Die kluge Elster und das Geheimnis der funkelnden Dinge
Die kluge Elster und das Geheimnis der funkelnden Dinge
Die Elster war bekannt für ihre Neugier. Jeden Tag flog sie hinaus, um ihre Umgebung zu erkunden. Dabei entging ihr nichts: kein Rascheln im Gras, kein Glitzern im Sonnenlicht und kein neuer Gegenstand auf den Wegen der Menschen. Eines Morgens entdeckte sie etwas Besonderes. Zwischen den Grashalmen funkelte ein kleiner, silberner Gegenstand. Vorsichtig hüpfte sie näher, neigte den Kopf und betrachtete ihn von allen Seiten.
„Wie schön das glänzt!“, krächzte sie begeistert.
Doch gerade als sie ihn aufheben wollte, raschelte es im Gebüsch. Ein Igel steckte seine Nase hervor. „Was hast du da gefunden?“, fragte er.
„Einen Schatz!“, rief die Elster stolz.
Der Igel schüttelte den Kopf. „Das sieht nicht nach etwas aus, das hierher gehört“, meinte er. „Vielleicht hat ein Mensch es verloren.“
Die Elster dachte nach. Sie liebte glänzende Dinge – aber sie liebte auch ihren Lebensraum. Die Wiesen, die Hecken und die Bäume waren ihr Zuhause. Gemeinsam beschlossen sie, sich umzusehen. Auf ihrem Weg entdeckten sie noch mehr Dinge, die nicht in die Natur gehörten: ein Stück Papier, eine alte Dose, bunte Schnüre. Zwischen all dem wuchsen zwar noch Pflanzen, aber es wirkte nicht mehr so unberührt wie früher.
„Das ist nicht gut für uns“, sagte die Elster ernst. „Ich brauche hohe Bäume für mein Nest und ruhige Plätze, um meine Jungen großzuziehen. Wenn hier alles durcheinandergerät, wird es schwierig.“
Der Igel nickte. „Und ich brauche Verstecke und sauberen Boden.“
Die Elster traf eine Entscheidung. Statt den funkelnden Gegenstand mitzunehmen, ließ sie ihn liegen. „Nicht alles, was glänzt, ist ein Schatz“, sagte sie leise. Am nächsten Tag geschah etwas Schönes: Menschen kamen vorbei, sammelten den Müll ein und räumten die Wiese auf. Nach und nach kehrte die Ruhe zurück. Die Pflanzen konnten wieder wachsen, Insekten summten durch die Luft, und die Tiere fühlten sich wohler.
Die Elster baute ihr Nest hoch oben in einem Baum. Von dort aus beobachtete sie ihre Welt – wachsam und klug wie eh und je.
Und manchmal, wenn die Sonne richtig stand, glitzerten Tautropfen auf den Blättern. Die Elster lächelte. „Das sind die echten Schätze“, dachte sie. So erzählt die Geschichte der Elster davon, wie wichtig ein sauberer und geschützter Lebensraum ist. Denn nur dort, wo Natur intakt ist, können Tiere leben, ihre Jungen aufziehen und ihre eigenen kleinen Geschichten weiterschreiben.
Aufnahme von Klaus Sanwald
- Am Rand eines kleinen Dorfes, wo Felder in Wiesen übergingen und alte Bäume den Himmel berührten, lebte eine neugierige Elster (Pica pica). Ihr schwarz-weißes Gefieder glänzte in der Sonne und schimmerte manchmal sogar grünlich und blau – fast wie ein kleiner Schatz aus Federn.
Die Elster war bekannt für ihre Neugier. Jeden Tag flog sie hinaus, um ihre Umgebung zu erkunden. Dabei entging ihr nichts: kein Rascheln im Gras, kein Glitzern im Sonnenlicht und kein neuer Gegenstand auf den Wegen der Menschen. Eines Morgens entdeckte sie etwas Besonderes. Zwischen den Grashalmen funkelte ein kleiner, silberner Gegenstand. Vorsichtig hüpfte sie näher, neigte den Kopf und betrachtete ihn von allen Seiten.
„Wie schön das glänzt!“, krächzte sie begeistert.
Doch gerade als sie ihn aufheben wollte, raschelte es im Gebüsch. Ein Igel steckte seine Nase hervor. „Was hast du da gefunden?“, fragte er.
„Einen Schatz!“, rief die Elster stolz.
Der Igel schüttelte den Kopf. „Das sieht nicht nach etwas aus, das hierher gehört“, meinte er. „Vielleicht hat ein Mensch es verloren.“
Die Elster dachte nach. Sie liebte glänzende Dinge – aber sie liebte auch ihren Lebensraum. Die Wiesen, die Hecken und die Bäume waren ihr Zuhause. Gemeinsam beschlossen sie, sich umzusehen. Auf ihrem Weg entdeckten sie noch mehr Dinge, die nicht in die Natur gehörten: ein Stück Papier, eine alte Dose, bunte Schnüre. Zwischen all dem wuchsen zwar noch Pflanzen, aber es wirkte nicht mehr so unberührt wie früher.
„Das ist nicht gut für uns“, sagte die Elster ernst. „Ich brauche hohe Bäume für mein Nest und ruhige Plätze, um meine Jungen großzuziehen. Wenn hier alles durcheinandergerät, wird es schwierig.“
Der Igel nickte. „Und ich brauche Verstecke und sauberen Boden.“
Die Elster traf eine Entscheidung. Statt den funkelnden Gegenstand mitzunehmen, ließ sie ihn liegen. „Nicht alles, was glänzt, ist ein Schatz“, sagte sie leise. Am nächsten Tag geschah etwas Schönes: Menschen kamen vorbei, sammelten den Müll ein und räumten die Wiese auf. Nach und nach kehrte die Ruhe zurück. Die Pflanzen konnten wieder wachsen, Insekten summten durch die Luft, und die Tiere fühlten sich wohler.
Die Elster baute ihr Nest hoch oben in einem Baum. Von dort aus beobachtete sie ihre Welt – wachsam und klug wie eh und je.
Und manchmal, wenn die Sonne richtig stand, glitzerten Tautropfen auf den Blättern. Die Elster lächelte. „Das sind die echten Schätze“, dachte sie. So erzählt die Geschichte der Elster davon, wie wichtig ein sauberer und geschützter Lebensraum ist. Denn nur dort, wo Natur intakt ist, können Tiere leben, ihre Jungen aufziehen und ihre eigenen kleinen Geschichten weiterschreiben.
Aufnahme von Klaus Sanwald
Aktueller Ordner:
Vögel
Parallele Themen:
Alpendohle
Alpenschneehuhn
Alpenstrandläufer
Amsel
Amsel - Doku Repro 2017
Auerhuhn
Austernfischer
Bachstelze
Baikalente
Bartgeier
Bartmeise
Basstölpel
Baumfalke
Bekassine
Bergfink
Beutelmeise
Bienenfresser
Birkenzeisig
Birkhuhn
Bläßgans
Blässhuhn
Blaukehlchen
Blaumeise
Blaumerle
Blauracke
Bluthänfling
Blutspecht
Brachvogel
Brandgans
Brandseeschwalbe
Brauner Pelikan
Brauner Sichler
Braunkehlchen
Brautente
Bruchwasserläufer
Buchfink
Buntspecht
Bussard
Dohle
Dompfaff
Dorngrasmücke
Dreifarbreiher
Dreizehenmöwe
Dreizehenspecht
Drosselrohrsänger
Dunkler Wasserläufer
Eichelhäher
Eiderente
Eisente
Eissturmvogel
Eisvogel
Elster
Erlenzeisig
Falkenraubmöwe
Fasan
Fasanenkampf
Feldlerche
Feldschwirl
Feldsperling
Felsentaube
Fichtenkreuzschnabel
Fischadler
Fitis
Flamingo
Flußseeschwalbe
Flussregenpfeifer
Flussuferläufer
Gänsegeier
Gänsesäger
Gartenbaumläufer
Gartengrasmücke
Gartenrotschwanz
Gebirgstelze
Gerfalke
Girlitz
Goldammer
Goldregenpfeifer
Grünfink
Grünreiher
Grünschenkel
Grünspecht
Grauammer
Graugans
Graugans-Hybrid
Graureiher
Graureiher vs.Eisvogel&Blässhuhn
Grauschnäpper
Grauspecht
Große Brachvogel
Große Rohrdommel
Großtrappe
Höckerschwan
Habicht
Habichtskauz
Halsbandschnäpper
Haselhuhn
Haubenlerche
Haubenmeise
Haubentaucher
Hausrotschwanz
Haussperling
Heckenbraunelle
Heidelerche
Heringsmöwe
Hirtenregenpfeifer
Hohltaube
Hybridgans - Grau und Kanadagans
Ibis
Kampfläufer
Kanadagans
Kappenammer
Kernbeißer
Kiebitz
Klappergrasmücke
Kleiber
Kleiber Naturhöhle
Kleinspecht
Knäkente
Kohlmeise
Kolbenente
Kolkrabe
Kormoran
Kornweihe
Kranich
Krickente
Kuckuck
Kuhreiher
Kurzschnabelgans
Löffelente
Löffler
Lachmöwe
Lannerfalke
Mäusebussard
Mönchsgrasmücke
Mandarinente
Mantelmöwe
Mauerläufer
Mauersegler
Mehlschwalbe
Merlin
Misteldrossel
Mittelmeermöwe
Mittelspecht
Moorente
Moorschneehuhn
Mornellregenpfeifer
Nachtigall
Nachtreiher
Nebelkrähe
Neuntöter
Nilgans
Nilgans - Baumbrut
Nonnengans
Nymphensittich
Ohrentaucher
Ortolan
Pelikan
Pfau
Pfeifenente
Pfuhlschnepfe
Pirol
Prachttaucher
Purpurreiher
Rötelschwalbe
Rabenkrähe
Rallenreiher
Raubseeschwalbe
Raubwürger
Rauchschwalbe
Raufußkauz
Rebhuhn
Reiherente
Ringelgans
Ringeltaube
Rohrammer
Rohrweihe
Rosaflamingo
Rosalöffler
Rosenstar
Rossicus-Saatgans
Rostgans
Rotdrossel
Rotfußfalke
Rothalsgans
Rothalstaucher
Rothuhn (Alectoris rufa)
Rotkehlchen
Rotkehlpieper
Rotkopfwürger
Rotmilan
Rotschenkel
Rotschulterstärling
Säbelschnäbler
Saatgans
Saatkrähe
Sakerfalke
Sandregenpfeifer
Schafstelze
Scharlachsichler/Roter Ibis
Schellente
Schilfrohrsänger
Schleiereule
Schmutzgeier
Schnatterente
Schneeeule
Schneesichler
Schreiadler
Schwanzmeise
Schwarzbrauenalbatros
Schwarzhalstaucher
Schwarzkehlchen
Schwarzkopfmöve
Schwarzmilan
Schwarzschnabelstorch
Schwarzspecht
Schwarzstorch
Seeadler
Seeregenpfeifer
Seidenreiher
Seidenschwanz
Sichelstrandläufer
Silbermöwe
Silberreiher
Singdrossel
Singschwan
Skua
Sommergoldhähnchen
Sperber
Sperbereule
Sperlingskauz
Spießente
Spornammer
Star
Steinadler
Steinhuhn
Steinkauz
Steinschmätzer
Steinwälzer
Stelzenläufer
Sterntaucher
Stieglitz
Stockente
Stockente Hybrid
Strandpieper
Streifengans
Sturmmöwe
Sumpfmeise
Sumpfohreule
Türkentaube
Tafelente
Tahaweber
Tannenhäher
Tannenmeise
Teichhuhn
Teichrohrsänger
Trauerschnäpper
Trauerschwan
Trauerseeschwalbe
Triel
Trottellumme
Turmfalke
Turteltaube
Uferschnepfe
Uferschwalbe
Uhu
Uhu - Brutplatz in Gefahr 2016
Uhu als Kulturfolger
Uhu und Wildschwein
Unglückshäher
Wüstenbussard
Wachholderdrossel
Wachtel (Europäische)
Wachtelkönig
Waldbaumläufer
Waldkauz
Waldlaubsänger
Waldohreule
Waldrapp
Waldschnepfe
Waldwasserläufer
Wanderfalke
Wasseramsel
Wasserralle
Webervogel
Weißbartseeschwalbe
Weißkopf Seeadler
Weißstorch
Weißwangengans
Weidensperling
Wendehals
Wespenbussard
Wiedehopf
Wiesenpieper
Wiesenweihe
Wintergoldhähnchen
Zaunammer
Zaunkönig
Ziegenmelker
Zilpzalp
Zwergdommel
Zwergohreneule
Zwergsäger
Zwergschwan
Zwergseeschwalbe
Zwergstrandläufer
Zwergtaucher















