen, Mauerspalten oder auch speziell angebrachte Nistkästen.
Lebensraum, Veränderungen und Zukunftsperspektive
Der ursprüngliche Lebensraum des Feldsperlings sind strukturreiche Kulturlandschaften mit Feldern, Hecken, Streuobstwiesen, Waldrändern und kleinen Gehölzen. Solche abwechslungsreichen Lebensräume boten ausreichend Nahrung, Brutplätze und Schutz vor Witterung und Feinden.
In den letzten Jahrzehnten haben sich diese Bedingungen jedoch stark verändert. Durch intensive Landwirtschaft, den Verlust von Hecken und alten Bäumen sowie den Rückgang von Brachflächen gehen wichtige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten verloren. Versiegelte Flächen und aufgeräumte Landschaften lassen dem Feldsperling immer weniger Raum.
Der Klimawandel verstärkt diese Entwicklung zusätzlich. Längere Trockenperioden und extreme Wetterereignisse beeinflussen das Insektenangebot, das für die Jungenaufzucht entscheidend ist. Gleichzeitig können verschobene Jahreszeiten den Zeitpunkt der Brut mit dem Nahrungsangebot aus dem Gleichgewicht bringen.
Trotz seiner Anpassungsfähigkeit gilt der Feldsperling heute vielerorts als rückläufig. Seine Zukunft hängt davon ab, ob strukturreiche Lebensräume erhalten und gefördert werden. Der Schutz alter Bäume, das Anlegen von Hecken, der Erhalt von Feldrändern sowie das Bereitstellen von Nistkästen können dazu beitragen, dem Feldsperling auch in Zukunft einen Platz in unserer Landschaft zu sichern.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Kleine Sperlingsgruppe am Feldrand auf Nahrungssuche
Der Feldsperling (Passer montanus) – ein vertrauter Vogel wird seltener
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Ein vertrauter Vogel der Kulturlandschaft – heute vielerorts selten geworden
Aktueller Ordner:
Vögel
Parallele Themen:
Alpendohle
Alpenschneehuhn
Alpenstrandläufer
Amsel
Amsel - Doku Repro 2017
Auerhuhn
Austernfischer
Bachstelze
Baikalente
Bartgeier
Bartmeise
Basstölpel
Baumfalke
Bekassine
Bergfink
Beutelmeise
Bienenfresser
Birkenzeisig
Birkhuhn
Bläßgans
Blässhuhn
Blaukehlchen
Blaumeise
Blaumerle
Blauracke
Bluthänfling
Blutspecht
Brachvogel
Brandgans
Brandseeschwalbe
Brauner Pelikan
Brauner Sichler
Braunkehlchen
Brautente
Bruchwasserläufer
Buchfink
Buntspecht
Bussard
Dohle
Dompfaff
Dorngrasmücke
Dreifarbreiher
Dreizehenmöwe
Dreizehenspecht
Drosselrohrsänger
Dunkler Wasserläufer
Eichelhäher
Eiderente
Eisente
Eissturmvogel
Eisvogel
Elster
Erlenzeisig
Falkenraubmöwe
Fasan
Fasanenkampf
Feldlerche
Feldschwirl
Feldsperling
Felsentaube
Fichtenkreuzschnabel
Fischadler
Fitis
Flamingo
Flußseeschwalbe
Flussregenpfeifer
Flussuferläufer
Gänsegeier
Gänsesäger
Gartenbaumläufer
Gartengrasmücke
Gartenrotschwanz
Gebirgstelze
Gerfalke
Girlitz
Goldammer
Goldregenpfeifer
Grünfink
Grünreiher
Grünschenkel
Grünspecht
Grauammer
Graugans
Graugans-Hybrid
Graureiher
Graureiher vs.Eisvogel&Blässhuhn
Grauschnäpper
Grauspecht
Große Brachvogel
Große Rohrdommel
Großtrappe
Höckerschwan
Habicht
Habichtskauz
Halsbandschnäpper
Haselhuhn
Haubenlerche
Haubenmeise
Haubentaucher
Hausrotschwanz
Haussperling
Heckenbraunelle
Heidelerche
Heringsmöwe
Hirtenregenpfeifer
Hohltaube
Hybridgans - Grau und Kanadagans
Ibis
Kampfläufer
Kanadagans
Kappenammer
Kernbeißer
Kiebitz
Klappergrasmücke
Kleiber
Kleiber Naturhöhle
Kleinspecht
Knäkente
Kohlmeise
Kolbenente
Kolkrabe
Kormoran
Kornweihe
Kranich
Krickente
Kuckuck
Kuhreiher
Kurzschnabelgans
Löffelente
Löffler
Lachmöwe
Lannerfalke
Mäusebussard
Mönchsgrasmücke
Mandarinente
Mantelmöwe
Mauerläufer
Mauersegler
Mehlschwalbe
Merlin
Misteldrossel
Mittelmeermöwe
Mittelspecht
Moorente
Moorschneehuhn
Mornellregenpfeifer
Nachtigall
Nachtreiher
Nebelkrähe
Neuntöter
Nilgans
Nilgans - Baumbrut
Nonnengans
Nymphensittich
Ohrentaucher
Ortolan
Pelikan
Pfau
Pfeifenente
Pfuhlschnepfe
Pirol
Prachttaucher
Purpurreiher
Rötelschwalbe
Rabenkrähe
Rallenreiher
Raubseeschwalbe
Raubwürger
Rauchschwalbe
Raufußkauz
Rebhuhn
Reiherente
Ringelgans
Ringeltaube
Rohrammer
Rohrweihe
Rosaflamingo
Rosalöffler
Rosenstar
Rossicus-Saatgans
Rostgans
Rotdrossel
Rotfußfalke
Rothalsgans
Rothalstaucher
Rothuhn (Alectoris rufa)
Rotkehlchen
Rotkehlpieper
Rotkopfwürger
Rotmilan
Rotschenkel
Rotschulterstärling
Säbelschnäbler
Saatgans
Saatkrähe
Sakerfalke
Sandregenpfeifer
Schafstelze
Scharlachsichler/Roter Ibis
Schellente
Schilfrohrsänger
Schleiereule
Schmutzgeier
Schnatterente
Schneeeule
Schneesichler
Schreiadler
Schwanzmeise
Schwarzbrauenalbatros
Schwarzhalstaucher
Schwarzkehlchen
Schwarzkopfmöve
Schwarzmilan
Schwarzspecht
Schwarzstorch
Seeadler
Seeregenpfeifer
Seidenreiher
Seidenschwanz
Sichelstrandläufer
Silbermöwe
Silberreiher
Singdrossel
Singschwan
Skua
Sommergoldhähnchen
Sperber
Sperbereule
Sperlingskauz
Spießente
Spornammer
Star
Steinadler
Steinhuhn
Steinkauz
Steinschmätzer
Steinwälzer
Stelzenläufer
Sterntaucher
Stieglitz
Stockente
Stockente Hybrid
Strandpieper
Streifengans
Sturmmöwe
Sumpfmeise
Sumpfohreule
Türkentaube
Tafelente
Tahaweber
Tannenhäher
Tannenmeise
Teichhuhn
Teichrohrsänger
Trauerschnäpper
Trauerschwan
Trauerseeschwalbe
Triel
Trottellumme
Turmfalke
Turteltaube
Uferschnepfe
Uferschwalbe
Uhu
Uhu - Brutplatz in Gefahr 2016
Uhu als Kulturfolger
Uhu und Wildschwein
Unglückshäher
Wüstenbussard
Wachholderdrossel
Wachtel (Europäische)
Wachtelkönig
Waldbaumläufer
Waldkauz
Waldlaubsänger
Waldohreule
Waldrapp
Waldschnepfe
Waldwasserläufer
Wanderfalke
Wasseramsel
Wasserralle
Webervogel
Weißbartseeschwalbe
Weißkopf Seeadler
Weißstorch
Weißwangengans
Weidensperling
Wendehals
Wespenbussard
Wiedehopf
Wiesenpieper
Wiesenweihe
Wintergoldhähnchen
Zaunammer
Zaunkönig
Ziegenmelker
Zilpzalp
Zwergdommel
Zwergohreneule
Zwergsäger
Zwergschwan
Zwergseeschwalbe
Zwergstrandläufer
Zwergtaucher















