Ein gerettetes Leben – warum Verantwortung in der Brutzeit so wichtig ist
Ein gerettetes Leben – warum Verantwortung in der Brutzeit so wichtig ist
In den vergangenen Tagen (Stand Mai 2025) kam es zu einem Vorfall, der leider kein Einzelfall ist: Ein junger Grünfink, noch nicht flugfähig und vollständig auf die Fürsorge seiner Eltern angewiesen, wurde von einer freilaufenden Katze attackiert. Das Küken hatte keine Möglichkeit zu fliehen oder sich zu verteidigen. Nur durch das rechtzeitige Eingreifen eines aufmerksamen Menschen konnte das Tier vor dem sicheren Tod bewahrt werden.
Solche Situationen werden häufig fälschlicherweise als „natürliche Selektion“ bezeichnet. Tatsächlich haben sie jedoch nichts mit natürlichen Ausleseprozessen zu tun. Hauskatzen – ebenso wie frei laufende Hunde – sind keine natürlichen Beutegreifer in unseren heutigen Ökosystemen. Ihre Anwesenheit und ihr Jagdverhalten sind menschengemacht und stellen insbesondere für Jungvögel eine massive, vermeidbare Gefahr dar.
Gerade während der hochsensiblen Phase der Jungenaufzucht im Frühjahr und Frühsommer verlassen viele Jungvögel bereits das Nest, obwohl sie noch nicht fliegen können. Sie sitzen gut getarnt im Gras, in Büschen oder am Boden und werden dort von ihren Eltern weiter versorgt. Für Katzen wirken sie in dieser Zeit wie leichte Beute – mit oft tödlichen Folgen.
Verantwortungsvolle Katzen- und Hundebesitzer können und sollten hier aktiv helfen. Dazu gehört, Haustiere während der Brut- und Aufzuchtzeit zeitweise im Haus zu halten oder Spaziergänge mit Hunden ausschließlich angeleint durchzuführen. Jede vermiedene Attacke kann ein Vogelleben retten.
Der gerettete Grünfink steht stellvertretend für viele Tiere, die diese Chance nicht bekommen. Naturschutz beginnt nicht erst in Schutzgebieten – er beginnt direkt vor unserer Haustür, mit Rücksicht, Aufmerksamkeit und verantwortungsvollem Handeln.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
In den vergangenen Tagen (Stand Mai 2025) kam es zu einem Vorfall, der leider kein Einzelfall ist: Ein junger Grünfink, noch nicht flugfähig und vollständig auf die Fürsorge seiner Eltern angewiesen, wurde von einer freilaufenden Katze attackiert. Das Küken hatte keine Möglichkeit zu fliehen oder sich zu verteidigen. Nur durch das rechtzeitige Eingreifen eines aufmerksamen Menschen konnte das Tier vor dem sicheren Tod bewahrt werden.
Solche Situationen werden häufig fälschlicherweise als „natürliche Selektion“ bezeichnet. Tatsächlich haben sie jedoch nichts mit natürlichen Ausleseprozessen zu tun. Hauskatzen – ebenso wie frei laufende Hunde – sind keine natürlichen Beutegreifer in unseren heutigen Ökosystemen. Ihre Anwesenheit und ihr Jagdverhalten sind menschengemacht und stellen insbesondere für Jungvögel eine massive, vermeidbare Gefahr dar.
Gerade während der hochsensiblen Phase der Jungenaufzucht im Frühjahr und Frühsommer verlassen viele Jungvögel bereits das Nest, obwohl sie noch nicht fliegen können. Sie sitzen gut getarnt im Gras, in Büschen oder am Boden und werden dort von ihren Eltern weiter versorgt. Für Katzen wirken sie in dieser Zeit wie leichte Beute – mit oft tödlichen Folgen.
Verantwortungsvolle Katzen- und Hundebesitzer können und sollten hier aktiv helfen. Dazu gehört, Haustiere während der Brut- und Aufzuchtzeit zeitweise im Haus zu halten oder Spaziergänge mit Hunden ausschließlich angeleint durchzuführen. Jede vermiedene Attacke kann ein Vogelleben retten.
Der gerettete Grünfink steht stellvertretend für viele Tiere, die diese Chance nicht bekommen. Naturschutz beginnt nicht erst in Schutzgebieten – er beginnt direkt vor unserer Haustür, mit Rücksicht, Aufmerksamkeit und verantwortungsvollem Handeln.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Junger Grünfink – noch nicht flugfähig und auf Schutz angewiesen
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