Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019
Klimawandel – zusätzliche Belastungen für einen ohnehin gefährdeten Vogel
Neben den Veränderungen der Landnutzung beeinflusst auch der Klimawandel zunehmend die Lebensbedingungen der Feldlerche.
Mildere Winter und ein früherer Vegetationsbeginn können die jahreszeitlichen Abläufe verändern. Wachsen landwirtschaftliche Kulturen im Frühjahr schneller und dichter auf, kann sich das Zeitfenster verkürzen, in dem Feldlerchen geeignete Brutbedingungen vorfinden.
Besonders in ausgetrockneten Böden kann die Verfügbarkeit bestimmter wirbelloser Tiere zurückgehen.
Die Auswirkungen fallen allerdings regional unterschiedlich aus. Nicht jede Veränderung führt zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Bedingungen. Dennoch können sich klimatische Belastungen mit den bereits bestehenden Problemen intensiver Landnutzung gegenseitig verstärken. Gerade in den offenen Agrarlandschaften Frankens, wo zunehmend ausgeprägte Trockenphasen auftreten können, verdient dieser Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit.
Aus unserer Sicht reicht es daher nicht aus, allein auf die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren.
Eine größere Vielfalt an Feldfrüchten, extensiv genutzte Teilflächen und ausreichend strukturreiche Nahrungslebensräume können dazu beitragen.
Die Feldlerche in Franken – ein vertrauter Vogel auf der Roten Liste
Die Feldlerche kommt in Bayern noch in zahlreichen geeigneten Offenlandschaften vor.
Besonders die offenen Agrarräume Mainfrankens, des Grabfeldes und Teile des fränkischen Keuper-Lias-Landes zählen zu ihren wichtigen Verbreitungsgebieten. Doch ihre vergleichsweise weite Verbreitung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bestände erheblich unter Druck stehen.
Damit gehört ausgerechnet ein Vogel zu den gefährdeten Arten, der früher vielerorts als selbstverständlicher Begleiter der bäuerlichen Kulturlandschaft galt.
Denn sie zeigt, dass der Verlust biologischer Vielfalt nicht ausschließlich seltene oder hoch spezialisierte Arten betrifft. Auch ehemals weit verbreitete Vögel können innerhalb vergleichsweise kurzer historischer Zeit erhebliche Bestandsverluste erleiden. Dabei unterliegt die Feldlerche als europäische Vogelart den artenschutzrechtlichen Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes.
Ihre besetzten Nester und die darin befindlichen Eier und Jungvögel dürfen nicht einfach zerstört oder beeinträchtigt werden. Bei landwirtschaftlichen Maßnahmen sind die jeweils einschlägigen gesetzlichen Regelungen zu beachten.
Doch gesetzlicher Schutz allein kann den Rückgang nicht aufhalten, wenn geeignete Lebensräume in der Fläche immer seltener werden.
Wie wir der Feldlerche wieder mehr Lebensraum ermöglichen können
Aus unserer Sicht besitzt der praktische Schutz der Feldlerche vor allem dort gute Chancen, wo Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam geeignete Bewirtschaftungsformen entwickeln.
Dabei können bereits vergleichsweise überschaubare Veränderungen eine wichtige Rolle spielen.
Sogenannte Feldlerchenfenster – kleine, bewusst unbestellte Bereiche innerhalb geeigneter Getreidefelder – können den Vögeln den Zugang zu ansonsten dicht bewachsenen Beständen erleichtern. Allerdings entfalten solche Maßnahmen ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie sinnvoll platziert und mit ausreichenden Nahrungshabitaten kombiniert werden. Besonders wichtig sind außerdem extensiv genutzte Grünlandflächen, geeignete Brachen, Feldvogelinseln und lückigere Getreidebestände.
Wo Brutvorkommen bekannt sind, sollten notwendige Arbeiten möglichst so abgestimmt werden, dass besetzte Nester und noch nicht flugfähige Jungvögel nicht gefährdet werden.
Dabei ist jedoch eine Besonderheit zu beachten: Die Feldlerche bevorzugt offene Landschaften und meidet häufig die unmittelbare Nähe hoher Bäume, dichter Gehölze und Gebäude.
Maßnahmen für diese Vogelart sollten deshalb nicht wahllos an Waldrändern oder innerhalb stark eingegrünter Landschaftsbereiche angelegt werden. Ein Standort, der sich hervorragend zur Förderung von Heckenbrütern eignet, muss für die Feldlerche keineswegs gleichermaßen geeignet sein.
Gerade hierin zeigt sich, wie wichtig artspezifisch ausgerichtete Schutzkonzepte sind.
Nicht jede gut gemeinte Naturschutzmaßnahme hilft automatisch jeder Art. Entscheidend ist, ob sie den tatsächlichen Lebensraumansprüchen gerecht wird.
Warum wir nicht nur einzelne Arten, sondern ganze Landschaften betrachten müssen
In unserer praktischen Arbeit für den Erhalt der biologischen Vielfalt legen wir großen Wert auf die langfristige Entwicklung geeigneter Lebensräume.
Wir wissen, dass sich ein ökologisch wertvoller Zustand häufig nur über viele Jahre herstellen und dauerhaft erhalten lässt. Gerade die Feldlerche macht deutlich, dass der Schutz einzelner kleiner Flächen nicht immer ausreicht. Dieser Vogel benötigt eine großräumig offene Landschaft mit geeigneten Brutplätzen, erreichbaren Nahrungsflächen und einer Bewirtschaftung, die erfolgreiche Fortpflanzung ermöglicht.
Der Schutz der Feldlerche ist deshalb zugleich eine Frage der gesamten Agrarlandschaft.
Wenn immer mehr Feldraine verschwinden, die Nutzungsintensität steigt und extensiv bewirtschaftete Bereiche zunehmend isoliert liegen, verlieren wir nicht nur einzelne Brutplätze. Wir verändern die ökologischen Grundlagen eines ganzen Lebensraumsystems.
Darin sehen wir eine der großen Herausforderungen des heutigen Artenschutzes. Denn eine Landschaft kann äußerlich nahezu unverändert erscheinen, während ihre biologische Vielfalt bereits erheblich zurückgegangen ist.
Doch der Gesang der Feldlerche wird seltener.
Wenn kommende Generationen den Gesang nur noch aus Aufnahmen kennen
Wir von Artenschutz in Franken® möchten uns mit einer solchen Entwicklung nicht abfinden.
Der Schutz der Feldlerche ist für uns weit mehr als die Bewahrung einer einzelnen Vogelart. Er steht stellvertretend für die Frage, welchen Raum wir wild lebenden Tieren in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft künftig noch zugestehen möchten. Wird die offene Feldflur ausschließlich als Produktionsfläche betrachtet, geraten viele ihrer natürlichen Bewohner zwangsläufig unter Druck.
Betrachten wir sie dagegen auch als Lebensraum, ergeben sich Möglichkeiten, landwirtschaftliche Nutzung und biologische Vielfalt besser miteinander zu verbinden. Dafür braucht es geeignete Förderinstrumente, eine verlässliche Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben und den Willen, ökologische Qualität wieder stärker als Bestandteil einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu verstehen.
Vor allem aber braucht es die Erkenntnis, dass der Erhalt einer Art nicht erst dann beginnt, wenn sie unmittelbar vor dem Verschwinden steht.
Aufnahme von Werner Oppermann
Neben den Veränderungen der Landnutzung beeinflusst auch der Klimawandel zunehmend die Lebensbedingungen der Feldlerche.
Mildere Winter und ein früherer Vegetationsbeginn können die jahreszeitlichen Abläufe verändern. Wachsen landwirtschaftliche Kulturen im Frühjahr schneller und dichter auf, kann sich das Zeitfenster verkürzen, in dem Feldlerchen geeignete Brutbedingungen vorfinden.
- Längere Trockenperioden können wiederum das Nahrungsangebot beeinflussen.
Besonders in ausgetrockneten Böden kann die Verfügbarkeit bestimmter wirbelloser Tiere zurückgehen.
- Auch extreme Niederschläge können problematisch werden, wenn Bodennester durchnässen oder Jungvögel auskühlen.
Die Auswirkungen fallen allerdings regional unterschiedlich aus. Nicht jede Veränderung führt zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Bedingungen. Dennoch können sich klimatische Belastungen mit den bereits bestehenden Problemen intensiver Landnutzung gegenseitig verstärken. Gerade in den offenen Agrarlandschaften Frankens, wo zunehmend ausgeprägte Trockenphasen auftreten können, verdient dieser Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit.
Aus unserer Sicht reicht es daher nicht aus, allein auf die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren.
- Wir müssen zugleich die ökologische Widerstandsfähigkeit unserer Kulturlandschaft verbessern.
Eine größere Vielfalt an Feldfrüchten, extensiv genutzte Teilflächen und ausreichend strukturreiche Nahrungslebensräume können dazu beitragen.
Die Feldlerche in Franken – ein vertrauter Vogel auf der Roten Liste
Die Feldlerche kommt in Bayern noch in zahlreichen geeigneten Offenlandschaften vor.
Besonders die offenen Agrarräume Mainfrankens, des Grabfeldes und Teile des fränkischen Keuper-Lias-Landes zählen zu ihren wichtigen Verbreitungsgebieten. Doch ihre vergleichsweise weite Verbreitung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bestände erheblich unter Druck stehen.
- In den Roten Listen Bayerns und Deutschlands wird die Feldlerche in der Kategorie 3 – „gefährdet“ – geführt.
Damit gehört ausgerechnet ein Vogel zu den gefährdeten Arten, der früher vielerorts als selbstverständlicher Begleiter der bäuerlichen Kulturlandschaft galt.
- Diese Entwicklung ist für uns besonders bemerkenswert.
Denn sie zeigt, dass der Verlust biologischer Vielfalt nicht ausschließlich seltene oder hoch spezialisierte Arten betrifft. Auch ehemals weit verbreitete Vögel können innerhalb vergleichsweise kurzer historischer Zeit erhebliche Bestandsverluste erleiden. Dabei unterliegt die Feldlerche als europäische Vogelart den artenschutzrechtlichen Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes.
Ihre besetzten Nester und die darin befindlichen Eier und Jungvögel dürfen nicht einfach zerstört oder beeinträchtigt werden. Bei landwirtschaftlichen Maßnahmen sind die jeweils einschlägigen gesetzlichen Regelungen zu beachten.
Doch gesetzlicher Schutz allein kann den Rückgang nicht aufhalten, wenn geeignete Lebensräume in der Fläche immer seltener werden.
Wie wir der Feldlerche wieder mehr Lebensraum ermöglichen können
Aus unserer Sicht besitzt der praktische Schutz der Feldlerche vor allem dort gute Chancen, wo Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam geeignete Bewirtschaftungsformen entwickeln.
Dabei können bereits vergleichsweise überschaubare Veränderungen eine wichtige Rolle spielen.
Sogenannte Feldlerchenfenster – kleine, bewusst unbestellte Bereiche innerhalb geeigneter Getreidefelder – können den Vögeln den Zugang zu ansonsten dicht bewachsenen Beständen erleichtern. Allerdings entfalten solche Maßnahmen ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie sinnvoll platziert und mit ausreichenden Nahrungshabitaten kombiniert werden. Besonders wichtig sind außerdem extensiv genutzte Grünlandflächen, geeignete Brachen, Feldvogelinseln und lückigere Getreidebestände.
- Auch eine zeitlich angepasste Bewirtschaftung kann entscheidend sein.
Wo Brutvorkommen bekannt sind, sollten notwendige Arbeiten möglichst so abgestimmt werden, dass besetzte Nester und noch nicht flugfähige Jungvögel nicht gefährdet werden.
- Ungedüngte oder wenig intensiv genutzte Ackerrandbereiche können zusätzliche Nahrungsräume schaffen.
Dabei ist jedoch eine Besonderheit zu beachten: Die Feldlerche bevorzugt offene Landschaften und meidet häufig die unmittelbare Nähe hoher Bäume, dichter Gehölze und Gebäude.
Maßnahmen für diese Vogelart sollten deshalb nicht wahllos an Waldrändern oder innerhalb stark eingegrünter Landschaftsbereiche angelegt werden. Ein Standort, der sich hervorragend zur Förderung von Heckenbrütern eignet, muss für die Feldlerche keineswegs gleichermaßen geeignet sein.
Gerade hierin zeigt sich, wie wichtig artspezifisch ausgerichtete Schutzkonzepte sind.
Nicht jede gut gemeinte Naturschutzmaßnahme hilft automatisch jeder Art. Entscheidend ist, ob sie den tatsächlichen Lebensraumansprüchen gerecht wird.
Warum wir nicht nur einzelne Arten, sondern ganze Landschaften betrachten müssen
In unserer praktischen Arbeit für den Erhalt der biologischen Vielfalt legen wir großen Wert auf die langfristige Entwicklung geeigneter Lebensräume.
Wir wissen, dass sich ein ökologisch wertvoller Zustand häufig nur über viele Jahre herstellen und dauerhaft erhalten lässt. Gerade die Feldlerche macht deutlich, dass der Schutz einzelner kleiner Flächen nicht immer ausreicht. Dieser Vogel benötigt eine großräumig offene Landschaft mit geeigneten Brutplätzen, erreichbaren Nahrungsflächen und einer Bewirtschaftung, die erfolgreiche Fortpflanzung ermöglicht.
Der Schutz der Feldlerche ist deshalb zugleich eine Frage der gesamten Agrarlandschaft.
Wenn immer mehr Feldraine verschwinden, die Nutzungsintensität steigt und extensiv bewirtschaftete Bereiche zunehmend isoliert liegen, verlieren wir nicht nur einzelne Brutplätze. Wir verändern die ökologischen Grundlagen eines ganzen Lebensraumsystems.
Darin sehen wir eine der großen Herausforderungen des heutigen Artenschutzes. Denn eine Landschaft kann äußerlich nahezu unverändert erscheinen, während ihre biologische Vielfalt bereits erheblich zurückgegangen ist.
- Die Felder sind weiterhin vorhanden.
- Die Wiesen erscheinen grün.
- Die landwirtschaftliche Produktion funktioniert.
Doch der Gesang der Feldlerche wird seltener.
Wenn kommende Generationen den Gesang nur noch aus Aufnahmen kennen
Wir von Artenschutz in Franken® möchten uns mit einer solchen Entwicklung nicht abfinden.
Der Schutz der Feldlerche ist für uns weit mehr als die Bewahrung einer einzelnen Vogelart. Er steht stellvertretend für die Frage, welchen Raum wir wild lebenden Tieren in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft künftig noch zugestehen möchten. Wird die offene Feldflur ausschließlich als Produktionsfläche betrachtet, geraten viele ihrer natürlichen Bewohner zwangsläufig unter Druck.
Betrachten wir sie dagegen auch als Lebensraum, ergeben sich Möglichkeiten, landwirtschaftliche Nutzung und biologische Vielfalt besser miteinander zu verbinden. Dafür braucht es geeignete Förderinstrumente, eine verlässliche Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben und den Willen, ökologische Qualität wieder stärker als Bestandteil einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu verstehen.
Vor allem aber braucht es die Erkenntnis, dass der Erhalt einer Art nicht erst dann beginnt, wenn sie unmittelbar vor dem Verschwinden steht.
Aufnahme von Werner Oppermann
Feldlerche
Unser Fazit – die Feldlerche darf nicht verstummen
Sie benötigt keine dichten Wälder, keine künstlichen Nistkästen und keine aufwendig gestalteten Gartenanlagen. Was sie braucht, sind geeignete Bodenstrukturen, ausreichend Nahrung, offene Landschaftsräume und vor allem genügend Zeit, um ihre Jungen erfolgreich aufzuziehen.
Dass selbst sie in unserer modernen Kulturlandschaft vielerorts nicht mehr ausreichend vorhanden sind, sollte uns nachdenklich stimmen.
Für Artenschutz in Franken® ist deshalb klar:
Der Schutz der Feldlerche muss dort beginnen, wo sich ihr Leben tatsächlich abspielt – mitten in unseren Äckern und Wiesen.
Sondern dort, wo wir heute noch ihren Gesang hören können.
Denn vielleicht wird eines Tages nicht allein die Zahl der erhaltenen Vogelarten darüber entscheiden, wie erfolgreich unser Naturschutz tatsächlich gewesen ist. Vielleicht wird auch entscheidend sein, ob unsere Kinder und Enkel an einem Frühlingsmorgen noch über ein Feld gehen können, den Blick zum Himmel richten und dort jenes unverwechselbare Tirilieren hören, das über Generationen hinweg zum Klang unserer fränkischen Heimat gehörte.
Die Feldlerche braucht keine Landschaft, die nur grün aussieht. Sie braucht eine Landschaft, die tatsächlich lebt.
Aufnahme von Jürgen Kühnel
Artenschutz in Franken® – weil eine lebendige Kulturlandschaft auch Raum für jene Arten bieten muss, die unmittelbar vor unserer Haustür leben.
- Die Feldlerche ist ein Vogel der offenen Landschaft.
Sie benötigt keine dichten Wälder, keine künstlichen Nistkästen und keine aufwendig gestalteten Gartenanlagen. Was sie braucht, sind geeignete Bodenstrukturen, ausreichend Nahrung, offene Landschaftsräume und vor allem genügend Zeit, um ihre Jungen erfolgreich aufzuziehen.
- Eigentlich erscheinen diese Voraussetzungen recht bescheiden.
Dass selbst sie in unserer modernen Kulturlandschaft vielerorts nicht mehr ausreichend vorhanden sind, sollte uns nachdenklich stimmen.
Für Artenschutz in Franken® ist deshalb klar:
Der Schutz der Feldlerche muss dort beginnen, wo sich ihr Leben tatsächlich abspielt – mitten in unseren Äckern und Wiesen.
- Nicht irgendwann.
- Nicht erst nach weiteren Bestandsverlusten.
Sondern dort, wo wir heute noch ihren Gesang hören können.
Denn vielleicht wird eines Tages nicht allein die Zahl der erhaltenen Vogelarten darüber entscheiden, wie erfolgreich unser Naturschutz tatsächlich gewesen ist. Vielleicht wird auch entscheidend sein, ob unsere Kinder und Enkel an einem Frühlingsmorgen noch über ein Feld gehen können, den Blick zum Himmel richten und dort jenes unverwechselbare Tirilieren hören, das über Generationen hinweg zum Klang unserer fränkischen Heimat gehörte.
Die Feldlerche braucht keine Landschaft, die nur grün aussieht. Sie braucht eine Landschaft, die tatsächlich lebt.
Aufnahme von Jürgen Kühnel
Artenschutz in Franken® – weil eine lebendige Kulturlandschaft auch Raum für jene Arten bieten muss, die unmittelbar vor unserer Haustür leben.
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